Diese Einsendeaufgabe umfasst die Diagnose mit der Erfassung von allgemeinen und biometrischen Daten sowie der Krafttestung; die Zielsetzung und Prognose werden ausführlich angegeben und eine Trainingsplanung Makro- sowie Mesozyklus erstellt.
Zusätzlich werden zwei wissenschaftliche Studien („Körperliche Belastung und Osteoporose“, W. Kemmler und H. Riedel, 1998 sowie „Stellenwert verschiedener Trainingsprogramme in der Prävention der Osteoporose“, Siegrist, 2004) ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
2 ZIELSETZUNG / PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
5.1 „Körperliche Belastung und Osteoporose“ (W. Kemmler und H. Riedel, 1998)
5.2 „Stellenwert verschiedener Trainingsprogramme in der Prävention der Osteoporose“ (Siegrist, 2004)
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer individuellen Leistungsdiagnose einen strukturierten, auf die ILB-Methode gestützten Trainingsplan zur Gesundheits- und Leistungsoptimierung für eine Testperson zu erstellen. Dabei wird die Forschungsfrage beantwortet, wie durch gezielte periodisierte Trainingsreize bei einer geübten Person die Ziele der Gewichtsreduktion, Körperdefinierung und Kraftsteigerung unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Trainingsprinzipien nachhaltig erreicht werden können.
- Anwendung der Individuellen-Leistungsbild-Methode (ILB-Methode)
- Strukturierte Blockperiodisierung für ein 6-monatiges Krafttraining
- Wissenschaftliche Begründung der Belastungsparameter und Übungsauswahl
- Literaturgestützte Analyse zur Wirksamkeit von Krafttraining (speziell bei Osteoporose)
Auszug aus dem Buch
1.2 Krafttestung
Die Krafttestung erfolgte über die Individuelle-Leistungsbild-Methode (kurz ILB-Methode), bei der die Kraftleistung durch den anfänglichen Test berechnet werden konnte.
Der Individuelle-Leistungsbild-Test (kurz ILB-Test) wurde für die Testperson gewählt, da sie seit 6 Monaten Krafttraining ausführt und somit als Geübte eingestuft werden kann. Die Eingewöhnungsphase ist damit schon erfolgt und sie sollte das Grundwissen für die Ausführung der Übungen besitzen. Da die Belastungsintensität spätestens alle 2 Wochen erhöht wird und weitere Belastungsparameter variiert werden können, kann davon ausgegangen werden, dass keine Unterforderung oder zu starke Gewöhnung an die Trainingsreize erfolgen und die Variabilität aufrecht erhalten werden kann. Mit dieser Krafttestung ist eine optimale, zielorientierte Trainingsplanung möglich.
Für den ILB-Test wurden die ausgewählten Übungen aus dem ersten Mesozyklus in maximal 3 Sätzen mit 20 Wiederholungen getestet. Die 20 Wiederholungen sollen hierbei mit maximaler Intensität ausgeführt werden um das ideale Trainingsgewicht für den Trainingsplan zum Erreichen der Ziele des Kunden bestimmen zu können. Vor dem Testbeginn erfolgt eine allgemeine Erwärmung auf dem Crosstrainer für 10 Minuten und danach ein spezielles Aufwärmen. Wenn die Intensität im ersten Testsatz zu gering gewählt wurde erfolgte eine Gewichtssteigerung um 5kg, bei zu hoher Intensität eine Gewichtsreduktion von 5kg im zweiten Testsatz. Zwischen den Testsätzen wird eine Pause von 60 Sekunden eingehalten. Das Ergebnis bildet das Gewicht ILB-Max, mit dem die 20 Wiederholungen maximal, mit sauberer Technik ausgeführt werden konnten. Die Ausführung der Übungen im Trainingsplan erfolgt mit geringerer Intensität, welche bei Geübten bei ca. 60-80% von ILB-Max liegt (Abb. 2).
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen und biometrischen Ausgangsdaten sowie Durchführung eines Krafttests zur Bestimmung des Leistungsniveaus.
2 ZIELSETZUNG / PROGNOSE: Festlegung und wissenschaftliche Begründung realistischer Zielsetzungen für Körperfettreduktion, Muskelaufbau und Kraftsteigerung.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Entwurf eines langfristigen, periodisierten 6-Monats-Trainingsplans zur zielgerichteten Belastungssteuerung.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Detaillierte Ausarbeitung des zweiten Mesozyklus mit Fokus auf Hypertrophietraining und spezifischer Übungsgestaltung.
5 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Einordnung und Diskussion der Effekte von Krafttraining im Kontext präventiver Gesundheitsmaßnahmen.
Schlüsselwörter
ILB-Methode, Krafttraining, Trainingsplanung, Mesozyklus, Makrozyklus, Körperfettreduktion, Muskelaufbau, Maximalkraft, Periodisierung, Leistungsdiagnose, Osteoporose, Ganzkörpertraining, Sportwissenschaft, Trainingslehre, Intensitätssteuerung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines fundierten, wissenschaftlich basierten Trainingsplans für eine Testperson, basierend auf den Prinzipien der ILB-Methode.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten zählen die Leistungsdiagnostik, die zielorientierte Trainingsplanung, die Blockperiodisierung sowie die wissenschaftliche Begründung von Trainingsprogrammen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Trainingsplanung die individuellen Ziele der Person wie Gewichtsreduktion, Körperdefinierung und Kraftsteigerung innerhalb eines halben Jahres sicher zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die "Individuelle-Leistungsbild-Methode" (ILB-Methode) angewandt, um durch initiale Testung das optimale Trainingsgewicht und die passende Belastungsintensität zu bestimmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung, die langfristige Makrozyklusplanung sowie die detaillierte Ausarbeitung eines spezifischen Mesozyklus inklusive einer Literaturrecherche zur Wirkung von Krafttraining.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Blockperiodisierung, intraindividueller Leistungsvergleich, Muskelaufbau, Kraftausdauer und gesundheitsorientiertes Krafttraining.
Warum wurde ein Ganzkörpertraining gewählt?
Aufgrund der unstrukturierten Vorerfahrung der Person dient das Ganzkörpertraining der sicheren Vertrautheit mit Bewegungsabläufen bei gleichzeitig effizientem Zeitmanagement von drei Einheiten pro Woche.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche?
Sie dient dazu, die gewählten Trainingsansätze durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu untermauern und die positiven Auswirkungen von Krafttraining auf gesundheitliche Parameter wie die Knochendichte aufzuzeigen.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Erl (Autor:in), 2014, Trainingslehre 1. Krafttraining (Diagnose, Prognose, Trainingsplanung Makro - und Mesozyklus, Literaturrecherche), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366815