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Descartes' Gott als Ursache für alles im Kontrast zum metaphysischen Solipsismus

Titel: Descartes' Gott als Ursache für alles im Kontrast zum metaphysischen Solipsismus

Hausarbeit , 2014 , 25 Seiten , Note: Teilnahme

Autor:in: Saskia Janina Neumann (Autor:in)

Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Hausarbeit soll auf das von René Descartes entwickelte Gottesbild eingegangen und geprüft werden, ob dieses als Ursache für alles, was existiert, angenommen werden kann. Dazu sollen Descartes' Argumente für einen solchen Gott untersucht und aufgrund dessen eine neue mögliche Theorie für die Ursache von allem entwickelt werden. Diese soll anschließend mit dem von Descartes entwickelten Gott verglichen und geprüft werden, ob eine von beiden Theorien als evidenter anzusehen ist.

Leseprobe


1.) Einleitung

2.) Die Erkenntniskraft der eigenen Vernunft

3.) Erkennbare Wahrheiten

3.1.) Mathematik und Philosophie

3.2.) Cogito ergo sum

4.) Der Ursprung des Zweifels an der eigenen Erkenntniskraft

4.1.) Der Ursprung des Denkens der eigenen Vollkommenheit ist Gott

4.2.) Der Ursprung des Denkens der eigenen Vollkommenheit ist nicht Gott

4.3.) Der Solipsismus

4.4.) Eine andere Erklärung des Ursprungs des Denkens der eigenen Vollkommenheit

4.5.) Das Duplizieren einer Welt

4.6.) „Cogito ergo sum“ setzt keine Seele voraus

4.7.) Materie und Körper

4.8.) Der Traum

4.9.) Dunkle und verworrene, klare und deutliche Wahrnehmungen

4.10.) Der Irrtum

4.11.) Sinne und Anschauungen

4.12.) Mathematik und Philosophie II

5.) Vergleich des „absoluten Ich“ und Gott

5.1.) Analogien

5.2.) Disanalogien

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das von René Descartes entwickelte Gottesbild und hinterfragt dessen Funktion als absolute Ursache für alles Existierende, wobei sie eine alternative Theorie auf Basis des Fichteschen „absoluten Ichs“ entwickelt und beide Modelle auf ihre Evidenz hin vergleicht.

  • Kritische Analyse des cartesianischen Gottesbeweises
  • Untersuchung des Solipsismus als erkenntnistheoretischer Standpunkt
  • Integration von Fichtes Modell des „absoluten Ichs“ als alternative Ursache
  • Vergleichende Untersuchung der Konzepte Materie, Traum und Wahrnehmung

Auszug aus dem Buch

3.2.) Cogito ergo sum

Während Descartes die im vorhergehenden Kapitel beschriebenen Überlegungen vollzieht, wird ihm bewusst, dass, ob er sich nun irrt oder nicht, er es ist, der diese Gedanken vollzieht. Er hat folglich einen Beweis für seine eigene Existenz gefunden, sodass er als erstes Prinzip der von ihm gesuchten Philosophie die Wahrheit „Ich denke, also bin ich“ 23 setzt. Denn auch die „verrücktesten Voraussetzungen der Skeptiker“ 24 machen es nicht möglich, diese Erkenntnis auf irgendeine Art und Weise zu widerlegen. 25

Im Weiteren erörtert Descartes auch, was dieses Ich ist, das er als sich selbst erkannt hat. Er behauptet, wenn er zu denken aufhören würde, hätte er keinerlei Grund, anzunehmen, dass er je gewesen sei, 26 denn er existiere nur so lange, wie er denke. 27 Deshalb sei er eine Substanz, deren ganzes Wesen darin bestehe, zu denken. 28 Er bezeichnet diese Substanz als denkendes Ding, Geist, Seele, Verstand, Vernunft, 29 welche zweifelt, einsieht, bejaht, verneint, will, nicht will, bildlich vorstellt, empfindet, 30 einiges wenige erkennt und vieles nicht weiß, 31 sodass, da sie nichts anderes tut, als denken, nichts evidenter wahrgenommen werden kann, als der eigene Geist. 32 Die Sinnesempfindungen und Einbildungen, ergo die Bewusstseinsweisen sind zweifellos in diesem Geist, selbst wenn er etwas falsch wahrnimmt. Deswegen ist die Seele sehr viel leichter zu erkennen, als der Körper. 33 Denn die denkende Substanz benötigt weder einen Ort noch etwas Materielles, um zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Hausarbeit prüft Descartes' Gottesbild als Ursache für alles Existierende und stellt diesem eine eigene Theorie gegenüber.

2.) Die Erkenntniskraft der eigenen Vernunft: Es wird die Bedeutung des Menschenverstandes sowie Descartes’ Absicht, Gedanken auf einem eigenen Boden zu reformieren, erörtert.

3.) Erkennbare Wahrheiten: Dieses Kapitel behandelt das Verhältnis von Mathematik und Philosophie sowie die Begründung des „Cogito ergo sum“ als erstes Prinzip.

4.) Der Ursprung des Zweifels an der eigenen Erkenntniskraft: Dieser Abschnitt analysiert Gott als Ursprung von Vollkommenheit, stellt den Solipsismus vor und entwickelt alternative Erklärungsansätze für die Ursache von Wissen.

5.) Vergleich des „absoluten Ich“ und Gott: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der beiden Theorien in Bezug auf ihre Evidenz sowie die Klärung ihrer Analogien und Disanalogien.

Schlüsselwörter

Descartes, Gott, absolutes Ich, Solipsismus, Erkenntnistheorie, Cogito ergo sum, Vernunft, Metaphysik, Wahrnehmung, Materie, Seele, Existenz, Fichte, Zweifel, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit René Descartes' Gottesbild und stellt dieses in Frage, um zu prüfen, ob es als Ursache für alles Existierende dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören der cartesianische Gottesbeweis, die Rolle des Solipsismus, Fichtes Theorie des absoluten Ichs sowie die Unterscheidung zwischen Traum und Wirklichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Descartes' Argumente für Gott zu untersuchen und eine alternative, evtl. evidentere Theorie zur Ursache von allem zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische Textanalyse der Primärwerke von Descartes und Fichte und führt ein Gedankenexperiment zur Überprüfung der Evidenz beider Theorien durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Aspekte wie das „Cogito ergo sum“, die Materie, das Traumerleben und die Möglichkeiten zur Unterscheidung von Wahrheit und Irrtum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Metaphysik, Erkenntnistheorie, Solipsismus, Vollkommenheit und Existenz beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von Descartes' ursprünglicher Auffassung?

Die Arbeit hinterfragt die Notwendigkeit Gottes als absolut existierendes Wesen und argumentiert, dass ein "absolutes Ich" eine ebenso, wenn nicht sogar evidentere Grundlage bieten könnte.

Warum wird Fichtes Theorie hinzugezogen?

Fichtes Modell des absoluten Ichs dient als theoretisches Werkzeug, um eine alternative Erklärung für das Zustandekommen von Wissen und die Wahrnehmung von Vollkommenheit ohne einen präsupponierten Gott zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Descartes' Gott als Ursache für alles im Kontrast zum metaphysischen Solipsismus
Hochschule
Universität Erfurt
Note
Teilnahme
Autor
Saskia Janina Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V365480
ISBN (eBook)
9783668448438
ISBN (Buch)
9783668448445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Descartes Fichte Solipsismus Gott Gottesbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Janina Neumann (Autor:in), 2014, Descartes' Gott als Ursache für alles im Kontrast zum metaphysischen Solipsismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365480
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Leseprobe aus  25  Seiten
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