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Ausländische Direktinvestitionen in Slowenien

Title: Ausländische Direktinvestitionen in Slowenien

Diploma Thesis , 2005 , 103 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dušan Vesenjak (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Ziel des vorliegenden Buches ist es, die grundsätzlichen Determinanten der Standortwahl zu bestimmen und die bisherigen Direktinvestitionsströme sowie die Standortqualität Sloweniens zu analysieren. Als Basis werden deshalb in Kapitel zwei die Motive und die ökonomischen Theorien untersucht, die die Beweggründe für das Tätigen von Direktinvestitionen näher beleuchten. Ausgehend von diesen Erkenntnissen werden Einflussgrößen und Faktoren, die für eine internationale Investitionsentscheidung maßgebend sind, sowie die Auswirkungen auf das Ziel- und Geberland analysiert.

Kapitel zwei legt also die theoretische Grundlage für die weitere Analyse fest. Kapitel drei beschäftigt sich mit den realen Direktinvestitionsströmen in Slowenien und deren struktureller und regionaler Verteilung.

Gegenstand des Kapitels vier ist eine umfassende Analyse der konkreten Rahmenbedingungen für Investoren in Slowenien anhand der in Kapitel zwei entwickelten Einflussgrößen. Vor dem Hintergrund dieses Soll- Ist-Vergleiches werden in Kapitel fünf die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst, die Lehren aus dem bisherigen Transformationsprozess gezogen sowie ein Ausblick formuliert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Theorie der Direktinvestitionen, Einflussgrößen und Wirkungen

2.1 Definitorische Begriffsabgrenzung

2.2 Erscheinungsformen und Arten von Direktinvestitionen

2.3 Voraussetzungen und Motive von Direktinvestitionen

2.4 Ökonomische Partialtheorien

2.4.1 Entscheidungsbegründende Ansätze

2.4.2 Standorttheoretische Ansätze

2.5 Eklektischer Ansatz nach Dunning

2.6 Einflussgrößen und Wirkungen von Direktinvestitionen

2.6.1 Determinanten des Entscheidungsprozesses

2.6.1.1 Politische, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen

2.6.1.2 Infrastruktur, Privatisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen

2.6.1.3 Fiskalische Stabilität und steuerliche Rahmenbedingungen

2.6.1.4 Marktgröße und Marktwachstum

2.6.1.5 Arbeitskosten und Humankapital

2.6.1.6 Außenhandelspolitik und wirtschaftspolitische Anreize

2.6.2 Grundsätzliche Wirkungen auf das Zielland

2.6.3 Grundsätzliche Wirkungen auf die Geberländer

3 Wirtschaftsstruktur und ADI in Slowenien

3.1 Ausgangssituation und Wirtschaftstruktur

3.2 Direktinvestitionsströme in Slowenien

3.2.1 Sektorale Analyse

3.2.2 Regionale Analyse

4 Analyse der Einflussgrößen und ihrer Wirkungen in Slowenien

4.1 Politische, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen

4.2 Infrastruktur, Privatisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen

4.3 Fiskalische Stabilität und steuerliche Rahmenbedingungen

4.4 Marktgröße und Marktwachstum

4.5 Arbeitskosten und Humankapital

4.6 Außenhandelspolitik und wirtschaftspolitische Anreize

5 Resumee

5.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle ausländischer Direktinvestitionen (ADI) in der slowenischen Wirtschaft im Kontext der Transformation des Landes von einer sozialistischen Planwirtschaft hin zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Das Ziel ist es, die spezifischen Determinanten der Standortwahl sowie die strukturellen und regionalen Verteilungsmuster der Direktinvestitionen zu analysieren, um die Standortqualität Sloweniens zu bewerten.

  • Theoretische Fundierung von Direktinvestitionen und deren Motive.
  • Analyse der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Einflussgrößen auf den Zufluss von ADI.
  • Untersuchung der sektoralen und regionalen Verteilung von Direktinvestitionsströmen in Slowenien.
  • Bewertung der Auswirkungen von Transformationsprozessen, Privatisierung und Infrastrukturentwicklung auf die Attraktivität des Standortes.
  • Ableitung von Empfehlungen und zukünftigen Perspektiven für ausländische Investoren.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitorische Begriffsabgrenzung

Der Begriff der Direktinvestition ist zunächst von anderen Formen der Auslandsaktivitäten abzugrenzen. Wirtschaftsunternehmen, die international operieren möchten, stehen zwangsläufig vor der Frage, welche Form der internationalen Aktivität bzw. welche Art von Internationalisierungsstrategie gewählt werden soll.

Wie in der folgenden Tabelle dargestellt, bieten sich dabei folgende Alternativen an: Exportbasiert, vertragsbasiert oder ausländische Direktinvestitionen wie die Neuerrichtung einer Produktionsstätte (Greenfield-Investition), länderübergreifender Unternehmenserwerb oder Zusammenschluss sowie Joint Ventures.

Die risikoärmste und unverbindlichste Form der internationalen Aktivität ist der Export, also der länderübergreifende Transfer von Waren, Dienst- und Faktorleistungen, der an die Abnehmer in direkter Weise oder indirekt über Zwischenunternehmen vollzogen wird. Da der Kapitalaufwand bei dieser Form der Auslandsaktivität in der Regel eher gering ist und Geschäftsbeziehungen schnell wieder beendet werden können, ist als wesentlicher Vorteil das überschaubare Risiko anzusehen. Die Nachteile liegen, neben den hohen Transportkosten, vor allem in der geographischen Kundenferne und den oftmals existierenden, protektionistischen Handelshemmnissen vieler Länder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftshistorischen Hintergründe Sloweniens nach 1991 und die euphorischen wie auch herausfordernden Ausgangsbedingungen der Transformation.

2 Theorie der Direktinvestitionen, Einflussgrößen und Wirkungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des OLI-Paradigmas und der Standorttheorie erarbeitet sowie die zentralen Einflussfaktoren wie politische Stabilität und steuerliche Rahmenbedingungen definiert.

3 Wirtschaftsstruktur und ADI in Slowenien: Das Kapitel bietet eine detaillierte Analyse der slowenischen Wirtschaftsstruktur, der Investitionsströme und der sektoralen sowie regionalen Verteilung.

4 Analyse der Einflussgrößen und ihrer Wirkungen in Slowenien: Diese Sektion untersucht konkret, wie sich die im theoretischen Teil identifizierten Faktoren auf den realen Zufluss von ausländischem Kapital in Slowenien auswirken.

5 Resumee: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Standortentwicklung unter neuen politischen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Ausländische Direktinvestitionen, Slowenien, Transformation, Standortwahl, OLI-Paradigma, Privatisierung, Marktwachstum, Standortqualität, Arbeitskosten, Humankapital, Außenhandelspolitik, Investitionsanreize, Wettbewerbsfähigkeit, Osteuropa, Markteintritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die ausländische Direktinvestitionen in Slowenien beeinflussen, und untersucht, warum das Land trotz hoher Standortqualität im Vergleich zu anderen MOE-Staaten unterschiedliche Zuflussmuster aufweist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Erklärungsmodelle für Direktinvestitionen, die politische und wirtschaftliche Transformation Sloweniens, sowie die detaillierte Analyse der Standortbedingungen, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, Steuerwesen und Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Bestimmung der wesentlichen Determinanten für die Standortwahl ausländischer Investoren in Slowenien und die Evaluation der bisherigen Investitionsströme in Sektoren und Regionen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine deduktive Analyse ökonomischer Theorien, kombiniert mit einer empirischen Auswertung von statistischen Daten zu Investitionsflüssen, Länder-Ratings und makroökonomischen Indikatoren der Jahre 1990 bis 2004.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Rahmenbedingungen in Slowenien, wie etwa die Privatisierungspolitik, das Steuersystem, die Arbeitskosten und die Rolle Sloweniens als Brückenkopf für den Balkan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind ADI, Transformation, Slowenien, Standortpolitik, Privatisierung, OLI-Paradigma und Standortqualität.

Warum galt Slowenien lange Zeit als zögerlich gegenüber ausländischen Investoren?

Dies lag vor allem an einer ausgeprägten globalisierungskritischen Haltung und der Befürchtung eines "Ausverkaufs" der slowenischen Wirtschaft, was zu einer restriktiven Privatisierungspraxis in der ersten Phase führte.

Welchen strategischen Vorteil bietet Slowenien ausländischen Unternehmen aktuell?

Slowenien fungiert aufgrund seiner historischen Beziehungen und Sprachkenntnisse als strategischer "Brückenkopf" für den Markteintritt in die Märkte des ehemaligen Jugoslawiens auf dem Balkan.

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Details

Title
Ausländische Direktinvestitionen in Slowenien
College
University of Tubingen
Grade
1,7
Author
Dušan Vesenjak (Author)
Publication Year
2005
Pages
103
Catalog Number
V35946
ISBN (eBook)
9783638357098
ISBN (Book)
9783638704878
Language
German
Tags
Ausländische Direktinvestitionen Slowenien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dušan Vesenjak (Author), 2005, Ausländische Direktinvestitionen in Slowenien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35946
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