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L'article circonflexe. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll

Titel: L'article circonflexe. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll

Essay , 2016 , 2 Seiten

Autor:in: Andrea Dexheimer (Autor:in)

Französische Philologie - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es handelt sich um einen Kurz-Essay zum accent circonflexe in der französischen Rechtschreibreform 2016.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll

2. Verwandlungen im Schriftbild

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sprachlichen Reformen, insbesondere der Reduzierung von Akzenten wie dem accent circonflexe im Französischen, und deren Auswirkungen auf gesellschaftliche Denkmuster. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Was zeigt es über die Entwicklung gesellschaftlicher Denkmuster, wenn die Akzente der Sprache zum Ziel einer Reform werden?

  • Sprachreformen als Spiegel gesellschaftlicher Wandlungsprozesse
  • Vergleich der Reduzierung des accent circonflexe mit der deutschen Rechtschreibreform
  • Manipulation von Denkweisen durch Sprachentwicklungen
  • Historische und politische Kontexte von Sprachveränderungen
  • Sprache als Instrument der gesellschaftlichen Realitätsgestaltung

Auszug aus dem Buch

Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll

Die Maschinerie des Terrorismus wütet und die Masse der Menschen auf der Suche nach Exil bekommt den wirtschaftlich kompakten Namen ‘Flüchtlingskrise’. Der Nachhall des Anschlags auf das Pariser Gesellschaftsleben ist noch nicht verklungen, während die französische Rechtschreibereform nach 26 Jahren im Februar 2016 erneut an Aktualität gewinnt. Neben zwei weiteren Änderungen mit der französischen Rechtschreibereform wird insbesondere eine Reduzierung des accent circonflexe diskutiert. Vergleichbar mit der Veränderung des Schriftbildes im Deutschen, durch die Reduzierung der Anwendungsfälle für das sprachliche Symbol ‘ß’, gilt für den accent circonflexe ab September diesen Jahres, manifestiert in den Schulbüchern, ein minimierter Gebrauch.

Weder der accent circonflexe noch das ß werden zunächst gänzlich aus der Schrift, untrennbar von der Sprache, aber eben auch dem Denken französischer und deutscher Sprecher verschwinden. Beide Reformen sind in der 90er Jahren angesetzt und finden Ihre Durchsetzung in der aktuellen Gegenwart. Wobei der verminderte Gebrauch des Symbols ß im Jahre 2004 realisiert wurde und sich gegenwärtig nur noch als eine Rarität der Sprache darstellt. Ähnlich wird es wohl dem accent circonflexe ergehen. Ob die reduzierte Anwendung einem tatsächlichen Ausschleichen der Zeichen entspricht, wird sich erst einige Generationen und Reformen später zeigen, bisher kann nur eine dahingehende Tendenz beobachtet werden. Zunächst jedoch ist die öffentliche Resonanz stark.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und vergleicht die aktuelle französische Rechtschreibreform mit der deutschen Reform zur Reduzierung des Symbols 'ß'.

2. Verwandlungen im Schriftbild: Dieser Abschnitt analysiert die historische Bedeutung von Schriftzeichenveränderungen und stellt die kritische Frage nach den Auswirkungen dieser Reformen auf gesellschaftliche Denkmuster.

Schlüsselwörter

Rechtschreibreform, accent circonflexe, Sprache, Denken, Gesellschaft, Sprachwandel, Schriftsprache, Reform, Manipulation, Kultur, Identität, Sprachwissenschaft, Schriftbild, Deutschland, Frankreich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse sprachlicher Reformen und deren potenzieller Einflussnahme auf die Denkweisen einer Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören Sprachsoziologie, orthografische Reformen im Französischen und Deutschen sowie die Verknüpfung von Sprachentwicklung mit politisch-gesellschaftlichen Trends.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, was die Reform von Akzenten in einer Sprache über die Entwicklung gesellschaftlicher Denkmuster aussagt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytisch-diskursiven Ansatz, der aktuelle Sprachreformen in einen größeren soziokulturellen und historischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Wandel des Schriftbildes, der Vergleich von Sprachnormierungen sowie die theoretische Gefahr einer aktiven Manipulation des Denkens durch Sprachvorgaben diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Sprachwandel, Rechtschreibreform, gesellschaftliche Denkmuster und kulturelle Identität charakterisiert.

Welche Rolle spielt der accent circonflexe konkret?

Der accent circonflexe wird als Beispiel für eine Spur in der Sprache angeführt, deren Reduzierung als Indikator für den Verlust von Zwischentönen und Spielräumen im gesellschaftlichen Diskurs gedeutet werden kann.

Wie bezieht sich die Arbeit auf die deutsche Rechtschreibreform?

Der Autor zieht Parallelen zur Reduzierung des 'ß', um zu verdeutlichen, dass Sprachreformen nicht nur orthografische, sondern auch kulturelle Anpassungsprozesse sind, die oft erst langfristig ihre volle Wirkung zeigen.

Ende der Leseprobe aus 2 Seiten  - nach oben

Details

Titel
L'article circonflexe. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll
Autor
Andrea Dexheimer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
2
Katalognummer
V367351
ISBN (eBook)
9783668469082
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wenn denken sprache akzenten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Dexheimer (Autor:in), 2016, L'article circonflexe. Wenn das Denken durch die Sprache an Akzenten verlieren soll, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367351
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Leseprobe aus  2  Seiten
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