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Der Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Lernverhalten von Schülern

Título: Der Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Lernverhalten von Schülern

Trabajo Intermedio/Parcial , 2001 , 23 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Andreas Pleyer (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Wenn ein Schüler in der Schule gute Leistungen bringt, wird primär von einem begabten und fleißigen Schüler gesprochen. Bringt dieser schlechte Leistungen, klagen Lehrer oft über schwache Leistungen während des Unterrichts, bei Arbeiten oder Klausuren. Oft kommt unkonzentriertes Handeln und Ruhestörungen hinzu. Die Eltern werden bei nicht mehr ausreichenden Leistungen über die Minderleistung ihres Kindes unterrichtet. Dabei reagieren diese hier sehr unterschiedlich;
Im Gespräch mit Lehrern ist immer wieder zu hören, dass sie oft „die angemessenen“ Reaktionen der Eltern vermissen, und erhoffen sich, dass Eltern mehr Kontrolle auf ihre Kinder ausüben. Anderen Lehrern sind die Leistungen eines Schülers eher gleichgültig und sie sind erleichtert, wenn der Schüler die Klasse oder Schule verlässt und kontrollierter Unterricht dadurch wieder für sie möglich ist.

Wenn man die Gründe für ein bestimmtes Lernverhalten von Schülern untersucht, kommt man nicht daran vorbei, das soziale und familiäre Umfeld zu untersuchen. Hierbei üben sehr häufig die Kontrollüberzeugungen einen hohen Einfluss auf das Lernverhalten eines Schülers aus. So muss nach Flammer unterschieden werden zwischen Kontrollattribution und Kontrollüberzeugung; So spricht man von Kontrollattribution, wenn man aussagt, wer Kontrolle hat bzw. wo die Kontrolle lokalisiert ist (locus of control). Wenn man aussagt, ob man selbst viel oder wenig Kontrolle hat, spricht man von Kontrollüberzeugung.
Dort können oft auch die Ursachen für besonders gute Leistungen aber auch für schlechte Leistungen liegen.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B 1. Die Psychologische Forschung

1.1 Pawlow : klassische Konditionierung

1.2 Skinner : Operantes Konditionieren

1.3 Die kognitive Lerntheorie: Tolman

1.4 Externale und internale Kontrollüberzeugungen ( locus of control ) : Rotter 1938

1.6 Der Zusammenhang von Attribution und Selbstwert

1.7 Die Psychologie der “erlernten Hilflosigkeit“

2. Die Entwicklung der Kontrollüberzeugung und die Anwendungen im Bereich Pädagogik

3. Eigene Erfahrungen aus dem Bereich der Nachhilfepädagogik

3.1 Fallbeschreibung

3.1 Pädagogische Analyse

4. Folgerung für die Praxis der Nachhilfepädagogik

C. Schlussdiskussion

D. Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Lernverhalten von Schülern. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen internalen sowie externalen Kontrollüberzeugungen und der Motivation bzw. schulischen Leistung zu beleuchten und Strategien zur Förderung der Selbstwirksamkeit im pädagogischen Kontext zu erarbeiten.

  • Grundlagen der psychologischen Lerntheorien (Klassische und Operante Konditionierung, kognitive Lerntheorie)
  • Entwicklung und Bedeutung von Kontrollüberzeugungen im Kindesalter
  • Analyse der erlernten Hilflosigkeit und deren Auswirkung auf den Selbstwert
  • Praktische Fallstudie zur Nachhilfepädagogik und Reflexion der elterlichen Rolle
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem schulischen Bildungssystem

Auszug aus dem Buch

1.6 Der Zusammenhang von Attribution und Selbstwert

Überzeugungen eines Schülers darüber, warum er erfolgreich war bzw. warum er gescheitert ist, sind aus dreierlei Gründen wichtig: Erstens führen sie zu unterschiedlichen Interpretationen vergangener Leistungen und des allgemeinen Selbstwertes; zweitens führen sie zu unterschiedlichen Emotionen, Zielen und Anstrengungen in der gegenwärtigen Situation; drittens zu unterschiedlichen Motivationen in der Zukunft, die dann Erfolge wiederum mehr oder weniger wahrscheinlich werden lassen.

Wenn ein Schüler einen Misserfolg seiner geringen Fähigkeit und schwierigen Aufgaben zuschreibt, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit bald aufgeben, einfachere Aufgaben wählen und sich bescheidenere Ziele setzen. Führt er jedoch seine Misserfolge auf Pech oder mangelnde Anstrengung zurück, so wird der Schüler mit größerer Wahrscheinlichkeit eine höhere Motivation haben, es noch einmal zu versuchen. Wenn Schüler eine internale Kontrollüberzeugung erwerben, die ihn dazu führt , sich Ziele zu setzen und sich eine Strategie zum erreichen dieser anzueignen, so erwirbt der Schüler auch ein Gefühl der Selbstwirksamkeit ( self-efficacy ). Es ist das Gefühl, kontrollieren zu können. Wahrgenommene Selbstwirksamkeit wiederum beeinflusst auch das Denkmuster des Schülers, seine Leistung und seinen Erregungszustand: Durch höhere wahrgenommene Selbstwirksamkeit wird seine Leistung besser, und seine emotionale Erregung sinkt. Die Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit beeinflusst sowohl die Auswahl der Bewältigungsmuster in Reaktion auf Stress als auch das Niveau der physiologischen Erregung. Im Gegensatz dazu kann dem Schüler ein Gefühl der self-inefficacy zu Apathi, Mutlosigkeit , einem Gefühl der Vergeblichkeit und der Ansicht, er sei ein Opfer äußerer Umstände , führen.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Einführung in die Problematik schulischer Minderleistungen und die Relevanz von Kontrollüberzeugungen im familiären sowie schulischen Umfeld.

B 1. Die Psychologische Forschung: Darstellung theoretischer Grundlagen wie Konditionierungstheorien, Attributionstheorie und das Konzept der erlernten Hilflosigkeit.

2. Die Entwicklung der Kontrollüberzeugung und die Anwendungen im Bereich Pädagogik: Erläuterung der stufenweisen Entwicklung kognitiver Strukturen zur Kontrolle und deren Bedeutung für das Lernverhalten.

3. Eigene Erfahrungen aus dem Bereich der Nachhilfepädagogik: Praktische Fallstudie eines Schülers mit Lernschwierigkeiten sowie eine darauf aufbauende pädagogische Analyse der Verhaltensmuster.

4. Folgerung für die Praxis der Nachhilfepädagogik: Ableitung konkreter pädagogischer Handlungsansätze zur Förderung der Selbstwirksamkeit von Schülern.

C. Schlussdiskussion: Kritische Reflexion der schulischen Rahmenbedingungen und der elterlichen Verantwortung im Kontext zunehmender Verhaltensauffälligkeiten.

D. Literatur: Verzeichnis der verwendeten psychologischen und erziehungswissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Kontrollüberzeugung, Lernverhalten, Attribution, Selbstwirksamkeit, erlernte Hilflosigkeit, Pädagogik, Nachhilfe, Motivation, Selbstwert, Klassische Konditionierung, Operantes Konditionieren, Schüler, Erziehung, Leistungsmotive, Bildungssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Überzeugung eines Schülers, Ereignisse selbst kontrollieren zu können (Kontrollüberzeugung), sein schulisches Lernverhalten und seinen Erfolg beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Lerntheorien, die Entwicklung der Selbstwirksamkeit, die Ursachen für schulische Leistungsschwächen sowie die Interaktion zwischen Elternhaus, Schule und Schüler.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Einfluss von Kontrollattributen auf die kindliche Entwicklung zu verstehen und daraus Ansätze für eine effektive pädagogische Unterstützung, insbesondere im Nachhilfeunterricht, zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse psychologischer Grundlagen (u.a. Rotter, Seligman, Flammer) sowie auf eine qualitative Fallstudie aus seiner eigenen Nachhilfepraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch psychologische Lernmodelle und die praktische Analyse eines konkreten Schülers, dessen Lernverhalten durch Hilflosigkeitsgefühle geprägt ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, erlernte Hilflosigkeit, Attribution, Lernmotivation und pädagogische Praxis.

Wie wirkt sich erlernte Hilflosigkeit konkret auf den untersuchten Schüler aus?

Der Fall zeigt, dass der Schüler durch Misserfolge und mangelnde elterliche Unterstützung eine depressive Passivität entwickelt hat, bei der er jeglichen Zusammenhang zwischen eigenem Handeln und Schulerfolg verneint.

Welche Rolle spielen die Eltern laut der Schlussdiskussion?

Der Autor kritisiert, dass Eltern sich ihrer erzieherischen Verantwortung entziehen und stattdessen eine laissez-faire Haltung einnehmen, die die Hilflosigkeit ihrer Kinder eher verstärkt als mindert.

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Detalles

Título
Der Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Lernverhalten von Schülern
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für Pädagogik)
Curso
Zwischenprüfung
Calificación
1,6
Autor
Andreas Pleyer (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
23
No. de catálogo
V3619
ISBN (Ebook)
9783638122351
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kontrollüberzeugung / Nachhilfepädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Pleyer (Autor), 2001, Der Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Lernverhalten von Schülern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3619
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