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Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen

Möglichkeiten und Grenzen von Interventionsmaßnahmen im Kontext Abenteuer und Erlebnis

Titre: Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen

Dossier / Travail , 2016 , 28 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Henriette Ortel (Auteur)

Pédagogie - Divers
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In der vorliegenden Hausarbeit geht es vor allem darum, an Hand der kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik Erlebnispädagogik deren Möglichkeiten und Grenzen in den stationären Hilfen zur Erziehung aufzuzeigen. Zudem soll der inhaltliche Schwerpunkt darauf liegen, hervorzuheben, ob Erlebnispädagogik lediglich eine Maßnahme mit kurzfristigen Impulsen und Anstößen für die Jugendlichen darstellt oder ob sie tatsächlich die Möglichkeit einer langfristigen Intervention besitzt. In diesem Kontext soll erörtert werden, in wie fern erlebnispädagogische Maßnahmen als Beitrag zur Bewältigung von delinquentem Verhalten bei Jugendlichen in den stationären Hilfen zur Erziehung angesehen werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Delinquenz
1.1. Begriffsbestimmung Delinquenz
1.2. Delinquenz in Abgrenzung zu Devianz
1.3. Charakteristika Jugenddelinquenz
1.4. Exkurs soziologische Delinquenz-Theorie
1.4.1. Annäherung an die Begrifflichkeit Sozialisation im Zusammenhang mit Jugenddelinquenz
1.4.2. Wirkung der Individualisierung und Pluralisierung
1.4.3. Rolle der primären und sekundären Sozialisationsinstanzen
1.5. Zusammenfassung

2. Delinquenz und Erlebnispädagogik
2.1. Begriffliche Annäherung
2.2. Ziele erlebnispädagogischer Maßnahmen
2.3. Transfermodell

3. Erlebnispädagogik als Interventionsmaßnahme
3.1. Erlebnispädagogik als Interventionsmaßnahme in den Hilfen zur Erziehung
3.1.1. Erlebnispädagogik als Gestaltungsprinzip des Heimalltags
3.1.2. Erlebnispädagogik als Instrument zur Krisenintervention
3.1.3. Erlebnispädagogik als Alternative zum Strafvollzug
3.1.4. Erlebnispädagogik als eine Art „Finales Rettungskonzept“
3.2. Zusammenfassung

4. Kritische Betrachtung von Erlebnispädagogik
4.1. Erlebnispädagogik als „Finales Rettungskonzept“, „Wunderwaffe“ und Co.
4.2. Erlebnispädagogik im Kontext Freiwilligkeit vs. Zwang
4.3. Das Patent „Erlebnispädagogik“
4.4. Bedeutung des Transfers
4.5. Rolle der Freizeit- und Kurzzeitpädagogik

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Ziel von Erlebnispädagogik bei delinquenten Jugendlichen?

Ziel ist es, durch Grenz- und Gruppenerfahrungen soziale Kompetenzen zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen und langfristige Impulse zur Bewältigung von delinquentem Verhalten zu setzen.

Wirkt Erlebnispädagogik langfristig oder nur kurzfristig?

Die Arbeit untersucht kritisch, ob die Maßnahmen dauerhafte Verhaltensänderungen bewirken oder lediglich kurzfristige "Urlaubseffekte" darstellen. Der Erfolg hängt stark vom Transfer in den Alltag ab.

Kann Erlebnispädagogik eine Alternative zum Strafvollzug sein?

Ja, in den Hilfen zur Erziehung wird sie oft als Interventionsmaßnahme oder "finales Rettungskonzept" eingesetzt, um Jugendlichen in Krisensituationen neue Perspektiven außerhalb des Gefängnisses aufzuzeigen.

Was versteht man unter dem "Transfer" in der Erlebnispädagogik?

Transfer bedeutet die Übertragung der im Wald oder Gebirge gelernten Fähigkeiten (z. B. Teamarbeit, Frustrationstoleranz) auf die konkrete Lebenswelt und den Heimalltag des Jugendlichen.

Welche Rolle spielt die Freiwilligkeit bei diesen Maßnahmen?

Es besteht ein Spannungsfeld zwischen dem pädagogischen Ideal der Freiwilligkeit und dem institutionellen Zwang in stationären Hilfen. Die Arbeit beleuchtet, wie effektiv Maßnahmen unter Zwang sein können.

Fin de l'extrait de 28 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen
Sous-titre
Möglichkeiten und Grenzen von Interventionsmaßnahmen im Kontext Abenteuer und Erlebnis
Université
University of Applied Sciences Potsdam
Cours
Berufsbegleitender Online-Studiengang Soziale Arbeit
Note
1,0
Auteur
Henriette Ortel (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
28
N° de catalogue
V365666
ISBN (ebook)
9783668449664
ISBN (Livre)
9783668449671
Langue
allemand
mots-clé
erlebnispädagogik sozialen arbeit jugendlichen möglichkeiten grenzen interventionsmaßnahmen kontext abenteuer erlebnis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Henriette Ortel (Auteur), 2016, Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365666
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Extrait de  28  pages
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