Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Gemeinwesenarbeit und Migration. Wie kann das Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig gestaltet werden?

Title: Gemeinwesenarbeit und Migration. Wie kann das Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig gestaltet werden?

Seminar Paper , 2017 , 22 Pages , Grade: 2,9

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit bezieht sich auf die Betrachtung des Handlungsfeldes Gemeinwesenarbeit und setzt dabei den Fokus auf das Thema Migration. Die Arbeit stellt einen Versuch dar, sich diesem Thema anhand der Fragestellung, wie ein Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig gestaltet werden kann, zu nähern.

Hierfür wird zunächst allgemein die Gemeinwesenarbeit betrachtet. Ein kurzer geschichtlicher Abriss gibt einen Einblick über die Entstehung und Entwicklung der GWA. Das darauffolgende Kapitel beschreibt das Handlungsfeld GWA, da das Konzept bemüht ist, alle Probleme und Schwerpunkte ganzheitlich im Stadtteil zu erfassen.

Auf Grundlage der Überlegung, dass sich Menschen vermehrt räumlich auf große Städte konzentrieren, schließt sich eine Betrachtung des sozialen Umfeldes der Menschen an. Da das Leben durch den Wohnort geprägt wird und der Alltag dort mit vielen Konflikten und Herausforderung behaftet ist, sollte die GWA geeignete Angebote bereitstellen, um die facettenreichen Herausforderungen zu bewerkstelligen.

Projekte der GWA unterliegen trotz allem Barrieren, die die Menschen daran hindern, Angebote anzunehmen. Das abschließende Kapitel schildert diese Hemmschwellen und erläutert mögliche Wege, um attraktive Projekte zu entwickeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegendes zur Gemeinwesenarbeit

3 Gemeinwesenarbeit als Handlungsfeld

3.1 Merkmale

3.2 Arbeitsweisen

4 Menschen in ihrem sozialen Umfeld

4.1 Der soziale Raum

4.2 Orte der Zusammenführung

5 Barrieren und Wege um Angebote anzunehmen

6 Schlussbemerkung

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Handlungsfeld der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Kontext von Migration und zeigt auf, wie ein langfristiges, gelingendes Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften gestaltet werden kann.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Gemeinwesenarbeit
  • GWA als Handlungsfeld sozialer Arbeit und deren Kernprinzipien
  • Bedeutung des sozialen Raums und die Rolle des Wohnumfelds
  • Herausforderungen, Barrieren und Lösungsstrategien für die soziale Inklusion
  • Ressourcenorientierte und wertschätzende Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen

Auszug aus dem Buch

3 Gemeinwesenarbeit als Handlungsfeld

„Als Ansatz zur Politisierung oder Beruhigung, als Reformstrategie von unten oder von oben, als Instrument oder Legitimation für Bürgerbenachteiligung, als dritte Methode oder als Arbeitsprinzip: GWA hat bisher alles durchgemacht, und keiner weiß mehr so recht, was sie „wirklich“ ausmacht“ (Vgl. Hinte/Karas, 1989, S. 31).

Gemeinwesenarbeit bleibt dennoch ein Handlungsfeld der sozialen Arbeit, welches langjährige Erfahrungen besitzt, die Lebensbedingungen in Sozialräumen zu verstehen und zu verbessern. Es ist ein langfristig angelegter Prozess, der die Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete und Disziplinen erfordert.

Die GWA als Arbeitsprinzip betrachtet die Aktivierung der Menschen in ihrer Lebenswelt als einen zentralen Aspekt. Die Menschen können auf Basis der Freiwilligkeit Charaktere für politisches, aktives Handeln werden und lernen sukzessiv, die Kontrolle über ihre Lebensverhältnisse wieder zu gewinnen.

Konkret konzentriert sich GWA ganzheitlich auf die Stadtentwicklung und deren Bewohner. Es werden Ressourcen des Stadtteils genutzt, um Defizite zu verringern und Lebensbedingungen zu verbessern.

Ziel ist einerseits eine Aufwertung von materiellen Bedingungen, wie z.B. der des Wohnraumes und der Existenzsicherung, einer Verbesserung der Infrastrukturen, indem Verkehrsanbindungen und Grünflächen angelegt werden, sowie Einkaufsmöglichkeiten entstehen und andererseits einer Optimierung von immateriellen Bedingungen, wie bspw. dem Gefüge sozialer Beziehungen oder der Partizipation.

Dabei wirkt nicht der Sozialarbeiter oder der Gemeinwesenarbeiter alleine, sondern das Prinzip sieht vor, die Menschen aktiv in den Veränderungsprozess ihrer Lebenswelt einzubinden, indem sie immer mehr die Kontrolle über ihre Lebensumstände gewinnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Migration und Integration im städtischen Raum ein und erläutert die zentrale Fragestellung, wie ein langfristiges Zusammenleben in diversen Gemeinschaften gelingen kann.

2 Grundlegendes zur Gemeinwesenarbeit: Das Kapitel bietet einen historischen Rückblick auf die Ursprünge der Gemeinwesenarbeit, von den amerikanischen Settlements über das Hull House bis hin zu modernen Ansätzen in Deutschland.

3 Gemeinwesenarbeit als Handlungsfeld: Hier werden die Rolle, Ziele und theoretischen Ansätze der GWA als ganzheitliches Arbeitsfeld innerhalb der sozialen Arbeit sowie deren methodische Prinzipien dargelegt.

3.1 Merkmale: Dieser Abschnitt beschreibt die spezifischen Kennzeichen der GWA, wie etwa die aktivierende Befragung, die Vernetzung von Akteuren und das Empowerment der Bürger.

3.2 Arbeitsweisen: Es werden die methodischen Arbeitsweisen, wie etwa die Komm- und Geh-Struktur und präventive Angebote, erläutert, um soziale Inklusion effektiv zu fördern.

4 Menschen in ihrem sozialen Umfeld: Das Kapitel beleuchtet den Einfluss der Globalisierung und Migration auf den städtischen Kontext und die Bedeutung der sozialräumlichen Arbeit.

4.1 Der soziale Raum: Hier werden raumtheoretische Ansätze diskutiert, die aufzeigen, wie Menschen sich Räume aneignen und welche Bedeutung diese für die Partizipation haben.

4.2 Orte der Zusammenführung: Dieser Teil analysiert das Wohnumfeld als zentralen Kernpunkt für Integration und beschreibt Herausforderungen wie Segregation in städtischen Gebieten.

5 Barrieren und Wege um Angebote anzunehmen: Das Kapitel identifiziert Hemmschwellen, die Menschen von der Inanspruchnahme sozialer Angebote abhalten, und skizziert Strategien zur Überwindung dieser Barrieren.

6 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, dass GWA durch eine wertschätzende und ressourcenorientierte Haltung einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Diversität im Sozialraum leistet.

7 Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Gemeinwesenarbeit, GWA, Migration, Soziale Arbeit, Sozialraum, Integration, Partizipation, Empowerment, Stadtentwicklung, Inklusion, Wohnumfeld, Diversität, Gemeinwesen, Soziale Probleme, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Gemeinwesenarbeit (GWA) in einer durch Migration und Diversität geprägten Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der GWA, die Gestaltung von sozialen Räumen, die Förderung von Partizipation sowie der Abbau von Barrieren bei der Nutzung sozialer Angebote.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Fragestellung, wie ein Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig und konstruktiv gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als theoretische Seminararbeit konzipiert, die Literaturanalyse und die Betrachtung bestehender Konzepte der Gemeinwesenarbeit miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die GWA als Handlungsfeld, die Bedeutung des sozialen Raums für Migranten, die Barrieren bei der Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen und konkrete Arbeitsweisen der GWA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gemeinwesenarbeit, Integration, Sozialraum und Partizipation charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die GWA laut Autor von punktuellen Bürgerinitiativen?

Im Gegensatz zu punktuellen Initiativen strebt die GWA eine ganzheitliche Erfassung aller Probleme im Stadtteil an, um langfristige Beständigkeit und Struktur für die Bürger zu schaffen.

Warum ist das Konzept des „Sozialen Raums“ für die Integration so entscheidend?

Der soziale Raum ist der Ort, an dem der Alltag abläuft; eine gelungene Integration erfordert hier die aktive Gestaltung des Umfelds durch die Betroffenen selbst.

Welche Rolle spielen „Peer-Helper“ in der GWA?

Peer-Helper wie Stadtteilmütter oder Jugendliche fungieren als Vermittler, die aufgrund ihrer eigenen kulturellen Identität Sprachbarrieren abbauen und das Vertrauen in die Angebote stärken.

Wie sollte laut Arbeit mit dem Thema „Vorurteile“ umgegangen werden?

Professionelle Fachkräfte sollen aktiv gegen verallgemeinernde Stereotype vorgehen, indem sie die Informationen dekonstruieren und den Fokus konsequent auf die individuellen Ressourcen der Menschen legen.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Gemeinwesenarbeit und Migration. Wie kann das Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig gestaltet werden?
College
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Grade
2,9
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
22
Catalog Number
V367138
ISBN (eBook)
9783668457324
ISBN (Book)
9783668457331
Language
German
Tags
Migration Gemeinwesenarbeit GWA divergente Gemeinschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Gemeinwesenarbeit und Migration. Wie kann das Zusammenleben in zunehmend divergenten Gemeinschaften langfristig gestaltet werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367138
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint