Selbstwirksamkeitserwartung ist ein Bewertungsmaßstab eines Menschen, bezogen auf seine Handlungskompetenz. Sie beschreibt die erwerbbare Fähigkeit, die sich selbst zugesprochen wird, mit einer Situation umzugehen, beziehungsweise eine Handlung ausführen zu können. Hierbei spielen im Detail drei unterschiedliche Aspekte eine Rolle. Das Niveau bezeichnet die Schwierigkeit der Aufgabe, der Allgemeinheitsgrad die Anzahl der Situationenin denen die Tätigkeit oder das Verhalten tatsächlich ausgeführt werden kann und die Gewissheit, wie sicher sich eine Person ist, wirklich das Verhalten umzusetzen. Die Kompetenzerwartung stellt keinen fixen Wert dar. Sie kann im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung durch direkte, indirekte, symbolische Erfahrung oder Gefühlserregung erworben werden.
Inhaltsverzeichnis
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Erklärung des Begriffs Selbstwirksamkeitserwartung
1.2 Fragebogen sportliche Aktivität
1.3 Recherche Selbstwirksamkeitserwartung
2 LITERATURRECHERCHE ZU KÖRPERLICHER AKTIVITÄT
3 BERATUNGSGESPRÄCH
3.1 Einordnung der Kundin in ein Modell des Gesundheitsverhaltens
3.2 Rolle des Beraters
3.3 Gesprächsverlauf am Fallbeispiel 1
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse der Selbstwirksamkeitserwartung sowie der Bedeutung körperlicher Aktivität für die Gesundheitsförderung. Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit mit der praktischen Anwendung in einem Beratungskontext zu verknüpfen, um Klienten bei einer nachhaltigen Verhaltensänderung zu unterstützen.
- Grundlagen und Definition der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura
- Analyse von internen und externen Einflussfaktoren auf sportliche Aktivität
- Wissenschaftliche Aufarbeitung relevanter Studien zur Selbstwirksamkeit in der Rehabilitation
- Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität, Gesundheit und Lebensstil
- Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) in der Beratungspraxis
Auszug aus dem Buch
3.3 Gesprächsverlauf am Fallbeispiel 1
Die Kundin betritt das Studio und sieht mich am Empfang. Ich komme ihr mit einem Lächeln entgegen.
Arno: Guten Tag Heike, herzlich willkommen und schön das du es einrichten konntest heute eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Freust du dich schon?
Heike: Auf jeden Fall! Ich bin wirklich ganz froh jetzt endlich was zu verändern.
Arno: Na dann bist du hier genau richtig, komm rein und nimm gerne Platz, möchtest du noch einen Kaffee oder ein Glas Wasser bevor wir starten?
Heike: Ein Glas Wasser wäre super! Ich habe den ganzen Tag noch nichts getrunken außer Kaffee im Büro.
Wir setzen uns nebeneinander und trinken gemeinsam ein Glas Wasser.
Zusammenfassung der Kapitel
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung und untersucht mittels eines Fragebogens sowie der Literaturrecherche, welche persönlichen und externen Faktoren das Gesundheitsverhalten beeinflussen.
2 LITERATURRECHERCHE ZU KÖRPERLICHER AKTIVITÄT: Hier wird der gesundheitliche Stellenwert körperlicher Aktivität erörtert und die Relevanz von Präventionsprogrammen zur Reduktion gesundheitlicher Risiken im Alltag verdeutlicht.
3 BERATUNGSGESPRÄCH: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit der Beratungspraxis, indem ein reales Fallbeispiel zur Einordnung in das Transtheoretische Modell sowie zur praktischen Umsetzung von Verhaltensänderungen dient.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Körperliche Aktivität, Prävention, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Gesundheitsmanagement, Motivationspsychologie, Intervention, Rehabilitation, Lebensstil, Handlungskompetenz, Zielformulierung, Gesundheitscoaching
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die psychologischen Grundlagen des Gesundheitsverhaltens mit Fokus auf die Selbstwirksamkeitserwartung und deren Anwendung in einem professionellen Beratungskontext.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den Schwerpunkten gehören die Definition der Selbstwirksamkeit, die Literaturrecherche zu körperlicher Aktivität, die Analyse von Einflussfaktoren auf den Sport sowie die praktische Durchführung eines Beratungsgesprächs.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Durchdringung der Selbstwirksamkeit und die praktische Anwendung der Erkenntnisse, um Klienten gezielt bei der Erreichung ihrer gesundheitlichen Ziele zu begleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu bestehenden Studien sowie der praktischen Anwendung des Transtheoretischen Modells zur Verhaltensänderung in einem Fallbeispiel.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, eine statistische Auswertung zu Einflussfaktoren auf sportliche Aktivität, der kritische Vergleich wissenschaftlicher Studien und ein ausführliches Beratungsprotokoll präsentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsmanagement, Verhaltensprävention und Coaching geprägt.
Warum spielt das "Transtheoretische Modell" eine Rolle in der Beratung?
Es dient dazu, den aktuellen Motivationszustand der Kundin präzise einzuordnen, um daraus die geeigneten Interventionen und Beratungsansätze abzuleiten.
Wie beeinflussen externe Faktoren laut der Arbeit die Sportmotivation?
Faktoren wie das Wetter, Arbeitsbelastung oder das Fernsehprogramm werden untersucht, wobei die Arbeit zeigt, dass soziale Einflüsse oft den größten Einfluss auf das Aktivitätsverhalten haben.
- Arbeit zitieren
- Arno Peise (Autor:in), 2017, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Beratungsgespräch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367944