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Rhythmen in Bewegung, Sprache und Instrumentalspiel erfahren

Title: Rhythmen in Bewegung, Sprache und Instrumentalspiel erfahren

Lesson Plan , 2004 , 8 Pages

Autor:in: Jessica Freis (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Begründung des Themas und Richtlinienbezug

Im Vordergrund des Musikunterrichts steht momentan die Entwicklung der rhythmischen Fähigkeiten der Schüler. Über Bewegung, körpereigene Instrumente, Sprache und Instrumentalspiel wurden bislang verschiedene Zugangsweisen gegeben. Da das Gefühl für regelmäßig wiederkehrende Impulse noch nicht ausreichend ausgebildet ist, habe ich das Thema „Stomp“ als Anreiz zur Fortsetzung und Vertiefung des rhythmischen Spiels gewählt.
Im Sinne des Hessischen Kultusministeriums meint Musikmachen, „mit [...] Instrumenten und allerlei Gegenständen und Geräten Klänge hervorbringen und sie nach verschiedenen Gesichtspunkten und Regeln gestalten“ (7). Da der Bereich Rhythmik hier nicht explizit beschrieben wird, habe ich den Grundplan der Schule für Lernbehinderte in Nordrhein-Westfalen (Lernstufe 3) hinzugezogen. Demnach sollen die Schüler „einfache Eintaktrhythmen und auch stärker strukturierte rhythmische Gestalten von zwei Takten Länge ausführen können. Im Zusammenhang mit dem rhythmischen Musizieren soll der Schüler ein- und zweitaktige rhythmische Schemata – auf einer Linie notiert – lesen und abschreiben können“ (28).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begründung des Themas und Richtlinienbezug

2. Sachanalyse

3. Lernvoraussetzungen

4. Lernziele

5. Struktur der Unterrichtseinheit

6. Didaktisch-methodische Entscheidungen und Reduktion

7. Literatur

8. Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde

9. Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die Vertiefung rhythmischer Fertigkeiten bei Schülern durch die eigenständige Komposition und Umsetzung von Rhythmus-Pattern im Klassenverband. Die Arbeit zielt darauf ab, Musik als gestaltbares System zu erfahren, bei dem durch Solo- und Tutti-Passagen sowie den Einsatz von Alltagsgegenständen als Instrumente ein kooperatives Musikstück entsteht.

  • Entwicklung rhythmischer Fähigkeiten durch Bewegung, Sprache und Instrumentalspiel
  • Einführung und Anwendung traditioneller Notationsformen zur Komposition
  • Förderung des gemeinsamen Musizierens und Aufeinander-Hörens
  • Erweiterung des Instrumentenbegriffs durch die Nutzung von Alltagsmaterialien
  • Strukturierung von Musikstücken durch Rhythmusketten und Formelemente

Auszug aus dem Buch

Sachanalyse

„Rhythmus“ ist sowohl ein zusammenfassender abstrakter Begriff, der alle Phänomene abdeckt, die sich auf zeitliche Strukturen in der Musik beziehen. Rhythmus bezeichnet aber auch die ganz konkrete Ausformung musikalischer Zeit: in Grundschlag (Puls, Beat), Elementarpulsation (Achtel, Viertel), Takte, rhythmische Pattern und mehrtaktige Formen. Als Pattern bezeichnet man konkrete, sich nach festgelegter Dauer wiederholende (rhythmische) Muster. Charakteristisch ist der Wechsel von Schlägen und Pausen, Betonungen, Tondauer und Gesamtlänge.

„Die Notenschrift versucht, Musik lesbar zu fixieren. Sie beschreibt die verschiedenen Parameter der Musik mit unterschiedlichen Mitteln: Tonhöhe durch Höhe; Tondauer durch Form der Noten; Tempo, Lautstärke, Ausdruck, Artikulation usw. durch zusätzliche Zeichen und Wörter“ (dtv Atlas, 67). Als Ausgangspunkt für die Einteilung der Notenwerte dient die Ganze Note. Durch Unterteilung wird sie zu zwei Halben, vier Viertel- oder acht Achtelnoten, die das Grundgerüst der traditionellen Notation bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begründung des Themas und Richtlinienbezug: Die Arbeit erläutert die Notwendigkeit, rhythmische Fähigkeiten durch alternative Ansätze wie "Stomp" zu fördern, und verankert das Vorhaben in den Lehrplänen für Lernbehinderte.

2. Sachanalyse: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen von Rhythmus, musikalischer Notation sowie die Bedeutung von Form und Instrumentalspiel dargelegt.

3. Lernvoraussetzungen: Hier werden die Rahmenbedingungen des Musikunterrichts sowie die individuellen Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler detailliert beschrieben.

4. Lernziele: Es werden ein übergeordnetes Grobziel sowie spezifische Feinziele zur rhythmischen Komposition und gemeinsamen Umsetzung definiert.

5. Struktur der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Kontext der Unterrichtseinheit und die didaktische Einbettung in das Halbjahresmotto.

6. Didaktisch-methodische Entscheidungen und Reduktion: Die Autorin begründet ihre Wahl der Notationsmittel und die Vereinfachung rhythmischer Strukturen für die spezifische Lerngruppe.

7. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen.

8. Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: Eine tabellarische Übersicht der Phasen, Maßnahmen und Sozialformen für die geplante 40-minütige Musikstunde.

9. Anhang: Enthält ergänzende Materialien, wie beispielsweise das genutzte Sprechstück.

Schlüsselwörter

Rhythmus, Musikunterricht, Notation, Rhythmus-Pattern, Instrumentalspiel, Alltagsgegenstände, Körperpercussion, Musikkomposition, Gruppenarbeit, Sonderpädagogik, Stomp, Metrum, Rhythmuskette, Takt, Musikdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Musikunterricht einer 4. Klasse an einer Schule für Lernbehinderte vor, der sich auf die Vermittlung rhythmischer Kompetenzen konzentriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Erfahren von Rhythmus durch Sprache, Bewegung und den Einsatz von Alltagsgegenständen als Instrumente sowie der Anwendung von Notationsgrundlagen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, dass Schüler ihre rhythmischen Fertigkeiten vertiefen, indem sie in Gruppenarbeit eigene Rhythmus-Pattern auf Basis von Notenwerten komponieren und diese gemeinsam musikalisch umsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die methodische Vorgehensweise stützt sich auf didaktische Prinzipien der Rhythmik-Pädagogik, unter anderem durch die Nutzung von Alltagsmaterialien (Küchenutensilien) in Anlehnung an das Konzept von „Stomp“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Sachanalyse der Musikparameter, die detaillierte Darstellung der individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler sowie die methodische Planung und Reduktion der Unterrichtsinhalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rhythmus, Musikunterricht, Notation, Rhythmus-Pattern, Instrumentalspiel, Gruppenarbeit und Sonderpädagogik.

Wie geht die Autorin mit den motorischen Unterschieden der Schüler um?

Durch die Bildung differenzierter Kleingruppen und die Auswahl von Instrumenten, die keine speziellen technischen Fertigkeiten voraussetzen, wird eine inklusive Teilnahme am Musikstück ermöglicht.

Warum wurden Alltagsgegenstände anstelle traditioneller Instrumente gewählt?

Der erweiterte Instrumentenbegriff soll den Leistungsdruck mindern, der oft mit klassischen Musikinstrumenten verbunden ist, und die Aufmerksamkeit der Schüler voll auf die Rhythmik lenken.

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Details

Title
Rhythmen in Bewegung, Sprache und Instrumentalspiel erfahren
College
University of Dortmund  (Sonderschule für Lernbehinderte)
Course
Förderschule frü Praktisch Bildbare
Author
Jessica Freis (Author)
Publication Year
2004
Pages
8
Catalog Number
V36322
ISBN (eBook)
9783638359856
Language
German
Tags
Rhythmen Bewegung Sprache Instrumentalspiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Freis (Author), 2004, Rhythmen in Bewegung, Sprache und Instrumentalspiel erfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36322
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