Diese Arbeit geht in einem ersten Teil zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei multilateralen Klimaverhandlungen ein. In einem zweiten Teil der Arbeit soll dann betrachtet werden, was auf der Klimakonferenz in Paris beschlossen wurde und welche Gründe dafür gesorgt haben, dass es trotz der Schwierigkeiten dennoch zu einem Klimaabkommen gekommen ist. Vor einem zusammenfassenden Fazit soll kurz ein Ausblick gegeben werden, ob das Paris Agreement in Zukunft tatsächlich zu einem besseren Klimaschutz führen kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Schwierigkeiten bei Klimaverhandlungen
- Die COP in Paris 2015 als positives Gegenbeispiel
- Die COP 21 in Paris - Ziele und Ergebnisse
- Gründe für den Erfolg der COP 21
- Ausblick
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die Gründe für die jahrzehntelange Ineffektivität der internationalen Klimapolitik zu beleuchten und zu analysieren, wie es dennoch zu einem hoffnungsvollen Klimaabkommen auf der COP 21 in Paris kam. Dabei werden die Schwierigkeiten bei multilateralen Klimaverhandlungen aufgezeigt, die Erfolge des Pariser Abkommens beleuchtet und ein Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Paris Agreement gegeben.
- Soziale Dilemmata bei internationalen Klimaverhandlungen
- Widersprüchliche Interessen von Staaten in Bezug auf Klimaschutz
- Herausforderungen der gerechten Lastenverteilung bei Klimaschutzmaßnahmen
- Politische und wirtschaftliche Faktoren, die Klimaschutzverhandlungen beeinflussen
- Die COP 21 in Paris als Beispiel für eine erfolgreiche Klimapolitik
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext der Klimarahmenkonvention und die Entwicklung der COP-Konferenzen. Es wird die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen im Angesicht des menschengemachten Klimawandels betont.
- Kapitel 2: Dieses Kapitel analysiert die Schwierigkeiten bei multilateralen Klimaverhandlungen. Es werden verschiedene Ursachen wie das soziale Dilemma, widersprüchliche Interessen einzelner Staaten, unterschiedliche wirtschaftliche Ausgangsbedingungen und die Schwierigkeit einer gerechten Lastenverteilung dargestellt.
- Kapitel 3: Dieses Kapitel befasst sich mit der COP 21 in Paris und stellt die Ziele und Ergebnisse des Paris Agreement dar. Es zeigt die Bedeutung des Abkommens als positives Gegenbeispiel zu den vorherigen gescheiterten Verhandlungen auf.
Schlüsselwörter
Klimawandel, internationale Klimapolitik, COP, Paris Agreement, soziale Dilemmata, Klimaschutz, Treibhausgase, INDCs, Klimaneutralität, Kyoto-Protokoll, Lastenverteilung.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind multilaterale Klimaverhandlungen so schwierig?
Hauptursachen sind soziale Dilemmata (Trittbrettfahrer-Problem), widersprüchliche Interessen der Staaten und die Herausforderung einer gerechten Lastenverteilung.
Was war das Besondere am Paris Agreement 2015?
Trotz jahrzehntelanger Ineffektivität gelang ein Abkommen, das auf national festgelegten Beiträgen (INDCs) basiert und das Ziel der Klimaneutralität verfolgt.
Was bedeutet „soziales Dilemma“ in der Klimapolitik?
Es beschreibt die Situation, dass einzelne Staaten wenig Anreiz zum Klimaschutz haben, wenn sie von den Bemühungen anderer profitieren können, ohne selbst Kosten zu tragen.
Welche Rolle spielen die INDCs?
INDCs sind die „Intended Nationally Determined Contributions“, also die Klimaschutzzusagen, die jeder Staat im Rahmen des Pariser Abkommens selbst festlegt.
Kann das Pariser Abkommen den Klimawandel wirklich stoppen?
Die Arbeit gibt einen Ausblick darauf, ob das Abkommen tatsächlich zu besserem Klimaschutz führt, betont aber, dass die Umsetzung der nationalen Ziele entscheidend bleibt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2016, Internationale Klimapolitik. Die Schwierigkeiten multilateraler Klimaverhandlungen und warum es in Paris 2015 trotzdem zu einem neuen Klimaabkommen kam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359333