Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Die Auswirkungen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt

Title: Die Auswirkungen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt

Term Paper , 2014 , 11 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Kubilay Bas (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Eine Direktinvestition beschreibt eine „Investition in einem anderen Land“ (Duden online). Diese Art des Kapitaltransfers ist eines der führenden Kräfte der Globalisierung. Es kann sich dabei um materielle oder um immaterielle Investitionen handeln. Unternehmen investieren im Ausland, um sich an Unternehmen, Niederlassungen oder Produktionsstätten zu beteiligen beziehungsweise sie selber zu gründen. Direktinvestitionen, die in einem Land getätigt werden, können auch als Maß für die Attraktivität als Unternehmensstandort berücksichtigt werden.

Outsourcing ist eine Art von Investitionen im Ausland, mit der Absicht, Kosten zu reduzieren. Dabei werden Leistungen, die im Unternehmen erbracht wurden an externe Auftragnehmer im Ausland ausgelagert oder bestimmte Prozesse, werden im Ausland erbracht. Typisch für solche Verlagerungen sind Verarbeitungsprozesse. Hierbei werden Produktionsvorgänge in ein anderes Land verlagert, um Kosten zu sparen. Dies kann beispielsweise durch geringeren Lohn der Mitarbeiter, geringeren Standortkosten oder auch geringeren Absatzkosten. Seit Anfang der neunziger Jahre ist ein Anstieg der Auslandsaktivitäten zu beobachten. Diese Auslandsaktivitäten bringen Konsequenzen für den inländischen Arbeitsmarkt mit sich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2.1 Motive für Direktinvestitionen

2.1.1 Kostenorientiertes Motiv

2.1.2 Absatzorientiertes Motiv

2.1.3 Beschaffungsorientiertes Motiv

2.2 Konsequenzen für die Mitarbeiter im inländischen industriellen Sektor

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Motive für Direktinvestitionen deutscher Unternehmen im Ausland und analysiert deren Auswirkungen auf den inländischen Arbeitsmarkt, insbesondere im industriellen Sektor.

  • Kostenorientierte Motive und internationale Wettbewerbsfähigkeit
  • Absatzorientierung als Treiber für Auslandsinvestitionen
  • Bedeutung der Beschaffungsorientierung bei Direktinvestitionen
  • Sozioökonomische Konsequenzen für inländische Arbeitnehmer
  • Personalabbau und Transferstrategien im Kontext der Globalisierung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Kostenorientiertes Motiv

Das Ziel des kostenorientierten Motives ist es, die Kosten zu minimieren. Dieses Ziel wird durch die Nutzung von Kostenvorteilen erreicht. Dazu gehören Lohn- und Lohnnebenkosten ebenso wie Transport- und Produktionskostenvorteile. Bei kostenorientierten Investitionen ist es wichtig, dass die nötigen Produktionsfaktoren günstig zu erhalten sind. Diese werden auch Inputfaktoren genannt. Dazu gehören alle Leistungen und Mittel, die an der Produktion eines Gutes beteiligt sind. Inputfaktoren können sowohl materiell als auch immateriell sein. Zu den immateriellen Faktoren gehören Werkstoffe (Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe) und Betriebsmittel; während zu den immateriellen Produktionsfaktoren hauptsächlich die menschliche Leistung zählen. Nimmt man hierzu die T-Shirt Produktion als Beispiel, so wird deutlich, welche Faktoren eine wichtige Rolle bei der Herstellung eines T-Shirts spielen. Die wichtigsten Mittel hierzu sind Baumwolle als Rohstoff und die menschliche Leistung. Zum Großteil kommt dieser Rohstoff aus China, Indien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die menschliche Leistung wird mehrheitlich in Entwicklungs- und Schwellenländern erbracht, da in diesen Ländern die Löhne im Vergleich zu europäischen Verhältnissen sehr gering sind.

Denn während eine Näherin in Bangladesch umgerechnet 50 Euro im Monat verdient und dafür von morgens bis in die späten Abendstunden unter schlechten Arbeitsbedingungen arbeitet, verdient ein Näher in Deutschland für weniger Arbeitsstunden unter besseren Bedingungen ein zweistelliges Vielfaches. Unternehmen, die auf Masse produzieren und durch diese Masse ihr Geld verdienen, sind dazu gezwungen ihre Textilien in solchen Ländern zu produzieren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Produkte günstig an die Kunden bringen zu können. Am Beispiel der T-Shirt Produktion und den kostenorientierten Direktinvestitionen wird deutlich, dass es in erster Linie um die geringen Lohnkosten geht. Der Grund hierfür ist, dass die Ersparnis durch kostengünstige menschliche Leistung größer ist, als die Ersparnis, die man hätte, wenn man in der Nähe der Rohstoffe oder in der Nähe der Kunden produzieren würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel definiert Direktinvestitionen sowie Outsourcing und beleuchtet die historische Zunahme dieser Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen.

2.1 Motive für Direktinvestitionen: Hier werden die drei Kernmotive – Kostenminimierung, Markterschließung und Ressourcenbeschaffung – detailliert erläutert und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.

2.1.1 Kostenorientiertes Motiv: Dieses Unterkapitel analysiert, wie Unternehmen durch die Verlagerung in Niedriglohnländer und die Nutzung günstiger Inputfaktoren ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Kosteneinsparungen sichern.

2.1.2 Absatzorientiertes Motiv: Es wird dargelegt, wie die Präsenz vor Ort in Zielmärkten dazu dient, Handelshemmnisse zu umgehen und logistische Vorteile bei der Distribution von Produkten zu generieren.

2.1.3 Beschaffungsorientiertes Motiv: Dieser Abschnitt beschreibt die strategische Nähe zu Rohstoffquellen, um die Qualität zu sichern und Produktionskosten direkt am Ursprungsort der Ressourcen zu senken.

2.2 Konsequenzen für die Mitarbeiter im inländischen industriellen Sektor: Dieses Kapitel diskutiert die Auswirkungen von Direktinvestitionen auf den heimischen Arbeitsmarkt, theoretische Wohlfahrtseffekte und Methoden des Personalabbaus.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Auslandsinvestitionen zwar die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft stärken, jedoch primär negative Folgen für industrielle Arbeitsplätze im Inland haben.

Schlüsselwörter

Direktinvestition, Globalisierung, Outsourcing, Kostenorientierung, Absatzorientierung, Beschaffungsorientierung, Arbeitsmarkt, Wettbewerbsfähigkeit, Inputfaktoren, Personalabbau, Reallohn, Wohlfahrtseffekt, Industrieproduktion, Exportwirtschaft, Produktionsverlagerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Hintergründen von Direktinvestitionen deutscher Unternehmen im Ausland und deren direkten Auswirkungen auf die inländische Beschäftigungssituation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Differenzierung von Investitionsmotiven (kosten-, absatz- und beschaffungsorientiert) sowie die arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen wie Stellenabbau und Standortverlagerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, warum Unternehmen im Ausland produzieren und ob dieser Prozess primär der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dient oder direkt für den industriellen Stellenabbau in Deutschland verantwortlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender wirtschaftswissenschaftlicher Theorien, aktueller Statistiken und empirischer Fallbeispiele aus der Industrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Motive für Direktinvestitionen detailliert analysiert und die sozioökonomischen Folgen für inländische Arbeitnehmer sowie verschiedene Strategien des Personalabbaus diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Direktinvestitionen, Globalisierung, Kostenorientierung, Wettbewerbsfähigkeit und inländischer Arbeitsmarkt.

Warum ist laut der Arbeit gerade die T-Shirt Produktion ein wichtiges Fallbeispiel?

Sie dient als exemplarisches Modell, um zu verdeutlichen, wie extrem die Kostenvorteile durch Lohnunterschiede zwischen Schwellenländern und Deutschland die Standortentscheidungen beeinflussen können.

Wie bewertet der Autor die Auswirkungen auf die deutsche Volkswohlfahrt?

Der Autor führt an, dass die Auswirkungen ambivalent sind: Während Unternehmen durch Exportstärke profitieren, führt der Abfluss von Kapital und die Verlagerung von Arbeitsplätzen zu einem potenziellen Wohlfahrtsverlust für inländische Arbeitnehmer.

Excerpt out of 11 pages  - scroll top

Details

Title
Die Auswirkungen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt
College
EBC University Stuttgart
Grade
2,3
Author
Kubilay Bas (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V359217
ISBN (eBook)
9783668474611
Language
German
Tags
auswirkungen globalisierung arbeitsmarkt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kubilay Bas (Author), 2014, Die Auswirkungen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359217
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  11  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint