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Praxisreflexion zum 1. Praktikum in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte

Titel: Praxisreflexion zum 1. Praktikum in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte

Praktikumsbericht / -arbeit , 2016 , 11 Seiten , Note: 1

Autor:in: Joan Rose (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Text ist die schriftliche Reflexion zu einem ersten Praktikum in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte. Die Autorin äußert sich zu folgenden Punkten:

1. Vorstellung der Einrichtung und der konzeptionellen Grundausrichtung
2. Eigene Person
3. Pädagogische Arbeit mit den Kindern
4.Anleitung und Zusammenarbeit
5. Fazit und Rückblick auf die Entwicklung des professionellen Handelns

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der Einrichtung und der konzeptionellen Grundausrichtung

2. Eigene Person

3. Pädagogische Arbeit mit den Kindern

4. Anleitung und Zusammenarbeit

5. Fazit und Rückblick auf die Entwicklung des professionellen Handelns

Zielsetzung & Themen der Praxisreflexion

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines ersten Praktikums in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte. Dabei stehen die Auseinandersetzung mit den konzeptionellen Grundlagen, die individuelle Betreuung beeinträchtigter Kinder, die Zusammenarbeit im Team sowie die eigene professionelle Entwicklung im Vordergrund der Reflexion.

  • Konzeptionelle Grundausrichtung und pädagogische Rahmenbedingungen
  • Individuelle Förderung von Kindern mit Förderbedarf und Beeinträchtigungen
  • Dynamik der Teamarbeit in einer Umstrukturierungsphase
  • Methoden der Beobachtung und Gestaltung pädagogischer Angebote
  • Reflexion der persönlichen beruflichen Entwicklung und künftiger Lernfelder

Auszug aus dem Buch

Auf welche Stärken können sie aufbauen?

Flexibilität und Kreativität zählen zu meinen besonderen Stärken. Ich bin eine sehr empathische, liebevolle und freundliche Person, mir fällt es leicht auf andere Menschen zu zugehen und mich in neue Situationen zu integrieren. Mein Engagement neue Dinge zu entdecken, auszuprobieren, kennenzulernen motiviert mich sehr, etwas Neues zu tun. Ich möchte etwas bewegen, verbessern und an mir selbst reifen. Ich reflektiere stets mein tun und hinterfrage mich und andere. Eine hohe soziale Verantwortung und Fürsorge bringe ich ohne Mühe mit. Andere ausreden lassen und zuzuhören, meine eigene Meinung zu vertreten, fällt mir auch nicht schwer. Allerdings kann ich in Zukunft auf meine Kreativität, meinen Einfallsreichtum und meinen großen Interesse im Bezug auf die Kinder aufbauen. Fast jeden Abend habe ich mich auf den nächsten Tag in der Kita vorbereitet, ich las im Bett oft etwas über Blinde Kinder und deren Förderung auch Spielanleitungen habe ich Stundenlang durchforstet. Es macht mir große Freude Spiele oder andere Bastel und Malangebote vorzubereiten und durchzuführen. Die Erfahrung die ich durch die Betreuung von O. gemacht habe, waren einzigartig. Bei einem 4 Jahre kleinen blinden Jungen, mit seiner eigenen ausgewählten Förderung und Unterstützung die ich mir durch Internetrecherche angeeignet habe, einen sichtbaren Entwicklungserfolg zu erkennen, dass macht mich sehr glücklich. Vor drei Monaten nahm O. seinen Helfer (so nennen sie seinen Blindenstock) kaum in die Hand, durch tägliches begleiten und näher bringen des Helfers, ist er nun ein fester Bestandteil des täglichen Ablaufes. Das alleine Ausziehen und seine Sachen auf einem Stuhl zu legen mit verbaler Anleitung, wie auch bei dem Zähne putzen seinen Becker nehmen, diesen mit Wasser füllen und dann mit dem Wasser zu blubbern, den Becher wieder weg zu stellen und sich die Hände abzutrocknen haben wir zusammen erlernt. Ganz besonders wichtig war mir die Integration der anderen Kinder, ich habe ihnen näher gebracht wie sie mit O. sprechen können um ihn etwas zu zeigen bzw. spüren zu lassen. In den letzten drei Monaten hat sich der Zusammenhalt der Kinder verändert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung der Einrichtung und der konzeptionellen Grundausrichtung: Dieses Kapitel beschreibt die Rahmenbedingungen der Integrationskita, die Trägersituation sowie die grundlegenden pädagogischen Anforderungen im Sozialraum.

2. Eigene Person: Hier reflektiert die Autorin ihre Erwartungen an das erste Praktikum und wie sich ihre Sicht auf die professionelle Arbeit durch die praktischen Erfahrungen verändert hat.

3. Pädagogische Arbeit mit den Kindern: Der Fokus liegt auf der Beobachtung einzelner Kinder, der Gestaltung von Angeboten für Teilgruppen und der Begleitung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.

4. Anleitung und Zusammenarbeit: Dieser Abschnitt thematisiert die Rolle der Anleiterin, die Dynamik innerhalb des Teams sowie die Herausforderungen bei der Integration neuer Abläufe während eines Trägerwechsels.

5. Fazit und Rückblick auf die Entwicklung des professionellen Handelns: Das Kapitel zieht eine Bilanz der gemachten Erfahrungen, benennt erreichte Lernziele und definiert Schwerpunkte für die zukünftige berufliche Weiterentwicklung.

Schlüsselwörter

Praxisreflexion, Integrationskindertagesstätte, Erzieherausbildung, Inklusion, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Beobachtung, Einzelförderung, Teamarbeit, Pädagogische Angebote, Berufliche Identität, Kindesentwicklung, Kommunikationsverhalten, Sozialisation, Praxisanleitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Erfahrungen einer angehenden Erzieherin während ihres ersten Praktikums in einer Integrationskindertagesstätte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Reflexion?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Arbeit, der Zusammenarbeit im Team, der individuellen Förderung von Kindern sowie der eigenen professionellen Identitätsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Reflexion?

Das Ziel ist es, das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen, die gewonnenen Erfahrungen im pädagogischen Alltag auszuwerten und daraus Erkenntnisse für die weitere berufliche Ausbildung zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf teilnehmender Beobachtung, Dokumentation im Praxisalltag sowie der Reflexion von Theorie-Praxis-Widersprüchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der konkreten Arbeit mit Kindern, dem Einbringen eigener Angebote, dem Umgang mit herausfordernden Situationen und der Interaktion mit dem Kollegium.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Inklusion, Sonderpädagogik, Beobachtung, Reflexionsfähigkeit und pädagogische Professionalität.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Integrationsbetreuung in der Einrichtung?

Die Autorin stellt fest, dass die individuelle Förderung durch personelle Engpässe erschwert wurde und sie daher proaktiv zusätzliche Verantwortung für die Betreuung eines blinden Kindes übernommen hat.

Welche Bedeutung hat das "teiloffene Konzept" für die Autorin?

Die Autorin kritisiert, dass sich die Einrichtung bei ihrem Praktikum noch weit von einem echten Teiloffenen Konzept entfernt befand und die Kinder kaum bei Entscheidungen einbezogen wurden.

Wie geht die Autorin mit Konfliktsituationen im Team um?

Sie reflektiert ihre Kritikfähigkeit, sucht das direkte Gespräch bei Meinungsverschiedenheiten und versucht, ihre Rolle als Praktikantin aktiv und selbstbewusst zu gestalten.

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Details

Titel
Praxisreflexion zum 1. Praktikum in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte
Note
1
Autor
Joan Rose (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V365317
ISBN (eBook)
9783668449862
ISBN (Buch)
9783668449879
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Praktikumsbericht Integrationskindergarten Reflexion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Joan Rose (Autor:in), 2016, Praxisreflexion zum 1. Praktikum in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in einer evangelischen Integrationskindertagesstätte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365317
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Leseprobe aus  11  Seiten
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