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Klimaschutz durch Emissionshandel

Title: Klimaschutz durch Emissionshandel

Term Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jubran Habib (Author)

Environmental Sciences
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Klimaschutz ist eine der zentralen umweltpolitischen Herausforderungen in unserer jüngs- ten Zeit. Besonders, wenn man die Umweltkatastrophen in Amerika betrachtet, wie ganze Städte und Regionen verwüstet wurden, weil man fahrlässig mit unsere Klima umgeht. Mit Emissionshandel hat man eine starke umweltpolitische Waffe, die ausgenutzt und in der ganzen Welt umgesetzt werden muss.

Die internationalen politischen Rahmenbedingungen wurden 1997 mit dem Kyoto- Protokoll geschaffen. Ein Instrument zur Reduzierung der „Treibhausgase“ 1 ist der Han- del mir Emissionsrechten. Dieses Instrument soll neben weiteren Mechanismen, Joint Implementation, Clean Development Mechanism, (Abbildung 2) weltweit zu einer Reduk- tion der Treibhausgase vor allem der CO2 beitragen. In der Europäischen Union hat der Handel mit Emissionsrechten am 01. Januar 2005 begonnen. Die Bundesregierung hat mit dem Treibhausgas-Emissionengesetzt (TEHG), das am 15.07.2004 in Kraft getreten ist, die rechtlichen Grundlagen für den Emissionshandel in Deutschland geschaffen. Mit der Deutschen Emissionshandelstelle (DEHSt) 2 wurde zudem eine Stelle eingerichtet, die den nationalen Emissionshandel organisiert.

Im Rahmen dieser Hausarbeit ist in erster Linie als zentrale Frage zu klären, wie sich der Emissionshandel auf der Ebene der Unternehmen auswirkt. Um diese Auswirkungen dar- stellen zu können, soll zunächst auf die Grundsätze des Emissionshandels eingegangen werden. Danach ist zu verdeutlichen, wie dieses System funktioniert und welche Indust- riezweige besonders betroffen sind. In dem nächsten Schritt werden die praktischen Aus- wirkungen dieses auf den Unternehmen anhand zwei Studien dargestellt und analysiert, bevor in einem abschließenden Fazit Schlussfolgerungen für die Thematik gezogen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 KYOTO-PROTOKOLL

3 EMISSIONSHANDEL

3.1 CAP AND TRADE

3.2 FUNKTIONSWEISE DES EMISSIONSHANDELS

3.3 VERTEILUNG DER EMISSIONSRECHTE

3.4 STRAFEN FÜR ZU HOHEN SCHADSTOFFAUSSTOß

4 BETROFFENE INDUSTRIEZWEIGE

5 KONSEQUENZEN DES EMISSIONSHANDELS FÜR UNTERNEHMEN

5.1 DIREKTE FINANZIELLE KONSEQUENZEN

5.2 STRATEGISCHE BEDEUTUNG

6 PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN DES EMISSIONSHANDELS

7 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der zentralen Fragestellung, wie sich der Emissionshandel auf der Ebene von Unternehmen auswirkt. Hierzu werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Systems, die beteiligten Industriezweige sowie die möglichen Chancen und Risiken analysiert, bevor anhand zweier Studien die praktische Implementierung und die Konsequenzen für die betroffenen Unternehmen untersucht werden.

  • Internationale Rahmenbedingungen durch das Kyoto-Protokoll
  • Funktionsweise und Zuteilungsverfahren von Emissionsrechten
  • Identifikation der betroffenen energieintensiven Industriezweige
  • Analyse der finanziellen und strategischen Konsequenzen für Unternehmen
  • Empirische Auswertung praktischer Erfahrungen aus der Anfangsphase

Auszug aus dem Buch

3.1 Cap and Trade

Eine obere Mengengrenze (Cap) für Emissionen wird durch den Staat definiert und in Form von Emissionsrechten an die betroffenen Unternehmen verteilt. Wiederum müssen die Zertifikate möglichst gerecht und kosteneffizient an den Emittenten weiterverteilt werden um eine faires Handel zu ermöglichen (Trade)12.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des Klimaschutzes und Darstellung der Forschungsfrage hinsichtlich der unternehmerischen Auswirkungen des Emissionshandels.

2 KYOTO-PROTOKOLL: Erläuterung der internationalen vertraglichen Vereinbarungen zur Reduzierung von Treibhausgasen und Festlegung der Verpflichtungsperioden.

3 EMISSIONSHANDEL: Detaillierte Betrachtung der Mechanismen, der Verteilungslogik von Emissionsrechten sowie der Sanktionsmöglichkeiten bei Überschreitungen.

4 BETROFFENE INDUSTRIEZWEIGE: Überblick über die energieintensiven Sektoren, die zur Teilnahme am Emissionshandel gesetzlich verpflichtet wurden.

5 KONSEQUENZEN DES EMISSIONSHANDELS FÜR UNTERNEHMEN: Untersuchung der finanziellen Auswirkungen durch den Handel mit Zertifikaten sowie der Notwendigkeit einer strategischen Anpassung innerhalb der Unternehmen.

6 PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN DES EMISSIONSHANDELS: Auswertung von zwei Studien zur Vorbereitung und den Erfahrungen von Unternehmen nach der Einführung des Emissionshandels in Deutschland.

7 FAZIT: Zusammenfassende Einschätzung der ökonomischen Auswirkungen und Einordnung des Emissionshandels als stabiles umweltpolitisches Instrument.

Schlüsselwörter

Klimaschutz, Emissionshandel, Kyoto-Protokoll, CO2-Zertifikate, Treibhausgase, Unternehmensorganisation, Emissionsreduktion, Energieintensiv, DEHSt, Umrüstungstechnologien, Marktpreisrisiken, Sanktionen, Zertifikathandel, Energiewirtschaft, Klimapolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Emissionshandel als klimapolitisches Instrument und dessen Auswirkungen auf die betriebswirtschaftliche Situation von Unternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Rahmenbedingungen des Kyoto-Protokolls, den Funktionsweisen des Handels mit Emissionsrechten sowie den daraus resultierenden Chancen und Risiken für betroffene Branchen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, zu klären, wie sich der Emissionshandel konkret auf der Ebene der Unternehmen auswirkt und welche Anforderungen dies an das Management stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse in Verbindung mit der Auswertung von zwei empirischen Studien, die kurz nach Einführung des Emissionshandels in Deutschland durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen des "Cap and Trade"-Systems auch die betroffenen Industriezweige sowie die direkten finanziellen und strategischen Konsequenzen für Unternehmen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Klimaschutz, Emissionshandel, Kyoto-Protokoll, Zertifikathandel und die unternehmerische Anpassungsstrategie an gesetzliche Umweltvorgaben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Cap" und "Trade" so wichtig?

Das "Cap" begrenzt die Gesamtmenge der Emissionen durch den Staat, während das "Trade" den effizienten Handel mit den zugeteilten Rechten ermöglicht, um kosteneffiziente Emissionsminderungen zu erreichen.

Welche Rolle spielt die DEHSt?

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) ist die zuständige nationale Behörde, die den Handel organisiert, die Datenkonten verwaltet und die Einhaltung der gesetzlichen Berichtspflichten überwacht.

Wie bewerten Unternehmen den Nutzen des Emissionshandels in der Anfangsphase?

Die in der Arbeit analysierten Studien zeigen, dass ein Großteil der befragten Unternehmen zum damaligen Zeitpunkt keinen direkten Nutzen sah und den administrativen Aufwand als eher nachteilig empfand.

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Details

Title
Klimaschutz durch Emissionshandel
College
University of Applied Sciences Darmstadt  (Fachbereich Wirtschaft)
Course
Energierelevantes Umwelt- und Planungsrecht
Grade
2,0
Author
Jubran Habib (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V36007
ISBN (eBook)
9783638357609
Language
German
Tags
Klimaschutz Emissionshandel Energierelevantes Umwelt- Planungsrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jubran Habib (Author), 2005, Klimaschutz durch Emissionshandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36007
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