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Marketing im Kulturtourismus am Beispiel einer führenden Landesdachmarke im Norden Deutschlands

Titel: Marketing im Kulturtourismus am Beispiel einer führenden Landesdachmarke im Norden Deutschlands

Masterarbeit , 2017 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B.A. Niels Rauter (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit touristischen und kulturtouristischen Marketingstrategien und der Inwertsetzung von Kulturgütern. Als Beispiel dient die Landesdachmarke "Schleswig-Holstein - der echte Norden".

Der Kulturtourismus ist für viele Regionen und Institutionen ein unverzichtbarer ökonomischer Faktor. Bei der Anwerbung von potentiellen Konsumenten und im harten Wettbewerb mit Konkurrenten werden daher alle Möglichkeiten genutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen und geldbringende Kunden für sich zu begeistern. Im Rahmen dieses harten Wettbewerbs entwickelten sich eine Reihe von Marketingstrategien, Vorgehensweisen und Phänomene, von denen eine Reihe in dieser Arbeit untersucht werden sollen. Als anschauliches Beispiel für diese marketingtechnische Arbeit im Tourismus und Kulturtourismus wird die 2014 neu entstandene Landesdachmarke „Schleswig-Holstein – Der echte Norden“ dienen. Dieses Beispiel bietet aufgrund seiner Aktualität, seiner öffentlichen Agenda und vor allem aufgrund seiner Vielzahl an genutzten Marktstrategien ein ideales Anschauungsbeispiel.

Im Zusammenhang mit dem touristischen und kulturtouristischen Marketing der Landesdachmarke stellt sich die Frage, ob diese versucht im Marketing unterschiedslos alle touristischen Angebotsbereiche zu bedienen oder ob ein Fokus auf bestimmten Marktsegmenten liegt. Des Weiteren wird ermittelt werden, ob der Titel der Kampagne einfach nur ein folgenloser Aufhänger ist, oder ob er sich auch in der Marktstrategie Schleswig-Holsteins erkennbar und erfolgreich widerspiegelt. Als Quellen für die Untersuchungen über das Beispiel „Schleswig-Holstein – Der echte Norden“, werden das dazugehörige offizielle Gestaltungshandbuch und vor allem die Agenda der Tourismusstrategie 2025 für Schleswig-Holstein, beide herausgegeben von der Tourismusagentur des Landes, sowie die dazugehörigen Online-Präsenzen dienen. Sie alle entstanden gemeinsam 2014, als der neue Kurs des Landes und die neue Marktstrategie beschlossen wurden. In ihnen finden sich eine Fülle an Informationen über den Verlauf des touristischen und kulturtouristischen Marketings sowie mögliche Zielgruppen, die umgesetzten Maßnahmen und eine Reihe von Beweggründen für diesen eingeschlagenen Weg.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kulturtourismus

2.1. Entstehungsgeschichte des Kulturtourismus

2.2. Inhalte und Marketingstrategien im Kulturtourismus

3. Die Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“

3.1. Die Dachmarke im Bereich des Tourismusmarketings

3.2. Ziel- und Themengruppen des touristischen Marketings

3.3. Generelles Marketingvorgehen im kulturtouristischen Bereich

3.4. Konkretes Marketingvorgehen im digitalisierten Bereich

3.5. Beispiele für kulturtouristische Angebote im „echten Norden“

4. Fazit

5. Quellen und Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität und die Strategien der Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“ im Kontext des Kulturtourismus. Im Fokus steht dabei die Analyse, ob das Marketing gezielt bestimmte Marktsegmente anspricht oder eine flächendeckende, universelle Strategie verfolgt, sowie die Frage nach der tatsächlichen Wirkung des Slogans auf die touristische Marktstrategie des Bundeslandes.

  • Marketingstrategien im modernen Kulturtourismus
  • Die Rolle der Inwertsetzung touristischer Attraktionen
  • Implementierung und Wirkung der Landesdachmarke Schleswig-Holsteins
  • Digitalisierung als zentraler Marketingfaktor
  • Zielgruppenorientierung und Markenbildung im Tourismus

Auszug aus dem Buch

3.4. Konkretes Marketingvorgehen im digitalisierten Bereich

Die Hauptvermarktung und Informationssuche in den Bereichen des Tourismus und Kulturtourismus findet mittlerweile, neben den traditionellen Reisebüros, hauptsächlich im digitalisierten Bereich statt. Wenn man im Internet nach allgemeinen Informationen über Norddeutschland oder schon konkret nach Tourismusangeboten sucht, so stößt man irgendwann zwangsläufig auf die Internetpräsenzen der schleswig-holsteinischen Tourismusagentur GmbH und ihrer, über die Dachmarke angeschlossenen Partner. Hier werden dem Interessenten direkt eine ganze Reihe von Angeboten präsentiert.

Aus allen Bereichen, welche in der Tourismusstrategie 2025 angesprochen werden, kann ausgewählt werden. Egal ob der potentielle Konsument an Natur und Landschaften, Aktivitäten und Erlebnissen aller Art, Kultur oder speziellen Veranstaltungen interessiert ist, er wird auf etwas Passendes hingewiesen. Folgt man einem der Angebote dieser ersten Ebene, so wird man quasi im Schneeballsystem sofort auf eine ganze Reihe an Möglichkeiten des speziellen Feldes hingewiesen und weitergeleitet. Diese Verstrickung geht über mehrere weitere Auswahlebenen und endet im lokalen oder regionalen Bereich, in dem man direkt eine Produktauswahl oder Buchung vornehmen kann.

Gemäß dem Marketinggrundsatz der Bündelung, wird dem Interessenten auf den Internetseiten immer klargemacht, dass neben den direkt gesuchten oder ausgewählten Möglichkeiten noch weitere Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten oder Events vorhanden und kombinierbar sind.

Mehrmals dienen altbekannte Objekte oder Veranstaltungen als Aufhänger um den Interessenten in eine bestimmte, ihm vielleicht bekannte, Richtung zu ziehen und bieten ihm im späteren Verlauf weitere, ähnliche Dinge zur Ergänzung. So wirbt die Abteilung des Kulturtourismus zum Beispiel als „Augenfänger“ mit dem allseits bekannten Unesco Weltkulturerbe Holstentor, um von hier aus weitere kulturelle Angebote oder Städte anzupreisen, die sich ebenfalls in der Region befinden oder dem ersten Angebot ähneln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die ökonomische Relevanz des Kulturtourismus ein und stellt die Forschungsfrage nach der marketingstrategischen Ausrichtung der Landesdachmarke Schleswig-Holstein.

2. Der Kulturtourismus: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Kulturtourismus von der Grand Tour bis hin zum modernen Massentourismus und definiert zentrale Begriffe sowie gängige Marketingansätze.

3. Die Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“: Dieses Kapitel analysiert die 2014 eingeführte Image-Kampagne Schleswig-Holsteins, deren Struktur, Ziele und die spezifische Einbindung in das touristische Marketing.

4. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit und bewertet die Wirksamkeit der Landesdachmarke sowie der Tourismusstrategie 2025 kritisch.

5. Quellen und Literatur: Dieses Verzeichnis listet die für die Untersuchung herangezogenen offiziellen Quellen und die wissenschaftliche Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Kulturtourismus, Marketingstrategie, Landesdachmarke, Schleswig-Holstein, Inwertsetzung, Tourismusstrategie, Erlebnisorientierung, Digitalisierung, Zielgruppenanalyse, Markenbildung, Regionalbewusstsein, Tourismusagentur, Angebotsbündelung, Kulturgüter, Norddeutschland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Marketingstrategien im Kulturtourismus am konkreten Beispiel der Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Marketing im Tourismus, die Inwertsetzung von Kulturgütern, die Rolle der Digitalisierung sowie die strategische Markenführung eines Bundeslandes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ermitteln, ob die Landesdachmarke versucht, unterschiedslos alle Bereiche zu bedienen, oder ob eine fokussierte Marktsegmentierung vorliegt, und wie erfolgreich der Slogan marketingtechnisch umgesetzt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Untersuchung auf Basis offizieller Strategiepapiere (wie der Tourismusstrategie 2025) und Fachliteratur zum Kulturtourismus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung und den Inhalten des Kulturtourismus sowie der detaillierten Untersuchung der Organisation, Strategie und digitalen Umsetzung der Marke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Kulturtourismus, Markenbildung, Inwertsetzung, Tourismusstrategie, Schleswig-Holstein und Erlebnisorientierung.

Welche Rolle spielt die „Inwertsetzung“ für das Marketing von Schleswig-Holstein?

Die Inwertsetzung ist zentral, da sie vorhandene oder neu geschaffene Kulturgüter durch thematische Aufwertung und Bündelung für Touristen attraktiv macht.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der „echten Norden“-Kampagne?

Der Autor bewertet die Kampagne als wirksames Gesamtkonzept, das trotz anfänglicher Kritik eine hohe nationale Bekanntheit erzielt hat und erfolgreich als norddeutsches Identitätsmerkmal fungiert.

Warum wird das „Huckepackverfahren“ im Text erwähnt?

Es beschreibt die Strategie, weniger bekannte touristische Angebote an bereits etablierte, populäre Marken oder Sehenswürdigkeiten zu koppeln, um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marketing im Kulturtourismus am Beispiel einer führenden Landesdachmarke im Norden Deutschlands
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Seminar für Europäische Ethnologie / Volkskunde)
Note
1,7
Autor
B.A. Niels Rauter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V368011
ISBN (eBook)
9783668466029
ISBN (Buch)
9783668466036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturtourismus Tourismus Marketing Schleswig-Holstein der echte Norden Dachmarke Inwertsetzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Niels Rauter (Autor:in), 2017, Marketing im Kulturtourismus am Beispiel einer führenden Landesdachmarke im Norden Deutschlands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368011
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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