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Recht und Mediation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt

Title: Recht und Mediation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt

Submitted Assignment , 2013 , 15 Pages

Autor:in: Dr. Andreas-Michael Blum (Author)

Communications - Theories, Models, Terms and Definitions
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Der Autor Dr. Andreas-Michael Blum stellt Akteure und Maßnahmen des betrieblichen Konfliktmanagements in Deutschland vor. Detailliert beschreibt er einen Lösungsansatz anhand eines typischen Unternehmenskonflikts und geht auf die Bedeutung von Co-Mediation und Einzelgesprächen ein. Ein Buch für Berater, Personaler, Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsleiter, Mediatoren, Güterichter und Schlichter, die sich für eine nachhaltige Lösung von Unternehmenskonflikten einsetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Lösung der Aufgabe 1

Lösung der Aufgabe 2

Phase 1 (Einführung)

Phase 2 (Themensammlung)

Phase 3 (Interessen)

Phase 4 (Lösungsoptionen)

Phase 5 (Abschlussvereinbarung)

Der „Elefant des Recht“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Abgrenzung der Wirtschaftsmediation von anderen Konfliktmanagementinstrumenten in der Arbeitswelt und beleuchtet die methodische Durchführung eines Mediationsverfahrens sowie die Integration rechtlicher Aspekte. Dabei wird analysiert, wie Mediatoren einen strukturierten Prozess gewährleisten können, der die Autonomie der Beteiligten wahrt und gleichzeitig den notwendigen rechtlichen Rahmen berücksichtigt.

  • Abgrenzung der Wirtschaftsmediation zu internen Konfliktlösungsinstrumenten
  • Struktur und Phasenmodell der Mediation
  • Die Rolle der Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit in Konfliktlösungsprozessen
  • Integration rechtlicher Rahmenbedingungen („Der Elefant des Rechts“)
  • Methodik der Interessen- und Bedürfniserhebung

Auszug aus dem Buch

Der „Elefant des Recht“

Der „Elefant des Rechts“ steht als ein Bild für die Frage, ob das Recht als Gesamtheit der formellen Gesetze und der geltenden Rechtsprechung seinen Platz in der Mediation hat, wer und zu welchem Zeitpunkt das Thema Recht in die Mediation einbringt und schließlich die Frage, wie viel Raum der „Elefant des Rechts“ in der Mediation einnehmen darf. Der „Elefant des Rechts“ hat seinen anerkannten Platz in der Mediation. So wie der Elefant in Originalgröße in der Natur sein Revier und damit seinen Raum für die Entfaltung seiner Bedürfnisse braucht, ist das Recht raum-, norm- und verfahrensprägend für die Interessen und Werte einer Zivilgesellschaft. Das verbindet Recht mit der Mediation als strukturiertes Verfahren, weil die Interessen und Bedürfnisse der Medianden Teil dieser Werte sind.

So wie der Elefant auf das Zusammenspiel von Wasser, Nahrung und Klima zwingend angewiesen ist, kommt die Mediation ohne das Recht nicht aus. Beispiele sind die Vereinbarung von Scheidungs- und Trennungsfolgen in der Familienmediation, in der ausgewogene Regelungen bei Vermögen, Sorge- und Umgangsrecht der Kinder oder die Unzulässigkeit des Verzichts auf zukünftigen Kindesunterhalt relevant bzw. zwingend sind.

Auch im Rahmen der Unternehmensnachfolge sind (steuer-)rechtliche Vorgaben bei der Bewertung, Übertragung und Umwandlung von Unternehmen auf andere Unternehmensträger und damit zusammenhängende Formvorschriften (Schriftform, notarielle Beurkundung) im Rahmen einer Mediation zwingend zu beachten.

Zusammenfassung der Kapitel

Lösung der Aufgabe 1: Dieses Kapitel definiert Wirtschaftsmediation als Konfliktmanagementmaßnahme und grenzt sie von alternativen Verfahren wie Mobbingberatung, betrieblichem Konfliktmanagement, Schlichtungsverfahren und gerichtlicher Streitbeilegung ab.

Lösung der Aufgabe 2: Hier wird der konkrete Ablauf eines Mediationsprozesses in fünf Phasen dargestellt, von der Vorbereitungsphase über die Themensammlung und Interessenklärung bis hin zur Lösungsfindung und Abschlussvereinbarung.

Phase 1 (Einführung): Dieses Kapitel beschreibt die räumliche Gestaltung sowie die Etablierung verbindlicher Gesprächsregeln und die Bedeutung der Freiwilligkeit für den Erfolg des Verfahrens.

Phase 2 (Themensammlung): Hier wird dargelegt, wie die Parteien ihre Themen einbringen, strukturieren und priorisieren, um eine gemeinsame Arbeitsgrundlage zu schaffen.

Phase 3 (Interessen): Dieses Kapitel erläutert die Technik, jenseits der Sachthemen die tieferliegenden Bedürfnisse und Anliegen der Beteiligten mittels gezielter Fragetechniken herauszuarbeiten.

Phase 4 (Lösungsoptionen): Hier steht die Entwicklung kreativer Lösungsansätze im Brainstorming und deren anschließende Bewertung nach spezifischen Kriterien im Fokus.

Phase 5 (Abschlussvereinbarung): Dieses Kapitel befasst sich mit der rechtsverbindlichen Dokumentation der erzielten Lösungen und dem Abschluss des Mediationsverfahrens.

Der „Elefant des Recht“: Dieses Kapitel reflektiert die Rolle des Rechts innerhalb der Mediation, wobei das Recht als notwendiger, aber flexibel zu handhabender Rahmen für die Autonomie der Parteien verstanden wird.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsmediation, Konfliktmanagement, Mediationsverfahren, Recht, Interessenklärung, Lösungsoptionen, Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit, Unternehmenskonflikte, Kommunikation, Mediation, Arbeitswelt, Schlichtung, Abschlussvereinbarung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Wirtschaftsmediation als Instrument zur Konfliktlösung und ihre Einordnung in den Kontext weiterer betrieblicher und rechtlicher Konfliktbearbeitungsmethoden.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentral sind die Abgrenzung von Mediation zu anderen Verfahren sowie die methodische Strukturierung des Mediationsprozesses in der Unternehmenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mediatoren einen strukturierten, lösungsorientierten Prozess gestalten können, der Interessen der Parteien berücksichtigt und gleichzeitig rechtliche Anforderungen einbindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller Konzepte des Konfliktmanagements und der Mediation unter Berücksichtigung einschlägiger Literatur und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Abgrenzung der Mediation von anderen Institutionen und eine praktische Anwendung in Form eines fünfstufigen Mediationsablaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind Wirtschaftsmediation, Konfliktmanagement, Interessenklärung, Freiwilligkeit und die Integration von Recht in den Mediationsprozess.

Wie unterscheidet sich der Mediator von einer Mobbing- oder Gleichstellungsbeauftragten?

Im Gegensatz zum Mediator sind Mobbing- oder Gleichstellungsbeauftragte in den Betrieb eingegliedert und handeln nicht als unabhängige, neutrale und allparteiliche Dritte.

Welche Funktion hat das Bild des „Elefanten des Rechts“?

Es dient als Metapher für die Herausforderung, das Recht als notwendigen Rahmen in die Mediation einzubringen, ohne die Autonomie und Kreativität der Parteien bei der Lösungsfindung zu ersticken.

Warum ist die „Phasen-Struktur“ für das Mediationsverfahren essenziell?

Die Struktur ermöglicht einen gesteuerten Kommunikationsprozess, der sicherstellt, dass Bedürfnisse und Interessen vor der reinen Rechtsanwendung geklärt werden, was die Akzeptanz und Lösungsqualität erhöht.

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Details

Title
Recht und Mediation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt
College
University of Technology, Business and Design Wismar  (WINGS)
Course
Mediation
Author
Dr. Andreas-Michael Blum (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V359348
ISBN (eBook)
9783668435513
ISBN (Book)
9783668435520
Language
German
Tags
Wirtschaftsmediation Begriff Vorteile Akteure bzw. Maßnahmen des Konfliktmanagements Konflikt zwischen zwei Gruppen einer neu organisierten Abteilung Co-Mediation Einzelgespräche Elefant des Rechts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Andreas-Michael Blum (Author), 2013, Recht und Mediation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359348
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