Der Begriff „Führung“ wird in der Regel automatisch mit der zielgerichteten Steuerung der Unternehmensprozesse und der zielgerichteten Einflussnahme auf hierarchisch niedrig gestellte Personen assoziiert, mit der so genannten „Führung von oben nach unten“. Doch der Führungsprozess ist weitaus mehr als nur die Einflussnahme in eine Richtung, es ist viel mehr eine wechselseitige Beziehung zwischen dem Vorgesetzen und dem Mitarbeiter. Da oft der Blick auf diesen Führungsprozess von oben nach unten gerichtet wird, will diese Arbeit den Fokus in die andere Richtung setzen und die Thematik der „Führung von unten nach oben“ und deren Bedeutung und Förderungsansätze näher beleuchten. Darüber hinaus wird auf das Konzept von Wunderer „Mitunternehmertum“ eingegangen, in dem er den Menschen im Unternehmen einen neuen Stellenwert gibt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wertewandel der Führung
- Definition und Erkenntnisse
- Einflussfaktoren
- Mitunternehmertum
- Einblick
- Problematik
- „Führung des Chefs“ - Was ist das?
- Definition und Formen
- Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
- Die Bedeutung der guten Führung
- Förderung einer Führung von unten als strukturelle und interaktive „Führungsaufgabe von oben“
- Förderung der Führung von unten durch Mitarbeiter
- Problemursachen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
- Problemlösungsansätze
- Problemdiagnose
- Ursachensuche
- Festlegung der Ziele
- Weg zur Lösung
- Erfolgskontrolle
- „Führung des Chefs“ im Kontext des Mitunternehmertums
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit analysiert das Konzept der „Führung von unten nach oben“, auch bekannt als „Führung des Chefs“. Das Ziel ist es, die Chancen und Grenzen dieser Führungsform im Kontext des Wertewandels und des zunehmenden Mitunternehmertums zu erforschen. Dabei werden die theoretischen Grundlagen, empirische Befunde und praktische Anwendungsbeispiele beleuchtet.
- Der Wandel von Führungswerten und die neuen Anforderungen an Führungskräfte
- Die Bedeutung des Mitunternehmertums und seine Auswirkungen auf Führungsstrukturen
- Die „Führung des Chefs“ als Konzept und ihre verschiedenen Formen
- Die Herausforderungen und Chancen der Führung von unten nach oben
- Praktische Ansätze zur Förderung der Führung von unten durch Mitarbeiter und Vorgesetzte
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der „Führung des Chefs“ ein und erklärt die Notwendigkeit, den Führungsprozess auch von unten nach oben zu betrachten.
- Wertewandel der Führung: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Werte“ und untersucht den Wertewandel in der Führung, der die Bedeutung von Partizipation und Mitarbeiterengagement unterstreicht.
- Mitunternehmertum: Hier wird das Mitunternehmertum als ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung neuer Führungsformen beleuchtet.
- „Führung des Chefs“ - Was ist das?: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Definition, den Formen und den theoretischen Grundlagen der „Führung von unten nach oben“. Es untersucht die Bedeutung der guten Führung und beleuchtet die strukturellen und interaktiven Aufgaben, die zur Förderung dieser Führungsform beitragen können.
- „Führung des Chefs“ im Kontext des Mitunternehmertums: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen der „Führung des Chefs“ und dem Mitunternehmertum.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen wie Führung von unten nach oben, „Führung des Chefs“, Wertewandel, Mitunternehmertum, Partizipation, Mitarbeiterengagement, theoretische Grundlagen, empirische Befunde, Führungsformen, Problemursachen, Problemlösungsansätze.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Führung von unten nach oben“?
Dieser Begriff, auch „Führung des Chefs“ genannt, beschreibt die gezielte Einflussnahme von Mitarbeitern auf ihre Vorgesetzten, um die Zusammenarbeit zu verbessern und Unternehmensziele gemeinsam effektiver zu erreichen.
Wie hängen Wertewandel und Führung zusammen?
Der gesellschaftliche Wertewandel führt weg von rein hierarchischen Strukturen hin zu mehr Partizipation und Mitarbeiterengagement. Moderne Führung wird als wechselseitige Beziehung verstanden.
Was ist das Konzept des „Mitunternehmertums“ nach Wunderer?
Wunderers Konzept sieht Mitarbeiter nicht nur als Ausführende, sondern als eigenverantwortlich handelnde Mitunternehmer, die aktiv zur Gestaltung und zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
Welche Probleme können zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern entstehen?
Häufige Ursachen sind Kommunikationsdefizite, unterschiedliche Zielvorstellungen oder fehlendes Vertrauen. Die Arbeit zeigt Ansätze auf, wie Mitarbeiter diese Probleme durch „Führung von unten“ proaktiv lösen können.
Wie kann ein Chef von seinen Mitarbeitern „geführt“ werden?
Dies geschieht durch gezieltes Feedback, das Einbringen eigener Ideen, die Übernahme von Verantwortung und die Unterstützung des Vorgesetzten bei dessen Entscheidungsfindung.
- Citar trabajo
- Julia Sinner (Autor), 2004, Führung des Chefs - Chancen und Grenzen der Führung von unten nach oben, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36290