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Internationale Klimapolitik. Die Schwierigkeiten multilateraler Klimaverhandlungen und warum es in Paris 2015 trotzdem zu einem neuen Klimaabkommen kam

Titel: Internationale Klimapolitik. Die Schwierigkeiten multilateraler Klimaverhandlungen und warum es in Paris 2015 trotzdem zu einem neuen Klimaabkommen kam

Ausarbeitung , 2016 , 10 Seiten , Note: 14

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht in einem ersten Teil zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei multilateralen Klimaverhandlungen ein. In einem zweiten Teil der Arbeit soll dann betrachtet werden, was auf der Klimakonferenz in Paris beschlossen wurde und welche Gründe dafür gesorgt haben, dass es trotz der Schwierigkeiten dennoch zu einem Klimaabkommen gekommen ist. Vor einem zusammenfassenden Fazit soll kurz ein Ausblick gegeben werden, ob das Paris Agreement in Zukunft tatsächlich zu einem besseren Klimaschutz führen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schwierigkeiten bei Klimaverhandlungen

3 Die COP in Paris 2015 als positives Gegenbeispiel

3.1 Die COP 21 in Paris – Ziele und Ergebnisse

3.2 Gründe für den Erfolg der COP 21

3.3 Ausblick

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für das jahrzehntelange Scheitern internationaler Klimapolitik und analysiert, warum trotz dieser Schwierigkeiten auf der UN-Klimakonferenz (COP 21) in Paris 2015 ein erfolgreiches und ambitioniertes Klimaabkommen verabschiedet werden konnte.

  • Analyse der strukturellen Hindernisse bei multilateralen Klimaverhandlungen.
  • Untersuchung des "sozialen Dilemmas" als zentrales Hemmnis für globales Handeln.
  • Evaluation der Faktoren, die zum Erfolg des Pariser Abkommens führten.
  • Vergleich der Verhandlungsmethodiken zwischen dem Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen.
  • Einschätzung der zukünftigen Wirksamkeit des Paris Agreement.

Auszug aus dem Buch

1. Hoher Druck durch die Gesellschaft:

Für Jacobs ist der Hauptgrund für den Abschluss eines neuen Klimavertrages, bei dem sich alle Länder zu Emissionsreduktionen verpflichten, der Druck, der durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen auf die Regierungschefs ausgeübt wurde: „Following the failed Copenhagen conference in 2009, an informal global coalition of NGOs, businesses, academics and others came together to define an acceptable outcome to the Paris conference and then applied huge pressure on governments to agree to it“ Jacobs benennt dabei vor allem vier Gruppen, die einen großen Anteil an dem positiven Ergebnis der COP haben:

Zunächst einmal die wissenschaftliche Gemeinschaft, angeführt vom IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der die Aufgabe hat, den Staaten eine wissenschaftliche Grundlage zum Klima zu liefern. Dieser hatte 2013/2014 in seinen Forschungen veröffentlicht, dass bis zum Ende des Jahrhunderts Klimaneutralität erreicht sein muss, um das gewünschte 2-Grad-Ziel zu erreichen. Damit wurde den Staaten noch einmal die Dringlichkeit eines wirksamen Abkommens ins Gedächtnis gerufen.

Als eine weitere Gruppe identifiziert er die Wirtschaftswissenschaftler. Auch deren Argumente halfen, den Druck auf die Verhandlungen zu erhöhen: Schon seit 2006 war bekannt, dass die Kosten eines Klimawandels größer wären, als die Kosten, ihn zu verhindern – dieses Argument war aber zuvor im Angesicht der Wirtschaftskrise 2008/09 vernachlässigt worden und in den Hintergrund geraten. Daher mussten neue Argumente her und diese lieferte der 2014 veröffentlichte Bericht der Comission on the Economy and Climate (Better Growth, Better Climate), in dem argumentiert wurde, dass geringere Emissionen keineswegs das Wachstum hemmen, sondern sogar steigern würden (bedingt durch eine größere Nachhaltigkeit und mehr Gesundheit und Lebensqualität der Angestellten).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Klimarahmenkonvention seit 1992 ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Gründen für den Wandel hin zu einem erfolgreichen Abkommen in Paris.

2 Schwierigkeiten bei Klimaverhandlungen: Dieses Kapitel erläutert die strukturellen Hindernisse, wie das soziale Dilemma öffentlicher Güter, divergierende nationale Wirtschaftsinteressen und die Problematik der Lastenverteilung bei der Verantwortlichkeit.

3 Die COP in Paris 2015 als positives Gegenbeispiel: Das Kapitel analysiert das Zustandekommen des Paris Agreement, identifiziert die vier maßgeblichen Erfolgsfaktoren (gesellschaftlicher Druck, Klimafolgen, Bottom-up-Ansatz, Verhandlungsführung) und bietet einen Ausblick auf die Umsetzung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Überwindung des multilateralen Stillstands zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten des Abkommens.

Schlüsselwörter

Klimawandel, COP 21, Paris Agreement, Klimarahmenkonvention, Soziales Dilemma, Treibhausgas-Emissionen, INDCs, Klimaneutralität, Multilaterale Verhandlungen, UNFCCC, Nachhaltigkeit, Gesellschaftlicher Druck, Bottom-up-Ansatz, Kyoto-Protokoll, Umweltschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der internationalen Klimapolitik und der Frage, warum es trotz jahrzehntelanger Schwierigkeiten bei Klimaverhandlungen im Jahr 2015 gelungen ist, in Paris ein verbindliches Klimaabkommen zu schließen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Analyse internationaler Verhandlungsdynamiken, das Problem sozialer Dilemmata bei öffentlichen Gütern sowie die Rolle gesellschaftlicher Akteure beim Klimaschutz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren der COP 21 in Paris zu identifizieren und den Strategiewechsel in der internationalen Klimapolitik, insbesondere den Übergang von Top-down- zu Bottom-up-Ansätzen, verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung aktueller wissenschaftlicher Berichte sowie Vorträge, um die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der Klimaverhandlungen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Hindernisse bei Klimaverhandlungen und die detaillierte Analyse der vier entscheidenden Erfolgsfaktoren für das Pariser Abkommen sowie einen Ausblick auf dessen Ratifizierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind das Paris Agreement, soziale Dilemmata, INDCs, Klimaneutralität und der Wandel zu Bottom-up-Verhandlungsmethoden.

Wie unterscheidet sich der Bottom-up-Ansatz vom Kyoto-Protokoll?

Während frühere Ansätze wie das Kyoto-Protokoll zentralistisch und völkerrechtlich starr („Top-down“) versucht haben, Konsens zu erzwingen, setzt der neue Ansatz („Bottom-up“) darauf, dass jeder Staat seine eigenen Ziele in Form von INDCs selbst festlegt.

Welche Rolle spielte die Verhandlungsführung durch Frankreich in Paris?

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius wird als entscheidender Faktor genannt, da er durch eine inklusive und sensible Verhandlungsführung das Vertrauen der Staaten gewann und so den Weg für tragfähige Kompromisse ebnete.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Internationale Klimapolitik. Die Schwierigkeiten multilateraler Klimaverhandlungen und warum es in Paris 2015 trotzdem zu einem neuen Klimaabkommen kam
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
14
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
10
Katalognummer
V359333
ISBN (eBook)
9783668437524
ISBN (Buch)
9783668437531
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paris Agreement Klimaverhandlungen Klimapolitik Umweltpolitik Klimarahmenkonvention UNFCCC Internationale Beziehungen Klima Umwelt Klimavertrag Pariser Abkommen COP COP 21
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Internationale Klimapolitik. Die Schwierigkeiten multilateraler Klimaverhandlungen und warum es in Paris 2015 trotzdem zu einem neuen Klimaabkommen kam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359333
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Leseprobe aus  10  Seiten
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