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Erholung im Sport - Psychoregulative Maßnahmen (Entspannungsverfahren)

Título: Erholung im Sport - Psychoregulative Maßnahmen (Entspannungsverfahren)

Trabajo Escrito , 2005 , 10 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas Heller (Autor)

Deporte - Psicología deportiva
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Erholung hat einen hochsignifikanten Einfluss auf die sportliche Leistung eines Athleten. Dies gilt für alle Athleten, unabhängig von ihrer Motivation zum Sporttreiben. Kellmann (2002) schreibt, dass Trainingsbelastungen zu unerwünschten Überbeanspruchungen führen können, aber auch, im Wechsel mit hinreichender Erholung, einen positiven Trainingseffekt und bessere Belastbarkeit herbeiführen können. Daher ist festzustellen, dass Entspannungsverfahren einen sehr hohen Stellenwert in der Sportpsychologie haben (Kellmann & Beckmann, 2004). Dazu muss der Erholungsprozess optimiert werden.
Es gibt mehrere Methoden für die Optimierung des Erholungsprozesses, psychischer und physischer Art, die momentan erforscht und angewandt werden.
Allmer (1989) schreibt zu diesem Thema, dass psychische, wie auch physische, Regenerationsmaßnahmen in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen und somit auch die lange nicht beachtete psychische Seite einen erheblichen Stellenwert in der Erholungsforschung hat.
Der wichtigste Zweig der psychischen Erholungsmethoden ist das Psychoregulative Training, durch das man den Erholungsprozess selbst aktiv beeinflussen kann.
Laut Hahn (1996) ist die Fähigkeit sich zu erholen unter anderem auch Vorraussetzung für viele andere sportpsychologische Techniken, wie z.B. dem mentalem Training.
In dieser Arbeit wird auf ausgewählte psychoregulative Maßnahmen (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation) und deren Überprüfung (Biofeedback Verfahren) näher eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychoregulatives Training zur Erholung

2.1. Ziele von Entspannungsverfahren

2.2. Wichtige Hinweise für die Ausführung

3. Autogenes Training

3.1. Die Übungen

3.2. Mögliche physiologische Effekte des Autogenen Trainings

3.3. Mögliche psychologische Effekte des Autogenen Trainings

3.4. Ziele des Autogenen Trainings

4. Progressive Muskelrelaxation

4.1. Die Urform

4.2. Die modifizierte Variante von Bernstein und Brokovec

4.3. Mögliche Effekte der Progressiven Muskelrelaxation

5. Biofeedback Verfahren

5.1. Verschiedene Biofeedback Verfahren

6. Schlusswort

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht die Bedeutung psychoregulativer Maßnahmen zur Optimierung von Erholungsprozessen im Sport, um die sportliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit von Athleten zu fördern.

  • Grundlagen der Erholungsforschung im Sport
  • Methodik und Durchführung des Autogenen Trainings
  • Struktur und Anwendung der Progressiven Muskelrelaxation
  • Einsatzmöglichkeiten von Biofeedback-Verfahren
  • Physiologische und psychologische Wirkmechanismen von Entspannungsverfahren

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Übungen

Der Übende benutzt autosuggestive Formeln, die sich auf physiologische Effekte beziehen. Diese Formeln sollen keine aktive und zielgerichtete Anstrengung bezeichnen (kein Versuch des Erzwingens von Effekten) und dürfen keine Negationen enthalten (Vaitl, 2004). Vaitl (2004) listet die verschiedenen Übungen und ihre Ziele wie folgt auf:

1. Schwere – Übung zielt ab auf Schwereempfindung Bsp.: „Der rechte Arm ist schwer.“ 2. Wärme – Übung zielt ab auf Wärmeempfindung Bsp.: „Der rechte Arm ist warm.“ 3. Herz – Übung zielt ab auf Wahrnehmung des Herzschlags „Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.“ 4. Atem – Übung zielt ab auf Wahrnehmung der Atmung „Es atmet mich.“ 5. Sonnengeflecht – Übung zielt ab auf Wärmeempfindung im Bauchraum „Sonnengeflecht strömend warm.“ 6. Stirnkühl – Übung zielt ab auf Empfindung von Kühle u. Frische im Stirnbereich z.B.: „Stirn angenehm kühl.“

Zusätzlich sollte vor der ersten Übung eine Einleitungsformel („Ich bin ruhig, ganz ruhig.“) gesprochen werden, die die Effekte stabilisieren und verstärken soll (Vaitl, 2004). Vaitl (2004) stellt heraus, dass die einzelnen Übungen am Anfang nicht länger als 90 sek. dauern sollten. Am Ende eines jeden Autogenen Trainings muss eine Rückführung erfolgen, da es sonst, aufgrund des gesunkenen Blutdrucks und Muskeltonus, zu Schwindelanfällen und Unwohlsein kommen kann (ebd.). Zur Rückführung sollen Arm- und Beinmuskeln angespannt und bewegt, mehrmals kräftig durchgeatmet und die Augen geöffnet werden (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der psychischen Erholung im Sport und Vorstellung der behandelten Schwerpunkte.

2. Psychoregulatives Training zur Erholung: Erörterung der Bedeutung von Entspannungsverfahren für die sportliche Leistungsfähigkeit und Optimierung von Regenerationsprozessen.

3. Autogenes Training: Detaillierte Betrachtung der Entstehungsgeschichte, der Übungsformen sowie der physiologischen und psychologischen Wirkungen des Autogenen Trainings.

4. Progressive Muskelrelaxation: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und der praktischen Anwendung der Urform sowie der modifizierten Variante von Bernstein und Brokovec.

5. Biofeedback Verfahren: Kurze Einführung in Biofeedback als methodisches Forschungsinstrument zur Überprüfung der Wirksamkeit individueller Entspannungstechniken.

6. Schlusswort: Zusammenfassung der Relevanz der untersuchten Verfahren und Hinweis auf den bestehenden Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Sportpsychologie, Erholung, Entspannungsverfahren, Psychoregulatives Training, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Biofeedback, Regeneration, Leistungsfähigkeit, Selbstregulation, Stressbewältigung, Wettkampfvorbereitung, Muskelspannung, Biosignale, mentale Techniken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der psychischen Erholung im Sport und stellt verschiedene psychoregulative Entspannungsmaßnahmen vor, die Sportlern helfen, Regenerationsprozesse aktiv zu steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die theoretische Einordnung von Erholungsprozessen sowie die detaillierte Darstellung von Autogenem Training, Progressiver Muskelrelaxation und Biofeedback als unterstützende Verfahren.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den hohen Stellenwert psychischer Entspannungsverfahren zur Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit und zur Förderung der Belastbarkeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter sportpsychologischer Forschung, um die Wirksamkeit und Anwendung der genannten Entspannungsverfahren zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methoden Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation (einschließlich ihrer Varianten und Effekte) sowie den Einsatz von Biofeedback.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Sportpsychologie, Erholung, Entspannungsverfahren, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation und Biofeedback.

Warum ist eine Rückführung beim Autogenen Training zwingend erforderlich?

Eine Rückführung ist notwendig, um den Blutdruck und Muskeltonus wieder zu normalisieren; ohne diese Maßnahme können Schwindelgefühle und Unwohlsein auftreten.

Worin liegt der Unterschied zwischen der Urform der Progressiven Muskelrelaxation und der Variante von Bernstein und Brokovec?

Die modifizierte Variante zeichnet sich durch eine wesentliche Verkürzung der Anspannungs- und Entspannungsphasen aus, was die Methode in der sportlichen Praxis zeitsparender und leichter durchführbar macht.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Erholung im Sport - Psychoregulative Maßnahmen (Entspannungsverfahren)
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Sportwissenschaft)
Curso
Psychologie im Breiten-, Leistungs- und Gesundheitssport
Calificación
1,7
Autor
Andreas Heller (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
10
No. de catálogo
V36602
ISBN (Ebook)
9783638361774
ISBN (Libro)
9783638761987
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erholung Sport Psychoregulative Maßnahmen Psychologie Breiten- Leistungs- Gesundheitssport
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Heller (Autor), 2005, Erholung im Sport - Psychoregulative Maßnahmen (Entspannungsverfahren), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36602
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