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Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers

Title: Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers

Term Paper , 2001 , 15 Pages

Autor:in: Yen Sandjaja (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die klientenzentrierte Gesprächsführung ist nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Therapieform, die der Heilung von Menschen dient, sie ist auch das Lebenswerk von Carl Ransom Rogers. In ihr steckt also nicht nur eine "Anleitung" des Therapierens sonder auch die Lebensphilosophie, der Erfahrungs- und Kenntnisstand von Carl Ransom Rogers. Aus diesem Grund ist das Wiedergeben seiner Biografie unabdingbar.
Die Tendenzen, welche Carl Ransom Rogers im Verlauf seines Lebens annimmt, artikuliert er in einigen veröffentlichten Werken. Hier werden die theoretischen Ansätze der klientenzentrierten Gesprächsführung, bezeichnend dargelegt.
Eine hervorragende Darstellung der klientenzentrierten Gesprächsführung wird aber erst dann erreicht, wenn die Theorie zur Praxis wird. Ich habe es mir daher nicht nehmen lassen, einen anschaulichen Ausschnitt einer Therapiesitzung in diese Arbeit mit einzubeziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie von Carl Ransom Rogers

2.1 Herkunft, Kindheit und Jugend

2.2 Die Studienzeit

2.3 Der Beruf

3 Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Theorie

3.1 Theorie der klientenzentrierten Gesprächsführung

3.2 Die Betrachtung des Menschen in der klientenzentrierten Gesprächstherapie

3.2.1 Erfahrungen

3.2.2 existenzorientiertes Leben

3.2.3 instinktives Vertrauen

3.2.4 Freiheit

3.2.5 Kreativität

3.3 Haltung des Beraters/ der Beraterin gegenüber der zu behandelnden Person

3.3.1 Authentizität

3.3.2 Akzeptanz

3.3.3 Empathie

4. Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Praxis

5. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers fundiert darzustellen, indem sie sowohl die biografischen Hintergründe des Begründers als auch die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung seines Therapieansatzes beleuchtet.

  • Biografie und Werdegang von Carl Ransom Rogers
  • Theoretische Fundierung der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das Menschenbild der klientenzentrierten Therapie
  • Die drei zentralen Haltungen des Beraters: Authentizität, Akzeptanz und Empathie
  • Praktische Illustration durch einen Ausschnitt aus einer Therapiesitzung

Auszug aus dem Buch

4. Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Praxis

In diesem Segment, einer 40. Therapiesitzung, wird ein Gespräch der weibliche Klientin „Kaya“(K) und ihrer Therapeutin (T), mit gleichzeitiger Erläuterung, wiedergegeben. 6

K 1 Am Wochenende... Es ist schwierig zu erklären. Ich bemerkte meinen Schmerz. Mein Schmerz war noch da und ich konnte nicht glauben, dass es mir so gut ging und ich mich wie ein ganzer Mensch fühlte, obwohl ich diesen Schmerz hatte.

Kaya fällt es schwer über die Erlebnisse des vergangenen Wochenendes zu sprechen. Es ist weder klar was sie mit „ganzer Mensch“ meint, noch was so überraschend war.

T 1 Es war eine neue Erfahrung, den Schmerz und ein Gefühl der Ganzheit zu haben.

Die Therapeutin prüft, ob sie Kaya richtig verstanden hat.

K 2 Richtig. Ja, und ich fühle mich unwohl ohne meine Ärzte und mit mir selber,... Wissen Sie, nichts ist perfekt... Ich sagte o.k., es ist lebenswert, deshalb kann ich jetzt so leben. Und ich könnte das Leben mit dem Schmerz enden, nur um ihn loszuwerden. Ich fühle, wenn ich nicht davon loslasse, wenn ich nicht daran denke, und ich meine Ärzte nicht beschimpfe, dass er irgendwie verloren geht... und das ist meine Art zu leben.

Kaya bringt nun zum Ausdruck, dass sie nicht nur überrascht war, sondern auch ein Gefühl der Angst verspürte.

T 2 Aber Sie mussten nicht, (K: Ja) Sie mussten nicht mit dem Schmerz weitermachen, aber er wird sie noch schmerzen, weil sie davon nicht loslassen können.

Die Therapeutin vergewissert sich erneut, ob sie Kaya richtig verstanden hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema als wissenschaftlich fundierte Therapieform und Lebenswerk von Carl Ransom Rogers und kündigt die Analyse von Biografie, Theorie und Praxisbeispielen an.

2. Biografie von Carl Ransom Rogers: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Rogers nach, von seiner Kindheit in Illinois über seine Studienzeit und religiöse Prägung bis hin zu seiner beruflichen Entwicklung als Psychologe und Therapeut.

3 Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Theorie: Es werden die theoretischen Grundlagen erläutert, das positive Menschenbild der "fully-functioning person" definiert und die erforderlichen Haltungen des Therapeuten dargelegt.

4. Die klientenzentrierte Gesprächsführung in der Praxis: Anhand einer anonymisierten Therapiesitzung wird illustriert, wie die theoretischen Ansätze, insbesondere das einfühlende Verstehen, in der praktischen Beratung Anwendung finden.

5. Schlussteil: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Fähigkeit des Menschen zur Selbstheilung durch die Unterstützung eines empathischen und akzeptierenden Gegenübers.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Ransom Rogers, Therapie, Nicht-direktive Beratung, Authentizität, Akzeptanz, Empathie, Persönlichkeitsentfaltung, Humanistische Psychologie, Therapeutische Haltung, Fully-functioning person, Selbstheilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die klientenzentrierte Gesprächsführung, eine von Carl Ransom Rogers entwickelte Therapieform, die auf einem positiven Menschenbild und spezifischen Haltungen des Beraters basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie von Rogers, der theoretischen Herleitung des klientenzentrierten Ansatzes, dem Konzept des gesunden Menschenbildes sowie den notwendigen Haltungen in der therapeutischen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Ansatz der klientenzentrierten Gesprächsführung ganzheitlich darzustellen – von den philosophischen und biografischen Wurzeln des Begründers bis hin zur praktischen Umsetzung in einer therapeutischen Sitzung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Fallstudienanalyse, bei der ein Ausschnitt einer therapeutischen Sitzung zur Veranschaulichung der Theorie verwendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird der theoretische Rahmen der klientenzentrierten Gesprächsführung diskutiert, das Konzept der "fully-functioning person" erklärt und die Bedeutung der Haltungen Authentizität, Akzeptanz und Empathie hervorgehoben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben dem Namen des Begründers, Begriffe wie Klientenzentrierung, Empathie, Kongruenz, Selbstaktualisierungstendenz und die therapeutische Beziehungsgestaltung.

Wie zeichnet sich laut dieser Arbeit ein "völlig gesunder Mensch" aus?

Ein "völlig gesunder Mensch" wird als "fully-functioning person" beschrieben, die offen für Erfahrungen ist, in der Gegenwart lebt, ihrem Instinkt vertraut, Verantwortung übernimmt und kreativ am Leben teilnimmt.

Warum ist die Haltung des Therapeuten laut Rogers wichtiger als die reine Technik?

Rogers betonte, dass nicht die Methode an sich, sondern die Qualität der Beziehung zwischen Klient und Berater entscheidend für die Persönlichkeitsentfaltung ist, weshalb Eigenschaften wie Echtheit und Wertschätzung im Vordergrund stehen.

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Details

Title
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin  (Fachbereich Sozialpädagogik)
Course
Handlungslehre
Author
Yen Sandjaja (Author)
Publication Year
2001
Pages
15
Catalog Number
V3632
ISBN (eBook)
9783638122443
ISBN (Book)
9783638901222
Language
German
Tags
Klientenzentrierte Gesprächsführung Carl Ransom Rogers Handlungslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yen Sandjaja (Author), 2001, Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Ransom Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3632
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