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Regeln und Gesetze im kindlichen Alltag. Ein Beispiel wie man Regeln und Gesetze im Grundschulunterricht vermittelt

Titel: Regeln und Gesetze im kindlichen Alltag. Ein Beispiel wie man Regeln und Gesetze im Grundschulunterricht vermittelt

Seminararbeit , 2017 , 12 Seiten

Autor:in: Laura Schmidt (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Regeln und Gesetze kommen in Vielzahl in unserer Gesellschaft vor. Folglich ist es nur natürlich, dass sie auch Teil des Unterrichtes der Grundschule sein sollten. Um das Thema gewinnbringend unterrichten zu können, ist es für Lehrpersonen von immenser Wichtigkeit die Hintergründe zu Regeln und Gesetzen zu kennen. Dazu sollen im folgenden zunächst Regeln getrennt von Gesetzen betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hintergrund: Regeln und Gesetze und der kindliche Alltag

1.1 Sachklärung: Regeln und Gesetze als Elemente politischer Ordnung

1.2 Unterscheidung: Regeln und Gesetze

1.3 Welches Vorwissen haben Kinder zu Regeln und Gesetzen?

1.4 Bedeutung des Wissens über Regeln und Gesetze

2. Regeln und Gesetze im Unterricht

2.1 Bildungsplan

2.2 Methodenvorschläge zur Behandlung von Regeln und Gesetzen im Unterricht

2.2.1 Mapping

2.2.2 Spiel

2.2.3 Diskussion

2.2.4 Planspiel

2.2.5 Nachdenkgespräch

3. Unterrichtsidee zum Thema „Wozu eigentlich Regeln?“

3.1 Aktivierung: Blitzlicht zum Szenario „Eine Welt ohne Regeln“

3.2 Einstieg: Mindmapping

3.3 Erarbeitung: Spiel

3.4 Erarbeitung und Transfer: Diskussion und Nachdenkgespräch

3.5 Sicherung und Anwendung: Erörterung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Lehrpersonen theoretische Hintergründe sowie praktische Methoden an die Hand zu geben, um das Thema „Regeln und Gesetze“ gewinnbringend im Grundschulunterricht zu behandeln und das demokratische Verständnis der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Theoretische Abgrenzung von Regeln und Gesetzen
  • Erfassung des kindlichen Vorwissens und dessen Bedeutung
  • Methodische Ansätze für den Politik- und Sachunterricht
  • Praktische Unterrichtskonzeption „Wozu eigentlich Regeln?“
  • Förderung der demokratischen Partizipation und Urteilsbildung

Auszug aus dem Buch

1.1 Sachklärung: Regeln und Gesetze als Elemente politischer Ordnung

Regeln und Gesetze kommen in Vielzahl in unserer Gesellschaft vor. Folglich ist es nur natürlich, dass sie auch Teil des Unterrichtes der Grundschule sein sollten. Um das Thema gewinnbringend unterrichten zu können, ist es für Lehrpersonen von immenser Wichtigkeit die Hintergründe zu Regeln und Gesetzen zu kennen. Dazu sollen im folgenden zunächst Regeln getrennt von Gesetzen betrachtet werden.

Schon das Wort „Regel“ verrät sehr viel über deren Wesen. Es stammt vom lateinischen Lehnwort „regula“ ab, was so viel wie Maßstab oder Richtschnur bedeutet. Unter einer Regel versteht man eine Richtlinie, welche für einen bestimmten Bereich verbindlich gilt (vgl. Auberle, A. (2017)). So gibt es beispielsweise für Brettspiele bestimmte Regeln, welche einen geordneten und funktionierenden Ablauf des Spieles gewährleisten sollen. Ein anderes Beispiel wären Benimmregeln. Diese legen fest, welche Verhaltensformen als höflich oder unhöflich wahrgenommen werden. Regeln können von der Gruppe festgelegt, verändert und aufgehoben werden (vgl. bpb (2008) S.36). So können Spielregeln variieren, sofern alle Mitspieler einverstanden sind oder eine Autoritätsperson die Änderung bestimmt. Auch die erwähnten Benimmregeln können in verschiedenen Gruppen sehr verschieden aussehen. So empfinden Chinesen beispielsweise andere Dinge als höflich verglichen zu den Deutschen. Sie legen schlicht andere Benimmregeln zugrunde.

Es gibt keinen festen Ablauf, wie Regeln entstehen. Sie können sowohl von einer Gruppe gemeinsam beschlossen als auch von einer einzelnen Person bestimmt werden. Ebenso gibt es keinen festen Ablauf, wie mit einem Regelbruch umgegangen wird. So kann entweder mit zuvor festgelegten Sanktionen reagiert werden, oft wird jedoch auch im Ermessen einzelner Personen gestraft (vgl. bpb (2008) S. 36). Als Beispiel für beide Aspekte können Klassenregeln dienen. Sowohl ein gemeinsames Erstellen von Klassenregeln durch die Klassengemeinschaft, als auch ein Festlegen der Klassenregeln durch den Klassenlehrer ist möglich. Ebenso können für bestimmte Regelbrüche festgelegte Sanktionen existieren, während die Bestrafung anderer Regelbrüche im Ermessen der Lehrperson liegen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hintergrund: Regeln und Gesetze und der kindliche Alltag: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Unterschiede zwischen Regeln und Gesetzen sowie das bei Kindern vorhandene Vorwissen und die Relevanz der Thematik für den Selbstschutz und die demokratische Bildung.

2. Regeln und Gesetze im Unterricht: Hier werden die Vorgaben des Bildungsplans beleuchtet und konkrete methodische Ansätze wie Mapping, Spiel, Diskussion, Planspiel und Nachdenkgespräche zur Behandlung der Thematik im Unterricht vorgestellt.

3. Unterrichtsidee zum Thema „Wozu eigentlich Regeln?“: Dieses Kapitel bietet eine chronologische Verlaufsplanung für eine Einstiegsstunde in der Grundschule, die methodisch durch ein Blitzlicht, Mindmapping, ein Spiel sowie eine abschließende Erörterung strukturiert ist.

Schlüsselwörter

Regeln, Gesetze, Grundschule, Politische Bildung, Demokratie, Partizipation, Regelverständnis, Unterrichtsmethoden, Mapping, Planspiel, Nachdenkgespräch, Erörterung, Sozialkompetenz, Urteilsbildung, Rechtsbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufbereitung des Themas Regeln und Gesetze für den Grundschulunterricht, um Kindern ein tieferes Verständnis für soziale und staatliche Ordnungsstrukturen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die theoretische Unterscheidung zwischen informellen Regeln und formellen Gesetzen, die Analyse des kindlichen Vorverständnisses sowie die Anwendung demokratischer Lernmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrpersonen dabei zu unterstützen, die Bedeutung von Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben durch abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden für Kinder begreifbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und stellt methodisch-didaktische Konzepte (wie das Planspiel oder das Nachdenkgespräch) vor, die auf den Bildungsplan abgestimmt sind.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Sachklärung, die Vorstellung spezifischer Lehrmethoden für das Politik- und Sachunterrichtsthema und eine detaillierte Unterrichtskonzeption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Regeln, Gesetze, Politische Bildung, Demokratie, Partizipation, Unterrichtsmethodik und kindliche Urteilsbildung stehen im Zentrum der Arbeit.

Warum ist das Nachdenkgespräch für Grundschüler wichtig?

Es bietet einen geschützten Raum, um über komplexe ethische Themen wie Gerechtigkeit, Fairness und die Angemessenheit von Strafen jenseits starrer Lerninhalte zu reflektieren.

Wie kann eine „Welt ohne Regeln“ unterrichtet werden?

Durch den Einsatz eines Blitzlichts zu Beginn der Stunde und eine abschließende Erörterung wird das Gedankenexperiment genutzt, um die Notwendigkeit von Ordnung in der Gesellschaft erfahrbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Regeln und Gesetze im kindlichen Alltag. Ein Beispiel wie man Regeln und Gesetze im Grundschulunterricht vermittelt
Autor
Laura Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V359473
ISBN (eBook)
9783668443730
ISBN (Buch)
9783668443747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
regeln gesetze alltag beispiel grundschulunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Schmidt (Autor:in), 2017, Regeln und Gesetze im kindlichen Alltag. Ein Beispiel wie man Regeln und Gesetze im Grundschulunterricht vermittelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359473
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Leseprobe aus  12  Seiten
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