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Die Zeugen Jehovas, Kirche oder Sekte? Entstehung, Organisation, Beurteilung

Titel: Die Zeugen Jehovas, Kirche oder Sekte? Entstehung, Organisation, Beurteilung

Referat / Aufsatz (Schule) , 2017 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Ionov (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Ursprüngen, der Entstehung, der Organisationsstruktur und den Inhalten des Glaubens der Zeugen Jehovas, wie z.B. ihrem Menschenbild, Heilsversprechen und dem Umgang mit der Bibel. Schließlich findet eine Beurteilung statt und der Autor schließt mit seiner Meinung in der Beantwortung der Frage, ob es sich um eine Kirche oder eine Sekte handelt.

Schon der Name „Jehova“ beruht auf einem fundamentalen Irrtum. Spätestens nach dem babylonischen Exil haben die Juden den Namen Gottes (JHWH) aus Ehrfurcht nicht mehr ausgesprochen. Als Ersatzbezeichnung diente seither Adonaj (dt. mein Herr). Als man die Bibeltexte vokalisierte, kombinierte man die Konsonanten des JWHW-Namens mit den Vokalen der Ersatzlesung (Adonaj). So sollte sichergestellt werden, dass nicht der Name, sondern die Ersatzlesung auszusprechen ist. Diese Zusammenschreibung der Konsonanten des JWHW-Namens und den hochgestellten Vokalen von Adonaj führte bei einigen Lesern aus Unwissenheit zur Bildung des Kunstwortes „Jehova“. Die Zeugen Jehovas legen sehr großen Wert darauf, dass der richtige Name Gottes „Jehova“ sei und dass dieser auch gebraucht wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. „Jehova“- eine philologische Fehlleistung

2. Entstehung der Zeugen Jehovas, Situation heute

3. Organisationsstruktur

4. Menschenbild

5. Weg zum Heil

6. Umgang mit der Bibel

7. Beurteilung: Gefahrpotential für die Angehörigen der Zeugen Jehovas

8. Zeugen Jehovas – Kirche oder Sekte?

9. Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas, analysiert deren historische Wurzeln, die spezifische Organisationsstruktur sowie das damit verbundene Glaubenssystem. Ziel der Ausarbeitung ist es, das Gefahrenpotenzial für die Mitglieder kritisch zu beleuchten und auf Basis soziologischer und theologischer Kriterien die Frage zu erörtern, ob die Gruppe als Sekte einzustufen ist.

  • Historische Entwicklung der Zeugen Jehovas und Entstehung der Wachturmgesellschaft.
  • Hierarchische Organisationsstruktur und Machtverhältnisse innerhalb der Gemeinschaft.
  • Anthropologische und soteriologische Grundpfeiler des Glaubens (Menschenbild und Weg zum Heil).
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Bibelauslegung und der „Neue-Welt-Übersetzung“.
  • Analyse des Gefahrenpotenzials hinsichtlich sozialer Isolation und Einflussnahme auf das Individuum.

Auszug aus dem Buch

7. Beurteilung: Gefahrpotential für die Angehörigen der Zeugen Jehovas

Das Gefahrpotential für die Angehörigen der Zeugen Jehovas ergibt sich aus vier Bereichen: den sozialen Einfluss der Gemeinschaft auf die Mitglieder, der Kindererziehung, das Verbot der Bluttransfusion und den Folgen des Austritts aus der Gemeinschaft.

Ohne Wachtturmgesellschaft kann ein Zeuge Jehova kein glückliches Leben führen. Das Abhängigkeitsverhältnis entsteht dadurch, dass der Mensch ohne sich an den Aussagen der Wachtturmgesellschaft zu orientieren, praktisch keine eigenständigen Lebensentscheidungen treffen kann, ohne dabei Gefahr zu laufen vom „Pfad der Wahrheit“ abzukommen. Dieser Druck ist so stark, dass man erhöhte Selbstmordraten von Zeugen Jehovas im Vergleich zur Restbevölkerung der USA gemessen hat.

Wie bereits deutlich geworden ist, ist die Frau bei den Zeugen Jehovas dem Mann untergeordnet. Dieses Verständnis wird aus dem vorpriesterlichen Schöpfungsmythos abgeleitet, wo Gott Eva aus der Rippe des Mannes Adam schuf, die Adam zur Seite stehen sollte. Scheidungen werden von der Gemeinschaft sanktioniert. Dies führt natürlich zur Einschränkung der Freiheitsrechte der Frau, was ein Gefahrpotential für die Frau darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. „Jehova“- eine philologische Fehlleistung: Erläutert die sprachgeschichtliche Entstehung des Gottesnamens „Jehova“ als Fehlinterpretation hebräischer Vokalisierung.

2. Entstehung der Zeugen Jehovas, Situation heute: Beschreibt die historische Entwicklung von der Bewegung um Charles Taze Russell hin zur straff organisierten heutigen Wachturmgesellschaft.

3. Organisationsstruktur: Analysiert den hierarchischen Aufbau der Gemeinschaft und die Rolle der Leitenden Körperschaft als Entscheidungsträger.

4. Menschenbild: Dargelegt wird das Verständnis der Zeugen Jehovas von Leib, Seele und Geist sowie die Lehre über das Endzeitereignis Harmagedon.

5. Weg zum Heil: Beleuchtet die zentrale Rolle des Predigtdienstes und den sozialen Druck, der auf die Mitglieder ausgeübt wird.

6. Umgang mit der Bibel: Kritisiert den fundamentalistischen Zugang der Gemeinschaft zur Schrift und die bewusste Anpassung durch die „Neue-Welt-Übersetzung“.

7. Beurteilung: Gefahrpotential für die Angehörigen der Zeugen Jehovas: Fasst die psychischen und sozialen Risiken zusammen, die durch die rigide Gemeinschaftsstruktur entstehen.

8. Zeugen Jehovas – Kirche oder Sekte?: Vergleicht die Merkmale der Zeugen Jehovas mit soziologischen Kriterien für Sekten und zieht eine Schlussfolgerung.

9. Anhang: Enthält Quellenverweise und eine Gegenüberstellung von Bibelübersetzungen.

Schlüsselwörter

Zeugen Jehovas, Wachturmgesellschaft, Harmagedon, Sekte, Religionsgemeinschaft, Predigtdienst, Neue-Welt-Übersetzung, Bibelauslegung, Leitende Körperschaft, Gemeinschaftsentzug, Fundamentalismus, Sozialer Druck, Endzeit, Heil, Religionskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Analyse der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas, indem sie deren Lehre, Struktur und gesellschaftliche Auswirkungen untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Zu den Schwerpunkten gehören die Historie der Bewegung, die interne Organisationsstruktur, das Menschenbild, die Praxis der Bibelauslegung sowie die Bewertung der Gemeinschaft als Sekte.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Strukturen der Zeugen Jehovas die Autonomie ihrer Mitglieder einschränken und ein Gefahrenpotenzial für diese darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellenbasierte Analyse, die theologische Lehrmeinungen mit soziologischen Erkenntnissen über Sekten vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Glaubenslehren (wie das Menschenbild und der Weg zum Heil), die organisatorische Führung und eine Gefahrenbeurteilung für die Mitglieder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Schlagworte sind Zeugen Jehovas, Wachturmgesellschaft, Harmagedon, Sektenmerkmale, Religionskritik und Bibelauslegung.

Wie begründet der Autor die Einstufung als Sekte?

Die Einstufung erfolgt aufgrund von Kriterien wie der Abgrenzung von der Außenwelt, einer hierarchischen Struktur, dem exklusiven Heilsanspruch und der Missionstätigkeit.

Welche Rolle spielt die „Neue-Welt-Übersetzung“ in der Argumentation?

Die Übersetzung wird als Instrument angeführt, um durch sprachliche Anpassungen die spezifische Lehre der Wachturmgesellschaft in den Bibeltext einzubetten.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Zeugen Jehovas, Kirche oder Sekte? Entstehung, Organisation, Beurteilung
Note
1,3
Autor
Alexander Ionov (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V358865
ISBN (eBook)
9783668440685
ISBN (Buch)
9783668440692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zeugen jehovas kirche sekte entstehung organisation beurteilung JWHW Russel Heil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Ionov (Autor:in), 2017, Die Zeugen Jehovas, Kirche oder Sekte? Entstehung, Organisation, Beurteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358865
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Leseprobe aus  9  Seiten
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