Solon als Begründer der attischen Demokratie


Hausarbeit, 2016

11 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitende Worte

Vorsolonische Zeit

Die Person Solon

Leben

Politische Dichtungen

Weltanschauung

Solonische Reformen

Seisachtheia

Weitere Maßnahmen und Gesetze

Die timokratische Ordnung

Die solonische Verfassungsänderung

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Einleitende Worte

Ich erkenne, und Schmerz liegt in meinem Herzen, wenn ich das älteste Land Joniens darniederliegen sehe.“

Dies war eine der berühmtesten Aussagen Solons, einen der wohl wichtigsten Reformer des alten Athens und Mitbegründer der attischen Demokratie. Als im 6. Jahrhundert vor Christus Athen in einem zu versinken drohte, nahm Solon die Rolle als Diallektés zwischen Adel und Bauerntum ein und wurde oberster Staatsmann. Im Bereich Politik, Wirtschaft, des Handels und der Gesellschaft konnte Solon viele Reformen vollziehen.

Die folgende Arbeit befasst sich mit den größten und bekanntesten „solonischen Reformen“. Auch die Zeit vor Solon wird kurz beleuchtet. Daraus ergibt sich die Forschungsfrage, wie sich das Leben in Athen nach den Reformen des Solon veränderte und welche Probleme blieben. Auch auf die Person „Solon“ wird eingegangen.

Als Forschungsliteratur und Quellen dienen vor allem Karl Hönns „Solon“ und Karl Welweis „Athen – Vom neolithischen Siedlungsplatz zur archaischen Großpolis“, sowie Aristoteles „Der Staat der Athener“.

Da diese Arbeit im Rahmen eines Proseminars Verwendung findet, werden einzelne, wichtige Aspekte, nur spärlich beleuchtet. Alles andere würde den Rahmen bei weitem sprengen.

Vorsolonische Zeit

Das 7. Jahrhundert v. Chr. war für Athen eine Zeit der Krisen. Grund dafür war die Verteilung des Vermögens. Konflikte herrschten zwischen dem Adel, dem Bauerntum und den Handwerkern.

In dieser Zeit kam es dazu, dass sich die Vornehmen und die einfachen Leute über lange Zeit hin bekämpften.

Eine neue wohlhabende Schicht bestehend aus Bauern und Händlern, welche Vermögen ansammeln konnten, entwickelte sich. Diese hatten jedoch kein politisches Mitspracherecht.

Auch gerieten immer mehr Bauern in eine große Abhängigkeit der Großgrundbesitzer. Die kleinen und mittleren Bauern verloren nach und nach ihre Existenzgrundlage. Dadurch waren sie gezwungen, Darlehen aufzunehmen. Wenn sie diese nicht mehr abbezahlen konnten, war der einzige Weg der Gang in die Sklaverei. Bis Solon war es möglich, die Schulden mit dem eigenen Körper abzubezahlen. Die wesentlichsten Faktoren der athenischen Krise im 6. Jhdt. v. Chr. waren also die Hektemoroi, die Schuldknechtschaft, der viele Athener unterlagen und die übertriebene Maßlosigkeit der Adeligen waren. Zu dieser Zeit waren die politischen Institutionen von genossenschaftlichen Organisationsformen und Wehrordnungen geprägt. Diese wurden Phratrien und Phylen genannt. Jede Phyle war in Trittyen geteilt, diese teilten sich wiederum in 360 Gene.

Die Gesellschaft gliederte sich in drei Teile. In die sogenannten Eupatriden, welcher der Adel war, den Demos, also das Volk und den Pelatai, welche die Unfreien waren. Die wichtigsten Ämter waren der Archon epynomos, diesem oblagen die Leitung der Staatsgeschäfte, das Amt des Archon basileus und des Polemarchos. Dem Rat am Areopag wurden unter Drakon noch mehr Rechte zugeteilt. Er hatte eine beratende Funktion. Dieser Rat hielt auch ab und an die Strafgewalt und das sogenannte Blutgericht ab. Durch Drakon, dem ersten Gesetzgeber, wurden die richterlichen Funktionen an Thesmotheten, welches ein sechsköpfiges Beratungsgremium für die Rechtspflege war, übertragen. Um 621/620 v. Chr. erließ Drakon das Gesetz, welches politische Rechte an den Hoplitai anvertrauten. Dadurch hatten nur die Reichen ein Mitspracherecht in der Politik. Dies führte zu einer Erhebung des Volkes. Durch diese Unzufriedenheit der Bevölkerung entstand eine innere Krise in Athen und führte zum Ausbruch eines Bürgerkrieges. Nachdem sich die feindlichen Parteien lange Zeit bekämpft hatten, einigten sie sich darüber, einen Schiedsrichter einzusetzen. Dieser war Solon. Er wurde zum Archon gewählt und die Staatsgewalt wurde ihm übertragen.

Die Person Solon

Leben

Solon wurde als Sohn der Exekestides, einem Mann, der nach Vermögen und Ansehen sich nicht über das Mittelmaß der Bürger erhob, von Abkunft aber einer der ersten Familien angehörte, geboren. Denn er zählte zum Geschlecht der Kodros. Solons Mutter soll mit der Mutter des Peisistratos verwandt gewesen sein. Dies hatte später Einfluss in der Politik. Solon wandte sich als junger Mann dem Handel zu, zu jener Zeit ein Zeichen eines „vorurteilsfreien Geistes“. Er handelte mit Öl, Keramik- und Metallarbeiten. Er reiste viel von Hafen zu Hafen. Diese Reisen soll Solon nicht aus Gründen des Gelderwerbs getätigt haben. Sein vorrangiges Ziel galt dem Erweitern seines Wissens und der Erfahrungen.

„Greis schon wird´ ich, doch stets lern ´ich noch vieles hinzu.“

Sein erstes Ziel war das kleinasiatische Ionien. Auch markante Städte wie Rhodos und Milet lagen auf seiner Reiseroute. Des Weiteren gingen seine Reisen in das orientalische Ägypten, welches ihn bei seiner Gesetzgebung prägen sollte. Als ein Mann der die Welt gesehen und sein Gesichtsfeld vielfach erweitert hatte, kehrte Solon nach Athen zurück.

Politische Dichtungen

Seine wohl berühmteste und schönste vollständig erhaltene Elegie, ist das „Gebet an die Musen“. Dieses Werk gilt als eine „theologische-rechtliche Unterbauung seiner staatsmännischen Sendung“. Solon setzte sich in diesem Werk mit der Versklavung der Armen an Gläubigern auseinander, sowie mit einer Klage an die Reichen, deren Gier keine Grenzen kennt.

So beklagte Solon die Vermögensverteilung in Athen. Die Eunomie ist zum Teil im Stil der Epik verfasst.

Es folgt ein Auszug aus Eunomie:

„Unsere Stadt wird nie nach des Zeus Schicksale zu Grund gehen, Und der unsterblichen und seligen Götter Beschluss; Solch hochheldengemute Behüterin, vatergewalt´ge Pallas Athene, hält schützende Hände darob. Aber sie selbst sind Willens, die mächtige Stadt zu verderben. Bürger, in törichtem Sin gebend dem Gelde Gehör; und die Berater des Volkes sind Frevler, welcher bereit ist, Dass aus frechem Begehrn mancherlei Leiden sie trifft; Denn nicht können sie wehren der Sättigung, noch an der Mahlzeit. Mit fiedfertiger Ruh schmücken den nahen Genuss (Sättigung zeugt Hochmut, wenn Reichtums Fülle gestellt ist)“

Weltanschauung

Die Adeligen, waren nach Solon, nicht unbedingt „die Guten“, als die sie sich selbst betrachteten. Im Umkehrschluss waren die Angehörigen der niederen Schichten nicht unbedingt „die Schlechten“. Sein Ziel war es, den Geist in den Vordergrund rücken zu lassen. Abstammung, äußeres Ansehen, Reichtum und die Macht sollten nur zweitrangig sein. Solons Ideal wird zusammengefasst in dem Wort „Eunomia“, dem wohlwollenden Regiment der Gesetze und dem Gehorsam der Bürger ihnen gegenüber. Generell fand eine wechselseitige Durchdringung von Ethik und Politik im Weltbild Solons statt. Diese Ansichten brachte er später in seine Gesetze ein. Mit seinen politischen Änderungen wollte er erreichen, dass beide Seiten zufrieden gestellt wurden und keine bevorzugt wurde.

Solonische Reformen

Der Kampf zwischen Adel und der Menge dauerte an. Man entschied sich einen Diallektés, einen Schiedsrichter einzusetzen, der die Verhältnisse wieder anpasste. Solon wurde zum Gesetzgeber und Archon für das Jahr 594/93 und bekam uneingeschränkte Vollmachten. So begann Solon mit seinem umfassenden Reformwerk.

Seisachtheia

Die allgemeine Schuldentilgung und Beseitigung der Schuldknechtschaft wird Seisachtheia genannt. Dies ist eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung. Solon selbst bezeichnet sie als seine wichtigste Leistung. Für weite Teile des Demos, also des Volkes, bedeutete sie allerdings eine Enttäuschung, da größere Hoffnungen in diese Reform gesetzt wurden. Der Erlass von Schulden betraf den öffentlichen und privaten Bereich. Solon erließ ein Verbot über den Verkauf der Hektemoroi, sowie den des eigenen Leibes. Menschen aus sklavenähnlichen Umständen im eigenen Land sowie ins Ausland verkaufte Sklaven, konnte Solon mit der Seisachtheia befreien. Sie wurden zurückgekauft, freigekauft und ausgelöst. Durch die Aufhebung der Hektemoroi wurde die Abhängigkeit der Kleinbauern von den Adeligen abgeschafft. Durch die Befreiung der ärmsten Teile der Bevölkerung konnte ein Grundstein für das bürgerliche Gemeinwesen geschaffen werden. Wie der Rückkauf und Freikauf der Schuldsklaven genau erfolgte und wie man genau die richtigen Leute finden konnte, ist jedoch nicht bekannt. Die Seisachtheia war somit eine der folgenreichsten und wichtigsten Maßnahmen Solons. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Solon nur die Versklavung von attischen Bürgern untersagte. Die Sklaverei im Allgemeinen verbot er nicht, deshalb war dies noch immer ein Faktor in Athen. Trotz dieser Maßnahmen waren die attischen Bürger unzufrieden. Sie hatten sich mehr erwartet. Da die Bauern erwarteten, dass sämtliche Ländereien neu verteilt würden und die Reichen forderten, dass die alte Ordnung wieder hergestellt oder wenigstens nur kleinere Änderungen vollzogen werden würden, entstanden viele feindliche Haltungen. Solon stellte sich aber auf keine der beiden Seiten und ignorierte, dass er so von beiden Seiten gehasst wurde.

Weitere Maßnahmen und Gesetze

Solon beschränkte sich aber nicht nur auf die Schuldgesetze. So erließ er das Gesetz des Grundstückmaximums. Dies war ein Verbot, ein Grundstück in beliebig großem Umfang zu erwerben. Das Ziel dieser Maßnahme war es, den kleinen und mittleren Grundbesitzern ihr Grundeigentum für die Zukunft zu sichern. Er erließ auch ein Wasser– und Zisternenrecht. Da Attika ein wasserarmes Land war, war diese Neuordnung der Wasserverhältnisse wichtig. Attika wurde weder durch Flüsse noch durch Seen mit Wasser versorgt. Man musste sich mit gegrabenen Brunnen begnügen. Als Vorbild diente die Wasserversorgung des Orients, welche eine überlegene Bewässerungstechnik zur Verfügung hatte. Er bestimmte, dass ein öffentlicher Brunnen bis zu vier Stadien im Umkreis gemeinschaftlich sein sollte. Auch erwähnenswert ist das Pflanzungs- und Grenzrecht. Hierbei wurden Vorschriften über die Begrenzung der Pflanzungen erlassen. Dies verfolgte den Zweck, das benachbarte Grundstück nicht anzutasten. Solon erließ auch ein Verbot für Abtreibung und Töchterverkauf. Töchter und Schwestern durften nur dann verkauft werden, wenn sie beim Umgang mit einem Mann ertappt wurden. Diese Bestimmung sollte verhindern, dass Töchter aus Armutsgründen verkauft würden. Die Abtreibung wurde auch verboten. Dies wird als Auftakt des „Hippokratischen Eides“ betrachtet. Die Versorgungspflicht gegenüber den Eltern wurde eingeführt und die Witwen- und Waisenpflege geregelt. Verstümmelte und Invalide wurden vom Staate versorgt. Es war der Anfang eines Invalidenschutzes, welcher noch im späteren Athen weiter geregelt wurde. Eine Begrenzung der Mitgift bei Heirat folgte. Damit wurde verhindert, dass aus der Heirat ein Geschäft wird. Es gab auch Verfügungen über Schadenersatz für angerichteten Tierschaden, ebenso über das Halten bissiger Hunde. Der Herr musste auch für seinen Sklaven haften.

Die timokratische Ordnung

Auch eine Änderung der Gesellschaft wurde durch Solon erwirkt. Die Grundform der gesellschaftlichen Ordnung, die vier Phylen, blieb bestehen, sie trat jedoch in den Hintergrund. Es wurden vier solonische Schätzungs- und Zensusklassen eingeführt, welche nach dem Jahreseinkommen eingeteilt wurden. Bei dieser Einteilung wurde die Abstammung nicht berücksichtigt, dafür wurde nach Vermögensklasse und Vermögenstaxierung eingeteilt. Für einen gesellschaftlich anerkannten Rang war somit nicht mehr nur die familiäre Herkunft relevant. Durch diese Einführung wurde der Sieg über das gentile Prinzip besiegelt. Die vier Klassen waren die Pentakosiomedimnoi, die Hippeis, die Zeugiten und die Theten. Diese Begriffe waren schon in der vorsolonischen Zeit bekannt. In erster Linie wurde nach Ertrag des Bodens eingeteilt, weiters nach Geld- und Viehbesitz. Die richtige Justierung der Hohlmaße und Drachmen, also der Gewichte, hatte eine große Bedeutung für die solonische Klasseneinteilung. Ein Scheffel entsprach ein Metretes Öl, einem Schaf, ein Fünftel von einem Rind und einer Drachme.

Pentekosiomedimoi bedeutet so viel wie „fünfhundert-Scheffler“. Dies wiederum, dass die Angehörigen dieser Gruppe mindestens 500 Scheffel Getreide hatten, beziehungsweise das gleiche Maß an Öl, Vieh und Wein. In dieser Gruppe fanden sich Reiche, Neureiche, Großgrundbesitzer sowie vermögende Handelsleute wieder. Nur Mitglieder dieser Gruppe konnten die höchsten Ämter des Archontats und des Schatzmeisters erreichen.

Zur Gruppe Hippeis gehörten Leute, welche 300 Scheffel an trockenen bzw. flüssigen Erträgen erbringen konnten. Obendrein hatten Menschen dieses Standes ein Pferd. Auf Grabsteinen wurden oft Pferde abgebildet. In verschiedenen Werken wird diese Gruppe auch als Ritter bezeichnet.

Zeugiten waren jene , die 200 Scheffel erwirtschafteten. Meistens waren dies Kleinbauern, welche ein Ackergespann von zwei Arbeitspferden oder Ochsen besaßen. Den Zeugiten war der Zugang zu niederen Regierungsstellen vorbehalten. Der Aufstieg eines Zeugiten zum Hippeis war relativ einfach.

Die restlichen Personen, welche das Bürgerrecht Athens besaßen wurden Theten genannt. Die Besitzlosen, die ländlichen und die gewerblichen Lohnarbeiter, sowie die Kleinkaufleute befanden sich in dieser Gruppe. Bis zu Solon waren die Theten rechtlos. Durch seine Maßnahmen konnten sie zwar noch immer keine politischen Rechte ausüben, hatten aber Mitspracherecht. Dieses hatten sie in der Volksversammlung und im Volksgericht. Demzufolge mussten sie aber auch ihren Anteil an der Verteidigung der Polis leisten.

[...]


Aristot. Ath. pol. 5.2.

Vgl. Aristot. Ath. pol. 4.2.

Weiler Ingomar, Grundzüge der politischen Geschichte des Altertums, Wien, 1998.

Aristot. Ath. pol. 4.3.

Aristot. Ath.pol. 4.4.

Vgl. Plut.Sol. 23.

Vgl. Hönn Karl, Solon- Staatsmann und Weiser, Wien, p.54.

Vgl. Plut.Sol.23.

Vgl. Plut.Sol.22.

Alt Karin, Solons Gebet zu den Musen, In: Hermes. 107. H4,1979, p.389–390.

Vgl. Hönn, Karl, Solon, p.68.

Gudopp- von Behm Wolf-Dieter, Solon von Athen und die Entdeckung des Rechts, 2009, p.121-124.

Welwei, Vom neolithischen Siedlungsplatz, p.161.

Hönn Karl, Solon, p.74.

Austin Michel, Gesellschaft und Wirtschaft, p.191.

etwa 700m

Hönn Karl, Solon p.78-88.

Vgl. Gudopp von Behm,p.129-130.

Vgl. Gudopp von Behm,p.130-131.

Weizen oder Gerste

39 Liter

Vgl. Hönn Karl, Solon p.96.

Vgl. Gudopp von Behm,p.130.

Vgl. Gudopp von Behm,p.131.

Vgl. Aristot. ath. pol. 7,4.

Vgl. Hönn Karl, Solon, p.97.

Vgl. Gudopp von Behm, p.132.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Solon als Begründer der attischen Demokratie
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz
Note
1
Autor
Jahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V367909
ISBN (eBook)
9783668463141
ISBN (Buch)
9783668463158
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Solon, demokratie, attika, demos, Begründer, Griechenland, Athen
Arbeit zitieren
Andreas Schmidt (Autor:in), 2016, Solon als Begründer der attischen Demokratie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367909

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