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Die Deutsche Wirtschafts-Zeitung als Organ des DIHT in den 1920er Jahren

Título: Die Deutsche Wirtschafts-Zeitung als Organ des DIHT in den 1920er Jahren

Trabajo , 2001 , 23 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Florian Schmidt (Autor)

Historia de Alemania - Primera Guerra Mundial, República de Weimar
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Einleitung

Als ich mit dem Thema „Die Deutsche Wirtschafts-Zeitung als Organ des DIHT in den 1920er Jahren“ ausgestattet in des Sächsische Wirtschaftsarchiv in Leipzig kam, hatte ich noch keinerlei Vorstellungen, in welchem Umfang ein Wirtschaftsverband „Papier“ für die Unterrichtung seiner Mitglieder „produzieren“ kann. Vor diesem „Papierberg“ sitzend, stellte sich mir dann aber einerseits die Frage nach dem Wesen des oben genannten Wirtschaftsverbandes und andererseits nach der Funktion dieser quantitativ immens wirkenden Quelle.

Nachdem ich diese als ein Standbein der verbandsinternen Kommunikation begriffen hatte, wurde es interessant, den Blick auf die Haltung des DIHT zu politischen Fragen der Weimarer Republik zu richten und zu rekonstruieren, auf welche Art und Weise versucht wurde, diese Haltung über ein Verbandsorgan zu kommunizieren, mit dem Ziel die Haltung der Leserschaft zu beeinflussen. Gerade die 1920er Jahre, die durch die Einführung eines für Deutschland neuartigen politischen Systems auch unmittelbare Veränderungen in der Gestaltung des intermediären Sektors zwischen Staat und Gesellschaft mit sich brachten, sind für die Betrachtung eines Wirtschaftsverbandes, der in diesem Sektor gewirkt hat, sehr interessant. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in der Hausarbeit auf den nun folgenden Seiten zu finden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

1. Geschichte des DIHT bis in die 1920er Jahre

2. Geschichte der Deutschen Wirtschafts-Zeitung bis in die 1920er Jahre

3. Exkurs Verbandszeitschriften

4. Struktur der Deutschen Wirtschafts-Zeitung

5. Exkurs Young-Plan

6. Die Haltung des DIHT zum Young-Plan

C. Fazit

D. Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der „Deutschen Wirtschafts-Zeitung“ als zentrales Kommunikationsorgan des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) während der 1920er Jahre. Ziel ist es, zu analysieren, wie der Verband durch seine Publikation auf die politische Meinungsbildung in der Weimarer Republik Einfluss nahm und welche Vermittlerrolle er in den wirtschaftspolitischen Debatten, insbesondere rund um den Young-Plan, einnahm.

  • Entwicklung und Funktionen von Verbandszeitschriften
  • Strukturelle Analyse der Deutschen Wirtschafts-Zeitung
  • Die liberale Positionierung des DIHT in der Weimarer Ära
  • Politischer Einfluss und Vermittlung bei den Young-Plan-Verhandlungen
  • Verbandsinterne Kommunikation vs. externe Öffentlichkeitsarbeit

Auszug aus dem Buch

6. Die Haltung des DIHT zum Young-Plan

Während sich der RDI der Reichsregierung und insbesondere der SPD gegenüber gleichgültig bis ablehnend verhielt und sich nach eigener Beteiligung an den Young-Verhandlungen sogar in das Lager der z.T. rechtsextremen Befürworter des Volksbegehrens gegen den Plan begab, agierte der DIHT verantwortungsvoll, als wolle er zwischen den Fronten vermitteln.

Im Bereich der politischen Intentionen lag der größte Unterschied zwischen der Denkschrift des RDI und den Leitsätzen des DIHT zum Young-Plan. Gerade in der Wahl der Argumente, mit denen der DIHT seine Forderungen begründete, zeigte sich, dass mit dieser Eingabe an die Reichsregierung keine weiterreichenden politischen Ziele verfolgt wurden; sonst fänden sich Formulierungen wie die folgende sicher nicht in den Leitsätzen: „Diese Erfordernisse der privatkapitalistischen Wirtschaftsweise, die schon zufolge der weltwirtschaftlichen Zusammenhänge Deutschlands Wirtschaftsweise sein muss, mögen in Zeiten wie den gegenwärtigen Härten mit sich bringen, aber sie müssen um des Ganzen willen beachtet werden, wenn mit den Privatwirtschaften nicht auch die Volkswirtschaft sinken und stürzen soll.“

In dem gewählten Beispiel ist die Absicht, die hinter einem solchen Argument steht, nicht schwer zu eruieren. Den sozialdemokratischen Ministern sollte es dadurch erleichtert werden, den geforderten Maßnahmen zuzustimmen und, so will es fast scheinen, einen solchen Entschluss vor der eigenen Fraktion zu verteidigen.[...] Die Denkschrift des RDI dagegen konnte für sich wohl kaum beanspruchen, dieser politischen Forderung zu entsprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Entdeckung der „Deutschen Wirtschafts-Zeitung“ als Forschungsquelle und skizziert das Ziel, die politische Kommunikation eines Wirtschaftsverbandes in der Weimarer Republik zu untersuchen.

B. Hauptteil: Dieser Teil beleuchtet die historische Entwicklung des DIHT, die Geschichte des Verbandsorgans, die theoretische Bedeutung von Verbandszeitschriften sowie die konkrete, vermittelnde Haltung des DIHT in den Debatten um den Young-Plan.

C. Fazit: Das Fazit stellt heraus, dass der DIHT eine ungewohnt gemäßigte und unterstützende Mittlerrolle einnahm, die ihn zu einem wichtigen Integrationsfaktor innerhalb der Weimarer Republik machte.

D. Bibliographie: Die Bibliographie listet die verwendete Fachliteratur und Primärquellen zur Geschichte der Wirtschaftsverbände und der Weimarer Politik auf.

Schlüsselwörter

DIHT, Deutsche Wirtschafts-Zeitung, Weimarer Republik, Wirtschaftsverband, Young-Plan, Reparationspolitik, Interessenvertretung, politische Kommunikation, Verbandszeitschrift, Lobbyismus, Handelstag, Mittlerrolle, Interessenverbände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die publizistische Tätigkeit des DIHT und dessen Rolle als politischer Akteur in den 1920er Jahren anhand der „Deutschen Wirtschafts-Zeitung“.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Struktur von Verbandsmedien, die Geschichte des DIHT und dessen politisch-ökonomische Vermittlerrolle in der Weimarer Republik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Haltung des DIHT zu den politischen Herausforderungen der 1920er Jahre zu rekonstruieren und zu belegen, wie diese über die Verbandszeitung kommuniziert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse, bei der Archivmaterial und die redaktionellen Inhalte der „Deutschen Wirtschafts-Zeitung“ ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung des DIHT, eine Analyse des Verbandsorgans, einen Exkurs zu den Funktionen von Zeitschriften und eine detaillierte Betrachtung der DIHT-Haltung zum Young-Plan.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Mittlerrolle“, „Weimarer Republik“, „Verbandsorgan“ und „Reparationspolitik“ definiert.

Wie unterschied sich die Haltung des DIHT von anderen Verbänden wie dem RDI beim Young-Plan?

Während der RDI eine eher konfrontative oder ablehnende Haltung einnahm, agierte der DIHT gemäßigt und bemühte sich um einen politisch-wirtschaftlichen Ausgleich im Sinne eines „Burgfriedens“.

Welche Bedeutung kommt der „Deutschen Wirtschafts-Zeitung“ als Integrationsfaktor zu?

Sie diente als Medium, das die Mitglieder über wirtschaftliche Realitäten aufklärte und den DIHT als verantwortungsvollen, vermittelnden Akteur in der instabilen politischen Lage der 1920er Jahre positionierte.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Deutsche Wirtschafts-Zeitung als Organ des DIHT in den 1920er Jahren
Universidad
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Curso
Wirtschaftliche Eliten und Interessenverbände im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Calificación
1,0
Autor
Florian Schmidt (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
23
No. de catálogo
V36276
ISBN (Ebook)
9783638359443
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutsche Wirtschafts-Zeitung Organ DIHT Jahren Wirtschaftliche Eliten Interessenverbände Jahrhundert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Schmidt (Autor), 2001, Die Deutsche Wirtschafts-Zeitung als Organ des DIHT in den 1920er Jahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36276
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