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Der Computer im Unterricht. Eine Bereicherung?

Eine mediendidaktische Betrachtung der Bedeutung des Symmediums für den Unterricht

Title: Der Computer im Unterricht. Eine Bereicherung?

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jasmin Behrens (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Tatsächlich wachsen Kinder heutzutage in einer Welt auf, deren Möglichkeiten durch digitale Medien unendlich zu sein scheint: Einkaufen über das Internet, Kommunikation um die ganze Welt – nichts ist unmöglich. Für diese Generation gehören digitale Medien von Beginn an ganz selbstverständlich zum Alltag dazu.

Natürlich bleibt die zunehmende Digitalisierung des Lebens auch für die Schule nicht ohne Konsequenzen: abgesehen von den altbekannten Medien „Buch“ und „Tafel“ gewinnen die neuen, digitalen Arbeitsmittel immer mehr an Bedeutung, sodass die Ausstattung der Schulen mit entsprechenden Medien längst alltäglich ist.

Speziell der Computer bietet durch seine Multifunktionsfähigkeit eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und wird daher an den meisten Schulen regelmäßig eingesetzt. Insbesondere die Einführung des Fachs Informatik, in welchem SchülerInnen computerbasierte Fähigkeiten erwerben sollen, betont die zunehmende Bedeutung des Computers für die Lebenswelt der Kinder und somit auch für den Unterricht.

Doch ist die Computernutzung wirklich eine Bereicherung für den Unterricht? Denn trotz aller Möglichkeiten, die sich eröffnen, drohen ebenso Gefahren, welche nicht ignoriert werden sollten.

Die folgende Ausarbeitung soll daher der Frage nachgehen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Computernutzung im Unterricht wirklich sinnvoll ist.

Hierzu soll zunächst der Computer als Medium mit seinen Funktionen betrachtet werden. Darauf aufbauend wird untersucht, in welcher Form und Methodik er in den Unterricht eingebunden werden kann. Die daraus entstehende Bedeutung des Computers soll anschließend spezifisch für den Deutschunterricht aufgezeigt werden. Auf Basis der bis dahin erarbeiteten Ergebnisse werden Vorteile der Computernutzung, sowie Probleme und Herausforderungen analysiert. Abschließend sollen die erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst betrachtet und mit Blick auf die Fragestellung ein Fazit gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Computer als Symmedium

3. Möglichkeiten der Computernutzung im Unterricht

4. Die Bedeutung des Computers für den Deutschunterricht

5. Vorteile der unterrichtlichen Computernutzung

5.1 Vorteile der Computernutzung für den Unterricht

5.2 Vorteile der Computernutzung für die SchülerInnen als Individuen

6. Probleme und Herausforderungen

7. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die mediendidaktische Relevanz des Computers im Unterricht, um zu klären, ob und unter welchen Voraussetzungen dessen Einsatz eine Bereicherung für den Lernprozess darstellt. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie das als „Symmedium“ definierte Gerät sinnvoll in schulische Kontexte integriert werden kann.

  • Multifunktionalität des Computers als digitales Integrationsmedium
  • Didaktisch-methodische Funktionen wie Lernen, Schreiben und Kommunizieren
  • Medienkompetenz als zentrales Ziel im Fach Deutsch
  • Individualisierung und Binnendifferenzierung durch digitale Hilfsmittel
  • Herausforderungen in Bezug auf Ausstattung und Lehrerkompetenz

Auszug aus dem Buch

2. Der Computer als Symmedium

Zur Untersuchung der Fragestellung soll zunächst kurz betrachtet werden, was den Computer als Medium auszeichnet und welche Funktionen er erfüllt.

Es handelt sich um ein digitales Medium, welches nicht nur Textverarbeitung und -speicherung, sondern unter anderem auch Kommunikation über das Internet, sowie die Wiedergabe audiovisueller Dateien ermöglicht.

Bei den computerbasierten Möglichkeiten lassen sich Offline-Softwareangebote in Form von Datenträgern von Online-Netzangeboten unterscheiden. Dabei werden beide Nutzungsformen zusammengefasst unter dem Begriff „neue Medien“.

Während die meisten Medien – insbesondere jene, die nicht der Kategorie neue Medien zuzuordnen sind – auf eine oder wenige Präsentationsformen beschränkt sind, liegt die Besonderheit des Computers in dessen multifunktionaler Nutzungsmöglichkeit. „Denn im Computer […] lassen sich alle medialen Präsentationsformen – Text, Bild, Ton, Film usw. – digital reproduzieren und damit auf einer Bildschirmseite zusammenführen und nutzen.“

Der Computer lässt sich daher als „Symmedium“ bezeichnen, wodurch das „Aufeinanderbezogensein unterschiedlicher medialer Präsentations- und Rezeptionsmodi“ ausgedrückt wird.

Dies ermöglicht eine Nutzung des Computers in vielfältiger Weise, sowie das Ansprechen mehrerer Sinne zugleich, während beispielsweise das Medium Buch auf die Präsentationsformen Bild und Text, somit also auf visuelle Tätigkeiten beschränkt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Digitalisierung der Lebenswelt von Kindern und stellt die Leitfrage nach dem pädagogischen Mehrwert des Computers im Unterricht.

2. Der Computer als Symmedium: In diesem Kapitel wird der Computer als multifunktionales „Symmedium“ definiert, das verschiedene mediale Präsentationsformen vereint.

3. Möglichkeiten der Computernutzung im Unterricht: Der Abschnitt erläutert die sechs Kernfunktionen des Computers, darunter als Lern-, Schreib-, Informations-, Kommunikations-, Kooperations- und synästhetisches Handlungsmedium.

4. Die Bedeutung des Computers für den Deutschunterricht: Hier wird der Fokus auf die Mediendidaktik Deutsch gelegt und die Vermittlung von Medienkompetenz als zentraler Bildungsauftrag des Fachs hervorgehoben.

5. Vorteile der unterrichtlichen Computernutzung: Dieses Kapitel analysiert sowohl die unterrichtlichen Erleichterungen durch digitale Medien als auch die individuellen Entwicklungschancen für SchülerInnen.

6. Probleme und Herausforderungen: Die Ausarbeitung thematisiert notwendige Rahmenbedingungen wie die technische Ausstattung sowie die erforderliche Medienkompetenz der Lehrkräfte.

7. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Computereinsatz bei entsprechenden Voraussetzungen eine Bereicherung darstellt, jedoch keine pauschale Erfolgsgarantie bietet.

Schlüsselwörter

Computer im Unterricht, Symmedium, Mediendidaktik Deutsch, Medienkompetenz, Digitalisierung, Neue Medien, Lernmedium, Informationsrecherche, individuelle Förderung, Identitätsentwicklung, Schüler-Computer-Verhältnis, mediale Bildung, Unterrichtsgestaltung, Lehrerkompetenz, Schulausstattung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Computers als „Symmedium“ im Kontext des schulischen Unterrichts und bewertet, ob dessen Integration eine pädagogische Bereicherung darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise des Computers als digitales Medium, seiner Rolle im Deutschunterricht und den damit verbundenen didaktischen sowie sozialen Chancen und Herausforderungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kriterien für einen sinnvollen und reflektierten Computereinsatz zu identifizieren, der sowohl den Unterricht verbessert als auch die Medienkompetenz der Schüler fördert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und mediendidaktische Ansätze, insbesondere unter Bezugnahme auf Fachliteratur zur Medienpädagogik im Deutschunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medientheoretische Definition des Computers, die Vorstellung didaktischer Nutzungsformen und die Analyse der spezifischen Vorteile sowie der organisatorischen und professionellen Hürden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Medienkompetenz, Symmedialität, mediendidaktische Chancen, Identitätsentwicklung, mediale Bildung und infrastrukturelle Herausforderungen im Bildungswesen.

Warum wird der Computer speziell als „Symmedium“ bezeichnet?

Der Begriff beschreibt die Eigenschaft des Computers, verschiedene mediale Präsentationsmodi wie Text, Bild, Ton und Film auf einer Bildschirmseite zu vereinen und damit interaktiv nutzbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Computernutzung?

Die Lehrkraft ist entscheidend gefordert, da sie nicht nur medienkompetent im technischen Sinne sein muss, sondern den Medieneinsatz methodisch-didaktisch in den Unterrichtsverlauf einbetten sollte.

Wie beeinflusst der Computer die Identitätsentwicklung von Schülern?

Der Computer ermöglicht durch soziale Netzwerke und Chat-Programme neue Identitätsentwürfe, birgt aber auch Gefahren wie Manipulation und den Verlust des Realitätsbezugs, denen im Unterricht durch Reflexion begegnet werden muss.

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Details

Title
Der Computer im Unterricht. Eine Bereicherung?
Subtitle
Eine mediendidaktische Betrachtung der Bedeutung des Symmediums für den Unterricht
College
University of Bonn  (Philosophische Fakultät)
Course
Literatur, Sprache und ihre Vermittlung
Grade
1,7
Author
Jasmin Behrens (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V366314
ISBN (eBook)
9783668451100
ISBN (Book)
9783668451117
Language
German
Tags
computer unterricht eine bereicherung betrachtung bedeutung symmediums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasmin Behrens (Author), 2016, Der Computer im Unterricht. Eine Bereicherung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366314
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