"Tatort"-Viewing. Eine explorative Untersuchung zu den Zuschauermotiven beim Public-Viewing


Hausarbeit, 2015
28 Seiten, Note: 1.3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Anhangsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit

2 Begriffsverständnis und -abgrenzung von Public Viewing

3 Konzeptionelle und theoretische Grundlagen des Public Viewing
3.1 Emotion
3.2 Identifikation und Gemeinschaft

4 Empirischer Teil der Untersuchung
4.1 Untersuchungsdesign und Ziel der Untersuchung
4.2 Untersuchungsgegenstand
4.3 Forschungsmethodik und Datenerhebungsinstrumente
4.4 Durchführung der Untersuchung und Beschreibung der Datenbasis

5 Ergebnisse der Untersuchung
5.1 Allgemeine Erkenntnisse der Untersuchung
5.1.1 Grüner Jäger, Hamburg-St. Pauli
5.1.2 „Tatort“-Viewing, Hamburg-Altona
5.2 Einstellung der Zuschauer
5.3 Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse der Zuschauer
5.4 Emotionen und Identifikationen
5.5 Kommunikationen und Partizipationen
5.5.1 Gruppendiskussion
5.5.2 Interaktive Medien (Facebook und Twitter)

6 Schlussbetrachtung und Limitationen der Untersuchung

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Zuschauertypen beim Public Viewing

Abbildung 2: Identifikation mit der „Tatort“-Folge

Anhangsverzeichnis

Abbildung 1: Die 10 beliebtesten TV-Serien in Deutschland

Abbildung 2: Aktuelle Beschäftigung der Zuschauer

Abbildung 3: Demografische Charakterisierung nach Alter und Geschlechtszugehörigkeit beim „Tatort“-Public-Viewing in Altona

Abbildung 4: Kommentare zur Folge „Roomservice“ vor der Ausstrahlung

Abbildung 5: Kommentare zur Folge „Roomservice“ nach der Ausstrahlung

Abbildung 6: Twitter-Kritik während der „Tatort“-Ausstrahlung

Fragenbogen zum „Tatort“-Public-Viewing

1 Einleitung

Die am Sonntagabend ausgestrahlte ARD-Fernsehreihe „Tatort“ gehört für zahlreiche Men- schen neben Sportereignissen wie z.B. Fußballspielen oder Boxkämpfen zu den wichtigsten Sendungen in der heutigen vielfältigen Fernsehlandschaft (siehe dazu im Anhang Abb. 1: Die 10 beliebtesten TV-Serien in Deutschland). Der Tatort wurde vor 45 Jahren entwickelt und zählt zu den erfolgreichsten Kriminalformaten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Seit der ersten Sendung der Reihe im Jahr 1970 verfolgen den „Tatort“ durchschnittlich 6,5 Millionen Zuschauer.1 Die jahrzehntelange Ausstrahlung führt dazu, dass die Sendereihe von den Zu- schauern als traditionelles, kulturell fest verankertes Ritual bzw. Ereignis in der Medienland- schaft betrachtet wird.2 Der „Tatort“ ist damit zu einem wichtigen Teil der deutschen Fernseh- geschichte geworden und kann als verlässliches Sprachrohr der deutschen Befindlichkeit die- nen.3 Eine „Umfrage zur Nutzung der Krimiserie Tatort in Deutschland“ des Statistikportals Statista aus dem Jahr 2015 ergab, dass von 1002 befragten Personen 52 Prozent den „Tatort“ hin und wieder schauen und 48 Prozent die Sendung nicht schauen, aber die Krimiserie ken- nen.4

1.1. Problemstellung

Der „Tatort“ spiegelt durch seine Behandlung von aktuellen Problematiken, Befindlichkeiten und Brennpunkten des sozialen Lebens Situationen des Alltags in der Gesellschaft wider und weckt dadurch das Interesse der Zuschauer.5 Durch die schon immer stark an den jeweiligen Zeitereignissen orientierten Geschichten kann festgestellt werden, dass der „Tatort“ die Re- zeptions- und Erwartungshaltung der Zuschauer über die Jahrzehnte der Ausstrahlung erfolg- reich bedient und zunehmend unterschiedliche Schichten in der Gesellschaft anspricht. Diese Entwicklung wird durch die interaktiven Rezeptionsformen gestützt, wie z.B. Internet bzw. Mediatheken und die Ausstrahlung der Sendung in Kinos, Bars oder als Public Viewing.6

Der „Tatort“ hat die Fähigkeit, gesellschaftliche Diskussionen anzuregen, zu initiieren und zu prägen und übt dabei eine wichtige „kulturelle Macht“ im Fernsehen und in der Gesellschaft in Deutschland aus.7 Dabei ist der „Tatort“ auf ein kollektives Publikum ausgerichtet, welches die eigene reale Situation als Empfänger identifiziert und individuelle, also subjektive Ansichten, Emotionen oder Identitäten herausbildet. Diese Bedeutung wird durch die ausführliche Berücksichtigung der jeweiligen Episode am Folgetag der Ausstrahlung in bedeutenden deutschen überregionalen Tageszeitungen wie z.B. der Süddeutschen Zeitung, Die Welt, Bildzeitung oder Frankfurter Allgemeine Zeitung bekräftigt.

Dennoch stellt sich die Frage, weshalb immer mehr „Tatort“-Zuschauer öffentliche Plätze wie Bars, Cafés oder Vereine aufsuchen, um den „Tatort“ zusammen mit anderen anzuschauen. Folglich stellt sich die Frage, welche Motive Zuschauer haben, den „Tatort“ im Rahmen eines Public Viewing anzuschauen? Diese Fragestellung gilt es anhand der folgenden zentralen Leitfragen ausführlich zu analysieren:

Bestehen Unterschiede bei den Zuschauern der verschiedenen öffentlichen Orte, an denen der „Tatort“ geschaut wird?

Welche Einstellungen, Wünsche und Bedürfnisse, Emotionen und Identifikationen, und welche Formen der Kommunikation und Partizipation können festgestellt werden? Welchen Einfluss haben dabei Emotionen auf die Identifikation mit einer Gemein- schaft?

Kann die Behandlung sozialer Themen im „Tatort“ ein Abbild der gesellschaftlichen Realität darstellen?

1.2. Ziel der Arbeit

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Publikum der Krimi-Reihe „Tatort“ anhand einer explorativen Forschung zu analysieren, um aufzuzeigen, welche Motive für die Zuschauer entscheidend sind, den „Tatort“ in Public-Viewing-Form zu schauen.

Insbesondere soll hinterfragt werden, inwieweit Emotionen und die Identifikation der Zuschauer mit dem „Tatort“ ausschalgebend sind. Zuletzt sollen die Ergebnisse der explorativen Untersuchung dargestellt und zusammengefasst werden.

1.3. Aufbau der Arbeit

Nach der Einleitung werden in Kapitel 2 für die Arbeit relevante Begriffe erläutert. In Kapi- tel 3 erfolgt eine konzeptionelle und theoretische Betrachtung der Grundlagen des Public Viewing, um die Bedeutung der Sendereihe „Tatort“ in Deutschland aufzuzeigen. Dabei wird der Fokus auf die Emotionen und die Identifikation der einzelnen Zuschauer mit der Zuschau- ergemeinschaft gelegt, da diese wichtige Motive für die Teilnahme an einem Public Viewing sein können. Im vierten Kapitel wird die explorative Forschung wiedergegeben, die im Rah- men dieser Arbeit durchgeführt wurde, bevor anschließend in Kapitel 5 deren Ergebnisse auf- gezeigt werden. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse der Untersu- chung.

2 Begriffsverständnis und -abgrenzung von Public Viewing

Ziel dieses Kapitels ist es, den zentralen Begriff des Public Viewing zu definieren. Dabei soll dieser anhand von in der Literatur vorzufindenden Definitionen und signifikanten Merkmalen bestimmt werden, um ein Grundverständnis für seinen Gebrauch in den nachfolgenden Kapiteln Untersuchung aufzubauen.

Der Begriff Public Viewing wurde aus dem Englischen als Scheinanglizismus und Lehnwort ins Deutsche übernommen.8 Im englischen Ursprungsgebrauch meint Public Viewing die „öf- fentliche Aufbahrung eines Leichnams“.9 In der Literatur entsteht in Bezug auf diesen Begriff der Eindruck eines bisher kärglich bearbeiteten und undefinierten Forschungsfeldes, das be- züglich der verwendeten Ansätze nur wenig Übereinstimmung aufweist. So formuliert Ufer die Problematik wie folgt: „Es gestaltet sich schwierig, Public Viewing trennscharf zu definie- ren. Aufgrund der kaum vorhandenen wissenschaftlichen Quellen […] gibt es fast ausschließ- lich Definitionsversuche aus medialen Berichten, denen es meist an Genauigkeit und Ernst- haftigkeit mangelt“.10

Im sprachlichen Alltag und in der deutschsprachigen Literatur wird Public Viewing als öffentliche Präsentation von Medienereignissen auf Großbildleinwänden verstanden.11 Ufer definiert den Begriff als „jede Vorführung […], die außerhalb der Privatsphäre bestehend aus Familie und privaten Gästen auf einem Bildschirm oder einer Großleinwand mit einer Diagonale von mehr als 3 Metern stattfindet“.12

Zu den wichtigsten Komponenten des Public Viewing gehört die Entwicklung einer gemein- schaftlichen Kultur des Fernsehens bei Live-Übertragungen von z.B. Sportevents wie der Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland oder Spielfilmen auf Groß- bildleinwänden auf öffentlichen Plätzen, wie z.B. in Biergärten, Parks, Universitäten oder Kneipen etc.13 Public Viewings führen dazu, dass Zuschauer besondere Ereignisse teilen und in einer gemeinschaftlichen Atmosphäre erleben. Hierbei können unterschiedliche Absichten, Verhaltensmunster (Merkmale) und Interessen vermutet werden die Zuschauergruppen beim Public-Viewing haben. Die dabei möglicherweise auftretenden Emotionen und Identifikatio- nen mit der Gemeinschaft können wichtige Indizien sein, um die Motive der Teilnehmer bes- ser zu verstehen. Cybulska (2007) unterteilt das Public-Viewing-Publikum in drei Typen und zeigt dabei zugleich mögliche Eigenschaften und Motive der Zuschauer auf (siehe dazu Abb. 1: Zuschauertypen beim Public Viewing).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Zuschauertypen beim Public Viewing

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Cybulska, M. (2007), S. 5

Folglich stellt sich die Frage, anhand welcher Merkmale dieses Phänomen des „Tatort“- Public-Viewing theoretisch zu erklären ist. Im nächsten Kapitel gilt es die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen des Public Viewing zu betrachten, die als Motiv dienen können.

3 Konzeptionelle und theoretische Grundlagen des Public Viewing

Die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen der Untersuchung sollen einen Bezugs- rahmen für alle relevanten Objekte der Untersuchung darstellen und dadurch als Orientie- rungshilfe innerhalb der Arbeit dienen. Ferner gilt es, im Folgenden Emotionen und Identifi- kation als mögliche Motive der Zuschauer, den „Tatort“ im Rahmen eines Public Viewing zu sehen, zu betrachten.

3.1 Emotionen

Krimis gehören zu den Fernsehformaten, die durch ihre Handlungen Emotionen bei den Zu- schauern auslösen können und diesbezüglich vorwiegend auf Stilelementen der „Angst, Wut und Trauer“ aufbauen, um das Publikum emotional zu berühren.14 Die dabei weitere wichti- gen Elemente bzw. Handlungen im „Tatort“, stellen der Mord, die Detektion durch Ermittlung sowie Aufklärung durch die Festnahme des Täters sowie der Täter/Täterin dar.15 Unter Emotionen können dabei, „[…] zeitlich datierte, konkrete einzelne Vorkommnisse von zum Beispiel Freude, Traurigkeit, Ärger, Angst , Eifersucht, Stolz, Überraschung, Mitleid, Scham, Schuld, Neid, Enttäuschung, Erleichterung sowie weitere Arten von psychischen Zu- ständen, die den genannten genügend ähnlich sind“16, verstanden werden. Der „Tatort“ kann dabei als Kommunikations- und Interaktionsmittel betrachtet werden, das kollektive Emotio- nen bei den Zuschauern entstehen lässt.17 Faktoren wie eine besondere dramatische Spannung zwischen der Opfer- und der Detektiv-Rolle können wichtige Emotionen hervorrufen. Fischer formuliert dies wie folgt: „[Die Zuschauer] soll[en] zum Weinen gebracht werden“18, z.B. bei der Überbringung der Todesnachricht an die Angehörigen des Opfers. Neben diesen latenten Elementen soll Spannung, Unterhaltung und Identifikation aufseiten der Zuschauer entste- hen.19 Nach Barbalet können Emotionen je nach Persönlichkeit unterschiedlich ausfallen und in Abhängigkeit von Status, Macht und Position des Individuums in der Gesellschaft unter- schiedliche Ausprägungen zeigen.20 Der Austausch von Emotionen innerhalb einer Gruppe kann eine bedeutende Rolle bei der Erkennung von Wirklichkeiten nicht nur in Bezug auf das im jeweiligen „Tatort“ Gezeigte, sondern auch im realen Leben spielen, zum Beispiel wenn dort verhandelte politische Themen aufseiten der Zuschauer mit der Realität verglichen wer- den.21

Um kollektive Emotionen hervorrufen zu können, muss eine kollektive Identität in der Grup- pe bestehen.22 Die Emotionsteilung beim Public Viewing in der Gemeinschaft führt zu kollek- tiven Gefühlen und kann dadurch ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe erzeugen.23 Beim „Tatort“-Public-Viewing werden emotionale Bindung, Interaktion und Handlungen zwischen den Zuschauern angeboten. Die kollektive Identität entsteht dabei in sozialen Systemen, die durch kommunikative Prozesse erzeugt werden können, als Selbstbeschreibungen wie z.B. in der Formulierung: „Wir sind Tatortfans“.24 Eine genaue Abgrenzung des Kollektivs kann nicht genau ausgemacht werden, aber man kann sich als Teil eines Publikums fühlen.25. Je nach Gefühlslage werden dabei die Mitglieder einer Gesellschaft oder einer sozialen Gruppe eingeordnet. Folglich stellt sich die Frage, inwieweit gemeinsamen Emotionen als Motiv für das „Tatort“-Public-Viewing empfunden werden?

Die Emotionslage beim „Tatort“-Public-Viewing ist visuell nicht so sichtbar wie bei Sport- veranstaltungen, wo die gemeinsamen Gesänge oder Flüche Gefühle und Emotionen ausdrü- cken. Es kann die Annahme formuliert werden, dass beim „Tatort“-Sehen bereits durch das Interesse am und die Vorliebe für das Krimi-Genre Emotionen für die Sendung entstehen, die durch den jeweils spezifischen „Tatort“ verstärkt werden können. Diese Gefühle innerhalb einer Gruppe können durch humorvolle oder schreckliche dramatische Momente hervorgeru- fen oder geteilt werden und rufen eine kollektive Reaktion hervor.26 Die Emotionsteilung beim „Tatort“ ist identifizierbar, aber sie bietet verschiedene Ansichtspunkte. Jeder Zuschauer empfindet unterschiedliche Gefühle beim „Tatort“-Schauen im Rahmen eines Public Viewing und man kann kein allgemeines Ziel erkennen, wie zum Beispiel bei Sportveranstaltungen, wo es immer das Ziel ist, zu gewinnen.27 Folglich stellt sich die Frage, inwieweit die Identifi- kation mit einer Gemeinschaft als mögliches Motiv des „Tatort“-Public-Viewing ausgemacht werden kann.

3.2 Identifikation und Gemeinschaft

Im vorigen Abschnitt wurde festgehalten, dass die bei einem Public Viewing entstehende Emotion ein wichtiges Motiv für die Zuschauer sein kann, daran teilzunehmen. Laut Riedl stellt die Identifizierung mit einem Kollektiv „charakteristische Eigenschaften und Merkmale des Emotionserlebens“ dar, wodurch jeder Mensch einen bestimmten Bezug zu einer Gruppe aufbaut.28 Man identifiziert sich mit anderen Mitgliedern in einer unmittelbaren sozialen Be- ziehung. Beim „Tatort“ sind die Identifizierungsarten nicht offensichtlich, sie können z.B. auf regionalen Verbundenheitsgefühlen oder der Sympathie mit den KommissarInnen beruhen.29 Jeder Mensch hat sein eigenes Verhaltensmuster innerhalb einer Gesellschaft.30 Trotzdem ist für Le Bon emotionale Gleichheit in Großgruppen ein „[p]sychologisches Gesetz“.31 Das be- deutet, dass die individuellen Vorstellungen und Persönlichkeiten von Individuen einander angeglichen werden müssen. Laut Le Bon ist eine Angleichung des Verhaltens in der Mas- sengesellschaft erforderlich, um Integration und dadurch Identifikation herzustellen.32 Eine Gemeinschaft könne nur entstehen durch Angleichung, wobei es zu einer Vereinheitlichung der Handlungen und Emotionen kommt. Damit einher geht der Verlust von persönlichen Be- dürfnissen.33 Beim Public Viewing sind Anpassungen unter den Zuschauern zu erkennen, wie beispielsweise eine gemeinsame Gefühlslage, geteilter Jubel oder gemeinsame Enttäuschun- gen. Die Fans besitzen ein gemeinsames Ziel und identifizieren sich mit einer Gemeinschaft, während bei „Tatort“-Zuschauer andere wichtige Kodierungsregeln bestehen, wobei alle Be- teiligen etwas von der Emotionslage mitbekommen können, sodass zum Beispiel das Lachen einiger Zuschauer zum Lachen anderer Zuschauer führen kann. Das ist laut Le Bon als „An- steckung“ von einem Individuum an dem Verhalten der Masse des Publikums zu verstehen.34 Identität und Gemeinschaft weisen diesbezüglich einen wichtigen Zusammenhang mit Emoti- onen auf. Beim „Tatort“-Public-Viewing ist kollektive Identität möglich durch einen kollekti- ven Wissenspool35, demzufolge man konstatieren kann, dass die gemeinschaftliche Emotions- teilung der Zuschauer zur Identifikation mit einer Gemeinschaft führt.36

[...]


1 Hamburger Abendblatt (2014): (Zugriff: 10.08.2015).

2 Vgl. Gräf, D. (2010), S. 8.

3 Vgl. Buhl, H.(1992), S. 3.

4 Statista (2015) , (Zugriff : 07.09.2015).

5 Raab, K. (2012), S. 1.

6 Vgl. Szene38.de, (Zugriff:10.08.2015).

7 Vgl. Gräf, D. (2010), S. 8.

8 Ein Lehnwort ist ein Wort, das aus einer anderen Sprache entlehnt ist. „Aus einer fremden Sprache übernom menes Wort, das sich in Aussprache, Schreibweise, Flexion der übernehmenden Sprache angepasst hat (z.B. Mauer aus lateinisch murus)“. Duden (2015), (Zugriff : 11.09. 2015).

9 Filmlexikon (2015), ( Zugriff: 11.08.2015).

10 Ufer, B. (2006), S. 24.

11 Vgl. Sandrock, M. (2006), S. 4.

12 Ufer, B. (2006), S. 26.

13 Vgl. Kuhl, J. (2008), S. 52; Ufer, B. (2007), S. 24.

14 Vgl. Süss, D. (1993), S. 82.

15 Vgl. Bauer, L. (1992), S. 45.

16 Höfer, W. (2012), S. 25.

17 Vgl. Berkowicz, S. (2012), S. 84.

18 Fischer, T. (2006), S. 72.

19 Vgl. ebd.

20 Vgl. Barbalet, J. (2002), S. 5.

21 Vgl. Langhorst, D. (2013), S. 45.

22 Vgl. Ufer, B. (2006), S. 116.

23 Vgl. ebd.

24 Riedl, L. (2006), S. 159.

25 Vgl. Berkowicz, S. (2012), S. 84.

26 Vgl. ebd.

27 Vgl. ebd.

28 Riedl, L. (2006), S. 160.

29 Vgl. Berkowicz, S. (2012), S. 85.

30 Vgl. Städtler, B. (1999), S. 125.

31 Le Bon, G. (1895), S. 42.

32 Vgl. ebd.

33 Vgl. Joußen, W. (1990), S. 24.

34 Vgl. Berkowicz, S. (2012), S. 87.

35 Kann auch als die Ansammlung von Wissen verstanden werden.

36 Vgl. Langhorst, D. (2013), S. 46.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
"Tatort"-Viewing. Eine explorative Untersuchung zu den Zuschauermotiven beim Public-Viewing
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1.3
Autor
Jahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V358720
ISBN (eBook)
9783668433120
ISBN (Buch)
9783668433137
Dateigröße
982 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tatort
Arbeit zitieren
Angelica Maria Cruz (Autor), 2015, "Tatort"-Viewing. Eine explorative Untersuchung zu den Zuschauermotiven beim Public-Viewing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358720

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