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Generalisation und Diskrimination

Titre: Generalisation und Diskrimination

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 10 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sven Fiedler (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Der Begriff des Lernens wird in unserem Alltagsverständnis in sehr vielfältiger Weise benutzt. Schon allein mit dem Wort „Lernen“ sind - meist unabhängig vom Alter des Menschen - Gedanken an Institutionen wie Schule, Ausbildungsstätte oder Universität verknüpft, in denen das Lernen viele Jahre zur hauptsächlichen Beschäftigung wird. So erinnert man sich als Erwachsener z.B. an Fremdsprachengrammatik, Gedichte, mathematische Formeln oder Geschichtszahlen sowie weitere Lerninhalte, mit denen man sich als Schüler unter Mühe oder Anstrengung auseinander zu setzen hatte. Demzufolge orientiert sich der Alltagsgebrauch des Lernbegriffs vorrangig an den Inhalten, die gelernt werden. Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen sind an dieser Stelle als Resultat zu nennen. Aber haben wir uns schon mal Gedanken gemacht, welchen kognitiven Phänomenen wir uns beim Lernen bedienen? Nach welchen lernpsychologischen Gesetzmäßigkeiten bewältigen wir die Fülle der Alltagsinformationen, um neue Situationen oder Ereignisse einzuschätzen und zu bewerten? Damit habe ich den Kernpunkt meines Themas getroffen. Denn die beiden Phänomene des Generalisations- und Diskriminationslernen sind von wichtigster Bedeutung für das menschliche Lernen. Es ist also plausibel, dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema unabdingbar ist. Meine Ihnen vorliegende Arbeit unterliegt einer wissenschaftlichen Betrachtung dieses Themas, auf das im Alltag nicht explizit eingegangen wird. Obwohl nach einer Generalisation immer auch eine Diskrimination stattfindet, habe ich beide Phänomene - aufgrund der notwendigen Gliederung- getrennt voneinander betrachtet. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass die Beispiele in Unterkapitel 2.2 auch für das Unterkapitel 3.2 gelten. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass es in der neueren Forschung noch weitere Arten für das Diskriminationslernen gibt, ich möchte es aber bei den wesentlichen belassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Generalisation

2.1 Begriffsdefinition „Generalisation“

2.2 Beispiele für Generalisation

2.3 Generalisierungsarten

2.4 Kaninchen-Experiment nach J.W. Moore

3. Diskrimination

3.1 Begriffsdefinition „Diskrimination“

3.2 Beispiele für Diskrimination

3.3 Diskriminationsarten

3.3.1 Simultanes Diskriminationslernen

3.3.2 „Fehlerfreies“ Diskriminationslernen

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden lernpsychologischen Phänomene der Generalisation und der Diskrimination. Ziel ist es, deren Bedeutung für die menschliche Informationsverarbeitung, das Lernen in Alltagssituationen sowie die Übertragung von Gelerntem auf neue Kontexte wissenschaftlich darzustellen.

  • Definition und theoretische Grundlagen der Generalisation
  • Methoden und Ansätze des Diskriminationslernens
  • Anwendung der Konzepte in pädagogischen und experimentellen Kontexten
  • Der Zusammenhang zwischen Reizwahrnehmung und Verhaltensanpassung
  • Bedeutung des Wissenstransfers für das menschliche Sozialverhalten

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition „Generalisation“

Unter Generalisation oder Generalisierung versteht man in der Lernpsychologie das Phänomen, dass eine Reaktion nicht nur auf Reize erfolgt, für die bereits eine Konditionierung stattgefunden hat, sondern auch auf ähnliche Reize, die man zum ersten Mal wahrnimmt. Beim Generalisieren handelt es sich also um die Anwendung früher erlernter Reaktionen bzw. früher erlernten Verhaltens auf neue Situationen, die denen ähneln, in denen das Verhalten erstmalig erlernt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet das Lernverständnis im Alltag und führt in die Notwendigkeit ein, die kognitiven Phänomene der Generalisation und Diskrimination wissenschaftlich zu beleuchten.

2. Generalisation: Dieses Kapitel definiert Generalisation, erläutert diese anhand praktischer Beispiele und stellt verschiedene Arten sowie ein spezifisches Kaninchen-Experiment von J.W. Moore vor.

3. Diskrimination: Das Kapitel behandelt die Unterscheidungsleistung bei Reizen, bietet Beispiele für Diskrimination und erläutert detailliert das simultane sowie das fehlerfreie Diskriminationslernen.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung über die zentrale Bedeutung von Generalisations- und Diskriminationsprozessen für den Wissenstransfer und die Anpassungsfähigkeit im täglichen Leben.

Schlüsselwörter

Lernpsychologie, Generalisation, Diskrimination, Konditionierung, Reizgeneralisierung, Reaktionsgeneralisierung, Diskriminationslernen, Stimuluskontrolle, Fehlerfreies Lernen, Fading-Verfahren, Wissenstransfer, Lernübertragung, Verhaltensanpassung, Reizdiskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der lernpsychologischen Analyse der beiden komplementären Phänomene Generalisation und Diskrimination und deren Relevanz für menschliches Verhalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Definitionen der Begriffe, die Abgrenzung von Generalisierungs- und Diskriminationsarten sowie die praktische Anwendung in Lernkontexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Menschen Informationen bewerten, auf ähnliche Situationen übertragen und durch Diskrimination präzise anpassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf lernpsychologischen Konzepten und ausgewählten wissenschaftlichen Experimenten (u.a. von Pawlow, Moore, Skinner) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der Generalisierung inklusive ihrer Arten und eine fundierte Darstellung der Diskrimination sowie ihrer spezifischen Lernformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lernpsychologie, Konditionierung, Generalisation, Diskrimination, Wissenstransfer und Stimuluskontrolle.

Was besagt die „absolute Theorie“ im Kontext des simultanen Diskriminationslernens?

Die absolute Theorie postuliert, dass ein Lernendes Individuum jeden Reiz isoliert betrachtet und lediglich lernt, dass eine spezifische Wahl (z.B. eine bestimmte Farbe) mit einem Verstärker assoziiert ist.

Wie unterscheidet sich das „fehlerfreie“ Diskriminationslernen von herkömmlichen Methoden?

Im Gegensatz zur Versuch-und-Irrtum-Methode zielt das fehlerfreie Lernen darauf ab, durch gezieltes Fading-Verfahren falsche Reaktionen von vornherein zu minimieren, um aversive Erfahrungen zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Generalisation und Diskrimination
Université
http://www.uni-jena.de/  (Psychologie)
Cours
Seminar: Lernpsychologie
Note
1,7
Auteur
Sven Fiedler (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
10
N° de catalogue
V35917
ISBN (ebook)
9783638356947
Langue
allemand
mots-clé
Generalisation Diskrimination Seminar Lernpsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sven Fiedler (Auteur), 2004, Generalisation und Diskrimination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35917
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Extrait de  10  pages
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