′Arbeit im Wandel′ ist das Thema dieser Ausarbeitung. Die heutige Arbeitsgesellschaft hat sich sehr gewandelt. Wenn man sie mit früheren Zeiten vergleicht wird man feststellen, daß sich nicht nur die Technologien, sondern daß sich auch die Arbeitsverhältnisse geändert haben. Nicht zu verachten ist dabei die Arbeitslosigkeit. Mehr und mehr wird sie zu einem akuten Problem unserer Gesellschaft. Auch sie hat sich, nahezu parallel zur Arbeit, verändert.
Auf diese und weitere Punkte möchte ich im folgenden eingehen. Selbst wenn das Thema dieses Werkes die ′Arbeit im Wandel′ ist, so werde ich das Thema Arbeitslosigkeit ebenso behandeln, da diese mit der Arbeit einher geht. Das Hauptaugenmerk möchte ich hierbei auf die heutige Zeit legen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Begriff Arbeit
3.0 Arbeit im Wandel der Zeit
3.1 Arbeit vor 2000 Jahren und davor
3.2 Arbeit in der industriellen Revolution
3.3 Arbeit heute
3.4 Der Weg in die Krise
4.0 Die Zukunft der Arbeit
5.0 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel des Arbeitsbegriffs und der Arbeitsverhältnisse von der Antike bis zur Gegenwart, wobei der Fokus auf den aktuellen Herausforderungen durch Arbeitslosigkeit, Rationalisierung und globale Standortverlagerungen liegt.
- Historische Entwicklung der Arbeit (Agrar- bis Industriegesellschaft)
- Einfluss der Industrialisierung auf Arbeitsbedingungen und Lebenswelt
- Analyse der modernen Arbeitsmarktkrise und Massenarbeitslosigkeit
- Diskussion über Standortentscheidungen und Globalisierung der Produktion
- Zukunftsperspektiven für die Erwerbsgesellschaft
Auszug aus dem Buch
3.2 Arbeit in der industriellen Revolution
Unter industrieller Revolution versteht man die Zeit, in der die Gesellschaft einen Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft machte. Zeitlich ist dies ab etwa 1760 der Fall. Maßgeblich beeinflußt hat vor allem James Watt das Wesen der Arbeit durch die Erfindung der Dampfmaschine. Es entstanden Fabriken und neue Arbeitsplätze aber auch das Thema Rationalisierung wurde dadurch eingeführt, da der Konkurenzkampf zwischen den Firmen nicht unbedingt nur mehr über die Qualität ging, sondern mehr und mehr über die möglichst kostengünstige Herstellung einer Ware.
Errungenschaften der industriellen Revolution sind die Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit, die sprunghafte Vergrößerung des realen Sozialprodukts insgesamt und pro Kopf und die Zerstörung traditioneller Wert- und Gesellschaftssysteme. Im Jahre 1800 waren über 60 % im primären Sektor erwerbstätig, 21 % arbeiteten im sekundären und 17 % im tertiären Sektor. Der primäre Sektor steht für die Landwirtschaft, der sekundäre für die Industrie und der tertiäre Sektor für Dienstleistungen.
In der Zeit der industriellen Revolution bildeten sich die ersten größeren Firmen. Es wurde in großen Hallen produziert, auch der Bergbau wurde durch die Dampfmaschine verändert. „Wegen der politisch - territorialen Zersplitterung und wegen der großen Entfernung von den maritimen Handelswegen setzte der Industrialisierungsprozeß in Deutschland später ein als in England oder Frankreich. Das Fabrikwesen entwickelte sich in der ersten Hälfte des Jahrhunderts nur sehr langsam. In der preußischen Statistik galten im Jahre 1849 nur 5,4 % der beschäftigten als Fabrikarbeiter.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert das Thema des gesellschaftlichen Wandels von Arbeit und Arbeitslosigkeit mit Fokus auf der heutigen Zeit.
2. Der Begriff Arbeit: Hier wird Arbeit als menschliche Tätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur Reproduktion des gesellschaftlichen Zusammenhalts definiert.
3.0 Arbeit im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Transformation der Arbeitswelt durch industrielle und gesellschaftliche Faktoren.
3.1 Arbeit vor 2000 Jahren und davor: Der Fokus liegt auf der familiär geprägten Selbstversorgung und der Bedeutung der Arbeit in der klassischen Antike.
3.2 Arbeit in der industriellen Revolution: Die Untersuchung des Übergangs zur Industriegesellschaft durch die Dampfmaschine und die damit einhergehende Rationalisierung.
3.3 Arbeit heute: Eine Analyse aktueller Probleme wie Arbeitsplatzverlust durch Maschinen, hohe Qualifikationsanforderungen und Globalisierung.
3.4 Der Weg in die Krise: Eine kurze Reflexion über die Ursachen der Firmenabwanderungen und die zunehmende Krise der Erwerbsarbeit.
4.0 Die Zukunft der Arbeit: Diskussion über Lösungsansätze und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung des Arbeitsmarktes.
5.0 Fazit: Zusammenfassende Forderung nach einem gemeinsamen europäischen Konzept zur Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Beschäftigungssicherung.
Schlüsselwörter
Arbeit, Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit, Industrialisierung, Industriegesellschaft, Rationalisierung, Globalisierung, Standortverlagerung, Beschäftigungspolitik, Erwerbsgesellschaft, Arbeitsbedingungen, Sozialstruktur, Dienstleistungssektor, Strukturwandel, Zukunft der Arbeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und dem aktuellen Wandel der Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung der damit einhergehenden sozialen Probleme wie Arbeitslosigkeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen zählen die Geschichte der Arbeit, die Auswirkungen der industriellen Revolution, der moderne Taylorismus, die Abwanderung von Unternehmen ins Ausland und die soziale Schichtung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Stellenwert und die Struktur von Arbeit über die Jahrhunderte verändert haben, um die heutige Arbeitsmarktsituation besser zu verstehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung soziologischer und wirtschaftshistorischer Quellen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine epochenweise Betrachtung der Arbeit von der Antike über die industrielle Revolution bis zur Gegenwart sowie eine Diskussion zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Arbeit, Arbeitsmarkt, Strukturwandel, Globalisierung und Erwerbsgesellschaft.
Wie bewertet der Autor das Siegel "Made in Germany"?
Der Autor hinterfragt, ob das Siegel angesichts zunehmender internationaler Arbeitsteilung noch Bestand hat und stellt den Trend zu einem "Made in Europa" fest.
Welche Rolle spielt die Politik in der Argumentation des Autors?
Die Politik wird kritisch betrachtet, da sie bisher keine ausreichenden Antworten auf die Globalisierung und die daraus resultierende Arbeitsplatznot in Deutschland gefunden habe.
- Quote paper
- Christian Ahuis (Author), 1997, Arbeit im Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3635