Als UnternehmensgründerIn kann man zur Sicherung seines Lebensunterhaltes in der Gründungsphase finanzielle Unterstützung erhalten.
Dafür muss man seine persönlichen und fachlichen Qualifikationen beweisen, zum Beispiel mittels fundiertem Businessplan. Das Existenzgründungsvorhaben wird dann begutachtet. Als Bewertungsgrundlage legt man der fachkundigen Stelle eine Beschreibung des Existenzgründungsvorhabens, den Lebenslauf, einen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, eine Umsatz- und Rentabilitätsplanung sowie den Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit vor.
Erst wenn die Tragfähigkeit der Existenzgründung bestätigt ist, erhält man den Zuschuss.
Mit der Vorlage dieses Businessplans hatte die Autorin Erfolg und den wünscht sie auch Ihnen!
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Zusammenfassung
3. Lebenslauf des Gründers
4. Rechtsform
5. Standort und Einzugsgebiet
6. Leistungsangebot
7. Zielgruppe
7. Angebotsstärken
8. Schwächen
9. Marktumfeld und Potential
10. Mitbewerberanalyse
11. Umsatzplanung
12. Kostenplanung
13. Investitionsplanung
14. Liquiditätsplanung
15. Rentabilitätsplanung
16. Finanzierungsplanung
17. Marketing / Vertrieb
18. Rechtliche Voraussetzung
19. Risikoanalyse
20. Ziele und Visionen
21. Zeitplan
22. Fragebogen zum Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit
23. Muster Unterrichtsvertrag
24. Hilfreiche Adressen für Existenzgründer
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines fundierten Businessplans für die Existenzgründung als selbstständiger Nachhilfelehrer. Das Dokument dient primär als Grundlage für die Beantragung des Gründungszuschusses bei der Bundesagentur für Arbeit und bildet ein strukturiertes Konzept zur langfristigen Sicherung des Lebensunterhalts.
- Entwicklung eines marktfähigen Dienstleistungskonzepts für Nachhilfe und individuelle Förderung.
- Durchführung einer detaillierten Marktanalyse und Mitbewerberbewertung im Bereich der privaten Nachhilfe.
- Detaillierte Finanz- und Investitionsplanung inklusive Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsprognosen.
- Strategien für Marketing, Vertrieb und Akquise zur nachhaltigen Kundenbindung.
- Anleitung und Hilfestellung durch bereitgestellte Vorlagen wie Musterverträge und offizielle Fragebögen.
Auszug aus dem Buch
1. Zusammenfassung
Der Existenzgründer wird sich im Bereich der Schüler-Nachhilfe selbstständig machen. Die Existenzgründung als Nachhilfelehrer erfordert keine speziellen rechtlichen Voraussetzungen, da für diese Tätigkeit keine besondere Berufsausbildung nötig ist. Jedoch verfügt der Gründer über eine langjährige pädagogische Berufserfahrung.
Das Leistungsangebot umfasst die Erteilung von Nachhilfeunterricht für Schüler in allen gängigen Fächern, Crashkurse auch in den Ferien sowie individuellen Unterricht auch für Erwachsene. Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters, die Versäumtes oder Nicht-Verstandenes nachholen sollen oder etwas völlig Neues lernen möchten. Außerdem bietet das Institut Übersetzungen an und wird in Zukunft auch Dyskalkulie- und Legasthenietraining anbieten. Dies ist ein Mangel im Einzugsgebiet.
Deutsche Schüler sind im internationalen Vergleich mittelmäßig, so die Ergebnisse der Pisa Studien. Fehlende Fachbetreuung am Nachmittag, zu große Klassen, Unterrichtsausfall und überlastete Familien werden unter anderem als Ursachen genannt. Eltern geben etwa eine Milliarde Euro pro Jahr für den Zusatzunterricht aus, Tendenz steigend. Die größten Probleme haben deutsche Schüler in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Erläutert die Voraussetzungen für freiberufliche Nachhilfelehrer und den Zweck dieses Businessplans als Grundlage für den Gründungszuschuss.
2. Zusammenfassung: Bietet einen kompakten Überblick über das Gründungskonzept, die Zielsetzung, das Marktpotenzial und die Finanzplanung.
3. Lebenslauf des Gründers: Detailliert die persönliche Qualifikation, Berufserfahrung und Ausbildung des Gründers.
4. Rechtsform: Legt fest, dass das Unternehmen als Einzelunternehmen geführt wird.
5. Standort und Einzugsgebiet: Analysiert die demografische Eignung und die infrastrukturelle Lage des Standorts für das Nachhilfeinstitut.
6. Leistungsangebot: Beschreibt das pädagogische Portfolio inklusive Einzel- und Gruppenunterricht, Spezialkurse und zukünftige Erweiterungen.
7. Zielgruppe: Definiert die primären Kundenkreise nach Alter, Schulform und Bedarf.
7. Angebotsstärken: Hebt die Vorteile der individuellen Betreuung und Flexibilität für den Kunden hervor.
8. Schwächen: Benennt kritische Faktoren wie die Abhängigkeit vom Gründer und das anfängliche Fehlen von Referenzen.
9. Marktumfeld und Potential: Analysiert den Bildungsmarkt, aktuelle Trends und die Nachfrage nach privatem Zusatzunterricht.
10. Mitbewerberanalyse: Bewertet die lokale Konkurrenz hinsichtlich Angebot, Preisstruktur und Vertragsgestaltung.
11. Umsatzplanung: Projiziert die Einnahmen für die ersten drei Jahre basierend auf kalkulierten Stundensätzen.
12. Kostenplanung: Detailliert den Finanzbedarf unter Berücksichtigung von Marketingkosten und geringem Investitionsaufwand.
13. Investitionsplanung: Beschreibt den geringen Kapitalbedarf, da technische Ausrüstung bereits vorhanden ist.
14. Liquiditätsplanung: Visualisiert den monatlichen Cashflow und die Phasen der Etablierung des Kundenstamms.
15. Rentabilitätsplanung: Stellt die prognostizierten Erträge den Kosten gegenüber, um die Wirtschaftlichkeit aufzuzeigen.
16. Finanzierungsplanung: Erläutert die Deckung des Kapitalbedarfs durch Eigenmittel.
17. Marketing / Vertrieb: Skizziert Strategien zur Kundengewinnung über Empfehlungen, Online-Präsenz und klassische Werbung.
18. Rechtliche Voraussetzung: Bestätigt die unkomplizierte Gründungssituation als Freiberufler.
19. Risikoanalyse: Bewertet die Risiken der Gründung und entsprechende Absicherungsmaßnahmen.
20. Ziele und Visionen: Formuliert kurz- und langfristige strategische Meilensteine.
21. Zeitplan: Listet die wesentlichen Schritte von der Anmeldung bis zur Website-Veröffentlichung auf.
22. Fragebogen zum Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit: Dokumentiert die Antworten zur offiziellen Beantragung der Förderung.
23. Muster Unterrichtsvertrag: Liefert eine rechtssichere Vorlage für das Vertragsverhältnis mit Kunden.
24. Hilfreiche Adressen für Existenzgründer: Verweist auf weiterführende Beratungsangebote, Fachverbände und Informationsportale.
Schlüsselwörter
Businessplan, Schüler-Nachhilfe, Existenzgründung, Gründungszuschuss, Finanzplanung, Pädagogik, Nachhilfeunterricht, Marketing, Marktanalyse, Einzelunternehmen, Bildungsmarkt, Förderprogramme, Umsatzplanung, Lehrkräfte, Kundenakquise.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Es handelt sich um einen detaillierten Businessplan für die Gründung eines privaten Nachhilfeinstituts, der als Vorlage für die Beantragung von Fördermitteln bei der Bundesagentur für Arbeit dient.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit umfasst die Geschäftsidee, die Markt- und Mitbewerberanalyse, eine umfassende Finanz- und Rentabilitätsplanung sowie strategische Ansätze für Marketing und Vertrieb.
Was ist das primäre Ziel der Gründung?
Das Ziel ist der Aufbau einer selbstständigen Existenz als Nachhilfelehrer durch die Vermittlung von fundiertem Wissen in einer Umgebung, die sich durch hohe individuelle Betreuungsqualität auszeichnet.
Welche wissenschaftliche bzw. konzeptionelle Methode wird verwendet?
Der Businessplan nutzt eine strukturierte betriebswirtschaftliche Analyse, die Marktpotenzial, Wettbewerb und Finanzkennzahlen (Umsatz-, Kosten-, Liquiditätsplanung) kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die operative Ausarbeitung der Geschäftstätigkeit, von der Standortwahl über das Leistungsangebot bis hin zur konkreten Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung für die ersten drei Jahre.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?
Die wichtigsten Begriffe sind Existenzgründung, Nachhilfe, Finanzplanung, Marketing, Kundenbindung und freiberufliche pädagogische Tätigkeit.
Wie geht die Gründerin mit dem Risiko der Konkurrenz vor Ort um?
Durch geschicktes Marketing, den Fokus auf persönliches Empfehlungsgeschäft und eine hohe Servicequalität grenzt sich das Angebot gezielt von großen Franchise-Anbietern ab.
Warum ist das Gründungsrisiko laut der Autorin gering?
Aufgrund des sehr niedrigen Kapitalbedarfs, da das Home-Office und die notwendige technische Ausstattung bereits vorhanden sind, ist das finanzielle Risiko überschaubar und steuerbar.
- Arbeit zitieren
- Ilka Irle (Autor:in), 2017, Businessplan Schüler-Nachhilfe. Gründungskonzept eines Nachhilfeinstituts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367847