Die klientenzentrierte Gesprächsführung ist nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Therapieform, die der Heilung von Menschen dient, sie ist auch das Lebenswerk von Carl Ransom Rogers. In ihr steckt also nicht nur eine "Anleitung" des Therapierens sonder auch die Lebensphilosophie, der Erfahrungs- und Kenntnisstand von Carl Ransom Rogers. Aus diesem Grund ist das Wiedergeben seiner Biografie unabdingbar.
Die Tendenzen, welche Carl Ransom Rogers im Verlauf seines Lebens annimmt, artikuliert er in einigen veröffentlichten Werken. Hier werden die theoretischen Ansätze der klientenzentrierten Gesprächsführung, bezeichnend dargelegt.
Eine hervorragende Darstellung der klientenzentrierten Gesprächsführung wird aber erst dann erreicht, wenn die Theorie zur Praxis wird. Ich habe es mir daher nicht nehmen lassen, einen anschaulichen Ausschnitt einer Therapiesitzung in diese Arbeit mit einzubeziehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung.
- Biografie von Carl Ransom Rogers
- Herkunft, Kindheit und Jugend
- Die Studienzeit.
- Der Beruf....
- Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Theorie.
- Theorie der klientenzentrierten Gesprächsführung.
- Die Betrachtung des Menschen in der klientenzentrierten Gesprächstherapie …...
- Erfahrungen ...
- existenzorientiertes Leben.
- instinktives Vertrauen
- Freiheit
- Kreativität.
- Haltung des Beraters/ der Beraterin gegenüber der zu behandelnden Person..
- Authentizität.
- Akzeptanz...
- Empathie...
- Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Praxis..
- Schlussteil..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers. Ziel ist es, die Entstehung dieser Therapieform in Bezug auf Rogers' Biografie und seine theoretischen Ansätze darzustellen. Weiterhin wird die praktische Umsetzung der klientenzentrierten Gesprächsführung anhand eines Beispiels erläutert.
- Biografie von Carl Ransom Rogers und seine Entwicklung zur klientenzentrierten Gesprächsführung
- Theoretische Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
- Schlüsselkonzepte wie Empathie, Akzeptanz und Authentizität in der Therapie
- Die praktische Anwendung der klientenzentrierten Gesprächsführung
- Bedeutung von klientenzentrierten Ansätzen in der psychotherapeutischen Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt die klientenzentrierte Gesprächsführung als Therapieform und Lebenswerk von Carl Ransom Rogers vor. Es wird die Bedeutung seiner Biografie und seiner veröffentlichten Werke für das Verständnis dieser Therapieform hervorgehoben.
2. Biografie von Carl Ransom Rogers
2.1 Herkunft, Kindheit und Jugend
Dieser Abschnitt behandelt die Kindheit und Jugend von Carl Ransom Rogers in Oak Park, Illinois. Es werden seine familiäre Umgebung, seine strenge Erziehung und seine frühen Interessen beschrieben.
2.2 Die Studienzeit
Dieser Abschnitt schildert Rogers' Studienzeit an der Universität Wisconsin und seine Mitgliedschaft in der YMCA. Es werden seine Interessen für Religion, seine Reise nach China und sein wachsendes Zweifeln an seinen religiösen Ansichten beleuchtet.
2.3 Der Beruf
Dieser Abschnitt beschreibt Rogers' berufliche Entwicklung nach seinem Studium. Er behandelt seine Tätigkeit im Institut für Kinderberatung, seine Arbeit bei der „Rochester Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Kindern“ und seinen Einfluss durch Otto Ranks Theorie. Es wird auch sein Doktortitel und seine spätere Professur an der Ohio State Universität erwähnt.
Schlüsselwörter
Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Ransom Rogers, Biografie, Theorie, Praxis, Empathie, Akzeptanz, Authentizität, Psychotherapie, Problemkind, Beratung, Nicht-direktive Therapie, Lebenswerk.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern der klientenzentrierten Gesprächsführung?
Es handelt sich um eine von Carl Rogers entwickelte, nicht-direktive Therapieform, bei der das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte und die Eigenverantwortung des Klienten im Mittelpunkt steht.
Welche drei Grundhaltungen muss ein Berater nach Rogers einnehmen?
Die drei zentralen Säulen sind Authentizität (Echtheit), Akzeptanz (bedingungslose Wertschätzung) und Empathie (einfühlendes Verstehen).
Wie beeinflusste Rogers' Biografie seine therapeutische Arbeit?
Rogers' strenge religiöse Erziehung und seine späteren Zweifel führten ihn dazu, Dogmen abzulehnen und stattdessen das instinktive Vertrauen und die individuelle Freiheit des Menschen zu betonen.
Was bedeutet "existenzorientiertes Leben" in diesem Kontext?
Es beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, offen für neue Erfahrungen zu sein und im Hier und Jetzt zu leben, statt sich starr an vergangene Muster oder äußere Erwartungen zu binden.
Was unterscheidet Rogers' Ansatz von direktiven Therapien?
Im Gegensatz zu Ansätzen, bei denen der Therapeut Ratschläge gibt oder Diagnosen stellt, fungiert der Berater hier als Begleiter, der dem Klienten hilft, eigene Lösungen zu finden.
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- Yen Sandjaja (Author), 2001, Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3632