Das Thema, der von mir hospitierten Stunde, war die "Personenbeschreibung". Am Ende der Unterrichtseinheit sollen die SuS in der Lage sein, Personen, Dinge sowie ganze Vorgänge zu beschreiben. Wichtig ist hierbei, dass die von ihnen verfasste Beschreibung abwechslungsreich gestaltet ist und es nicht zu viele Wiederholungen gibt.
In der ersten Unterrichtsstunde der Unterrichtseinheit habe ich mich kurz vorgestellt und die SuS durften anschließend mein Äußeres beschreiben. Die Lehrerin hat die Ergebnisse stichwortartig an der Tafel festgehalten. Wenn den SuS nichts mehr eingefallen ist, hat die Lehrerin sie mittels gezielten Fragen - trägt die Praktikantin Schmuck? - zum Nachdenken angeregt. In der Übungsphase sollten die SuS eine Personenbeschreibung über mich beschreiben, die sie in der anschließenden Besprechung vortragen konnten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das Auswahlverfahren
3. Meine Erwartungen an das Schulpraxissemester
4. Meine Befürchtungen
5. Hospitationsstunden
5.1 Persönlicher Eindruck
5.2 Hospitation: BFW Deutsch
5.3 Hospitation KBM: Englisch
6. Angeleiterter Unterricht
6.1 WG Deutsch
6.2 BFW Englisch
7. Außerschulische Aktivitäten
7.1 Die K-Tage
7.2 Die Gesamtlehrerkonferenz
8. Schlusswort
9. Anhang
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Erfahrungen der Autorin während ihres 13-wöchigen Schulpraxissemesters an einer kaufmännischen Berufsschule. Ziel ist es, den Lernprozess angehender Lehrkräfte zu reflektieren, die Verbindung zwischen universitärem Theorieanspruch und schulischem Praxisalltag zu evaluieren sowie Strategien für die Unterrichtsgestaltung und den Umgang mit heterogenen Schülerschaften darzustellen.
- Reflexion der eigenen Rolle und Befürchtungen im Lehrerberuf
- Methodische Gestaltung von Hospitations- und Unterrichtsstunden
- Umgang mit Disziplin und Motivation in verschiedenen Schularten
- Integration fachspezifischer Inhalte (z.B. Erörterung, Business English)
- Bedeutung außerschulischer Aktivitäten für die Lehrer-Schüler-Beziehung
Auszug aus dem Buch
5.2 Hospitation: BFW Deutsch
Ich möchte in diesem Kapitel eine Hospitationsstunde der Berufsfachschule für Wirtschaft bzw BFW in Deutsch vorstellen. Diese Unterrichtsstunde hat mir besonders gut gefallen, da sowohl ich als auch die Schüler uns in dieser Stunde einbringen konnten. Sie diente mir zudem als Vorlage für weitere Unterreichsstunden
Die BFW erlangt, nach erfolgreich bestandener Prüfung, die Mittlere Reife. Die Schüler sind zwischen 15 und 21 Jahren alt. Die Klasse ist sehr laut und oft unruhig. Die Lehrerin hat sie jedoch gut im Griff. Es gibt sehr leistungsstarke als auch leistungsschwache Schüler. Die Klasse habe ich trotz der Unruhe, als sehr nett empfunden. Die SuS waren mir gegenüber sehr freundlich und offenherzig. Sie haben mich auch als Lehrperson respektiert. Dies habe ich vor allem daran gemerkt, dass sie nicht nur die Lehrerin sondern auch mir Fragen zum Unterrichtsgegenstand oder zur Klassenarbeit gestellt haben.
Das Thema, der von mir hospitierten Stunde, war Personenbeschreibung. Am Ende der Unterrichtseinheit sollen die SuS in der Lage sein, Personen, Dinge sowie ganze Vorgänge zu beschreiben. Wichtig ist hierbei, dass die von ihnen verfasste Beschreibung abwechslungsreich gestaltet ist und es nicht zu viele Wiederholungen gibt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin gibt einen Überblick über die kaufmännisch ausgerichtete Schule und ihre fünf verschiedenen Schularten, wobei sie ihre Zielsetzung für den Praktikumsbericht definiert.
2. Das Auswahlverfahren: Es wird der Weg zur Praktikumsstelle beschrieben, beginnend mit der Anmeldung beim Kultusministerium bis zum Kennenlernen der beteiligten Akteure an der Schule.
3. Meine Erwartungen an das Schulpraxissemester: Die Autorin legt ihre Lernziele dar, insbesondere den Wunsch, den Unterrichtsalltag zwischen leistungsstarken und -schwachen Schülern erfolgreich zu meistern.
4. Meine Befürchtungen: Hier reflektiert die Autorin ihre Ängste hinsichtlich ihres Auftretens als junge angehende Lehrkraft und der Herausforderung, Disziplin zu wahren, ohne ihre harmoniebedürftige Art zu verlieren.
5. Hospitationsstunden: Die Autorin schildert den Wandel ihrer Wahrnehmung von Unterricht durch gezieltes Beobachten von Details wie Tafelbildern und Interaktionen in verschiedenen Fächern.
6. Angeleiterter Unterricht: Die Autorin beschreibt ihre eigenen ersten Unterrichtsversuche in Deutsch und Englisch, wobei sie methodische Anpassungen und Reaktionen der Schülerschaft evaluiert.
7. Außerschulische Aktivitäten: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung von Kennenlerntagen und Konferenzen für das Verständnis des schulischen Gesamtgefüges und der Lehrerdynamik.
8. Schlusswort: Die Autorin zieht ein positives Resümee, bestätigt den Gewinn an Praxiserfahrung und bedankt sich für die Unterstützung durch das Kollegium.
9. Anhang: Enthält detaillierte Verlaufspläne, Arbeitsmaterialien und den Übungstext zum Thema Erörterung.
Schlüsselwörter
Schulpraxissemester, Kaufmännische Berufsschule, Hospitation, Unterrichtsgestaltung, Lehrerrolle, Berufsfachschule für Wirtschaft, Erörterung, Business English, Reflexion, Pädagogische Praxis, SuS, Methodenvielfalt, Schulkultur, Lehramtsstudium, Unterrichtsplanung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Die Arbeit reflektiert die 13-wöchigen Erfahrungen der Autorin während ihres Schulpraxissemesters an einer kaufmännischen Schule, inklusive Hospitationen und eigenem Unterricht.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?
Zentrale Aspekte sind die Unterrichtsplanung, der Umgang mit heterogenen Schülergruppen, die Reflexion der eigenen Lehrkraftrolle sowie die Einbindung in den Schulalltag.
Welches Ziel verfolgt die Autorin mit diesem Bericht?
Das primäre Ziel ist die Dokumentation und Evaluation der eigenen Entwicklung vom Studierenden zur angehenden Lehrkraft durch den Vergleich von Theorie und Praxis.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Autorin nutzt qualitative Beobachtung und Reflexion in Form von Hospitationsprotokollen, Verlaufsplänen und der Auswertung von Unterrichtsinteraktionen.
Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Hospitationsstunden, eigene Unterrichtsversuche in verschiedenen Schularten sowie die Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schulpraxissemester, Lehrerrolle, Unterrichtsgestaltung, pädagogische Reflexion und berufliche Schulen charakterisiert.
Wie unterscheidet sich der Unterricht in der BFW von dem im Wirtschaftsgymnasium laut Bericht?
Der Bericht hebt hervor, dass die BFW-Schüler oft unruhiger sind und pädagogisches Fingerspitzengefühl erfordern, während das Wirtschaftsgymnasium als leistungsstark und fokussierter beschrieben wird.
Welche Rolle spielen die im Anhang enthaltenen Materialien?
Die Materialien, wie Verlaufspläne und Arbeitsblätter zu Themen wie Business English oder Erörterungen, dienen als praktische Belege für die angewandten didaktischen Strategien.
- Quote paper
- Jennifer Stano (Author), 2016, Hospitationsstunde zum Thema "Personenbeschreibung" für eine Berufsschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359215