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Kinderfernsehen - Eine (nicht mehr) neue Form zur Vermittlung von Kinderwissen?

Titre: Kinderfernsehen - Eine (nicht mehr) neue Form zur Vermittlung von Kinderwissen?

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jörn Finger (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Résumé Extrait Résumé des informations

Fernsehen für Kinder ist heutzutage mehr als nur eine Marktlücke. Kinder gehören für die Fernsehsender und für die Werbeindustrie schon seit einigen Jahren mit zum wichtigsten Zuschauerkreis, da „Kinder durch teilweise irreführende Fernseh-Werbung zum Kaufen angeregt werden“ und somit für die Werbeindustrie ein wichtiges Kundenklientel sind. Auch wenn dem Kinderfernsehen ursprünglich eine ganz andere Aufgabe zuteil wurde, nämlich den kleinen Zuschauern die Zeit zu verteiben, so ist es doch auffallend, wie stark in den letzten Jahren der Anteil am Fernsehprogramm für Kinder zugenommen hat. Fernsehsender wie „ProSieben“, in seiner ursprünglichen Programmstruktur ein ausgewiesener Spielfilmsender , „Kabel 1“ oder sogar das „Deutsche Sportfernsehen“, besser bekannt unter der Abkürzung „DSF“, welches kürzlich eine Zeichentrickserie über eine Fußballmannschaft ins Programm genommen hat, haben die Nische „Kinderfernsehen“ für sich entdeckt. Dabei ist jedoch eindeutig zwischen verschiedenen Kindersendungen zu unterscheiden. Einige Serien sollen lediglich unterhalten und „die Zeit totschlagen“ , andere sollen Wissen vermitteln und die Kinder „neugierig auf die Welt machen“ .

Hier soll nun diese Arbeit ansetzen und einige Kinderfernsehsendungen untersuchen. Dabei soll besonders auf die Sprache, also wie das Wissen den kleinen Zuschauern vermittelt wird, geachtet werden. Zudem werden zwei „traditionelle“ Kindersendungen und zwei neuere TV-Formate vorgestellt und analysiert werden. Abschließend soll der Versuch unternommen werden, eine möglichst kritische Auseinandersetzung mit der Wissensvermittlung im Fernsehen zu unternehmen.

Bei dieser Arbeit werden an einigen wenigen Stellen Zitate des TV-Moderators Uwe Hübner, bekannt aus Sendungen wie die „ZDF-Hitparade“ oder dem Kinderquiz „Klasse!“, eingebunden sein. Leider gibt es von diesen Zitate allerdings keine Verschriftlichung, da der Verfasser dieser Arbeit mit dem genannten Moderator seit Jahren eng befreundet ist und somit viele Aussagen über das Fernsehen aufgenommen hat, ohne diese jetzt einem präzisen Datum zuordnen zu können. Jedoch wird versichert, dass es sich bei den Zitaten von Uwe Hübner um tatsächlich erwähnte Sätze handelt und der Sinn vollständig und richtig wiedergegeben wird. Zudem hat sich Herr Hübner diese Arbeit vor Abgabe durchgelesen und die Richtigkeit seiner Zitate bestätigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Die Entwicklung des Kinderfernsehens

3.) Vorstellung traditioneller Kindersendungen

3.1) „Die Sesamstraße“

3.2) „Die Sendung mit der Maus“

4.) Vorstellung neuerer Kindersendungen

4.1) „Wissen macht Ah“

4.2) „Logo“

5.) Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, auf welche Weise im Kinderfernsehen Wissen vermittelt wird, wobei ein besonderer Fokus auf die sprachliche Gestaltung in traditionellen sowie neueren TV-Formaten gelegt wird.

  • Historische Entwicklung des Kinderfernsehens in Deutschland
  • Analyse der Wissensvermittlung in „Sesamstraße“ und „Sendung mit der Maus“
  • Untersuchung moderner Formate wie „Wissen macht Ah!“ und „Logo“
  • Vergleich pädagogischer Ansätze vs. moderner Unterhaltungsformen
  • Kritische Reflexion der Sprachqualität und didaktischen Reduktion

Auszug aus dem Buch

3.1) „Die Sesamstraße“

Die „Sesamstraße“ gilt heute in Deutschland als die bekannteste Kindersendung im Fernsehen18. So gut wie jedes Kind in einer Grundschulklasse kann sich mit den Figuren „Ernie“, „Bert“, „Samson“, „Tiffy“, „Krümelmonster“ oder „Grobi“ auseinandersetzen und sie identifizieren. Die Sendung selbst wurde in den 1970er Jahren aus den USA, wo die „Sesame Street“ bereits große Erfolge feierte, in Deutschland übernommen. Zunächst gab es am Sendeformat harsche Kritik von Pädagogen und Soziologen, da sich die „Sesamstraße“ ursprünglich in den USA an Kinder sozial schwacher Familien wandte, die sich eine gute Schulausbildung nicht leisten konnten, was man jedoch mit der Deutschen Schulpflicht nicht vereinbaren konnten.

Das Geheimnis des Erfolgs der Sesamstraße ist eigentlich sehr simpel: "Die Sesamstraße" ist nicht auf den großen Spannungsbogen ausgerichtet wie beispielsweise andere Kinderserien, sie besteht aus mehreren kleinen Spannungsbögen, zwischen denen Kinder sich ausruhen können23. Deswegen wechseln komödiantische Einspielungen wie beispielsweise „Grobi als Kellner“ oder „Kermit als Reporter“, bei denen trotzdem ein Lerneffekt vorhanden ist, mit wissenswerten Sequenzen aus anderen Ländern oder, wie vor wenigen Monaten eingeführt, Interviews mit prominenten Persönlichkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Rolle des Kinderfernsehens als Medium zur Wissensvermittlung und führt in die Fragestellung ein, wie Sprache zur Wissensaufbereitung eingesetzt wird.

2.) Die Entwicklung des Kinderfernsehens: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel vom rein unterhaltenden Kinderprogramm hin zu pädagogisch fundierten Sendungen und dem späteren Aufkommen von Privatfernsehen nach.

3.) Vorstellung traditioneller Kindersendungen: Hier werden die „Sesamstraße“ und die „Sendung mit der Maus“ als prägende Klassiker analysiert, die über Jahrzehnte hinweg die Wissensvermittlung für Kinder gestalteten.

4.) Vorstellung neuerer Kindersendungen: Dieser Abschnitt betrachtet moderne Wissensformate wie „Wissen macht Ah!“ und „Logo“, die durch innovative Ansätze versuchen, junge Zuschauer zu erreichen.

5.) Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst zusammen, dass eine gelungene Wissensvermittlung im Fernsehen durch ein konsequentes, verständliches Format gelingt, das Unterhaltung und Information verbindet.

Schlüsselwörter

Kinderfernsehen, Wissensvermittlung, Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Sprachkompetenz, Didaktik, Medienpädagogik, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Unterhaltung, Wissenssendungen, Kinder-TV, Wissenslöcher, Lernziele.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die sprachlichen Methoden der Wissensvermittlung in ausgewählten deutschen Kindersendungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Der Fokus liegt auf dem historischen Wandel des Kinderfernsehens sowie dem Vergleich zwischen pädagogisch orientierten „Klassikern“ und modernen, „coolen“ TV-Formaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Formate Wissen vermitteln und welchen Einfluss die sprachliche Gestaltung auf das Verständnis und die Kompetenz der jungen Zielgruppe hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung basiert auf der Analyse von Fachliteratur sowie auf der inhaltlichen Auswertung und dem Vergleich von Sendeformaten in Bezug auf Sprache, Struktur und Zielsetzung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Formate „Sesamstraße“, „Sendung mit der Maus“, „Wissen macht Ah!“ und „Logo“ auf ihre sprachliche Qualität und ihren Unterhaltungs- bzw. Wissenswert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensvermittlung, Kinderfernsehen, Medienpädagogik, Didaktik und die Analyse von Kindersendungen.

Inwiefern unterscheidet sich „Wissen macht Ah!“ von der „Sesamstraße“?

Während die „Sesamstraße“ auf klassische pädagogische Elemente und eine klare Kopplung von Bild und Sprache setzt, nutzt „Wissen macht Ah!“ eine bewusst „coole“ Jugendsprache, was der Autor als teilweise problematisch für die sprachliche Sorgfalt einstuft.

Welche Rolle spielt „Logo“ im Kinderfernsehen?

„Logo“ wird als innovatives Konzept gewürdigt, das Kindern komplexe weltpolitische Zusammenhänge durch eine didaktische Reduktion verständlich nahebringt, ohne dabei auf Fachjargon zurückzugreifen.

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Résumé des informations

Titre
Kinderfernsehen - Eine (nicht mehr) neue Form zur Vermittlung von Kinderwissen?
Université
University of Duisburg-Essen  (Institut für Germanistik)
Cours
Die Sprachen des heutigen Kinderwissens
Note
1,3
Auteur
Jörn Finger (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
19
N° de catalogue
V36379
ISBN (ebook)
9783638360296
ISBN (Livre)
9783638761925
Langue
allemand
mots-clé
Kinderfernsehen Eine Form Vermittlung Kinderwissen Sprachen Kinderwissens
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jörn Finger (Auteur), 2005, Kinderfernsehen - Eine (nicht mehr) neue Form zur Vermittlung von Kinderwissen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36379
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Extrait de  19  pages
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