Als Corporate Identity (Unternehmensidentität) bezeichnet man die Persönlichkeit bzw. den Charakter eines Unternehmens, das durch einen einheitlichen Auftritt handelt und nach außen wahrgenommen wird. Dabei gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die sich auf die Identität des jeweiligen Unternehmens auswirken (so genannter Identitäts-Mix).
Im folgenden Werk wird auf die einzelnen Faktoren des Identitäts-Mix eingegenagen, es werden zahlreiche praktische Beispiel genannt und es finden sich darüber Hinaus Angaben zur Entstehung und Umsetzung eines Corporate-Identity-Konzepts.
Inhaltsverzeichnis
1 Unternehmens-Persönlichkeit
2 Unternehmens-Verhalten
3 Unternehmens-Erscheinungsbild
4 Unternehmens-Kommunikation
5 Entstehung
5.1 Traditionelle Periode
5.2 Marken-Periode
5.3 Design-Periode
5.4 Image-Periode
5.5 Strategie-Periode
6 Ziele
7 Umsetzung
8 Möglichkeiten und Chancen
9 Grenzen
10 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über das Konzept der Corporate Identity. Das primäre Ziel ist es, die zentralen Elemente der Unternehmensidentität zu beleuchten, deren historische Entwicklung nachzuzeichnen und die strategische Bedeutung für die Wahrnehmung eines Unternehmens nach innen und außen zu verdeutlichen.
- Die Komponenten des Identitäts-Mix (Persönlichkeit, Verhalten, Design, Kommunikation)
- Die historische Evolution der Corporate Identity von der Tradition bis zur Strategie
- Methodische Ansätze zur Umsetzung und zum Controlling einer Identitätsstrategie
- Der Einfluss von Corporate Identity auf Produktivität, Betriebsklima und Wettbewerbsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
1. Unternehmens-Persönlichkeit
Die Unternehmenspersönlichkeit bildet den Mittelpunkt des so genannten Identitäts-Mix. Sie ist eine dynamische Größe wie die menschliche Persönlichkeit, d.h. dass sie sich im Laufe ihrer Existenz immer wieder verändert u. weiterentwickelt.
Es gibt auch noch weitere Parallelen zum Menschen, weil man Unternehmen menschliche Eigenschaften zuschreiben kann. So spricht man von einigen Unternehmen z. B. als cool, jung, unkonventionell, usw.
Die jeweilige Unternehmens-Persönlichkeit muss dem Unternehmen zuerst bekannt sein, bevor es nach außen vermitteln kann, wer es ist und was es will. Nur wenn die eigene Persönlichkeit richtig erkannt wurde, wird die Darstellung nach außen auch glaubhaft vermittelt.
Die Bestimmung der Unternehmens-Persönlichkeit kann beispielsweise wie unten aufgeführt erfolgen:
o Wie stellt sich das Unternehmen seinen Mitarbeitern heute dar? Hier spricht man von der Unternehmenskultur, die meistens auch im Unternehmen selbst aushängt oder in irgendeiner Form schriftlich verankert ist
o Wie ist das Unternehmen zu dem geworden, was es heute ist? Hier steht die Frage nach der Kernkompetenz des Unternehmens zur Debatte. Was hat den Erfolg des Unternehmens bewirkt? Gibt es Alleinstellungsmerkmale, über die nur das Unternehmen und sonst kein anders verfügt?
o Wie kann das Unternehmen zukünftig gestaltet werden? Gibt es im Unternehmen ein Leitbild, nach dem Mitarbeiter und Führungskräfte in ihrer täglichen Arbeit streben?
Zusammenfassung der Kapitel
1 Unternehmens-Persönlichkeit: Dieses Kapitel definiert die Unternehmenspersönlichkeit als zentralen Bestandteil des Identitäts-Mix und erläutert ihre dynamische Natur sowie Ansätze zu ihrer Bestimmung.
2 Unternehmens-Verhalten: Hier wird das Corporate Behavior als sichtbar gelebtes Wertesystem des Unternehmens und als zentrales Führungsinstrument beschrieben.
3 Unternehmens-Erscheinungsbild: Dieser Abschnitt behandelt das Corporate Design, seine Bedeutung für die Unverwechselbarkeit und die Anforderungen an ein effektives visuelles Erscheinungsbild.
4 Unternehmens-Kommunikation: Das Kapitel erklärt die Rolle der Kommunikation nach innen und außen sowie die Bedeutung der emotionalen Faktoren mittels des Eisbergmodells.
5 Entstehung: Hier werden die fünf historischen Perioden der Corporate Identity – von der Traditionellen bis zur Strategie-Periode – chronologisch dargestellt.
6 Ziele: Dieses Kapitel erläutert die Vorteile einer Corporate Identity, wie Profilierung, Steigerung der Produktivität und Kostenersparnis.
7 Umsetzung: Der Abschnitt beschreibt den Prozess der Ist- und Soll-Analyse sowie die notwendigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Implementierung.
8 Möglichkeiten und Chancen: Hier werden die positiven Auswirkungen wie verbesserte Messbarkeit, langfristige Kundenbindung und Professionalisierung zusammengefasst.
9 Grenzen: Dieses Kapitel adressiert die Schwierigkeiten bei der Erfolgsmessung sowie die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung und den Widerstand gegen Veränderungen.
Schlüsselwörter
Corporate Identity, Unternehmenspersönlichkeit, Identitäts-Mix, Corporate Behavior, Corporate Design, Unternehmenskommunikation, Unternehmenskultur, Kernkompetenz, Leitbild, Markenführung, Stakeholder, Wettbewerbsfähigkeit, Change Management.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in das Konzept der Corporate Identity (CI) und analysiert, wie Unternehmen ihre Identität strategisch planen und einsetzen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf den vier Säulen des Identitäts-Mix: Unternehmenspersönlichkeit, Verhalten, Erscheinungsbild und Kommunikation.
Was ist das primäre Ziel der Corporate Identity?
Das Hauptziel ist die Profilierung des Unternehmens, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen, Vertrauen aufzubauen und die interne Identifikation sowie Leistung der Mitarbeiter zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie die Anwendung grundlegender betriebswirtschaftlicher Analysemodelle wie die Ist- und Soll-Analyse.
Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?
Im Hauptteil werden die einzelnen Instrumente der CI sowie deren historische Entwicklung über verschiedene Epochen hinweg detailliert dargelegt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind insbesondere der Identitäts-Mix, Corporate Behavior, Corporate Design und die ganzheitliche Identitätsstrategie.
Was besagt das im Text erwähnte Eisbergmodell?
Das Eisbergmodell verdeutlicht, dass nur ein Sechstel der Einflussfaktoren eines Unternehmens sichtbar sind, während der weitaus größere Teil aus emotionalen Faktoren wie Werten und Normen besteht.
Warum stellt die praktische Umsetzung der Corporate Identity eine Herausforderung dar?
Die Umsetzung ist komplex, da sie die aktive, persönliche Beteiligung aller Mitarbeiter erfordert und häufig auf Ängste vor Veränderungsprozessen im Unternehmen trifft.
- Quote paper
- Silke Jena (Author), 2004, Kurzer Überblick zur Corporate Identity, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36889