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Das Feld der Arbeit für das postmoderne Kreativsubjekt. Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke

Title: Das Feld der Arbeit für das postmoderne Kreativsubjekt. Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke

Project Report , 2017 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Annika Landgrebe (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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In dieser Ausarbeitung wird zunächst der Begriff Postmoderne definiert, da sie den zeitlichen Ausgangspunkt der weiteren Betrachtungen darstellt. Anschließend wird vergleichend erläutert, inwiefern sich das Feld der Arbeit in der Postmoderne im Gegensatz zur Moderne verändert hat. Daraufhin werden mit der Projektarbeit, der Kreativität und dem Netzwerkgedanken drei Spezifika des postmodernen Arbeitens betrachtet. In einem folgenden Schritt wird anhand von aktueller Literatur und einschlägigen Studienergebnissen überprüft, wie die zuvor dargestellten Faktoren (Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke) im heutigen Feld der Arbeit ausgeprägt sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Die Bedeutung von Arbeit im Wandel

2 Definition der Postmoderne

3 Das Feld der Arbeit in der Postmoderne

3.1 Projektarbeit

3.2 Kreativität

3.3 Netzwerkgedanke

4 Aktualität postmodernen Arbeitens

4.1 Ist Projektarbeit heute elementar?

4.2 Welche Rolle spielt Kreativität heute?

4.3 Wie verbreitet ist der Netzwerkgedanke heute?

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Charakteristika des postmodernen Arbeitens anhand der Konzepte Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke. Ziel ist es, den theoretischen Rahmen des sogenannten „Kreativsubjekts“ nach Reckwitz zu definieren und dessen Relevanz sowie Ausprägung in der heutigen Arbeitswelt unter Heranziehung aktueller Literatur und empirischer Studienergebnisse kritisch zu hinterfragen.

  • Transformation der Arbeitswelt von der organisierten Moderne zur Postmoderne
  • Konzeptualisierung des postmoderne Kreativsubjekts
  • Bedeutung temporärer Projektarbeit und flexibler Arbeitsstrukturen
  • Stellenwert von Kreativität als ökonomischer und ästhetischer Faktor
  • Vernetzung, Kooperation und soziale Dynamiken in modernen Arbeitsprozessen

Auszug aus dem Buch

3.1 Projektarbeit

Das Kreativsubjekt arbeitet innerhalb von temporären Projekten, Reckwitz (2006) beschreibt diesen Prozess wie folgt: „In modularisierten >Projekten< gruppieren sich Arbeitssubjekte mit unterschiedlicher Expertise als Team um eine zeitlich befristete intersubjektive Aufgabe, die von den Teilnehmern gemeinsam zu einem identifizierbaren >Werk< geführt wird und mit anderen Projekten in kommunikativer Verbindung steht“ (S. 509). Es werden also, im Gegenteil zur organisierten Moderne, nicht mehr lediglich einzelne Arbeitsschritte von einem Subjekt bearbeitet, sondern komplexe Projekte in ihrer Gesamtheit. Eine solche Projektarbeit passt nicht zu den hierarchischen Strukturen industrieller Massenproduktionsbetriebe, folglich gewinnen andere Wirtschaftsbereiche an Bedeutung. „Urbane Kulturindustrien“, wie Beratung, Informationstechnologie, Design, Werbung und Tourismus rücken in den Fokus postmodernen Arbeitens (ebd., 2006, S. 500).

Die Befristung von Projektarbeit betont die Relevanz von Flexibilität: Das Kreativsubjekt muss sich einerseits bei der Erstellung von Produkten (gleichermaßen sind auch Dienstleistungen gemeint) flexibel zeigen, indem es Marktveränderungen selbstständig antizipiert. Diese Marktprognosen setzen eine gewisse „mentale Mobilität“ voraus. Darüber hinaus ist das Kreativsubjekt auch örtlich ungebunden, da es nicht von einem einzigen arbeitgebenden Unternehmen abhängig ist. Es ist stets bereit für seine Arbeit Ortswechsel vorzunehmen, wenn sich anderswo (bessere) Einsatzmöglichkeiten für die eigene Arbeitskraft ergeben. Mit der Flexibilität gehen auch höhere Anforderungen an das Arbeitssubjekt einher: Häufige Tätigkeitswechsel erfordern eine starke Selbstorganisation (Reckwitz, 2006, S. 508ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Bedeutung von Arbeit im Wandel: Dieses Kapitel skizziert den historischen Bedeutungswandel von Arbeit und führt in die Thematik des Übergangs von der organisierten Moderne hin zur postmodernen Arbeitswelt ein.

2 Definition der Postmoderne: Hier wird der Begriff der Postmoderne theoretisch hergeleitet und als Fortführung der Moderne unter Berücksichtigung von Strukturveränderungen wie economies of scope und Diversifizierung definiert.

3 Das Feld der Arbeit in der Postmoderne: Dieses Kapitel erläutert die Spezifika des postmodernen Arbeitens, insbesondere das Aufkommen des sogenannten Kreativsubjekts und seine Abgrenzung zum Angestelltensubjekt der Moderne.

3.1 Projektarbeit: Fokus auf die Arbeitsweise in temporären, modularen Projektstrukturen und die damit verbundenen Anforderungen an Flexibilität und Selbstorganisation.

3.2 Kreativität: Betrachtung von Kreativität als Eigenschaftsbündel des Subjekts, welches sowohl ästhetische Selbstverwirklichung als auch ökonomische Marktbedürfnisse miteinander verknüpft.

3.3 Netzwerkgedanke: Analyse der Bedeutung von kollaborativen Arbeitsgemeinschaften und aktivem, expansivem Networking für das moderne Arbeitssubjekt.

4 Aktualität postmodernen Arbeitens: In diesem Kapitel wird die theoretische Herleitung an aktuellen Studien und Literaturdaten auf ihre praktische Relevanz in der heutigen Arbeitswelt hin überprüft.

4.1 Ist Projektarbeit heute elementar?: Untersuchung der Verbreitung von Projektorganisationen, Selbstständigkeit und flexiblen Arbeitszeitmodellen in der heutigen Praxis.

4.2 Welche Rolle spielt Kreativität heute?: Analyse der Bedeutung von Kreativität für Innovationen und die wirtschaftliche Wertschöpfung in sogenannten Kreativen Industrien.

4.3 Wie verbreitet ist der Netzwerkgedanke heute?: Betrachtung der Rolle von Teamarbeit, digitaler Kommunikation und der Pflege sozialer sowie beruflicher Kontaktnetzwerke.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Erkenntnisse, wobei konstatiert wird, dass postmoderne Arbeitsformen zwar existieren, aber nicht als exklusive oder geschlossene Lebenswelt für alle Arbeitenden betrachtet werden dürfen.

Schlüsselwörter

Postmoderne, Arbeit, Kreativsubjekt, Projektarbeit, Kreativität, Netzwerkgedanke, Flexibilität, Selbstorganisation, Innovation, Dienstleistungsgesellschaft, Arbeitswelt, Kollaboration, Individualität, Strukturwandel, Selbstständigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Arbeitsstrukturen beim Übergang von der organisierten Moderne zur Postmoderne und analysiert dabei insbesondere die veränderten Anforderungen an das arbeitende Subjekt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Projektarbeit, die Bedeutung von Kreativität als ökonomischer und ästhetischer Faktor sowie der Stellenwert des Netzwerkgedankens im Arbeitsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Konzepte des postmodernen Arbeitens nach Reckwitz aufzuarbeiten und deren praktische Relevanz und Verbreitung in der aktuellen Arbeitswelt anhand von Studienergebnissen zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der ergänzenden Auswertung und Diskussion aktueller empirischer Studienergebnisse zur Arbeitswelt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Postmoderne und des Kreativsubjekts sowie einen empirisch orientierten Teil, in dem Projektarbeit, Kreativität und Networking anhand von Beispielen und Daten auf ihre heutige Aktualität geprüft werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind das Kreativsubjekt, postmoderne Arbeitsweisen, Flexibilisierung, Projektorganisation und die ökonomische Nutzung von Kreativität.

Wie unterscheidet sich das Kreativsubjekt vom klassischen Angestellten?

Laut Arbeit zeichnet sich das Kreativsubjekt durch eine Ablehnung starrer Angestelltenkultur und Routine aus, hin zu einer dynamischen, selbstorganisierten Arbeitsweise, die Konflikte eher als Innovationsimpuls begreift.

Welche Rolle spielen die „Kreativen Industrien“ in der Untersuchung?

Sie dienen als prominentes Beispiel für Wirtschaftsbereiche, in denen postmoderne Arbeitsformen wie Projektarbeit und Netzwerkkultur besonders stark ausgeprägt sind und einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leisten.

Hat sich der Netzwerkgedanke in der modernen Arbeit bestätigt?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass Kommunikation und der Aufbau von Netzwerken – unterstützt durch digitale Medien und zunehmende Unternehmenskooperationen – eine hohe Relevanz für das moderne Arbeitssubjekt besitzen.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin hinsichtlich der Zukunft der Arbeit?

Die Autorin schlussfolgert, dass der permanente Wandel im Feld der Arbeit anhält, postmoderne Arbeitsformen jedoch nicht als universell geltend, sondern als spezifische Ausprägungsformen zu verstehen sind, deren Bedeutung stark vom jeweiligen Tätigkeitsbereich abhängt.

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Details

Title
Das Feld der Arbeit für das postmoderne Kreativsubjekt. Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke
College
University of Weimar
Grade
1,3
Author
Annika Landgrebe (Author)
Publication Year
2017
Pages
21
Catalog Number
V366778
ISBN (eBook)
9783668455122
ISBN (Book)
9783668455139
Language
German
Tags
feld arbeit kreativsubjekt projektarbeit kreativität netzwerkgedanke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Landgrebe (Author), 2017, Das Feld der Arbeit für das postmoderne Kreativsubjekt. Projektarbeit, Kreativität und Netzwerkgedanke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366778
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