In dieser Arbeit wird der Duden respektive die achte Auflage des vierten Bandes hingehend auf ihr System und den Inhalt untersucht. Hierbei wird speziell auf das Kapitel der Wortarten eingegangen und dahingehend eine exemplarische Darstellung des Inhalts und Aufbaus über die flektierbaren Wortarten gegeben. Außerdem soll anhand eines Vergleiches mit der vierten Auflage der DUDEN-Grammatik herausgestellt werden, inwieweit sich das System innerhalb von 25 Jahren verändert hat.
Anschließend wird in dem vierten Punkt der Arbeit das zweite Kapitel der Wortarten „Artikelwörter und Pronomen“ (Duden 2009:249-330) genauer behandelt und hingehend auf dessen Inhalt und Systematik untersucht. Dabei wird die Grammatik mithilfe eigener Beispiele erläutert. Anhand der Untersuchungen sollen der Aufbau, das System und der Inhalt der Duden-Grammatik exemplarisch dargestellt werden. Abschließend soll ein Fazit darüber getroffen werden, ob, für wen und warum sich der Gebrauch der Duden-Grammatik eignet.
Der Duden wird als „das Standardwerk zur deutschen Sprache“ (Duden 2009: 2) bezeichnet und ist in den folgenden zwölf Bänden verfasst: 1. Rechtschreibung, 2. Stilwörterbuch, 3. Bildwörterbuch, 4. Grammatik, 5. Fremdwörterbuch, 6. Aussprachewörterbuch, 7. Herkunftswörterbuch, 8. Synonymwörterbuch, 9. Richtiges und gutes Deutsch, 10. Bedeutungswörterbuch, 11. Redewendungen und 12. Zitate und Aussprüche (Vgl. Duden 2009: 2).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die achte Auflage der DUDEN-Grammatik
2.1 System der DUDEN-Grammatik
2.2 Inhalt und Aufbau des Kapitels Die flektierbaren Wortarten
3. Veränderung der Systematik im Kapitel Die Wortarten von der vierten zur achten Auflage
4. Analyse des Kapitels Artikelwörter und Pronomen
4.1 Gliederung des Kapitels
4.2 Analyse des Systems und Inhalts anhand eigener Beispiele
4.3 Auswertung
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht das System und den Inhalt der achten Auflage der DUDEN-Grammatik mit einem besonderen Fokus auf das Kapitel der Wortarten, insbesondere der "Artikelwörter und Pronomen". Ziel ist es, die Struktur der Grammatik anhand eigener Beispiele zu analysieren und durch einen diachronen Vergleich mit der vierten Auflage die systematischen Weiterentwicklungen über einen Zeitraum von 25 Jahren herauszuarbeiten.
- Systematische Analyse der aktuellen DUDEN-Grammatik
- Detaillierte Untersuchung des Kapitels "Artikelwörter und Pronomen"
- Vergleich der Systematik zwischen der vierten und achten Auflage
- Evaluation der Eignung der DUDEN-Grammatik als Lerner-Grammatik
- Untersuchung von Strukturmerkmalen wie Flexion, Semantik und Beispielverwendung
Auszug aus dem Buch
4.2 Analyse des Systems und Inhalts anhand eigener Beispiele
Im Folgenden wird der Inhalt und das System der Wortarten Artikelwörter und Pronomen detailliert, anhand eigener Beispiele, analysiert.
Im Überblick werden zunächst die grammatischen Eigenschaften der Artikelwörter und Pronomen genannt. Dies ist zum einen die Flektierbarkeit nach dem Kasus, woraus folgt, dass Pronomen und Artikelwörter entweder im Nominativ, Akkusativ, Dativ oder Genitiv stehen können. Häufig ist der Fall an bestimmten Kasusendungen zu erkennen (Vgl. Duden 2009: 249), wie in den folgenden Beispielen:
1) Nominativ: Er tanzt.
2) Akkusativ: Ich sehe ihn tanzen.
3) Dativ: Ich tanze mit ihm.
4) Genitiv: Ich tanze aufgrund seines Talents mit ihm.
Die nun aufgeführten Beispiele zeigen, dass der Fall nicht immer anhand der Kasusendungen zu erkennen ist:
1) Nominativ: Da ist nichts.
2) Akkusativ: Ich verstehe nichts.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Duden als Standardwerk, stellt das Ziel der Arbeit vor, die achte Auflage der DUDEN-Grammatik zu untersuchen, und skizziert den methodischen Vergleich zur vierten Auflage.
2. Die achte Auflage der DUDEN-Grammatik: Dieses Kapitel erläutert das systematische System der Grammatik, welches vom kleinsten Element zum Text führt, und beschreibt den Aufbau des Kapitels zu den flektierbaren Wortarten.
3. Veränderung der Systematik im Kapitel Die Wortarten von der vierten zur achten Auflage: Hier wird der diachrone Vergleich zwischen der vierten und der achten Auflage gezogen, wobei strukturelle und terminologische Änderungen im Vordergrund stehen.
4. Analyse des Kapitels Artikelwörter und Pronomen: Das Kapitel widmet sich der detaillierten Untersuchung des gewählten Wortartenbereichs anhand eigener Beispiele, einschließlich der Prüfung von Flexion, Kasus und Stellung im Satz.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die DUDEN-Grammatik trotz ihres hohen Komplexitätsgrades als eine geeignete und übersichtlich gestaltete Lerner-Grammatik.
Schlüsselwörter
DUDEN-Grammatik, Wortarten, Artikelwörter, Pronomen, Systematik, Grammatikvergleich, flektierbare Wortarten, Linguistik, Sprachbeschreibung, Lerner-Grammatik, Kasusflexion, Morphologie, Syntax, deskriptive Grammatik, Sprachsystem.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das System und den Aufbau der achten Auflage der DUDEN-Grammatik, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Kapitel der Wortarten liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Systematik der Wortarten, insbesondere die Gruppe der flektierbaren Wörter, sowie die strukturelle Entwicklung der Grammatik im Vergleich zur vierten Auflage.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, den Aufbau der DUDEN-Grammatik zu untersuchen und durch den Vergleich mit einer älteren Auflage herauszufinden, inwieweit sich die Systematik in 25 Jahren verändert hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie eine komparative Methode, um die Unterschiede zwischen der vierten und achten Auflage systematisch gegenüberzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Systems der DUDEN-Grammatik, den Vergleich der Auflagen und eine detaillierte Analyse der Artikelwörter und Pronomen mittels eigener Beispiele.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie DUDEN-Grammatik, Wortarten, diachroner Vergleich, Lerner-Grammatik und systematische Sprachbeschreibung charakterisieren.
Warum wird das Kapitel "Artikelwörter und Pronomen" gesondert analysiert?
Dieses Kapitel wurde gewählt, da es eine zentrale Klasse der flektierbaren Wörter darstellt und die komplexe Art der Regel- und Beispielvermittlung der DUDEN-Grammatik exemplarisch verdeutlicht.
Wie bewertet der Autor die DUDEN-Grammatik als Hilfsmittel für Lerner?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die DUDEN-Grammatik trotz des hohen Anspruchs an Vollständigkeit, der manchmal zu Unübersichtlichkeit führen kann, durch grafische Hilfen und logische Struktur sehr wohl als Lerner-Grammatik geeignet ist.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Die Duden-Grammatik. Eine Analyse des Systems hinsichtlich der Wortarten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366623