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Die Hermeneutik des Zeugnisses von Paul Ricœur in Bezug zur theologischen Wissenschaftslehre von Jürgen Werbick

Título: Die Hermeneutik des Zeugnisses von Paul Ricœur in Bezug zur theologischen Wissenschaftslehre von Jürgen Werbick

Trabajo , 2015 , 17 Páginas

Autor:in: Christoph Jagstaidt (Autor)

Teología - Teología sistemática
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In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, den Aufsatz über "Die Hermeneutik des Zeugnisses" von Paul Ricœur einigen Ausschnitten aus der "Einführung in die theologische Wissenschaftslehre" von Jürgen Werbick gegenüberzustellen. Die Ausschnitte aus dem Werk von Jürgen Werbick werden dabei so gewählt, dass in diesen ebenfalls die Thematik der Hermeneutik von christlichen Zeugnissen behandelt wird. Das Vorgehen zum Vergleich und zur Diskussion der beiden verschiedenen Gedankengänge von Werbick und Ricœur gestaltet sich dabei folgendermaßen.

Eingangs erfolgt eine Bestimmung der Grundvoraussetzungen, bei der die Argumentationsbasis für das weitere Vorgehen erarbeitet wird. Darauf aufbauend gilt es in einem zweiten Schritt eine Analyse und Diskussion über die jeweiligen zentralen Zeugnisbegriffe zu führen und diese herauszuarbeiten. Im letzten Teil dieses Dreischrittes sollen schließlich die Hermeneutiken beider Autoren auf Basis der zuvor erarbeiteten Voraussetzungen betrachtet und skizziert werden, um schließlich einen Vergleich und eventuell sogar eine Synthese beider Argumentationen aufzuzeigen.

Interessant scheint der Vergleich der Gedankengänge des Philosophen Ricœur und des Theologen Werbick aus mehreren Gründen. Zum einen bezieht sich Werbick in vielen seiner Arbeiten auf Werke von Ricœur. Werbick stellt des Öfteren Verbindungen zu den Argumentationsstrukturen des Philosophen her, um eigene Gedankengänge aufzubauen, zu stützen und zu verifizieren. Aus dieser Perspektive erhält die Frage nach den Gemeinsamkeiten sowie den Unterschieden der Gedankengänge beider Autoren ein weiteres Spannungselement. In einem letzten Punkt ist die Frage nach einer Hermeneutik des Zeugnisses auch deshalb interessant, da es für einen Philosophen sicherlich ein gewisses Wagnis darstellt, eine Hermeneutik zu entwickeln, die sich auf eine Problematik bezieht, welche eher im Feld juristischer bzw. theologischer Auseinandersetzungen zu verorten ist. Wie und ob dieser Versuch gelingt, diese Frage gilt es in der Arbeit zu beantworten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Bestimmung der Voraussetzungen und der Problemstellung

2. Diskussion der Zeugnisbegriffe

2.1 Ricœurs Zeugnisbegriff

2.2 Werbicks Zeugnisbegriff

3. Vergleich der Hermeneutik Ansätze

3.1 Die Hermeneutik des Zeugnisses nach Ricœur

3.2 Versuch einer Synthese der Hermeneutiken

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von innerer Erfahrung und äußerem Zeugnis, indem sie die philosophische Hermeneutik des Zeugnisses von Paul Ricœur der theologischen Wissenschaftslehre von Jürgen Werbick gegenüberstellt. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Differenzen in den Argumentationsstrukturen beider Autoren herauszuarbeiten und zu prüfen, ob eine Synthese ihrer Ansätze möglich ist.

  • Hermeneutik des Zeugnisses im philosophischen und theologischen Kontext
  • Analyse der Zeugnisbegriffe bei Paul Ricœur und Jürgen Werbick
  • Verhältnis von Erfahrung, Glauben und sprachlicher Vermittlung
  • Diskussion der Radikalen Differenz zwischen Schöpfung und menschlicher Verifikation
  • Das Christusereignis als authentisches Menschen-Zeugnis

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Hermeneutik des Zeugnisses nach Ricœur

Diese Interpretation geschieht so Ricœur in zweierlei Hinsicht, zum einen in Verbindung mit dem historischen Verstehen des Zeugnisses, zum anderen als Reflexion auf die Urbejahung, welche in eine „Kriteriologie des Göttlichen“ mündet. „So entsteht die Hermeneutik des Zeugnisses im Zusammenfluss zweier Exegesen, der Exegese des historischen Zeugnisses des Absoluten und der Exegese meiner selbst in der Kriteriologie des Göttlichen.“ Die historische Exegese des Zeugnisses gestaltet sich nach Ricœur in einem hermeneutisch doppelten Sinn. Das Zeugnis gibt etwas zu interpretieren und gleichsam fordert es auf interpretiert zu werden. Das Zeugnis gibt insofern etwas zu interpretieren, als das im Zeugnis eine gewisse Unmittelbarkeit des Absoluten manifest ist, eine Entfremdung des Sinnes, hinter die nicht zurückgegangen werden kann. Es fordert interpretiert zu werden, da die Interpretation, in Übereinkunft von Bekenntnis und Erzählung, dem Zeugnis schon immer implizit ist.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Gegenüberstellung von Paul Ricœurs Aufsatz „Die Hermeneutik des Zeugnisses“ und Ausschnitten aus Jürgen Werbicks „Einführung in die theologische Wissenschaftslehre“ ein und legt den dreistufigen Aufbau der Untersuchung fest.

1. Bestimmung der Voraussetzungen und der Problemstellung: Dieses Kapitel erarbeitet die gemeinsame Basis beider Autoren, nämlich die Bedingung der Möglichkeit einer menschlichen Erfahrung des Absoluten oder Göttlichen, und beleuchtet deren unterschiedliche Problemstellungen.

2. Diskussion der Zeugnisbegriffe: Hier werden die spezifischen Zeugnisbegriffe von Ricœur (unterteilt in quasi-empirische, quasi-juridische und quasi-martyriologische Dimensionen) sowie von Werbick detailliert analysiert und diskutiert.

3. Vergleich der Hermeneutik Ansätze: Dieses Hauptkapitel führt den Vergleich der beiden Hermeneutiken durch, indem es Ricœurs Ansatz einer doppelten Exegese darlegt und den Versuch einer Synthese mit Werbicks trinitarisch-hermeneutischer Konstellation wagt.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Schwierigkeiten und Ergebnisse des Vergleichs und ordnet die Arbeit in einen breiteren philosophisch-hermeneutischen Kontext ein.

Schlüsselwörter

Hermeneutik, Zeugnis, Paul Ricœur, Jürgen Werbick, Erfahrung, Absolutes, Glauben, Offenbarung, Interpretation, Christusereignis, Urbejahung, Kriteriologie, Theologie, Wissenschaftslehre, Bekenntnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die hermeneutischen Ansätze von Paul Ricœur und Jürgen Werbick im Hinblick auf das Verständnis und die Interpretation von Zeugnissen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Philosophie des Zeugnisses, die Theologie als Hermeneutik, das Verhältnis von menschlicher Erfahrung und absolutem Anspruch sowie die Rolle des Glaubens als Akt der Bezeugung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Dialektik zwischen der Innerlichkeit der Erfahrung des Absoluten und der Äußerlichkeit des Zeugnisses bei beiden Autoren zu untersuchen und Gemeinsamkeiten sowie Differenzen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine hermeneutisch-vergleichende Methode angewandt, bei der Texte beider Autoren analysiert und zueinander in Bezug gesetzt werden, um eine mögliche Synthese der Argumentationen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Zeugnisbegriffe von Ricœur und Werbick und vergleicht diese anschließend anhand ihrer hermeneutischen Ansätze, insbesondere in Bezug auf das Christusgeschehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Hermeneutik, Zeugnis, Erfahrung, Urbejahung, Glaubwürdigkeit und die kritische Auseinandersetzung mit dem Absoluten.

Inwiefern unterscheidet sich die Perspektive von Ricœur von der von Werbick?

Ricœur nähert sich der Frage philosophisch und untersucht die Möglichkeiten einer Interpretation, während Werbick als Theologe die christliche Glaubensbeziehung und die Offenbarung in den Fokus rückt.

Was bedeutet in diesem Kontext die „Radikale Differenz“?

Sie bezeichnet die Spannung, die laut Ricœur zwischen der schöpferischen Operation von Qualitäten (des Absoluten) und dem menschlichen Bestreben besteht, diese durch das Bewusstsein für sich zu verifizieren.

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Detalles

Título
Die Hermeneutik des Zeugnisses von Paul Ricœur in Bezug zur theologischen Wissenschaftslehre von Jürgen Werbick
Universidad
University of Münster  (Katholisch-Theologische Fakultät)
Autor
Christoph Jagstaidt (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V359100
ISBN (Ebook)
9783668440425
ISBN (Libro)
9783668440432
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zeugnis Hermeneutik Jürgen Werbick Paul Ricœur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christoph Jagstaidt (Autor), 2015, Die Hermeneutik des Zeugnisses von Paul Ricœur in Bezug zur theologischen Wissenschaftslehre von Jürgen Werbick, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359100
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