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Beitrag zu den Flechtenbiota Oberfrankens und angrenzender Gebiete

Titel: Beitrag zu den Flechtenbiota Oberfrankens und angrenzender Gebiete

Wissenschaftliche Studie , 2017 , 310 Seiten

Autor:in: Eduard Hertel (Autor:in), Alfred Bolze (Autor:in), Johannes Bradtka (Autor:in), Jonathan Guest (Autor:in), Wolfgang Wurzel (Autor:in)

Biologie - Botanik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Beitrag werden die Flechtenpilze Oberfrankens erstmals veröffentlicht.

Volkmar Wirth & Eduard Hertel legten 2007 erstmals eine Übersicht der Flechten im Fichtelgebirge vor („Beitrag zur Kenntnis der Flechtenbiota des Fichtelgebirges“), doch handelte es sich dabei um einen Ausschnitt Oberfrankens; das Triasvorland, wie auch der Nördliche Frankenjura, wurden nicht untersucht. Mit dem Erscheinen der „Checkliste der Flechten Thüringens“ von Ludwig Meinunger (2011) stellte sich die Aufgabe, auch eine entsprechende Übersicht für Oberfranken zu erstellen.

In der Zwischenzeit liegen zahlreiche neue Beobachtungen vor, sowohl solche durch L. Meinunger im Frankenwald, wie auch weitere durch A. Bolze, J. Bradtka, J. Guest, E. Hertel und W. Wurzel, so dass ein ungefähres Bild der Flechtenvorkommen und ihrer Verbreitung in Oberfranken zustande kommt.

Hierzu war es notwendig, historische Literatur auszuwerten. Es ist das Verdienst Ferdinand Arnolds, Mitte des 19. Jahrhunderts von Eichstätt aus große Teile des südlichen und nördlichen Frankenjura auf Flechten hin untersucht zu haben. Anhand seiner Aufzeichnungen lässt sich erst die gestellte Aufgabe ermessen, geht es doch auch um den Nachweis zahlreicher von ihm festgestellter Arten.

Die politische Festlegung auf „Oberfranken“ soll lediglich als Rahmen verstanden werden. Traditionell erfolgt ja die Kartierung nach geographischen Einheiten, und die negieren häufig politische Gegebenheiten. So beziehen wir beispielsweise den Steinwald (Oberpfalz) in unsere Untersuchungen ein, auch das nördliche Naab-Hügelland. Der „Veldensteiner Forst“ gehört zwar mehrheitlich zu Oberfranken, doch sind die südlich anschließenden Gebiete, das Pegnitztal und der Hersbrucker Jura entweder oberpfälzisch oder schon mittelfränkisch. Im Westen des Untersuchungsgebietes bildet die Regnitz eine natürliche Grenze, doch kommen wir im Maingebiet westlich von Bamberg rasch ins Unterfränkische. Steigerwald und Haßberge werden hier nicht berücksichtigt, ebenso die Übergänge zur Rhön westlich von Coburg. Im Norden bildet die Landesgrenze zu Thüringen eine Kartierungsgrenze; nach Osten hin ist die Grenze zur Tschechischen Republik auch Kartierungsgrenze.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Inhalt

2. Dank

3. Einleitung

4. Abkürzungen

5. Nomenklatur

6. Angaben

7. Sammler

8. Artenliste

8.1 ABC

8.2 DEF

8.3 GHIJ

8.4 JKL

8.5 MNO

8.6 PQR

8.7 STUV

8.8 WXYZ

9. Auswertung

10. Literatur

11. Anschriften der Verfasser:

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer umfassenden Übersicht der Flechtenbiota in Oberfranken und angrenzenden Gebieten, basierend auf historischen Literaturdaten sowie neuen, intensiven Beobachtungen und Kartierungen durch die Autoren. Die Arbeit stellt eine aktualisierte Bestandsaufnahme dar, die insbesondere das Verbreitungsbild und die aktuelle Gefährdungssituation der Taxa analysiert.

  • Taxonomische Erfassung der Flechten und flechtenbewohnenden Pilze in Oberfranken.
  • Kritische Auswertung historischer Daten, insbesondere der Aufzeichnungen von Ferdinand Arnold.
  • Dokumentation neuer Funde und ökologischer Beobachtungen aus verschiedenen Naturräumen.
  • Beurteilung des Gefährdungsstatus und der Häufigkeit von Taxa im Vergleich zu regionalen Roten Listen.
  • Kritische Diskussion zur Methodik und taxonomischen Einschätzung durch andere Lichenologen.

Auszug aus dem Buch

Acarospora fuscata (Schrad.) Th. Fr.

Verbreitet auf Silikatgestein der Mittelgebirge; auch auf Mauerkronen, Grabsteinen, Ziegeln; in tieferen Lagen selten; MEINUNGER (2019): ungefährdet.

Hist. Angaben: aus allen Teilgebieten; jedoch außerhalb der Silikatgebirge meist nur an Sekundärstandorten.

Ar (FrJu) „an Quarzblöcken“; 6032/13 Schloß Giech (Sandsteinblöcke); 6235/6335 Auerbach (Sandsteinblöcke)

Akt. Angaben: Im Fichtelgebirge u. Frankenwald häufiger; seltener im Triasgebiet und Frankenjura; Fi; FrJu; Opf; Om; Opf; ThW; Vgt

5836/12 Poppenreuther Berg b. Poppenreuth (Bf); 6034/44 Mistelgau (Sandsteinpfosten) (Bo); 6035/14 Bayreuth, Gartenstadt (Sandstein-pfosten) (Bo/He); 6035/32 Bayreuth, Stadtfriedhof (Grabstein) (Bo); 6035/34 Bayreuth, Südfriedhof (Grabstein) (Bo); 6035/41 Bayreuth, ÖBG (Diabas, eingebracht) (He)

Zusammenfassung der Kapitel

ABC: Listet verschiedene Flechtenarten der Buchstaben A, B und C mit ökologischen Angaben und Fundorten auf.

DEF: Dokumentiert die Fundorte und ökologischen Bedingungen für Flechtenarten der Buchstaben D, E und F.

GHIJ: Beschreibt das Vorkommen von Flechtenarten der Buchstaben G, H, I und J in der Region Oberfranken.

JKL: Erfasst die Arten der Buchstaben J, K und L, ergänzt um historische und aktuelle Fundortdaten.

MNO: Dokumentiert die Flechtenarten der Buchstaben M, N und O inklusive taxonomischer Hinweise.

PQR: Listet die Arten der Buchstaben P, Q und R sowie deren ökologische Habitate auf.

STUV: Zusammenstellung der Flechtenarten der Buchstaben S, T, U und V mit ihren spezifischen Fundorten.

WXYZ: Erfasst die letzten verbliebenen Arten der Buchstaben W, X, Y und Z mit ihren regionalen Nachweisen.

Schlüsselwörter

Oberfranken, Flechten, Flechtenpilze, Lichenologie, Kartierung, Biodiversität, Fichtelgebirge, Frankenjura, Silikatgestein, Kalkgestein, Rote Liste, epiphytisch, epigäisch, epipetrisch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Publikation bietet eine umfassende Übersicht der in Oberfranken und angrenzenden Gebieten vorkommenden Flechtenarten und flechtenbewohnenden Pilze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Der Fokus liegt auf der Erfassung, Kartierung, ökologischen Beschreibung sowie der Bewertung des Gefährdungsstatus der verschiedenen Flechtentaxa.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Erstellung einer aktuellen Bestandsaufnahme der Flechtenbiota, um ein Bild der Verbreitung und Häufigkeit der Arten in der Region Oberfranken zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus der Auswertung historischer Literatur (insbesondere Ferdinand Arnold) und intensiven eigenen Kartierungen durch die Verfasser in verschiedenen geographischen Einheiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Artenliste, die nach dem Alphabet sortiert ist und zu jedem Taxon Fundortangaben sowie ökologische Informationen enthält.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Flechtenkartierung, Biodiversität, Lichenologie, Oberfranken, ökologische Standortansprüche und Gefährdungsanalyse beschreiben.

Wie gehen die Autoren mit widersprüchlichen Angaben zu Taxa um?

Die Autoren diskutieren offen die Polemiken anderer Lichenologen und stützen sich auf eigene Untersuchungen sowie fundierte aktuelle Literaturquellen wie Meinunger (2019).

Warum wird die politische Festlegung auf "Oberfranken" kritisch betrachtet?

Die Autoren betonen, dass biologische Kartierungen geographischen Einheiten folgen sollten, da diese oft über politische Grenzen hinausgehen, weshalb sie angrenzende Gebiete wie den Steinwald oder den Frankenwald in die Untersuchung einbeziehen.

Ende der Leseprobe aus 310 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beitrag zu den Flechtenbiota Oberfrankens und angrenzender Gebiete
Hochschule
Universität Bayreuth  (Ökologisch-Botanischer Garten)
Autoren
Eduard Hertel (Autor:in), Alfred Bolze (Autor:in), Johannes Bradtka (Autor:in), Jonathan Guest (Autor:in), Wolfgang Wurzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
310
Katalognummer
V364756
ISBN (eBook)
9783668442160
ISBN (Buch)
9783668442177
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Flechten Flechtenpilze Oberfranken Flechtenbiota
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eduard Hertel (Autor:in), Alfred Bolze (Autor:in), Johannes Bradtka (Autor:in), Jonathan Guest (Autor:in), Wolfgang Wurzel (Autor:in), 2017, Beitrag zu den Flechtenbiota Oberfrankens und angrenzender Gebiete, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364756
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