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Die Asset-Allocation als Hilfsmittel zur Portfoliooptimierung

Titel: Die Asset-Allocation als Hilfsmittel zur Portfoliooptimierung

Hausarbeit , 2004 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefan Seegert (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. EINLEITUNG
In der jüngsten Vergangenheit fand der Privatanleger aber auch der institutionelle Anleger
sehr volatile Kapitalmärkte vor. Dieses Marktverhalten erzeugt eine gewisse Orientierungslosigkeit
die dazu führen kann, dass viele Anleger verunsichert sind oder gar gänzlich dem Kapitalmarkt
den Rücken kehren.
Diese Entwicklung kann seine Ursachen in dem Nichtfinden einer Antwort auf die Frage,
wohin bzw. wie entwickeln sich die Märkte in Zukunft, haben. Eine andere Ursache für die
Misserfolge von Anlegern an den Kapitalmärkten und der daraus resultierenden Unsicherheit,
ist, was viel wahrscheinlicher ist, die falsche oder anders ausgedrückt, die schlechte Zusammensetzung
des Portfolios.
Der Ökonom und Nobelpreisträger Harry Markowitz stellte einmal fest„Ein gutes Portfolio
ist mehr als eine lange Liste von Wertpapieren.“(vgl. New Investor, Auflage 3.04., S. 36–
37). Er war es auch, der Lehrsätze formulierte, wie Rendite und Risiko einer Anlage in ein
ausgewogenes Verhältnis zu bringen sind.
Wie aber findet der Anleger dieses ausgewogene Verhältnis zwischen Rendite und Risiko in
seiner Anlagestrategie? Vor allem welche Aktien, Fonds, Anleihen oder Derivate soll er bei
dieser schier unzähligen Vielfalt wählen.
Diese Fragestellung führt uns zur Asset-Allocation, die man als Hilfsmittel zur Optimierung
des Portfolios ansehen kann. Sie ist Ausdruck einer individuellen Betrachtung des Anlegers,
welcher Risiko-Typ er ist, was er von seiner Anlage erwartet, wie sicher seine Anlage sein
soll und vor allem, über welchen Zeitraum er investieren will. Daneben spielen die Gesamtvermögensstruktur
und die Liquidität des Anlegers eine gewichtige Rolle.
Das sind eine Menge Fragen, die es gilt zu beantworten. Daran lässt sich erkennen, dass der
Prozess der Asset-Allocation innerhalb des Portfoliomanagements sehr wichtig ist. In der folgenden
Arbeit werde ich versuchen, Antworten auf die Fragen zu geben, um damit die Wichtigkeit
der Asset-Allocation für das Portfolio aufzuzeigen.
Beginnen werde ich mit Grundlagen der Asset-Allocation, wie sie sich gliedert. Im Anschluss
daran werde ich die einzelnen Teilaspekte näher beleuchten. Zur plastischen Darstellung binde
ich Herrn Stefan von Fleißig in meine Arbeit mit ein und werde für ihn ein Portfolio zusammenstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GRUNDLAGEN

3. STRATEGISCHE ASSET-ALLOCATION

3.1. ASSET-ALLOCATION IM ENGEREN SINNE

3.2. LÄNDER-ALLOCATION (COUNTRY-ALLOCATION)

3.3. WÄHRUNGS-ALLOCATION

4. TAKTISCHE ASSET-ALLOCATION

4.1. BRANCHEN/LAUFZEIT/SCHULDNERDIVERSIFIKATION

4.2. TITELDIVERSIFIKATION

5. PORTFOLIO-KONSTRUKTION

5.1. THEORETISCHER ANSATZ

5.2. PRAKTISCHER ANSATZ

6. SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Asset-Allocation als zentrales Hilfsmittel zur Optimierung von Anlageportfolios. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie durch die strukturierte Aufteilung von Vermögenswerten auf verschiedene Anlageklassen, Länder und Währungen sowie durch taktische Diversifikationsentscheidungen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Risiko erzielt werden kann.

  • Grundlagen der strategischen vs. taktischen Asset-Allocation.
  • Methoden der internationalen Diversifikation und Währungsrisikosteuerung.
  • Portfolio-Konstruktion unter Berücksichtigung individueller Anlegerpräferenzen.
  • Empirische Einordnung der Asset-Allocation im Portfoliomanagement-Prozess.

Auszug aus dem Buch

3.1. Asset-Allocation im engeren Sinne

Die Aufteilung des Vermögens in unterschiedliche Asset-Klassen oder auch Anlagegattungen nimmt eine gewichtige, besser gesagt eine entscheidende Position für die Performance eines Portfolios ein. Einen maximalen Diversifikationseffekt erreicht man, wenn alle zur Verfügung stehenden Anlagegattungen berücksichtigt, werden außer sie sind miteinander positiv korreliert (vgl. Auckenthaler, 1991, S. 286).

Unterschieden werden die Anlagengattungen nach ihrer Handelbarkeit einmal nach standardisierten und zum anderen nach nicht-standardisierten Assets. Die Diversifikation beschränkt sich in der Praxisanwendung lediglich auf die standardisierten und handelbaren Anlageklassen, da sie im Gegensatz zu den nicht-standardisierten Assets täglich an den Börsen handelbar sind.

Die tägliche Handelbarkeit führt uns zu den Asset-Klassen Anleihen, Aktien und Geldmarkt und Cashinstrumenten, wie beispielsweise Geldmarktpapiere (vgl. Tilley/Latainer, 1985, S. 33).

Mit Hilfe von Investmentfonds und Derivaten lassen sich die eben erwähnten drei Asset-Klassen abbilden. Eine Ausnahmen bilden die Derivate, die charakteristisch betrachtet keine Asset-Klasse sind, jedoch aus praktischer Sicht bei der Einteilung standardisierter Assets berücksichtigt werden. Derivate haben Rendite-Risikoprofile, die sich aus anderen Asset-Klassen oder deren Kombination herstellen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Marktsituation und Einführung in das Konzept der Asset-Allocation als Antwort auf Anlageunsicherheiten.

2. GRUNDLAGEN: Definition der Asset-Allocation als Kernaufgabe im Portfoliomanagement zur strukturierten Vermögensaufteilung.

3. STRATEGISCHE ASSET-ALLOCATION: Analyse der langfristigen Ausrichtung und der Rolle der Benchmark zur Erfolgsmessung.

4. TAKTISCHE ASSET-ALLOCATION: Erläuterung der kurzfristigen Abweichungen von der Strategie zur Erzielung einer Outperformance.

5. PORTFOLIO-KONSTRUKTION: Zusammenführung theoretischer Modelle und praktischer Ansätze für eine individuelle Anlagestrategie.

6. SCHLUSSBEMERKUNG: Abschließende Betrachtung der Relevanz der Asset-Allocation für den langfristigen Anlageerfolg.

Schlüsselwörter

Asset-Allocation, Portfoliomanagement, Risikomanagement, Diversifikation, Rendite, Benchmark, Markowitz-Modell, Länder-Allocation, Währungs-Allocation, Anlageklassen, Anlagestrategie, Finanzmärkte, Volatilität, Portfoliooptimierung, Kapitalanlage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Asset-Allocation als Instrument zur systematischen Strukturierung und Optimierung von Investitionsportfolios unter Berücksichtigung von Risiko- und Ertragszielen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die strategische und taktische Asset-Allocation, die internationale Länder- und Währungsdiversifikation sowie die methodische Konstruktion individueller Portfolios.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Wichtigkeit der Asset-Allocation aufzuzeigen und zu erklären, wie Anleger durch strukturierte Entscheidungen eine effiziente Anlagemischung erreichen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen der Portfoliotheorie (u.a. Markowitz-Modell) mit praktischen Fallbeispielen zur Portfoliokonstruktion und wertet empirische Erkenntnisse aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Stufen der Asset-Allocation, von den Grundlagen über die strategische globale Ausrichtung bis hin zur taktischen Einzeltitelselektion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Asset-Allocation, Diversifikation, Rendite-Risiko-Verhältnis, Benchmark und Portfoliomanagement definiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen strategischer und taktischer Allokation so wichtig?

Die strategische Allokation legt den langfristigen Rahmen fest, während die taktische Allokation kurzfristige Marktmöglichkeiten nutzt, um innerhalb definierter Grenzen die Performance zu verbessern.

Was sagt das Beispiel des "Herrn von Fleißig" über den Anlageprozess aus?

Das Beispiel verdeutlicht, wie theoretische Modelle (wie die Risikoklassifizierung) in der Anlagepraxis angewendet werden, um individuelle Bedürfnisse in eine reale Depotstruktur zu übersetzen.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Asset-Allocation als Hilfsmittel zur Portfoliooptimierung
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Portfoliomanagement
Note
2,0
Autor
Stefan Seegert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
34
Katalognummer
V36695
ISBN (eBook)
9783638362436
ISBN (Buch)
9783638653688
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Asset-Allocation Hilfsmittel Portfoliooptimierung Portfoliomanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Seegert (Autor:in), 2004, Die Asset-Allocation als Hilfsmittel zur Portfoliooptimierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36695
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Leseprobe aus  34  Seiten
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