Thema der vorliegenden Arbeit ist die Digitalisierung in der Hotellerie, hierbei wird besonders der Check-In-Ablaufprozess des M-Hotels Hamburg in Hinblick auf betriebswirtschaftliche und datenschutzrechtliche Aspekte untersucht. Die Digitalisierung schreitet immer mehr voran und es gibt viele neue Entwicklungen, durch die Hoteliers ihre Arbeit erleichtern können. In dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, inwieweit die Digitalisierung beim Check-In Ressourcenersparnis oder gegenübergestellt Gefahr für die Kunden aufgrund von Datenschutz bedeutet.
Dieses Thema ist besonders vor dem Hintergrund von den rechtlichen Aspekten interessant, da viele Hotels mittlerweile schon einen Online-Check-In durchführen, wobei die rechtlichen Grundlagen in Deutschland diesem noch im Weg stehen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 Erläuterungen
2.1 Digitalisierung
2.2 Ressourcen
3 Betriebswirtschaftliche Grundlagen
3.1 Der klassische Marketing-Mix
3.1.1 Produkt-/Leistungspolitik
3.1.2 Preispolitik
3.1.3 Kommunikationspolitik
3.1.4 Distributionspolitik
3.2 Erweiterung des klassischen Marketing-Mix
3.2.1 Personalpolitik
3.2.2 Ausstattungspolitik
3.2.3 Prozesspolitik
3.3 Ablauforganisation
4 Gesetzliche Grundlagen
5 Anwendung auf die Hotellerie
5.1 Digitalisierung in der Hotellerie
5.2 M-Hotel Hamburg
5.2.1 Vorstellung des Hotels
5.2.2 Derzeitiger Stand und Zukunftsperspektiven
5.2.3 Ablaufprozess am Front Office
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung in der Hotellerie mit einem Fokus auf den Check-In-Ablaufprozess am Beispiel des M-Hotels Hamburg. Dabei wird analysiert, inwieweit digitale Lösungen zu einer Ressourceneinsparung beitragen können oder im Konflikt mit datenschutzrechtlichen Vorgaben und dem Bedürfnis nach persönlichem Service stehen.
- Grundlagen der Digitalisierung und Ressourcenplanung im Hotelkontext
- Betriebswirtschaftliche Betrachtung mittels Marketing-Mix
- Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Bundesmeldegesetz)
- Einsatzmöglichkeiten moderner Technologien wie Apps, Beacon-Technologie und Robotik
- Evaluation des Ist-Zustands im M-Hotel Hamburg
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Produkt-/Leistungspolitik
Produktpolitik hat die Aufgabe, das vorhandene Leistungsangebot ziel- und strategieorientiert anzubieten. Dafür muss sich ein Unternehmen zunächst klar sein, welche Angebote und Leistungen es seinen Kunden zur Verfügung stellen möchte. Dabei ist es nicht zielführend, den sachgemäßen und materiellen Gedanken von Produkten auf eine Dienstleistung zu übertragen, da diese nicht als Produkt zu vermarkten ist, sondern lediglich das Qualitätsversprechen des Unternehmens zu bewerben ist. Deshalb grenzt man im Dienstleistungsmarketing die Produktpolitik von der Leistungspolitik ab (vgl. Bieberstein, 2005, S. 188f.).
In der amerikanischen Literatur als Kernleistung bekannt, entsteht der sogenannte Grundnutzen. Der Grundnutzen findet seine Zuständigkeit in der Nutzung des Produktes. Als Beispiel lassen sich hier die TV-Nachrichten nennen: der Grundnutzen bzw. die Kernleistung ist hier die vermittelte Information. Im Gegensatz zum Grundnutzen steht der Zusatznutzen, welcher sich auf die soziale Geltung konzentriert. Als Ausgangspunkt dient also der Kundennutzen, um sich vom Wettbewerb abzuheben und vor den Kunden attraktiv zu positionieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung der Digitalisierung im Hotelgewerbe und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Erläuterungen: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe "Digitalisierung" und "Ressourcen" im betriebswirtschaftlichen Sinne.
3 Betriebswirtschaftliche Grundlagen: Theoretische Fundierung durch den Marketing-Mix, ergänzt um die spezifischen Faktoren der Dienstleistungsbranche sowie der Ablauforganisation.
4 Gesetzliche Grundlagen: Untersuchung der rechtlichen Pflichten, insbesondere der Vorgaben des Bundesmeldegesetzes (BMG) für Beherbergungsstätten.
5 Anwendung auf die Hotellerie: Praktische Untersuchung technischer Trends und Durchführung einer Ist-Analyse des M-Hotel Hamburg.
6 Fazit: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Beantwortung der Leitfrage hinsichtlich Ressourcenersparnis versus Datenschutzrisiken.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Hotellerie, Check-In, Bundesmeldegesetz, Marketing-Mix, Ressourcenmanagement, Datenschutz, Millennials, Prozessoptimierung, M-Hotel Hamburg, Hoteltechnologie, Dienstleistungsmarketing, Online-Check-In, Personalplanung, Automatisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Digitalisierung in der Hotelbranche und analysiert, wie moderne technologische Möglichkeiten den Check-In-Prozess beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören betriebswirtschaftliche Grundlagen des Marketings, rechtliche Anforderungen an den Meldeprozess sowie aktuelle digitale Trends wie Apps und Robotik.
Was ist die Forschungsfrage?
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Digitalisierung beim Check-In zu Ressourcenersparnissen führt oder ob sie ein Sicherheitsrisiko für Kundendaten darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer spezifischen Ist-Analyse der Prozesse in einem Fallbeispiel, dem M-Hotel Hamburg.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Marketing-Mix, Ablauforganisation), die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die praktische Anwendung neuer Technologien auf den Hotelbetrieb.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Hotellerie, Bundesmeldegesetz, Datenschutz und Ressourcenmanagement.
Warum stellt das Bundesmeldegesetz eine Hürde für die Digitalisierung dar?
Das Gesetz schreibt eine handschriftliche Unterschrift des Gastes auf dem Meldeschein vor, was den vollständig digitalen Prozess (Online-Check-In) derzeit rechtlich erschwert.
Wie reagieren Millennials auf die Digitalisierung in Hotels laut der Arbeit?
Millennials zeigen zwar ein hohes Interesse an technologischen Extras wie W-Lan und Online-Buchungen, sind jedoch bei der Preisgabe persönlicher Daten oder der GPS-Ortung eher zurückhaltend.
Welche Rolle spielt das Personal bei der Digitalisierung?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Technologie nicht dazu führen sollte, Personal komplett zu ersetzen, sondern es durch Entlastung bei administrativen Aufgaben für eine intensivere Gastbetreuung freizuspielen.
- Quote paper
- Inga von Dreden (Author), 2016, Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung in der Hotellerie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364668