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Erinnerung an die Studentenzeit im Missionshaus

Title: Erinnerung an die Studentenzeit im Missionshaus

Anthology , 2016 , 136 Pages

Autor:in: Dr. Veit Pamer (Editor)

History - Basics
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Die einstigen Studenten des St. Josefs Missionshauses, die nach vielen Jahren, ja Jahrzehnten, noch immer mit den Missionären im St. Josefs Missionshaus Brixen in Verbindung stehen, bei besonderen Anlässen sich dort einbringen und vor allem bei Jubiläen oder bei Studententreffen musikalisch sich aktiv beteiligen, möchten die Erinnerung an die Studienzeit im Heim mit dieser Schrift festhalten.

Wir haben einigermaßen gelernt, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und legen dies unmissverständlich in den verschiedenen Beiträgen dar.

Aus den einzelnen bebilderten Beiträgen kann man nachvollziehen, woher die Studenten kamen, wie man um sie geworben hat, welchen Lieblingsbeschäftigungen sie nachgingen, welche Angebote sie erhielten, welche Freiheiten sie einerseits genossen, aber welchen Einschränkungen sie anderseits unterworfen waren, wie sie zu den Missionären/ Erziehern standen und vieles mehr.

Des Weiteren wird über die Tätigkeit des vor ungefähr 30 Jahren mit Unterstützung der damaligen Hausleitung gegründeten „Freundeskreis St. Josefs Missionshaus“ berichtet, von dem eine kleine Männerchorgruppe bei Festen und verschiedenen Begegnungen im St. Josefs Missionshaus Brixen und auch auswärts Veranstaltungen organisiert hat und weiterhin mit dem Missionshaus in enger Verbindung steht.

Ein Kapitel gibt Auskunft über die Leitung des Hauses, wobei die Rektoren in ihrer Amtszeit von Anfang an bis heute angeführt sind, während die Präfekten namentlich erst nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Schließung des Heimes in den 1990er Jahren aufscheinen.

Daraufhin stellt sich die heutige Hausgemeinschaft vor und verweist auf die Aufgabenbereiche, denen sich die Missionäre im St. Josefmissionshaus Brixen gegenwärtig widmen.

Schließlich wird noch eine Reihe von Fotos gezeigt, die einen Einblick in das Leben der Gemeinschaft von Missionären und Studenten dieses Heimes, dieser Bildungsinstitution, vermitteln. Am Ende folgen Dankworte an die Mitwirkenden sowie ein Fotonachweis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

5 Vorwort

9 Einleitung

11 Oswald Kasal: Zwei Erinnerungen

Meine Studentenzeit im St. Josefs Missionshaus

15 Alfons Hopfgartner: Theaterspiel

Der Stadtbummel mit Konsequenzen

19 Adolf Anderlan: Einstand im Missionshaus

Verschiedene Begebenheiten

24 Isidor Trompedeller: Meine Zeit im Heim

St. Josefs Missionshaus Brixen

31 Veit Pamer: Sport, Spiel, Musik

Hommage an Josef Leimegger

42 Sepp Klammer: Meine Entscheidung

Wie ich ins Missionshaus kam

49 Naz Prünster: Erinnerungen

Eindrücke und kritische Bemerkungen

59 Herbert Peintner: Erinnerungen und Gedanken

68 Hansjörg Waldner: Acht Jahre Missionshaus

Geschichte einer Pubertät

72 Peter Rainer: Vom Bergdorf in die Mission

Die Rainer zu Marer in Winnebach und die St. Josefs Missionsgesellschaft von Mill Hill

102 Freundeskreis St. Josefsmissionshaus

Verschiedene Tätigkeitsfelder

117 Die Obern im St. Josefs Missionshaus

Liste der Rektoren von Anfang an

Liste der Präfekten nach dem Kriege

119 Die Hausgemeinschaft heute

im St. Josefs Missionshaus Brixen

120 Erinnerungsfotos, eine Auswahl

131 Dank und Fotonachweis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als chronikalische Aufarbeitung und persönliche Reflexion der ehemaligen Studenten über ihre prägende Zeit im St. Josefs Missionshaus in Brixen. Ziel ist es, die Erinnerungen an den Alltag, die Erziehung und das gemeinschaftliche Leben festzuhalten, um diese Erfahrungen für nachfolgende Generationen zu dokumentieren und die Bedeutung des Hauses für die eigene Lebensentwicklung zu würdigen.

  • Reflexion über den strengen, aber prägenden Alltag im Missionshaus.
  • Dokumentation der Bedeutung von religiöser Disziplin, Sport, Musik und Gesang.
  • Darstellung der engen Verbindung zwischen Bildung und Missionsgedanke.
  • Erinnerungen an Schlüsselfiguren wie Rektor Josef Leimegger.
  • Bedeutung von Freundeskreisen und Jubiläen für den Zusammenhalt ehemaliger Studenten.

Auszug aus dem Buch

Zwei Erinnerungen aus der Studentenzeit im St. Josefs Missionshaus Brixen

Neben Gebet und Studium war die Mitarbeit am Hof oberhalb von Brixen (er musste später der Brenner Autobahn weichen) und besonders am Ausbau und an der Vergrößerung des Missionshauses sehr gefragt. Rektor Alois Schgör war ein tüchtiger Bauherr. So wurden im niederen Westtrakt zwei Stockwerke draufgebaut. An der Nordseite lagen ein großer Berg Sand und ein Haufen Holz. Es wurde mit langen Brettern eine schiefe nach oben laufende Brücke errichtet, und wir jüngeren Studenten reichten in Indianerreihe die Ziegel nach oben, wo die Philosophen unter Anleitung die Mauern hochzogen. So wurde das Haus langsam um einen Stock und einen zweiten, den sogenannten Olymp, erhöht. In der Zwischenzeit mussten wir im langen Gang unser Studium absolvieren.

Lebhaft in Erinnerung geblieben ist mir des Weiteren die Weinlese in Auer. Da durfte ich auch mitfahren, vielleicht weil ich als Traminer bei dieser Tätigkeit doch eine gewisse Praxis hatte. Dieses Ereignis wurde folgendermaßen auf Englisch angekündigt: „Tomorrow we go to Auer wimmen.“ Für uns Mitglieder einer Englischen Gesellschaft klang das sonderlich, auch wenn unsere Englischkenntnisse noch eher spärlich waren.

Zusammenfassung der Kapitel

Oswald Kasal: Zwei Erinnerungen: Der Autor berichtet über körperliche Arbeit beim Umbau des Missionshauses und die prägenden Tugenden der damaligen Zeit.

Alfons Hopfgartner: Theaterspiel: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung des Theaterwesens und schildert einen amüsanten Ausflug mit Folgen.

Adolf Anderlan: Einstand im Missionshaus: Ein Bericht über den problematischen Einstieg und die ersten Schritte als junger Student im Haus.

Isidor Trompedeller: Meine Zeit im Heim: Der Autor schildert den täglichen Ablauf im Missionshaus und seine prägenden Erlebnisse während der Studienjahre.

Veit Pamer: Sport, Spiel, Musik: Eine ausführliche Hommage an Josef Leimegger und die Rolle von Sport und Musik im Heimalltag.

Sepp Klammer: Meine Entscheidung: Ein persönlicher Rückblick auf den Eintritt in das Missionshaus und die Erfahrungen während der Mittelschulzeit.

Naz Prünster: Erinnerungen: Kritische Bemerkungen und persönliche Eindrücke über das Leben im Missionshaus und den Abschied vom Heim.

Herbert Peintner: Erinnerungen und Gedanken: Ein Rückblick auf den Werdegang vom XII-jährigen Schüler bis zur heutigen Rolle in der Familie.

Hansjörg Waldner: Acht Jahre Missionshaus: Eine persönliche Reflexion über das Erwachsenwerden in der Struktur des Missionshauses.

Peter Rainer: Vom Bergdorf in die Mission: Eine detaillierte Familiengeschichte im Kontext der Missionsgeschichte von Mill Hill.

Schlüsselwörter

Missionshaus Brixen, St. Josefs Missionare, Mill Hill, Studentenzeit, Internatsleben, Priesterseminar, Vinzentinum, Josef Leimegger, Erinnerungen, Zeitzeugen, Südtiroler Geschichte, Ausbildung, Glauben, Chorsingen, Freundeskreis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Die Publikation ist eine Sammlung von persönlichen Erinnerungsberichten ehemaliger Studenten des St. Josefs Missionshauses in Brixen, die ihre prägende Zeit während ihrer Ausbildung in den 1940er bis 1960er Jahren reflektieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Beiträge?

Die zentralen Themen sind der strukturierte Heimalltag, die religiöse Erziehung, schulische Herausforderungen im Vinzentinum, sportliche Aktivitäten, die Bedeutung von Musik und Chorgesang sowie das Leben in der Gemeinschaft unter den Patres.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Erinnerungen an die Studienzeit im Heim für zukünftige Generationen zu sichern und die tiefe Verbundenheit der ehemaligen Studenten untereinander sowie mit dem Haus zu dokumentieren.

Welche Rolle spielte Rektor Josef Leimegger?

Josef Leimegger wird als eine zentrale, prägende Persönlichkeit beschrieben, der nicht nur Rektor war, sondern als Lehrer, Musikleiter und geistlicher Begleiter maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Studenten nahm.

Wie wird das Alltagsleben im Missionshaus beschrieben?

Das Leben wird als streng, aber auch als fordernd und prägend dargestellt, charakterisiert durch frühes Aufstehen, tägliche Messe, festgelegte Studienzeiten, körperliche Handarbeit und einen ausgeprägten Gemeinschaftsgeist.

Warum ist der "Freundeskreis St. Josefs Missionshaus" für die Arbeit relevant?

Der Freundeskreis ist das organisatorische Bindeglied, das auch nach der Schließung des Heimes für den Erhalt der Kontakte zwischen ehemaligen Studenten und der Missionsgesellschaft sorgt und dieses Buchprojekt initiiert hat.

Was erfahren wir über die Familiengeschichte von Peter Rainer?

Peter Rainer verknüpft seine Familiengeschichte aus dem Pustertal eng mit der Missionierungsgeschichte Südtirols und erklärt, wie der Missionsgedanke mehrere Generationen seiner Familie, inklusive der Ausbildung seiner Brüder, geprägt hat.

Wie verarbeiteten die Studenten ihre Zeit im Missionshaus rückblickend?

Die meisten Autoren bewerten die Zeit rückblickend als sehr wertvoll und lebensprägend. Sie sind dankbar für die Erziehung zu Werten wie Pünktlichkeit, Ordnung und Disziplin, auch wenn sie rückblickend manche Erziehungsmethoden kritisch einordnen.

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Details

Title
Erinnerung an die Studentenzeit im Missionshaus
Author
Dr. Veit Pamer (Editor)
Publication Year
2016
Pages
136
Catalog Number
V368040
ISBN (eBook)
9783668485976
ISBN (Book)
9783668485983
Language
German
Tags
erinnerung studentenzeit missionshaus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Veit Pamer (Editor), 2016, Erinnerung an die Studentenzeit im Missionshaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368040
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