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Zusammenfassung "Our Great Qing" von Johan Elverskog

Titel: Zusammenfassung "Our Great Qing" von Johan Elverskog

Rezension / Literaturbericht , 2017 , 4 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.A. Katharina Ströhl (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Buch "Our Great Qing" von Johan Elverskog ist die Darstellung der intellektuellen Geschichte der inneren mongolischen Selbstdarstellungen. Es zeigt demnach wie die Mongolen, speziell die in der tiefen, zentralen Mongolei, ihre Erzählungen, Rituale und Traditionen akzeptieren, ablehnen oder neu interpretieren. Dabei geht es auch um die politische Autorität und die staatliche Gewalt, die vom Qing-Gericht ausgeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über die innere mongolische Geschichtsschreibung

3. Qing Ornamentalism and the Cult of Chinggis Khan

4. The Poetics, Rituals and Language of Being Mongol, Buddhist and Qing

5. Zusammenfassende Bewertung der Forschungsarbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die intellektuelle Geschichte der inneren mongolischen Selbstdarstellungen im Kontext der Qing-Dynastie und analysiert kritisch die von Johan Elverskog in seinem Werk Our Great Qing aufgestellten Thesen zur kulturellen Identitätsbildung und zur Rolle der buddhistisch-tibetischen Einflüsse.

  • Analyse der mongolischen Identitätskonstruktion unter der Qing-Herrschaft.
  • Untersuchung des Wandels von der Dschingis-Khan-Tradition zur buddhistisch geprägten Identität.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Theorie des "Qing-Ornamentalismus" nach David Cannadine.
  • Reflektion der Bedeutung tibetischer Chroniken für die mongolische Genealogie.
  • Wissenschaftliche Bewertung der textkritischen Methodik in der aktuellen Forschung.

Auszug aus dem Buch

The Poetics, Rituals and Language of Being Mongol, Buddhist and Qing

Das vierte Kapitel trägt den Titel The Poetics, Rituals and Language of Being Mongol, Buddhist and Qing. In diesem Kapitel geht es darum wie die Rituale und Erzählungen der mongolisch-buddhistischen Identität umgewandelt wurden, um mit den mythischen Strukturen der buddhistischen Qing-Legitimität zusammenzufallen. Im Vergleich zu den historischen Qing-Quellen, die mit Dschingis Khan mit der Qing-Periode beginnen, die wiederum mit Mahāsa mata in Indien beginnen, geht Elverskog davon aus, dass nach der Einführung der Qing-Regel Dschingis Khan als einer der vielen Herrscher der mythischen Zyklen der buddhistischen Weltgeschichte gesehen wurde. Dies half den Mongolen, ein einheitliches Volksgefühl zu entwickeln und sich als Teil des buddhistischen Qing zu sehen. Für die Zuordnung von Dschingis Khans Vorfahren zur tibetischen und indischen Königsfamilie ist die Rezeption der tibetischen Chroniken vonnöten. Nach diesen tibetischen Chroniken war der erste tibetische König gNya'-khri-btsan-po ein Flüchtling aus Indien und ein Mitglied des indischen Königshauses. Die Achtung der Tibeter vor dem Geburtsort des Buddhismus verbindet die Linie der königlichen Familie mit der des indischen Königshauses.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Fragestellung der kulturellen Selbstwahrnehmung der Mongolen und die methodische Herangehensweise der untersuchten Studie ein.

2. Überblick über die innere mongolische Geschichtsschreibung: Dieses Kapitel erläutert die Perspektive des Autors auf die mongolischen Texte und die Ursachen für einen beobachteten Perspektivwechsel in der historischen Überlieferung.

3. Qing Ornamentalism and the Cult of Chinggis Khan: Hier wird untersucht, wie religiöse und politische Hierarchien durch den Qing-Ornamentalismus verdrängt wurden und welche Rolle der Dschingis-Khan-Kult dabei spielte.

4. The Poetics, Rituals and Language of Being Mongol, Buddhist and Qing: Dieses Kapitel thematisiert die Transformation mongolisch-buddhistischer Identität und deren Einbettung in die mythischen Strukturen der buddhistischen Qing-Legitimität.

5. Zusammenfassende Bewertung der Forschungsarbeit: Das abschließende Kapitel würdigt die Bedeutung der Studie für die historische Textkritik und reflektiert kritisch über die Notwendigkeit, kulturelle Fremdeinflüsse stets in die Analyse einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Qing-Dynastie, Mongolen, Dschingis Khan, buddhistische Identität, Qing-Ornamentalismus, Tibetische Chroniken, Mahāsa mata, historische Textkritik, innere Mongolei, kulturelle Transformation, dynastische Legitimität, Religionsgeschichte, Genalogie, politische Autorität, Staatsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der intellektuellen Geschichte der inneren mongolischen Selbstdarstellung und der Frage, wie diese durch die politische und religiöse Ordnung der Qing-Dynastie beeinflusst wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die Identitätskonstruktion, die Rezeption tibetisch-buddhistischer Kultur, die Bedeutung dynastischer Mythen und die Wirksamkeit politischer Herrschaftssysteme.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Prozesse der mongolischen Identitätsbildung kritisch zu hinterfragen und die methodischen Schwächen sowie Stärken in der Interpretation historischer Quellen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende Textkritik und die vergleichende Analyse einer Vielzahl historischer Quellen und kleinerer Fallstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung unabhängiger mongolischer Gemeinden, der Analyse des Qing-Ornamentalismus sowie der Untersuchung des Wandels religiöser und ritueller Identitäten in Bezug auf die Qing-Legitimität.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Qing-Dynastie, buddhistische Identität, Textkritik, Dschingis Khan und mongolische Geschichte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Buddhismus in der mongolischen Geschichte?

Der Buddhismus wird als wesentliches Element verstanden, das eine genealogische Verbindung zu indischen und tibetischen Herrscherhäusern ermöglichte und somit die mongolische Identität innerhalb des Qing-Reiches festigte.

Warum wird die Arbeit als „beste historische Studie“ bezeichnet?

Die Studie besticht durch ihre akribische Auswertung einer erschöpfenden Menge historischer Quellen und eine fundierte, textkritische Arbeitsweise, die bisherige Erkenntnisse sinnvoll synthetisiert.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zusammenfassung "Our Great Qing" von Johan Elverskog
Hochschule
Universität Bayreuth
Note
2,0
Autor
M.A. Katharina Ströhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
4
Katalognummer
V366514
ISBN (eBook)
9783668441644
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenfassung great qing johan elverskog
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Katharina Ströhl (Autor:in), 2017, Zusammenfassung "Our Great Qing" von Johan Elverskog, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366514
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Leseprobe aus  4  Seiten
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