Für Meisterschüler im Malerhandwerk für Teil 4 gedacht.
In dieser Unterweisung wird eine Tupftechnik mittels einem Naturschwamm erklärt. Alle benötigten Materialien werden angegeben sowie die genaue Ausführung der Arbeitsschritte. Bei guter Ausarbeitung und Ausführung der Aufgabe habe ich eine Note 2 erzielen können.
Vielleicht hilft diese Unterweisung auch Ihnen.
Inhaltsverzeichnis
Ziel der durchzuführenden Ausbildungseinheit
Angedachter Lernort
Lehrjahr laut Ausbildungsrahmenplan
Bezug zum Ausbildungsrahmenplan
Ausbildungsmittel
Unterweisungsmethode Zeitbedarf
Anthropogene und soziokulturelle Vorraussetzungen
Leitziel
Richtziel
Grobziel
Feinziel
Kognitive Lernziele
Psychomotorische Lernziele
Affektive Lernziele
Lernerfolgskontrolle
1. Stufe Vorbereitungsphase
2. Stufe Erarbeitungsphase
Kontrollphase
Übungsphase
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Ausbildungseinheit hat zum Ziel, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen der dekorativen Wandgestaltung mittels Tupftechnik zu vermitteln, sodass dieser die Arbeit am Ende selbstständig und fachgerecht ausführen kann.
- Vermittlung der 4-Stufen-Methode in der praktischen Unterweisung
- Handhabung spezifischer Werkzeuge wie dem Naturschwamm
- Arbeitssicherheit und korrekter Umgang mit Materialien
- Qualitätssicherung durch visuelle Selbstkontrolle und Beurteilung
- Festigung der Technik durch eigenständige Übungsphasen
Auszug aus dem Buch
2. Stufe Erarbeitungsphase - Arbeitsdurchführung
Die Arbeitsschritte werden vom Auszubildenden selbst durchgeführt und vom Ausbilder genau beobachtet. Dabei soll der Auszubildende selbst beschreiben, wie er vorgeht, und dies begründen. Bei aufkommenden Fragen oder Unklarheiten werden diese sofort angesprochen.
Wichtig ist der Hinweis, dass es bei der Ausübung nicht auf Schnelligkeit ankommt, sondern auf die sorgfältige und saubere Ausführung. Allerdings sollte dabei die Zeit für die Trocknung der Farbe mit einbezogen werden.
Durch gleichmäßiges leichtes Tupfen auf der Oberfläche aber immer dabei den Naturschwamm drehen bzw. das Handgelenk anders halten. Leichtes tupfen darum, damit keine groben Strukturen entstehen, drehen bzw. anders halten damit keine gleichmäßige „Tapetenstruktur“ entsteht. Der Auszubildende soll den Arbeitsgang erklären, warum er den Naturschwamm immer anders hält.
Zusammenfassung der Kapitel
Ziel der durchzuführenden Ausbildungseinheit: Definition des Lernziels, welches die eigenständige Beherrschung der Tupftechnik mit einem Naturschwamm vorsieht.
Anthropogene und soziokulturelle Vorraussetzungen: Beschreibung des Auszubildenden hinsichtlich seines Leistungsstandes, seiner Motivation und seiner bisherigen Erfahrungen.
Kognitive, Psychomotorische und Affektive Lernziele: Aufstellung spezifischer Ziele für Fachwissen, praktische Fertigkeiten sowie die Arbeitshaltung und das Sicherheitsbewusstsein.
1. Stufe – Vorbereitungsphase: Beschreibung der Vorbereitung von Arbeitsplatz, Materialien und die Motivation sowie Einweisung des Auszubildenden.
2. Stufe Erarbeitungsphase - Arbeitsdurchführung: Detaillierte Darstellung der Arbeitsschritte unter Anleitung und Beobachtung sowie der methodischen Hinweise für den Ausbilder.
Kontrollphase / Übungsphase: Erläuterung der Qualitätssicherung, der Selbstbeurteilung durch den Auszubildenden und der Festigung durch weitere Aufgaben.
Schlüsselwörter
Maler und Lackierer, Tupftechnik, Naturschwamm, Ausbildung, 4-Stufen-Methode, Unterweisung, Wandgestaltung, Oberflächentechnik, Arbeitssicherheit, Handfertigkeit, Dekoration, Ausbildungseinheit, Fachpraxis, Lernerfolgskontrolle, Berufsausbildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein Unterweisungsentwurf für Auszubildende im Beruf Maler und Lackierer zur Anwendung einer dekorativen Tupftechnik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Anwendung von Gestaltungstechniken, der Umgang mit Werkzeugen wie dem Naturschwamm und die methodische Vermittlung von Arbeitsabläufen.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig und fachgerecht eine dekorative Oberfläche mittels Tupftechnik gestalten kann.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Die Unterweisung folgt der strukturierten 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Erarbeitung, Kontrolle, Übung).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil wird der konkrete Ablauf der Unterweisung inklusive Lernzielen, methodischen Anmerkungen für den Ausbilder und der praktischen Arbeitsdurchführung beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Tupftechnik, Naturschwamm, 4-Stufen-Methode und berufliche Ausbildung charakterisiert.
Warum ist das Drehen des Naturschwamms während der Arbeit so wichtig?
Das Drehen des Schwamms verhindert, dass eine gleichmäßige, unnatürliche „Tapetenstruktur“ entsteht, und sorgt für ein individuelles, dekoratives Muster.
Wie wird die Qualität der Arbeit durch den Auszubildenden selbst sichergestellt?
Der Auszubildende nimmt die bearbeitete Fläche in Augenschein, kontrolliert diese auf Ungleichmäßigkeiten und führt bei Bedarf eigenständig Nachbesserungen aus.
- Quote paper
- Marcus Pietzarka (Author), 2005, Tupftechnik auf einer bereits vorbehandelten Wand mit einem Naturschwamm (Unterweisung Maler / -in und Lackierer / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36492