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Die Funktion von Finanzintermediären bei der Plazierung von Aktien

Title: Die Funktion von Finanzintermediären bei der Plazierung von Aktien

Term Paper , 2002 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ina Meinschaefer (Author)

Business economics - Investment and Finance
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In der Unternehmensfinanzierung kann man zwischen der Außen- und der Innenfinanzierung unterscheiden. Während das aufgebrachte Kapital bei der Außenfinanzierung nicht aus dem betrieblichen Umsatzprozess stammt, kommt das Kapital der Innenfinanzierung aus der Unternehmung selbst. Die Außenfinanzierung gliedert sich wiederum in zwei Finanzierungsarten: die Fremd- und die Eigenfinanzierung. Erhält das Unternehmen von Gläubigern Kapital, so spricht man von Fremdfinanzierung. Wird zusätzliches Kapital durch die Eigentümer (Unternehmer, Gesellschafter, Aktionäre) bzw. durch Zurückbehalten von Gewinnen aufgebracht, handelt es sich um Eigenfinanzierung. Die Aktienemission gehört somit zum Bereich der Eigenfinanzierung. 1

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Inhaltsverzeichnis

1. Eigenfinanzierung

2. Begriff und Bedeutung der Aktien

3. Arten der Aktienemission

3.1 Selbstemission

3.2 Fremdemission

4. Konsortien

4.1 Begebungskonsortium

4.2 Übernahmekonsortium

4.3 Kombiniertes Übernahme- und Begebungskonsortium

5. Finanzintermediäre

5.1 Begriff und Erscheinungsform von Finanzintermediären

5.1.1 Finanzintermediäre im engeren Sinne

5.1.2 Finanzintermediäre im weiteren Sinne

5.2 Funktionen der Finanzintermediäre

5.2.1 Akquisition

5.2.2. Beratung

5.2.3 Risikoübernahme

5.2.4 Emissionskredit als Reputation

5.2.5 Plazierungsfunktion

5.2.6 Technische Durchführungsfunktion

6. Kosten einer Aktienemission

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und die spezifischen Funktionen von Finanzintermediären bei der Emission von Aktien. Dabei wird analysiert, wie Banken als Intermediäre durch ihre Dienstleistungen die Emission begleiten, Risiken steuern und die Verbindung zwischen Emittent und Anleger sicherstellen.

  • Grundlagen der Eigenfinanzierung und Aktienemission
  • Struktur und Typen von Bankenkonsortien
  • Abgrenzung von Finanzintermediären im engeren und weiteren Sinne
  • Detaillierte Funktionsanalyse der Banken im Emissionsgeschäft
  • Kostenstruktur und Provisionsmodelle bei Aktienemissionen

Auszug aus dem Buch

5.2.2. Beratung

Im Vorfeld der Emission von Wertpapieren steht die intensive Beratung des kapitalsuchenden Kunden. Die Beratungsfunktion der Bank umfasst dabei die Prüfung der Emissionsfähigkeit, das Aufzeichnen relevanter Finanzierungsalternativen auf den in Frage kommenden Märkten und die Darstellung eines Finanzierungskonzeptes.

Eine Fülle von Finanzierungsinstrumenten wurde entwickelt, um dem Emittenten eine möglichst kostengünstige Mittelaufnahme bieten zu können. Trotz der Verschiedenartigkeit dieser Modelle lässt sich ein gemeinsames Konstruktionsprinzip erkennen: Bestimmte Elemente von Finanzinstrumenten (z.B. Zins, Laufzeit, Währung) werden zunächst isoliert und danach wieder so zusammengebracht, dass eine neue Kombination von Leistungsmerkmalen der Finanzintermediation entsteht. Hierzu zählen u.a. zinsvariable Notes, Doppelwährungsanleihen, Euronote-Fazilitäten, Finanzterminkontrakte und Swaps. Allerdings hat sich nicht alles, was als Innovation auf den Markt kam, dauerhaft bewährt.

Aufgrund ihrer Erfahrung und besonderen Kenntnisse über Kapitalmärkte sind Banken geradezu prädestiniert, Emittenten über das optimale Timing der Begebung von Wertpapieren zu beraten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eigenfinanzierung: Einführung in die Unternehmensfinanzierung und Einordnung der Aktienemission als Form der Außenfinanzierung.

2. Begriff und Bedeutung der Aktien: Erläuterung des Grundkapitals sowie der rechtlichen und funktionalen Aspekte von Aktien als Wertpapiere.

3. Arten der Aktienemission: Unterscheidung zwischen der seltenen Selbstemission und der gängigen Fremdemission durch Banken.

4. Konsortien: Darstellung der verschiedenen Konsortialtypen, wie Begebungs- und Übernahmekonsortien, zur Bündelung von Ressourcen beim Börsengang.

5. Finanzintermediäre: Systematische Einteilung von Intermediären und detaillierte Betrachtung ihrer unterstützenden Funktionen im Emissionsprozess.

6. Kosten einer Aktienemission: Aufschlüsselung der Provisionen für das Bankenkonsortium und Darstellung der Kostenbestandteile für den Emittenten.

Schlüsselwörter

Aktienemission, Finanzintermediäre, Bankenkonsortium, Eigenfinanzierung, Emissionsgeschäft, Börsengang, Going Public, Übernahme, Risikoübernahme, Emissionskredit, Plazierungsfunktion, Beratung, Kapitalmarkt, Finanzierungstitel, Emissionskosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle von Finanzintermediären, insbesondere Banken, im Prozess der Aktienemission und analysiert deren unterstützende Aufgaben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Arten der Aktienemission, die Struktur von Bankenkonsortien, die verschiedenen Funktionen von Finanzintermediären sowie die damit verbundenen Kosten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Dienstleistungen und Funktionen zu beleuchten, die Banken bei der Platzierung von Aktien für Unternehmen erbringen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf einschlägiger finanzwirtschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Abgrenzung von Finanzintermediären sowie die sechs Kernfunktionen, von der Akquisition bis zur technischen Durchführung einer Emission.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Aktienemission, Finanzintermediäre, Konsortien, Emissionskredit und Risikoübernahme charakterisiert.

Was unterscheidet Finanzintermediäre im engeren von solchen im weiteren Sinne?

Im engeren Sinne treten Intermediäre selbst als Vertragspartner auf und nehmen eine Transformationsfunktion wahr, während sie im weiteren Sinne lediglich die Abwicklung direkter Finanzbeziehungen unterstützen.

Warum ist die Beratungsfunktion der Banken für den Emittenten so wichtig?

Banken besitzen aufgrund ihrer Marktkenntnis und Erfahrung eine besondere Expertise, um Emittenten bei der Wahl der Instrumente und dem optimalen Timing ihrer Emission zu unterstützen.

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Details

Title
Die Funktion von Finanzintermediären bei der Plazierung von Aktien
College
Administrative and Economic Academy Hellweg-Sauerland
Grade
2,3
Author
Ina Meinschaefer (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V35969
ISBN (eBook)
9783638357265
Language
German
Tags
Funktion Finanzintermediären Plazierung Aktien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ina Meinschaefer (Author), 2002, Die Funktion von Finanzintermediären bei der Plazierung von Aktien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35969
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