Digitaler Editionen und digitale Gesamtausgaben. Theoretischer Hintergrund und praktische Umsetzung

Die digitale Gesamtausgabe der Werke und Briefe Friedrich Nietzsches


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
27 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Forschungsstand

2. Editionsformen
2.1 Gedruckte Editionen
2.2 Digitale Editionen

3. Probleme der Nachlassverwaltung im Fall Friedrich Nietzsche
3.1 Die Legende vom Hauptwerk
3.2 Die Colli-Montinari-Ausgabe

4. Das Online-Archiv „www.nietzschesource.org“
4.1 Die Digitale Kritische Gesamtausgabe (eKGWB)
4.2 Die Digitale Faksimile Gesamtausgabe
4.3 Die Digitale Genetische Edition

5. Digitale Editionen im Wandel

Literaturverzeichnis

Forschungsliteratur

Quellen

1. Forschungsstand

Elektronische Editionen sind neue Gegenstände im philologischen Alltag, und ihre Gestalt scheint zur Zeit noch eben so [sic!] schwankend wie die Bewertungskriterien der Anwender solcher Editionen.

Fotis Jannidis 0F [1]

Auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine allgemeingültigen Bewertungskriterien für elektronische Editionen gibt, sollte bei elektronischen Editionen mindestens von den Standards ausgegangen werden, die sich für gedruckte Editionen etabliert haben. Ziel dieser Arbeit ist es, den theoretischen Hintergrund zum Gebrauch elektronischer bzw. digitaler Editionen zu beschreiben und anhand eines Exempels praktisch zu veranschaulichen. Das Kapitel Digitale Editionen basiert auf Texten von Patrick Sahle, der bereits 19971F[2] einige Thesen zur Digitalen Edition veröffentlicht, und diese seitdem kontinuierlich weiterentwickelt hat.

Sahle bezieht die Tradition der typographischen Edition und deren Auswirkungen auf das allgemeine Editionsverständnis sowie die Möglichkeiten von und Anforderungen an eine Edition in die Auseinandersetzung mit Digitalen Editionen ein. In seinen Texten ist eine Entwicklung vom Trägermedium gedrucktes Buch hin zum digitalen Medium erkennbar. Bereits in einem 2000 publizierten Artikel plädiert Sahle für die „Unabhängigkeit von der schließlichen Publikationsform [sowie der] Ermöglichung multipler Publikationsformen“2F[3], in Hinblick auf das Trägermedium (Buch, CD-Rom, etc.), Rezipienten (Wissenschaftler, Laien) und ebenso in Hinblick auf die Erwartungshaltung des Nutzers, die Anpassung der Edition an den jeweils technisch aktuellsten Stand betreffend.

Die praktische Umsetzung der Anforderungen an elektronische Editionen wird schließlich anhand der Bewertungskriterien für elektronische Editionen von Fotis Jannidis untersucht. Jannidis nennt konkrete Bewertungsaspekte, die sich hervorragend mit bestehenden Digitalen Editionen abgleichen lassen. Als Praxisbeispiel dient die derzeit philologisch aktuellste und umfangreichste Werksammlung Friedrich Nietzsches online, die Website Nietzsche Source 3F [4] . Die Details zu dieser Website stammen zum Teil aus einem Forschungsbericht des Begründers und leitenden Herausgebers von Nietzsche Source, Paolo D’Iorio. D‘Iorios Artikel The Digital Critical Edition of the Works and Letters of Nietzsche 4F [5] liefert wertvolle Hintergrundinformationen zu der untersuchten Digitalen Edition.

Als Quellenmaterial wurden hauptsächlich Internetseiten herangezogen; so erläutert Paolo D’Iorio ausführlich die Beschaffenheit von Nietzsche Source in einem fünfteiligen Online-Video, das via Youtube für jeden frei zugänglich ist.5F[6] Das Quellenmaterial zu den Umständen der Nachlassverwaltung Nietzsches ist dem Spiegel-Artikel Das Lama 6F [7] entnommen worden. Die wichtigste Quelle dieser Arbeit stellt jedoch die Website www.nietzschesource.org selbst dar.

2. Editionsformen

2.1 Gedruckte Editionen

Als Edition [lat. editio = Herausgabe] bezeichnet das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft einen „von einem Herausgeber mit wissenschaftlichem Anspruch hergestellten und publizierten Text eines fremden Autors“7F[8]. Je nach Nutzungsanspruch variieren die Erwartungen, die an eine Edition gestellt werden. Für die Edition neuerer Literatur haben sich drei Editionstypen etabliert: die historisch-kritische Ausgabe, die Studienausgabe und die Leseausgabe, wobei letzteres eigentlich per definitionem gar nicht zu den Editionen gerechnet werden darf, da sie in der Regel nicht wissenschaftlich bearbeitet wurde und daher nicht zitierfähig ist. Die Studienausgabe gilt gemeinhin als alltagstauglich für den wissenschaftlichen Gebrauch ebenso wie für interessierte Laien. Im Idealfall basieren die Texte der Studienausgabe auf denen der historisch-kritischen Ausgabe, die Textgenese bleibt jedoch unkommentiert. Jede Studienausgabe enthält einen Kommentarteil mit Anmerkungen und Erläuterungen zum Text. Die Leseausgabe schließlich wendet sich an den nicht-akademischen Leser und muss keinen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. In der Regel bietet sie lediglich eine, der modernen Orthografie angepasste, Textvariante an und verzichtet sogar auf einen Kommentar. Als populärer Vertreter dieses Editionstyps ist der Anaconda Verlag zu nennen.

Von größtem wissenschaftlichem Wert ist die Historisch-Kritische Ausgabe (HKA), die im 19. Jahrhundert erfunden wurde und im 20. Jahrhundert ihre spezifische Ausprägung erhalten hat.8F[9] Neben einem authentischen Text ist ein sogenannter Apparat [lat. apparatus = Zurüstung, Ausstattung] Bestandteil einer jeden HKA. In ihm werden sämtliche vom Autor beauftragten Textfassungen sowie nicht auf den Autor zurückgehende, beispielsweise durch Zensur oder unerlaubte Abschriften entstandene Überlieferungsvarianten verzeichnet. Entscheidet sich der Herausgeber bei mehreren Textfassungen für eine Variante (meist aus Platzmangel), muss die Entscheidung in dem sogenannten Variantenapparat begründet und auf die ausgeschiedenen Varianten hingewiesen werden. Dabei müssen nicht alle Textfassungen vollständig wiedergegeben werden, es reicht aus, die durch Kollation ermittelten Abweichungen anzugeben.

Da es ebenso viele Argumente für die Fassung „früher“ oder gar „erster Hand“ gibt, wie für die Bevorzugung Fassungen „später“ oder „letzter Hand“, lässt sich keine pauschale Regelung festhalten, vor allem, da jedes Werk als einzigartiger Sonderfall zu betrachten ist. Des Weiteren sind alle Eingriffe in den Text, auch Korrekturen von vermeintlichen Fehlern aufzuzeigen. Ebenso gilt es, alle Textzeugen zu verzeichnen und Textträger wie Typoskripte oder elektronische Speichermedien wie Disketten oder CDs zu nennen. Ein weiterer Bestandteil einer HKA ist der genetische Apparat, welcher die Textentstehung dokumentiert (beispielsweise belegbare Einflüsse auf den Text des Autors wie Zeitungsartikel oder explizit genannte Werke anderer Autoren). Ebenfalls relevant sind die sogenannten Paralipomena [griech. = Übergangenes, Ausgelassenes], i.e. das Abdrucken aller vorbereitenden Arbeiten des Autors zu seinem Werk, also Skizzen, Notizen oder Auszüge, auch wenn sie letztendlich von ihm wieder verworfen wurden und keinen Eingang in die endgültige Textfassung erhalten haben. Abgeschlossen wird die HKA mit einem Sachkommentar zur Biografie des Autors, einer kurzen Darstellung der zeitgenössischen Rezeption des Werkes und einer Erläuterung zum Textverständnis sowie zur Sprach- und Literaturgeschichte. Hinsichtlich des Informationsumfangs eines solchen Kommentars herrscht unter Editoren nach wie vor Uneinigkeit. Erwähnenswert ist an dieser Stelle Manfred Fuhrmann, der „den methodischen Rahmen für die Erläuterungsbedürftigkeit literarischer Texte mit den Begriffen `primäre Dunkelheit´ und `sekundäre Dunkelheit´ umrissen [hat]“9F[10]. Als primäre Dunkelheit wird das vom Autor bewusst intendierte Verschlüsseln seines Textes bezeichnet. Ein populäres Beispiel sind die codierten Tagebücher Goethes10F[11] ; weniger bekannt, doch genauso spektakulär die erst in den späten 1980er Jahren entschlüsselten Eintragungen seiner britischen Zeitgenossin, Anne Lister11F[12]. Die sekundäre Dunkelheit hat sich hingegen erst im Laufe der Rezeptionsgeschichte eingestellt; hier sind Verständnisschwierigkeiten auf semantische Bedeutungswandel oder obsolete Begriffe zurückzuführen und nicht vom Autor intendiert. Um welche Ausgabenform es sich jedoch auch handeln mag, stets ist die gedruckte Edition ein „Produkt bestimmter technisch-historischer Rahmenbedingungen“12F[13].

2.2 Digitale Editionen

Die Aufgabe, Quellen und Texte für die weitere Nutzung bzw. Forschung bereitzustellen ist ein generelles Merkmal, das von digitalen wie herkömmlichen historisch-kritischen Editionen geteilt wird. Im Gegensatz zu den gedruckten Editionen, welche auf eine rein visuelle Wiedergabe beschränkt sind, ermöglichen digitale Editionen vielfältigere Ausdrucksformen. Diesem Umstand gerecht wird die allgemeine Grunddefinition von Patrick Sahle: „Edition ist die erschließende Wiedergabe historischer Dokumente“13F[14]. Neben schriftlich fixierten, lässt diese Bestimmung des Editionsbegriffs auch auditive, visuelle, bzw. audiovisuelle Präsentationen wie Musikstücke oder Filme zu. Auch das Platzproblem stellt sich für digitale Editionen nicht: Alle Textzeugen, Faksimiles, Varianten etc. sind nur ein Mausklick entfernt; umständliches Wälzen von Bänden und das langwierige Suchen von einzelnen Begriffen sollten bald der Vergangenheit angehören.

Sahle unterscheidet die elektronische Edition, die sich aufgrund ihrer linearen Struktur noch sehr eng am gedruckten Werk orientiert von der digitalen Edition, die mit Hypertexten mehrere Ebenen der Darstellung anbietet.14F[15] Das Netz aus Informationen wird durch Links verknüpft, Audiodateien und Bilder können die Präsentation bereichern. Jannidis warnt jedoch davor, diese Multimediafähigkeit des neuen Mediums auszureizen, da „[d]ie Herangehensweise […] manchmal dazu [tendiere], die neuen Freiheiten zu einem neuen Zwang zu machen.“15F[16]

Dieses Plus an Präsentationsformen bedingt allerdings die Tatsache, dass digitale Editionen nicht ohne Informations- oder Funktionalitätsverlust zu drucken sind. Medium bedingt birgt die Digitale Edition Einbußen haptischer Natur; doch auch Informationen die Papierqualität oder die typographische Gestaltung betreffend können bei Digitalisierungen verlustig gehen, sofern die Ersteller einer solchen Edition nicht eigens darauf verweisen. Unter diesen Gesichtspunkt sind diplomatische Abschriften sowie digitale Faksimiles von großer Bedeutung.

Oftmals erscheinen elektronische Texte nicht nur auf CD-Rom oder im Internet, sondern werden zusammen mit einem gedruckten Buch herausgebracht, das Teile der elektronischen Texte wiedergibt. Je nach Verwendungszweck solcher sogenannten Hybrideditionen wird das Material unterschiedlich strukturiert.

So sehr sich auch digitale Editionen von ihren gedruckten Pendants unterscheiden mögen, verbindet sie die grundlegende Faustregel: „Egal was man macht, man muss es methodisch fundiert machen und umfassend dokumentieren.16F[17]

Editionen, gleich ob gedruckt oder digital, haben eine Brückenfunktion; Sahle bezeichnet sie dann als gelungen, wenn sie die historische Differenz und Distanz zur edierten Quelle aufheben.17F[18] Eine weitere Gemeinsamkeit stellt der Fakt dar, dass digitale Editionen strukturell das sind, was gedruckte Editionen zumindest simulieren: Ein Netz von Informationen über Texte, also ein Hypertext. Auch das Ziel, eine erneute Beschäftigung mit den Grundlagen der Edition überflüssig zu machen, teilen sich die beiden Editionsformen. Da jedoch digitale Editionen, im Gegensatz zu gedruckten, unbegrenzt zusätzliche Informationen und Verweise inkorporieren respektive durch Links auf solche verweisen können, tragen sie umso mehr Verantwortung für eine verständliche Führung durch den Informationsdschungel, ohne jedoch dem Benutzer etwas vorzuenthalten.

Zu den wesentlichen Vorteilen digitaler gegenüber gedruckten Editionen gehören ihre relative orts- und absolute zeitunabhängige Verfügbarkeit sowie die nahezu unbegrenzte Zugänglichkeit18F[19]. Zudem tragen elektronisch gespeicherte Informationen zum Schutz vor Verschleißerscheinungen der wiedergegebenen Quelle und somit zu ihrem Erhalt bei: licht- und berührungsempfindliche Zeitzeugen wie Pergament oder Tinte bleiben nach einmaliger Digitalisierung verschont. Hatten gedruckte Editionen durch die editorische Bearbeitung und Veröffentlichung eines historischen Textes ihren Anteil an der Kanonbildung, gelingt es digitalen Editionen, diesen zu relativieren19F[20] und variable Textstufen sowie die vielfältigen Wiedergabemöglichkeiten, oftmals quellennaher als bei gedruckten Ausgaben, aufzuzeigen.

Historisch-kritische Ausgaben sind Großprojekte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken können und faktisch nie abgeschlossen sind. Das dynamisch-offene System digitaler Editionen schafft keine endgültige Fassung und widerlegt dadurch die Illusion statischer Endgültigkeit, die durch die Materie Buch vermittelt wird.20F[21] Auch Jannidis spricht sich für eine reziproke Interaktion zwischen Benutzer und Ersteller einer Edition aus: „Elektronische Editionen sind also mit ihrer Publikation nicht abgeschlossen, sondern im Prinzip offene Projekte, die durch Rückmeldung der Anwender in Text und Programm verbessert werden können“21F[22].

Im Idealfall wird der jeweilige Forschungsstand für den Nutzer ersichtlich offengelegt.

Da die rasante Weiterentwicklung im EDV-Bereich Veröffentlichungen rasch überholt wirken lässt, plädiert Sahle für eine medienneutrale Edition; das heißt, dass eine Edition sich möglichst unabhängig vom Zielmedium gestalten sollte. Es sollte also genauso möglich sein, daraus eine PDF-Datei für eine Druckvorlage herzustellen (wenn auch mit den oben genannten Verlusten) wie eine Online-Plattform. Auch die Punkte Kontinuität und Verlässlichkeit sind ein wichtiger Aspekt für elektronische Editionen, das heißt, dass Online-Veröffentlichungen regelmäßig aktualisiert werden und über eine stabile Internetadresse verfügen sollten.

Eine Standardisierung der unterschiedlichen Ausgaben im digitalen Bereich ist anzustreben, in der gegenwärtigen Entwicklungsphase jedoch noch nicht absehbar. Erschwerend kommt hinzu, dass „in der Editorik […] fast alle Fälle Sonderfälle [sind]“22F[23], da sich Überlieferungslage, Textsorte, wissenschaftliche Auswertungsinteressen und editorische Zielvorstellungen häufig extrem voneinander unterscheiden.23F[24] Allerdings haben digitale Editionen die Möglichkeit, unterschiedliche Repräsentationsstufen der edierten Materialien anzubieten. Je nach Nutzungsanspruch kann man sich also quellennahe Repräsentationen anzeigen lassen (Faksimiles, diplomatische Abschriften etc.) oder lesefreundliche Transkriptionen.

3. Probleme der Nachlassverwaltung im Fall Friedrich Nietzsche

Gerade am Beispiel des Oeuvres des Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900) lassen sich die Probleme der Nachlassverwaltung und die Notwendigkeit zur Quellenarbeit hervorragend veranschaulichen: Die Verbreitung gefälschter Manuskripte führte zu einer Fehlrezeption, die über ein halbes Jahrhundert andauerte und bedauerlicherweise sogar den Nazis einen hauseigenen Philosophen bescherte.

Da Nietzsche seit seinem Zusammenbruch zum Jahreswechsel 1888/89 nicht mehr ansprechbar war, übernahmen seine Freunde Franz Overbeck und Heinrich Köselitz, alias Peter Gast, die Planung für die Herausgabe des Gesamtwerk Nietzsches, mit der Anfang 1892 begonnen wurde. Elisabeth Förster-Nietzsche, die sich im Herbst 1893 nach einer missglückten Praguay-Reise und dem Suizid ihres Mannes wieder endgültig nach Deutschland zurückkehrte, ließ die ersten fünf verlegten Bände jedoch zurückrufen und verhinderte die Veröffentlichung.24F[25] Im Frühjahr 1894, gründete sie in Naumburg an der Saale das Nietzsche-Archiv, welches im September 1896 nach Weimar übersiedelte.

[...]


[1] Jannidis, Fotis: Bewertungskriterien für elektronische Editionen. In: Sic et Non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur im Netz. Hrsg. von Rainer Becker; Christian Diel; Reinhard Heil; Dirk Hommrich. 1 (2005), S. 1-6, hier S. 1. URL: http://www.sicetnon.org/content/allg/jannidis_01.pdf [09.09.2011].

[2] Sahle, Patrick: Digitale Edition (Historischer Quellen) – Einige Thesen. In: Website der Uni Köln (www.uni-koeln.de) von 1997. URL: http://www.uni-koeln.de/ahz26/dateien/thesen.htm [14.08.2011]. Fortan: Sahle 1997.

[3] Sahle, Patrick: Vom editorischen Fachwissen zur digitalen Edition: Der Editionsprozeß zwischen Quellenbeschreibung und Benutzeroberfläche, S 75-102. Hier S. 83. URL: http://webdoc.gwd.de/edoc/p/fundus/2/sahle.pdf [14.08.2010]. Fortan: Sahle 2000.

[4] Nietzsche Source. URL: http://www.nietzschesource.org [14.08.2011].

[5] D’Iorio, Paolo: The Digital Critical Edition of the Works and Letters of Nietzsche. In: The Journal of Nietzsche Studies. Hrsg. von Christa Davis Acampora. Nr. 40 (2010), S. 70-80.

[6] D’Iorio, Paolo: Nietzsche Source, 1/5: The Digital Critical Edition. 14.11.2009. URL: http://www.youtube.com/watch?v=x7MlufA5fyQ [04.09.2011].

[7] O.Verf.: Das Lama. In: Der Spiegel. Hrsg. von Rudolf Augstein. Nr. 5 vom 29.01.1958, S. 32-41.

[8] Grubmüller, Klaus: Edition. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hrsg. von Klaus Weimar. Bd. 1. Berlin: de Gruyter 2007, S. 414.

[9] Vgl.: Plachta, Bodo: Editionswissenschaft (Reclams Universal-Bibliothek 17603). 2., erg. und akt. Aufl. Stuttgart: Reclam 2006, S. 12.

[10] Plachta: Editionswissenschaft, S. 126.

[11] Goethe, Johann Wofgang von: Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche, Frankfurter Ausgabe in 40 Bänden, einschließlich der amtlichen Schriften und der Zeichnungen, mit Kommentar und Registern. Frankfurt/Main: Deutscher Klassiker Verlag 1985-heute.

[12] Lister, Anne: The Secret Diaries of Miss Anne Lister. 2., erg. Aufl. Hrsg. von Helena Whitbread. London: Virago Press 2010.

[13] Sahle, Patrick: Digitales Archiv – Digitale Edition. Anmerkung zur Begriffserklärung. In: Literatur und Literaturwissenschaft auf dem Weg zu den neuen Medien (Literaturwissenschaft und neue Medien). Hrsg. von Michel Stolz, Lucas Marco Gisi und Jan Loop. Bern: Germanistik.ch 2005, S. 64-84. Zitat S. 70. Fortan: Sahle 2005.

[14] Sahle 2005, S. 70f.

[15] Vgl.: Ebd.

[16] Jannidis: Bewertungskriterien für elektronische Editionen, S. 2.

[17] Sahle, Patrick: Digitale Editionstechniken. In: Digitale Arbeitstechniken für die Geistes- und Kulturwissenschaften . Hrsg. von Martin Gasteiner und Peter Haber. Wien: UTB Böhlau 2010, S. 231-249. Hier S. 235. Fortan: Sahle 2010.

[18] Vgl.: Ebd.

[19] Um den knappen Rahmen dieser Arbeit nicht noch weiter auszureizen, wird das vielseitige Thema der Hardwarevoraussetzungen und des Kopierschutzes bewusst auf das Praxisbeispiel Nietzsche Source im gleichnamigen Kapitel reduziert.

[20] Vgl.: Sahle 2010, S. 232.

[21] Ebd., S. 238.

[22] Jannidis: Bewertungskriterien für elektronische Editionen, S. 6.

[23] Sahle 2010, S. 234.

[24] Ebd.

[25] Vgl.: O.Verf.: Das Lama. In: Der Spiegel. Hrsg. von Rudolf Augstein. Nr. 5 vom 29.01.1958 S. 32-41. Hier S. 37.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Digitaler Editionen und digitale Gesamtausgaben. Theoretischer Hintergrund und praktische Umsetzung
Untertitel
Die digitale Gesamtausgabe der Werke und Briefe Friedrich Nietzsches
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Buchwissenschaft)
Veranstaltung
Digitalisierung und Geisteswissenschaften
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V368576
ISBN (eBook)
9783668480667
ISBN (Buch)
9783668480674
Dateigröße
627 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung, Literaturarchiv, Nietzsche, Paolo D’Iorio, Editionswissenschaft
Arbeit zitieren
Kristin Freter (Autor), 2011, Digitaler Editionen und digitale Gesamtausgaben. Theoretischer Hintergrund und praktische Umsetzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368576

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