Ziel der Arbeit ist es, das Publikum der Krimi-Reihe „Tatort“ anhand einer explorativen Forschung zu analysieren, um aufzuzeigen, welche Motive für die Zuschauer entscheidend sind, den „Tatort“ in Public-Viewing-Form zu schauen.
Insbesondere soll hinterfragt werden, inwieweit Emotionen und die Identifikation der Zuschauer mit dem „Tatort“ ausschalgebend sind. Zuletzt sollen die Ergebnisse der explorativen Untersuchung dargestellt und zusammengefasst werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Ziel der Arbeit
- Aufbau der Arbeit
- Begriffsverständnis und -abgrenzung von Public Viewing
- Konzeptionelle und theoretische Grundlagen des Public Viewing
- Emotion
- Identifikation und Gemeinschaft
- Empirischer Teil der Untersuchung
- Untersuchungsgegenstand
- Untersuchungsdesign und Ziel der Untersuchung
- Forschungsmethodik und Datenerhebungsinstrumente
- Durchführung der Untersuchung und Beschreibung der Datenbasis
- Ergebnisse der Untersuchung
- Allgemeine Erkenntnisse der Untersuchung
- Grüner Jäger, Hamburg-St. Pauli
- „Tatort“-Viewing, Hamburg-Altona
- Einstellung der Zuschauer
- Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse der Zuschauer
- Emotionen und Identifikationen
- Kommunikationen und Partizipationen
- Gruppendiskussion
- Interaktive Medien (Facebook und Twitter)
- Schlussbetrachtung und Limitationen der Untersuchung
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem Phänomen des Public Viewing von „Tatort“-Folgen. Die Arbeit analysiert die Motive, die Zuschauer dazu bewegen, den „Tatort“ in öffentlichen Räumen gemeinsam zu schauen, und beleuchtet dabei insbesondere die Rolle von Emotionen und Identifikation. Ziel ist es, die Zuschauerperspektiven im Rahmen einer explorativen Studie zu erfassen und ihre Einstellungen, Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse zu untersuchen.
- Motivationsfaktoren für Public Viewing von „Tatort“-Folgen
- Rolle von Emotionen und Identifikation bei der Rezeption des „Tatort“
- Zusammenhang zwischen Emotionen und der Identifikation mit einer Gemeinschaft
- Soziale und gesellschaftliche Bedeutung des „Tatort“
- Analyse der Kommunikation und Partizipation im Kontext des Public Viewing
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Public Viewing von „Tatort“-Folgen ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit der Begriffsdefinition und Abgrenzung des Public Viewing. Kapitel 3 untersucht die konzeptionellen und theoretischen Grundlagen des Public Viewing, wobei die Themenbereiche Emotion, Identifikation und Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Der empirische Teil der Untersuchung (Kapitel 4) beinhaltet die Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes, des Untersuchungsdesigns und der Forschungsmethodik. Die Ergebnisse der Untersuchung (Kapitel 5) werden detailliert präsentiert und analysiert, wobei verschiedene Aspekte wie die Einstellungen und Bedürfnisse der Zuschauer, Emotionen und Identifikationen sowie Formen der Kommunikation und Partizipation beleuchtet werden. Die Schlussbetrachtung (Kapitel 6) fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Limitationen der Untersuchung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Public Viewing, „Tatort“-Rezeption, Zuschauermotivation, Emotion, Identifikation, Gemeinschaft, Kommunikation, Partizipation, soziale und gesellschaftliche Bedeutung, exploratives Forschungsdesign, qualitative Datenanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Warum schauen Menschen den "Tatort" beim Public Viewing?
Zentrale Motive sind das Gemeinschaftserlebnis, der Austausch mit anderen Fans (Interaktion) und die gesteigerte emotionale Wirkung beim gemeinsamen Schauen in öffentlicher Atmosphäre.
Welche Rolle spielen Emotionen beim Public Viewing?
Emotionen wie Spannung oder Mitgefühl werden in der Gruppe oft intensiver erlebt. Die kollektive Reaktion verstärkt die individuelle Identifikation mit der Krimi-Reihe.
Wie partizipieren Zuschauer während des Public Viewings?
Neben direkten Diskussionen vor Ort nutzen viele Zuschauer interaktive Medien wie Facebook oder Twitter, um sich während der Ausstrahlung über Verdächtige oder die Handlung auszutauschen.
Welche Orte in Hamburg wurden in der Studie untersucht?
Die explorative Untersuchung betrachtete unter anderem den "Grünen Jäger" auf St. Pauli sowie spezifische Tatort-Viewing-Events in Hamburg-Altona.
Was ist das Ziel der explorativen Forschung in dieser Arbeit?
Ziel ist es, die spezifischen Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse der Zuschauer zu erfassen, um zu verstehen, was den "Tatort" zu einem sozialen Event macht.
- Arbeit zitieren
- Angelica Maria Cruz (Autor:in), 2015, "Tatort"-Viewing. Eine explorative Untersuchung zu den Zuschauermotiven beim Public-Viewing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358720