Der Design-Mensch. Ist er biologisch und gesellschaftlich umsetzbar?


Facharbeit (Schule), 2015
19 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A. Vorwort

B. Möglichkeiten der Optimierung durch verschiedene genspezifische Forschungsgebiete
1. Gentechnik
1.1 Zielgerichtete Umsetzung der Gentechnik am Beispiel der PID und PND
1.2 Vom Kinderwunsch zum Kind nach Wunsch - „ Designer-Babys“
1.3 Risiken und Grenzen der PID und PND
1.3.1 Korrektur von Mehrlingsschwangerschaften mittels Fetozid
1.3.2 Stammzellforschung als Grundlagenforschung
1.4 Ethische Beurteilungen der PID und PND
2. Gentherapie
2.1 Somatische Gentherapien
2.1.1 Chancen und Risiken der somatischen Gentherapie
2.2. Keimbahntherapie
2.2.1 Risiken und Grenzen der Keimbahntherapie
2.3 Ethische Beurteilungen der Gentherapie

C. Der Design-Mensch – bloß eine Illusion oder Zukunftsperspektive?

D. Fazit

E. Reflexion

F. Literaturverzeichnis

G. Filmverzeichnis

H. Internetquellenverzeichnis

A. Vorwort

Die Wissenschaft richtet sich nach der zunehmend leistungsorientierten Welt, in der jener Erwartungsdruck in Richtung Optimierung des Menschen größer wird. Der Anspruch an die Bedingungen des Daseins, erreicht seinen Höhepunkt in der Biomedizin und Gentechnik. Keine Krankheiten, keine Mängel – Gesünder, Intelligenter, Leistungsfähiger – mittels Gentechnik und Gentherapie. In diesem Zusammenhang fällt oftmals der Begriff „Wunschmedizin“, hinter dem sich die unabdingbare Sehnsucht nach Perfektionierung und Normierung des menschlichen Lebens verbirgt[1], und Eingriffe „die die menschliche Gestalt oder Leistungsfähigkeit über das Maß hinaus verbessern sollen, das für die Erhaltung oder Wiederherstellung von Gesundheit erforderlich ist“[2], zusammenfasst.

Können wir in absehbarer Zeit eine optimierte Menschheit erwarten? Ist eine Entwicklung zu einer Art „Übermensch“, kreiert nach den Ansprüchen und Vorstellungen der sozialen Umgebung, überhaupt möglich? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Innovation, Verbesserung und gefährlichen Eingriffen in die Natur des Menschen und lassen sich diese infolgedessen überhaupt mit ethischen Grundsätzen in Einklang bringen? In dieser Facharbeit werde ich versuchen einen Überblick über diesen Diskurs zu schaffen, indem ich zunächst auf die fortschrittlichen Möglichkeiten und der sich daraus ergebenen Heilungs- und Optimierungsmethoden biotechnischer Eingriffe in den humanen Organismus eingehe und konträr die Herausforderungen, Risiken und ferner auch die Grenzen derselben aufzeige. In Anbetracht dieser Entwicklungen und den damit in der Gesellschaft ausgelösten Debatten um die ethische Problematik und „Schattenseiten“ der wissenschaftsbasierenden Interventionen in das menschliche Erbgut, werde ich die Zulässigkeit und Befürwortung eines gesteuerten, modifizierten Menschen in einem jeweils anknüpfenden Kapitel, weitestgehend prüfen. Zur Veranschaulichung des Nutzens mancher Forschungsentwicklungen werde ich visionäre Umsetzungen bei gewissen Teilbereichen dieser Arbeit[3] anführen. Am reizvollsten erscheint mir dabei, mir bewusst zu werden, welche Auswirkungen die Fortschritte der Wissenschaft innehaben und inwieweit diverse Utopien ins reale Leben Einzug finden könnten. Demzufolge werde ich anschließend auf der Basis meines theoretischen Fundaments mehroderminder versuchen meine Titelfrage zu klären.

Jedoch kann und soll die Arbeit gewiss kein allgemeingültiges Abschlussfazit und keine universellen Antworten kundmachen, vielmehr müßigt sie zum individuellen Nachdenken.

B. Möglichkeiten der Optimierung durch verschiedene genspezifische Forschungsgebiete

Seit Gregor Mendel 1865 nachwies, Gene seien die Träger unseres Erbgutes, ergab sich nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit Anfang dieses Jahrhunderts die Tatsache, dass die Grund-substanz des Genoms, die Desoxyribonukleinsäure, bei allen Menschen aus den gleichen Bausteinen aufgebaut ist[4]. Seither ist das Wissen um die Entschlüsselung des Genoms rasant gewachsen – und ebenso die Möglichkeiten, Veränderungen an diesem vorzunehmen, um den Menschen weitestgehend nach den gesellschaftlichen Wertevorstellungen zu optimieren. Die resultierenden Erwartungen und damit angeregten Ziele der Genforschung am menschlichen Organismus werde ich, anhand ausgewählter wissenschaftlicher Erkenntnisse und Versuchun­gen der Genvariation vorstellen.

1. Gentechnik

Der Begriff an sich, umfasst verschiedene Methoden zur Analyse und gezielten Veränderung genetischen Materials. Diese werden angewendet, um Krankheitsursachen zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, einzelne Vaterschaftsfragen und Verbrechen aufzuklären oder Wirkungsweisen bestimmter Gene aufzudecken. Um demzufolge Erbkrankheiten zu therapieren[5], entwickeln spezialisierte Forscher Verfahren, um „defekte“ Gene durch künstlich produzierte „intakte“ Gene auszutauschen[6]. Die Gentechnik zielt insbesondere darauf ab, bestehende Individuen zu verändern, erstrebt daneben aber auch „neuartige“ zu schaffen[7]. So gab es Versuche, Kopien eines Lebewesens (das geklonte Schaf „Dolly“) oder Körperteile, Organe und Gewebe (künstliche Blasen für Krebspatienten) durch Stammzellforschung zu züchten[8] oder dieselbe als Grundlagenforschung zu nutzen. Weitere Errungenschaften zur menschlichen Optimierung sind unteranderem die Präimplantationsdiagnostik (PID) und beigeordnet auch die pränatale Diagnostik (PND)[9]. In Bezug auf mein Thema „Design-Mensch“, werde ich im Folgenden nur auf die für mich relevanten gentechnischen Teilbereiche – pränatale Diagnostik und Stammzellforschung – eingehen. Die Stammzell-Methodik werde ich dagegen nur verkürzt erläutern, da diese nur in gewissen Teilen Aufschluss über meine thematische Fragestellung bringen kann, weil ich mich mehr auf Optimierungsmöglichkeiten konzentrieren werde, die die Individuen mit „besseren“ Geneigenschaften versehen. In Verbindung zu der nachfolgend dargelegten pränatalen Selektion von unerwünschten Merkmalen oder Krankheiten ist die Stammzellforschung als Versuch der Ursachenforschung hingegen von äußerster Bedeutung, da sie nützliche Erkenntnisse über angeborene Schädigungen bringen kann[10].

1.1 Zielgerichtete Umsetzung der Gentechnik am Beispiel der PID und PND

Diese Diagnosemöglichkeiten werden Frauen oder bereits Schwangeren angeboten, die aufgrund ihres erhöhten Alters oder ihrer Erbanlage befürchten, ein krankes Kind zur Welt zu bringen[11]. Bei der PID werden der Frau Eizellen entnommen, synthetisch befruchtet und genetisch analysiert. Diese künstliche Befruchtung (fachsprachlich In-vitro-Fertilisation genannt) wird hauptsächlich von Paaren in Anspruch genommen, die vormals zur Kinderlosigkeit verurteilt waren[12]. Prinzipiell beabsichtigt dieses Verfahren unerwünschte Genausprägungen zu eliminieren und pränatal die Entstehung eines erkrankten oder beeinträchtigten Kindes entschieden zu verhindern. Diese Selektion von Merkmalen steuert auf eine Formung „maßgeschneiderter Babys“ hin, in der sich die Eltern in der Theorie künftig Genotyp und Phänotyp[13] aussuchen können. Die PND überprüft am bereits bestehenden Fötus mit unterschiedlichen Methoden die Gesundheit des Ungeborenen[14]. „Man unterscheidet in der vorgeburtlichen Diagnostik zwischen invasiven und nicht invasiven Verfahren. Nicht invasive Verfahren sind Ultraschall-Untersuchungen und Bluttests, die nicht in den Körper eingreifen. Als invasive Verfahren werden Untersuchungen bezeichnet, die mit einem Eingriff in den Körper der Mutter verbunden sind“[15]. Bei jeweiligen Feststellungen, durch die pränatale Diagnostik, von Gendefekten und Fehlbildungen entscheiden sich die meisten Paare für eine Abtreibung[16].

1.2 Vom Kinderwunsch zum Kind nach Wunsch - „ Designer-Babys“

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. So wird auch der eigene Nachwuchs nicht von dem Wunsch nach Optimierung unberücksichtigt gelassen und es stellt sich die unmittelbare Frage: „Warum sollten Eltern nicht […] die neuesten Möglichkeiten der Humanmedizin nutzen, um dieses Ziel zu erreichen“[17] ? Schließlich könnten diese in den nächsten Jahren gigantische Ausmaße in dem Embryonalen-Forschungsgebiet annehmen. Werdende Eltern könnten so unerbetene Gene selektieren, Erbkrankheiten ausschließen und begehrte Gene zielbewusst hinzufügen und somit fundamental über die Eigenschaften und Zukunft ihres Kindes entscheiden[18]. Entwickelt sich der heutige Wunschgedanke, eines gesunden, glücklichen und erfolgreichen Menschen, bald zur Normalität? Eltern, die das Erbgut ihrer ungeborenen Kinder mit „Designer-Genen“ nach ihren Vorstellungen gestalten? Durch die Möglichkeiten, der in Kapitel 1.1 erläuterten pränatalen Diagnosen ist diese Entwicklung schon in der gegenwärtigen Zeit in seinen Ansätzen möglich. Selektion als eine Option gesteuerter Fortpflanzung, die sich an qualitativen Kriterien orientiert[19]. Jenes vorgeburtliche Aussortieren und Auserlesen der Gene erlaubt es den Eltern beispielsweise, das Geschlecht ihres Kindes festzulegen, in dem nur Embryonen mit zwei X-Chromosomen ausgesondert werden, sodass ein Mädchen entsteht, oder entsprechend ein X- und ein Y-Chromosom, sodass ein Junge heranwächst[20]. Dieses kann im Falle genetisch bedingten Erbkrankheiten von beachtlichem Nutzen sein, da bestimmte Krankheiten (z.B. Hämophilie[21] ) einzig bei männlichen Nachkommen zur Ausprägung kommen. Die Auswahl eines weiblichen Embryos bei derartigen „Vererbungseltern“, würde somit immer zu einem gesunden Baby führen[22].

Neben der Gegebenheit des geschlechtsspezifischen Abtreibens könnte man ausnahmslos mit Hilfe dieser Methoden chromosomale Erbkrankheiten und Anomalien – folgendermaßen auch das berüchtigte Down-Syndrom, welches auf eine Trisomie des 21. Chromosoms zurückzuführen ist und mit zu den häufigsten Chromosomenabweichungen gehört[23] – selektieren. Für diese Art der Chromosomenstörung wird „Risikoschwangeren“ in der heutigen Zeit ein invasiver[24] Bluttest angeboten der keinerlei Gefährdungen wie die einstige Fruchtwasseranalyse für die Mutter und den Embryo darstellt. Doch so ansprechend der Test auch wirken mag, will man wirklich über diese Information unterrichtet sein? Stellt es die Eltern, im Falle einer positiven Down-Syndrom-Diagnose, nicht vor eine zu gewaltige und zu bedenkliche Entscheidung? Der Versuch zeigt, dass diese größtenteils auf eine Abtreibung der Kinder hinausläuft[25]. Wollen wir etwa, dass diese „genmutierten“ Menschen in Zukunft nicht mehr existieren?

1.3 Risiken und Grenzen der PID und PND

Frauen, die sich für eine pränatale Diagnose ihrer Embryonen einer synthetischen Befruchtung unterziehen, sind zuvor auf eine Hormonbehandlung angewiesen, welche dafür sorgt, dass die Frau mehr Eizellen für die anschließende Reproduktion bereitstellt als die Natur es zulassen würde. Werden diese Hormone in einer zu hohen Dosierung verabreicht, kann dies zu einem ovariellen Hyperstimulationssyndrom[26] führen, welches in seiner „gelinderten“ Form Depressionen, Übelkeit, Kopfschmerzen und schmerzhafte Schwellungen des Bauchraums[27] auslöst aber auch „zu einer gefährlichen Ansammlung von Gewebeflüssigkeiten in der Bauchhöhle, zur Schädigung des Hirns und schließlich zu einem tödlichen Nierenversagen“[28] ausufern kann. Widersprechend der erheblichen Risiken und Nebenwirkungen dieser Hormonstimulation und der daran ansetzenden Eizellenentnahme, wird die Eizellspende in den USA sogar angeworben. Dieses in erster Linie lukrative Angebot wird zu rund drei Viertel aller Spenderinnen von jungen Studentinnen wahrgenommen, welche zum einen aufgrund der hohen Studiengebühren „viel eher bereit wären, die mit der Spende verbundenen Risiken auf sich zu nehmen“[29] und sich ihre Spenderzellen zum anderen, im Sinne der Reproduktionsmediziner und Patientinnen, vorteilhafter vermarkten lassen. Gerade dann, wenn die Donatorinnen in das Schema, speziell erwünschter Genmerkmale passen oder vorzugsweise an US-amerikanischen Elite-Universitäten studieren. Die ausgezahlten Absolutbeträge reichen dann von 5000 bis hin zu 50000 Dollar[30]. Nach dem Einsetzen der Spenderembryonen in die Gebärmutter der Käuferin, münden „klinische Schwangerschaften“ mitnichten automatisch in eine störungsfreie Geburt. Seitens einer Mehrfachausbildung von Embryonen tauchen Risiken einer Fehlgeburt oder Missbildung der Kinder auf. Man spricht hier von „medizinischen Fehlleistungen“. Die unerwünschten Mehrlinge werden dann während der Schwangerschaft vorwiegend abgetrieben oder in einigen Fällen mit Hilfe des Fetozid getötet[31]. Diese Art von Korrektur, werde ich im beifolgenden Unterkapitel noch näher erläutern.

Neben den auf Aneuploidie[32] beruhenden Erbkrankheiten die pränatal durch Analysen am Embryo diagnostiziert werden[33], können ebenso Ursachen von Merkmalen, die auf den Einfluss eines einzelnen Gens beruhen, mittels Gentechnik identifiziert werden. Nicht aber diejenigen, die aus der Wirkung von zahlreichen Erbanlagen hervorgehen. Insofern lassen sich äußerst komplexe Eigenschaften, wie beispielhaft die Intelligenz nicht entziffern[34] und gleichermaßen nicht als gewünschtes Merkmal auf die Kinder übertragen. Genauso wenig kennen wir beispielhaft die Ursachen von Krebs, Herzversagen oder Asthma. Das gegenwärtige Problem liegt dementsprechend am Informationsdefizit, um Genome besser mit Krankheiten und Eigenschaften assoziieren zu können[35] und diese ebenfalls vorgeburtlich diagnostizieren zu können. Eine Möglichkeit der Grund- und Ursachenforschung stellt dabei die Stammzellforschung dar. Diese werde ich gekürzt in einem Unterkapitel aufzeigen[36].

Dessen ungeachtet nimmt die Gentechnik in diesen Teilbereichen ein enormes Ausmaß an, da sie schon derzeit im Stande wären, chromosomale Erbkrankheiten auszurotten. Doch bei vorgeburtlichen Diagnosen können Fehlanalysen nicht vermieden werden. So können minimale Verunreinigungen der zu untersuchenden Probe das Ergebnis verfälschen oder Interpretationsfehler dazu führen, dass selbst genetisch „einwandfreie“ Embryonen durch den Fetozid[37] beseitigt werden.

Allgemein liegen Risiken der Genvariationen darin, dass gewünschte Merkmale oder Veränderungen, bei den Interventionen nicht kontrolliert eintreffen und so auch Mutationen und ungewollte Nebenwirkungen keineswegs vermeidbar sind.

[...]


[1] Vgl. Anna Sieben, K. S.-F., (2012), S. 5.

[2] Juengst, Eric T, (2009), S. 25.

[3] Siehe Kapitel 1.2.

[4] Vgl. Duda (2001), S. 5-7.

[5] Siehe Kapitel 2.

[6] Vgl. IQ. 3.

[7] Vgl. IQ. 1.

[8] Vgl. IQ. 2.

[9] Vgl. IQ. 4.

[10] Vgl. IQ. 20, S.17-19.

[11] Vgl. IQ. 13.

[12] Vgl. Reich (2003), S.132.

[13] „Als Genotyp bezeichnet man die genetische Ausstattung eines Individuums, also seinen individuellen Satz von Genen, den es im Zellkern jeder Körperzelle in sich trägt. Im Gegensatz dazu steht die tatsächliche körperliche Erscheinung, der Phänotyp“, entnommen aus: IQ.18.

[14] Vgl. IQ. 4.

[15] Vgl. IQ. 5.

[16] Vgl. IQ. 4.

[17] Siehe Schmidt (2012), S.14.

[18] Siehe Kapitel 1.1.

[19] Vgl. Rehder (2000), S. 91.

[20] Vgl. IQ. 6, S. 5.

[21] „Hämophilie ist eine Erbkrankheit, die zu einer Störung der Blutgerinnung führt und hauptsächlich bei Männern auftritt. Das Blut betroffener Patienten gerinnt nicht oder verzögert. So kann es auch zu spontanen Blutungen kommen, die ohne sichtbare Wunden auftreten“, entnommen aus: IQ. 23.

[22] Vgl. IQ. 22.

[23] Vgl. IQ. 7.

[24] Siehe Kapitel 1.1.

[25] Vgl. Filmquelle 2 (3:03 min. - 4:48 min.).

[26] „Das [ovarielle Hyper-]stimulationssyndrom die schwerwiegendste Nebenwirkung, welche durch die Gabe von Hormonen zur Stimulation der Eierstöcke hervorgerufen werden kann“, entnommen aus: IQ. 15.

[27] Vgl. Rehder (2007), S. 140-141.

[28] Vgl. Rehder (2007), S. 141.

[29] Ebd., S. 143.

[30] Vgl. Ebd., S. 142-143.

[31] Vgl. Rehder (2007), S. 192- 194.

[32] „Aneuploidie, Form der Genommutation, bei der ein einzelnes Chromosom eines Chromosomensatzes fehlt […] oder überzählig vorliegt […]. Ursache für A. ist eine während der Meiose auftretende Non-Disjunction. Als Konsequenz von A. kommt es zu den meist letalen Monosomien, wohingegen Träger überzähliger Chro- mosomen überleben können. Beim Menschen ist A. sowohl bei Autosomen, als auch bei Geschlechtschromo- somen zu finden (Turner-Syndrom, Klinefelter-Syndrom). Autosomale A. verursachen eine Reihe von Krank heiten wie das durch Trisomie hervorgerufene Down-Syndrom“, entnommen aus: IQ. 16.

[33] Vgl. Campbell (1997), S. 300.

[34] Vgl. IQ. 1.

[35] Vgl. IQ. 2.

[36] Siehe auch Kapitel 1.3.2.

[37] Siehe auch Kapitel 1.3.1.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Der Design-Mensch. Ist er biologisch und gesellschaftlich umsetzbar?
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V365335
ISBN (eBook)
9783668448360
Dateigröße
561 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gentechnik, Gentherapie, Designer-Babys, PID und PND, Fetozid
Arbeit zitieren
Luisa Nentwig (Autor), 2015, Der Design-Mensch. Ist er biologisch und gesellschaftlich umsetzbar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365335

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