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Dreißigjähriger Krieg. Der Niedersächsisch-Dänische Krieg

Titel: Dreißigjähriger Krieg. Der Niedersächsisch-Dänische Krieg

Essay , 2011 , 11 Seiten

Autor:in: I. Magel (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit wird der Niedersächsisch-Dänische Krieg und der Lübecker Friede sein. Um zu verstehen, wie es zum Lübecker Friede kam, ist es notwendig, in der Geschichte zurück zu gehen und sich den Ablauf des Dreißigjährigen Krieges, vor dem Ausbruch des Niedersächsisch-Dänischen Krieges, vor Augen zu halten. Aufgrund der begrenzten Seitenanzahl kann nicht auf alle Ereignisse detailliert eingegangen werden, womit ich mich nur auf einige, für mich als wichtig empfundenen, Ereignisse reduziere. Das Anliegen dieser Arbeit ist es nachzuvollziehen, was es für ein Krieg war und wie es zum Lübecker Friede kam.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kriegsverlauf

2.1 Die Krise vor dem Krieg

2.2 Der Niedersächsisch-Dänische Krieg

3. Das Restitutionsedikt

4. Der Friede von Lübeck

5. Die Folgen des Krieges

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Niedersächsisch-Dänischen Krieg im Kontext des Dreißigjährigen Krieges, um die Hintergründe und den Ablauf bis zum Lübecker Frieden von 1629 nachzuvollziehen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der kaiserlichen Machtentfaltung und den komplexen europäischen Bündniskonstellationen.

  • Ursprünge und Eskalationsstufen des Dreißigjährigen Krieges
  • Die Rolle König Christian IV. von Dänemark und sein militärisches Scheitern
  • Die strategische Bedeutung der kaiserlichen Armee unter Wallenstein
  • Die Auswirkungen des Restitutionsedikts auf die protestantischen Stände
  • Friedensverhandlungen und die politischen Bedingungen des Lübecker Friedens

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Niedersächsisch-Dänische Krieg

Durch das Erscheinen einer „neuen, starken kaiserlichen Armee unter Wallenstein“, wie Kampmann beschreibt, verschlechterten sich die militärischen Aussichten Dänemarks auf dem niedersächsischen Kriegsschauplatz. Auch die Entwicklungen im europäischen Umfeld des Reiches trugen zur Verschlechterung der Lage Dänemarks bei. Es wurde deutlich, dass Dänemark mit seinen niedersächsischen Verbündeten erfolglos auf Unterstützung durch eine große antihabsburgische Koalition in Europa gewartet hatte.

Im Jahre 1625 brach ein großer Aufstand der Hugenotten in Frankreich aus. Ludwig XIII. und Richelieu trafen, wie Kampmann weiter schreibt, „eine folgenschwere Entscheidung“. Sie vereinbarten die Ausschaltung der Hugenotten und deren Vorrang vor weiterem außer-politischem Vorgehen. Dies führte zum Ausschluss Frankreichs aus der antihabsburgischen Koalition bis zum Jahre 1628. Auch die Generalstaaten leisteten keine Unterstützung, denn diese konzentrierten sich mit allen Kräften im Kampf gegen Spanien und der Eroberung der Hafenstadt Breda. Dazu fiel England nach dem Tod Jakobs I. überraschend als Bündnispartner aus. In den Folgejahren wurde England in einen Doppelkrieg mit Frankreich und Spanien verwickelt, der jeden weiteren militärischen Einsatz im Reich unmöglich machte.

Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen im Reich und Europa, entschloss sich der dänische König, Christian IV., mit der Unterstützung von Söldnerführern den Gegner an verschiedene Kriegsschauplätze zu binden, indem er diese an möglichst vielen verschiedenen Stellen angreift. Ernst von Weimar marschiert somit nach Osnabrück, Christian von Braunschweig stößt nach Süden vor, in das Hessische, und Ernst von Mansfeld marschiert in Südosten ein. Der Angriff Braunschweigs und Mansfelds missglückte an der entschlossenen Gegenwehr Tillys und Wallensteins. Entsprechend erlitt Mansfeld an der Dessauer Elbbrücke am 25.04.1626 eine beeindruckende Niederlage.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Fokus der Arbeit auf den Niedersächsisch-Dänischen Krieg und den Lübecker Frieden unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur.

2. Kriegsverlauf: Dieses Kapitel skizziert den Dreißigjährigen Krieg als gesamte Abfolge und analysiert die spezifischen Krisenursachen sowie den militärischen Verlauf der dänischen Beteiligung.

3. Das Restitutionsedikt: Hier wird die Einführung des Restitutionsedikts 1629 durch Ferdinand II. behandelt, das den Status quo von 1552 gewaltsam wiederherstellen wollte.

4. Der Friede von Lübeck: Das Kapitel beschreibt die fünf zentralen Punkte des Friedensvertrags von 1629 und das Ausscheiden Dänemarks aus dem militärischen Konflikt.

5. Die Folgen des Krieges: Diese Analyse beleuchtet den Machtgewinn Wallensteins und die langfristigen Konsequenzen, insbesondere den drohenden Eintritt Schwedens in den Krieg.

6. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen abschließenden Überblick über die Jahre 1618 bis 1629 und ordnet die behandelten Phasen in den Gesamtzusammenhang ein.

Schlüsselwörter

Dreißigjähriger Krieg, Niedersächsisch-Dänischer Krieg, Lübecker Friede, Kaiser Ferdinand II., Christian IV., Restitutionsedikt, Wallenstein, Tilly, Reichsfürsten, Konfessionsstreit, europäische Koalitionen, Böhmisch-Pfälzischer Krieg, antihabsburgisch, protestantische Stände, Glaubenskämpfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Niedersächsisch-Dänischen Krieg als Phase des Dreißigjährigen Krieges und untersucht, wie es zum Lübecker Frieden von 1629 kam.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den militärischen Ereignissen, den diplomatischen Friedensverhandlungen sowie den religiös-politischen Spannungen durch das Restitutionsedikt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die historische Nachvollziehbarkeit des Friedensschlusses zwischen Kaiser Ferdinand II. und König Christian IV. von Dänemark.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine historische Analyse basierend auf Primärquellen wie dem Friedensvertrag von 1629 und einer fundierten Auswertung durch Sekundärliteratur wie das Werk von Christoph Kampmann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Kriegsverlauf, die Entstehung des Restitutionsedikts, die Details des Lübecker Friedens und die resultierenden Folgen für den weiteren Kriegsverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Dreißigjähriger Krieg, Niedersächsisch-Dänischer Krieg, Restitutionsedikt, Wallenstein und der Lübecker Friede.

Warum spielt das Restitutionsedikt eine so zentrale Rolle?

Das Edikt verschärfte die religiösen Spannungen massiv und provozierte den späteren Eintritt Schwedens in den Dreißigjährigen Krieg, wodurch der Frieden im Reich instabil blieb.

Was waren die direkten Konsequenzen des Lübecker Friedens für Dänemark?

Dänemark musste sich militärisch aus dem Konflikt zurückziehen und durfte sich nur noch in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein in reichspolitische Angelegenheiten einmischen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dreißigjähriger Krieg. Der Niedersächsisch-Dänische Krieg
Hochschule
Universität des Saarlandes
Autor
I. Magel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V366051
ISBN (eBook)
9783668451063
ISBN (Buch)
9783668451070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dreißigjähriger krieg niedersächsisch-dänische
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
I. Magel (Autor:in), 2011, Dreißigjähriger Krieg. Der Niedersächsisch-Dänische Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366051
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Leseprobe aus  11  Seiten
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