Das Internet ist das riesige Netz von Computern auf der ganzen Welt. Sie sind zusammengeschlossen und theoretisch kann jeder von jedem Ort aus jeden erreichen. In diesem Netz befinden sich Billionen von mehr oder weniger wichtigen Informationen. Meistens interessiert man sich ja doch nur für einen winzigen Bruchteil dieses riesigen mächtigen Netzes. Aber wie kann man das Internet für sich nutzen? Wie kann man etwas finden, wenn man nur ein Schlagwort kennt? Wer hilft dem Benutzer, sich in dem riesigen Dschungel von Internetseiten zurechtzufinden? Die Antwort darauf heißt: Suchmaschinen, Kataloge, Datenbanken. Darunter befindet sich auch die meistgenutzte textbasierte Suchmaschine. GOOGLE ist auf dem Weg, zum wichtigsten Schleusenwärter des Internet zu werden. Denn mehr als 90 Prozent aller Nutzer von Online-Inhalten weltweit verwenden den Suchdienst regelmäßig. Inzwischen gibt die Suchmaschine täglich Antworten auf mehr als 200 Millionen Suchanfragen in 88 Sprachen. Sie ist die weltweit fünftgrößte Internetseite und mit 14 Millionen Nutzern die zweitgrößte aller Internetseiten Deutschlands (Quelle: Nielsen//NetRatings März 2003) [14]. In zahlreichen Umfragen und Tests (zum Beispiel von Stiftung Warentest) schneidet sie mit Abstand als beste Suchmaschine ab. Bei diesen Zahlen ist es sicher kein Zufall, dass der Name Google ein Wortspiel mit dem Begriff „googol“ ist. Dieser Begriff wurde von Milton Sirott, einem Neffen des amerikanischen Mathematikers Edward Kasner, geprägt und bezeichnet eine Zahl mit einer Eins und Hundert Nullen. Die Gründer des Unternehmens drücken sein Ziel also direkt im Namen aus: die Organisation der immensen Menge an Informationen aus dem World Wide Web und aus der übrigen Welt.
In dieser Arbeit soll genauer gezeigt werden, welche Eigenschaften Google seinen Ruf verleihen, mit welchen Schwierigkeiten die Suchmaschine zu kämpfen hat und wie diese die Zukunft Googles beeinflussen werden.
Gliederung
1. EINLEITUNG
2. GESCHICHTE DES UNTERNEHMENS
3. DIE GEHEIMEN ALGORITHMEN
4. FINANZIERUNG
4.1 GOOGLE ADWORDS
4.2 BÖRSENGANG
5. ZUSÄTZLICHE DIENSTE
6. GOOGLES KONKURRENZ
6.1 DER HAUPTKONKURRENT
7. FAZIT
8. QUELLENANGABE
9. ANHANG
9.1 ZWANZIG JAHRE USENET
9.2 OFFENER BRIEF AN GOOGLE-GRÜNDER
9.3 BEZIEHUNGSGEFLECHT DER SUCHMASCHINEN
9.4 SUCHMASCHINEN-LISTE
9.5 CODE OF CONDUCT
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die Arbeit untersucht den Aufstieg und den Erfolg des Suchmaschinenriesen Google. Ziel ist es, die technologischen Grundlagen und Finanzierungsmodelle von Google zu beleuchten, die Konkurrenzsituation im Suchmaschinenmarkt zu analysieren und die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, ob Google seine Marktführerschaft auch in Zukunft beibehalten kann.
- Historische Entwicklung und Unternehmensstruktur von Google
- Funktionsweise der Suchalgorithmen und Umgang mit Suchmaschinen-Spam
- Finanzierung durch AdWords-Anzeigen und der Börsengang des Unternehmens
- Wettbewerb mit Anbietern wie Yahoo! und Microsoft
Auszug aus dem Buch
3. Die geheimen Algorithmen
Die Techniken und speziell die Algorithmen einer Suchmaschine sind das wichtigste Kapital eines Unternehmen, das in diesem Bereich bestehen möchte. Aus diesem Grund braucht man sich nicht wundern, dass man auch nach langem Suchen keine tiefergehenden Informationen zu diesem Thema findet. Die Betreiber einer erfolgreichen Suchmaschine wären auch ziemlich unklug, ihre Technik der Allgemeinheit preiszugeben, denn dann wären sie möglicherweise schnell nicht mehr so erfolgreich, wenn Konkurrenten die Algorithmen kopieren könnten.
Bei der Arbeit mit Internetseiten, also dem Entwurf und der Implementierung, stößt man schnell auf Metatags. Wer HTML (Hyper Text Markup Language) programmieren, also Webseiten schreiben möchte, sollte sich in jedem Fall mit diesem Thema beschäftigen. Metatags sind Stellen einer HTML-Seite, an der man allgemeine Informationen über die jeweilige Seite unterbringen kann. Ganz wichtig hierbei sind die Keywords, nach denen gesucht wird, und die Describtion, die als Beschreibung der Seite in der Ergebnisliste auftaucht. Sogenannte „Suchroboter“ suchen dann ganz gezielt nach diesen Hinweisen, um die entsprechende Seite nach einer Suchanfrage aufzulisten. Stattet der Designer seine Internetseite mit diesen Metainformationen aus, kann er recht sicher sein, dass seine Seite auch von Suchmaschinen gefunden wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung und Verbreitung von Suchmaschinen sowie die Entstehung der Hausarbeit über den Erfolg von Google.
2. GESCHICHTE DES UNTERNEHMENS: Darstellung des Werdegangs der Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page sowie des Aufbaus der Unternehmensinfrastruktur.
3. DIE GEHEIMEN ALGORITHMEN: Erläuterung der technischen Funktionsweise von Suchmaschinen, insbesondere des PageRank-Algorithmus, und Problematik von Suchmaschinen-Spam.
4. FINANZIERUNG: Analyse der Einnahmequellen von Suchmaschinen, mit Fokus auf Googles Anzeigenprogramm AdWords und dem Börsengang.
4.1 GOOGLE ADWORDS: Detaillierte Betrachtung des Pay-per-Click-Systems von Google und der damit verbundenen Risiken durch Click-Spamming.
4.2 BÖRSENGANG: Beschreibung des Prozesses und der Schwierigkeiten beim Börsengang von Google im Jahr 2004.
5. ZUSÄTZLICHE DIENSTE: Vorstellung weiterer Google-Dienste wie Bildersuche, Usenet-Archiv, Google News und dem umstrittenen E-Mail-Dienst GMail.
6. GOOGLES KONKURRENZ: Überblick über den Suchmaschinenmarkt und die zunehmende Professionalisierung von Wettbewerbern.
6.1 DER HAUPTKONKURRENT: Spezifische Analyse der Konkurrenzsituation zu Yahoo! und deren Strategie im Suchmaschinenmarkt.
7. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Marktstellung Googles und Ausblick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Herausforderung durch Spam und technologische Anforderungen.
Schlüsselwörter
Google, Suchmaschine, PageRank, Suchmaschinenoptimierung, Internet, AdWords, Finanzierung, Algorithmus, Börsengang, GMail, Suchmaschinen-Spam, Web-Index, Yahoo!, Technologie, Online-Dienste.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Erfolg von Google als führende Suchmaschine und untersucht, ob das Unternehmen seine dominante Marktstellung gegen wachsende Konkurrenz behaupten kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmensgeschichte, den technologischen Algorithmen, den Finanzierungsstrategien, der Konkurrenzanalyse und den ethischen Herausforderungen wie Datenschutz und Spam-Bekämpfung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, die Faktoren zu identifizieren, die Google zum Marktführer gemacht haben, und eine fundierte Einschätzung über die zukünftige Marktmacht des Unternehmens abzugeben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Studien, Fachartikel und Branchenberichte aus dem Jahr 2004 auswertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die technische Funktionsweise von Suchmaschinen, Googles Anzeigenmodell (AdWords), die Unternehmensgeschichte, zusätzliche Dienste wie GMail sowie das komplexe Beziehungsgeflecht der verschiedenen Suchmaschinen-Anbieter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Google, Suchmaschine, PageRank, Suchmaschinenoptimierung, AdWords, Konkurrenz, GMail, Börsengang, Spam, Technologie.
Welche Rolle spielt GMail bei den Datenschutzbedenken der Arbeit?
GMail wird kritisch hinterfragt, da das Scannen von E-Mail-Inhalten zur Einblendung kontextbezogener Werbung als möglicher Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz wahrgenommen wird.
Wie bewertet die Autorin die Bedrohung durch „Click-Spamming“ für AdWords?
Die Autorin stuft Click-Spamming als ein erhebliches Risiko ein, da Google bei den automatisierten Verfahren zur Erkennung ungültiger Klicks an Grenzen stößt und Werbetreibende finanzielle Schäden erleiden können.
- Quote paper
- Susanne Richter (Author), 2004, Über den Suchgiganten Google oder die Antwort auf die Frage: Wird Google auch zukünftig den Suchmaschinenmarkt beherrschen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36610