Es handelt sich um eine Unterrichtsübung zur Stiltugend der Sprachrichtigkeit.
„Die wichtigste Wirkungsstätte der Rhetorik im Kaiserreich wurde die Schule, der repräsentative Aufführungsort das Theater“, was sich für angehende Lehrer als eine besonders interessante Erkenntnis herausstellt. Schließlich ist die Auffassung Quintilians für den heuten Schulalltag immer noch aktuell, möchte man als Lehrpersonal eine rhetorische Entwicklung im Sprechakt der SuS fördern.
Tatsächlich bieten sich im Unterricht viele Lernmöglichkeiten und Instrumente an, um SuS rhetorisch auszubilden; spricht die moderne Kursgestaltung vom handlungs- und produktionsorientiertem Unterricht, in dem das Lehrpersonal als Begleit-, die Schülerschaft als Hauptakteur fungiert. Dazu gehören häufige Schülervorträge, Präsentationen, Gruppenarbeiten, sowie eigenständiges Verfassen und Umschreiben von Geschichten, Debatten oder auch Inszenierungen von Theaterstücken.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Rhetorik
- 1.1 Ursprünge und Anfänge
- 1.2 Stiltugenden und -qualitäten
- 2. Eckdaten und rhetorischer Hintergrund der Unterrichtsübung
- 2.1 Sprachrichtigkeit (latinitas / puritas)
- 2.2 Eckdaten
- 3. Unterrichtsübung
- 3.1 Übung 1
- 3.2 Übung 2
- 3.3 Übung 3
- 4. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Stiltugend der Sprachrichtigkeit im Kontext der Rhetorik. Ziel ist es, die historischen Ursprünge und Entwicklungen der Rhetorik aufzuzeigen, die Bedeutung von Sprachrichtigkeit als Stiltugend zu beleuchten und praxisbezogene Unterrichtsübungen zur Förderung dieser Tugend zu entwickeln.
- Die historische Entwicklung der Rhetorik und ihre Bedeutung für die Redekunst
- Die Rolle von Sprachrichtigkeit (latinitas / puritas) in der klassischen Rhetorik
- Die Relevanz von Sprachrichtigkeit für den heutigen Schulunterricht
- Praxisbeispiele für Unterrichtsübungen zur Förderung der Sprachrichtigkeit
- Die Vermittlung von Rhetorik als Teil der Sprachdidaktik
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 gibt einen Überblick über die Ursprünge und Anfänge der Rhetorik, wobei die Entwicklung von der praktischen zur reflektierten Beredsamkeit beleuchtet wird. Zudem werden die Stiltugenden und -qualitäten im Kontext der Rhetorik vorgestellt.
- Kapitel 2 fokussiert auf die Bedeutung von Sprachrichtigkeit als Stiltugend in der Rhetorik, wobei die klassischen Begriffe "latinitas" und "puritas" erläutert werden. Des Weiteren werden wichtige Eckdaten zur Einordnung des Themas im Kontext der Unterrichtsübung zusammengefasst.
- Kapitel 3 präsentiert drei praxisbezogene Unterrichtsübungen zur Förderung der Sprachrichtigkeit. Diese Übungen sollen Lehrenden dabei helfen, die Stiltugend in den Schulunterricht zu integrieren.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Rhetorik, Sprachrichtigkeit, latinitas, puritas, Stiltugend, Unterrichtsübung, Sprachdidaktik, Redekunst, klassische Rhetorik, antike Rhetorik, Schulunterricht, Lehrmaterial.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der Stiltugend "latinitas" oder "puritas"?
Es bezeichnet die Sprachrichtigkeit und Reinheit der Sprache als eine der grundlegenden Qualitäten einer guten rhetorischen Rede.
Warum ist Rhetorik im heutigen Schulunterricht relevant?
Rhetorik fördert die Ausdrucksfähigkeit der Schüler durch handlungs- und produktionsorientierte Methoden wie Präsentationen, Debatten und Theaterstücke.
Welche historischen Ursprünge hat die Rhetorik?
Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung von der praktischen Beredsamkeit in der Antike bis hin zu den systematischen Lehren von Quintilian und anderen Rhetoren.
Wie können Schüler rhetorisch ausgebildet werden?
Durch gezielte Unterrichtsübung zur Sprachrichtigkeit, bei denen Schüler Texte eigenständig verfassen, umschreiben oder inszenieren.
Welche Rolle spielt das Lehrpersonal bei der rhetorischen Förderung?
Im modernen Unterricht fungiert die Lehrkraft als Begleiter, während die Schüler als Hauptakteure ihre Redekunst aktiv erproben.
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- Raoul Michels (Autor), 2017, Rhetorik im Unterricht. Stiltugend der Sprachrichtigkeit latinitas / puritas, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365323