Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen umfassenden Überblick über das komplexe, umfangreiche Thema „Wissensmanagement“ zu geben.
Die Arbeit gliedert sich in fünf Teile und soll in einzelnen Schritten die Themen von Wissensmanagement vermitteln. Im ersten Teil werden die Grundlagen des Wissensmanagement erklärt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit personenbezogenem Wissensmanagement, für welches die Erwachsenenbildung Beiträge leistet. Darauf folgend werden die Konzepte des Wissensmanagement aus der Sicht der Unternehmen mit verschiedenen Ansätzen bearbeitet. Zum Schluss wird auf technik- und medienbezogenes Wissensmanagement eingegangen, für welches die Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen ihre Beiträge leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen des Wissensmanagements:
3. Personenbezogenes Wissensmanagement
3.1. Erwachsenenbildung im Wissensmanagement
4. Konzepte des Wissensmanagements
5. Technik- und medienbezogenes Wissensmanagement:
6. Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über das komplexe und vielschichtige Thema Wissensmanagement zu geben. Dabei wird untersucht, wie Wissen in Organisationen systematisch erfasst, entwickelt und genutzt werden kann, um betriebswirtschaftliche Erfolge zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
- Grundlagen und Definitionen des Wissensmanagements
- Die Rolle des Menschen als Wissensträger und der Einfluss der Erwachsenenbildung
- Vergleich verschiedener Wissensmanagement-Konzepte in Unternehmen
- Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien
- Strategien zur Überwindung organisationsimmanenter Barrieren bei der Wissensweitergabe
Auszug aus dem Buch
3. Personenbezogenes Wissensmanagement
In Unternehmen werden Personen als Träger von Wissen in den unterschiedlichen Bereichen, Hierarchieebenen und Funktionen angenommen, beispielweise als Arbeiter in einer Organisation, als Planer im Marketing oder als Mitglied einer Unternehmensführung. Da Personen besondere Eigenschaften bei der Erzeugung und Anwendung von Wissen haben, spielen sie eine besondere Rolle im Wissensmanagement.
Bei der Betrachtung des Wissens personeller Wissensträger ist die in der Qualifikationsforschung gebräuchliche Unterscheidung von Fach-, Methoden-, Sozial-, Persönlichkeitskompetenz interessant. Fachkompetenz entspricht weitgehend dem berufsspezifischen Wissen der jeweiligen Person, welches zu einem großen Teil kognitiven Charakter hat, während Methodenkompetenz im Wesentlichen situations- und fachübergreifende Fähigkeiten umfasst. Die Sozialkompetenz und die Persönlichkeitskompetenz umfassen z.B. die Teamfähigkeit bzw. persönlichkeitsbezogenen Eigenschaften einer Person. Wenn diese verschiedenen Kompetenzen zusammenwirken, entsteht die Handlungskompetenz. Dies wird dadurch unterstrichen, dass personelle Wissensträger im Gegensatz zu den anderen Wissensträgern auch über Übersetzungs-, Ergänzungs- sowie Kontroll- und Korrekturwissen verfügen (vgl. Amelingmeyer, 2000. S. 54).
Die konkrete Ausprägung des Wissens einer Person lässt sich auf verschiedene Faktoren zuweisen. Hierzu gehören die Ausbildung, die bisherigen Erfahrungen sowie der jeweilige Aufgabenbereich im Unternehmen, der sowohl durch die fachlichen Anforderungen als auch durch die Positionen innerhalb der Hierarchie charakterisiert wird. Für eine wissensrelevante Persönlichkeit gilt es, Merkmale wie Selbstsicherheit, Extraversion, Initiative, Willenskraft und Kreativität zu entwickeln. Darüber hinaus wirkt auch eine effektive motivationale Komponente auf den Umgang der personalen Wissensträger. Wie bereits einführend erläutert, werden personelle Wissensträger eines Unternehmens als eigene Mitarbeiter, Mitarbeiter von Fremdfirmen oder Selbständige angesehen. Die personellen Wissensträger stellen ihre Wissenskompetenz gegen Entgelt zur Verfügung. Sie sind meist auch in der Lage, dieses Wissen an einen anderen Ort und in ein anderes Unternehmen mitzunehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Wissensmanagements ein und skizziert den Aufbau der Arbeit sowie die grundlegende Herangehensweise.
2. Grundlagen des Wissensmanagements:: Hier werden Definitionen und der Prozesscharakter des Wissensmanagements anhand von Kernprozessen wie Identifikation, Erwerb und Bewahrung erläutert.
3. Personenbezogenes Wissensmanagement: Dieses Kapitel fokussiert auf den Menschen als zentralen Wissensträger und untersucht die notwendigen Kompetenzen sowie die Relevanz des Lernens.
3.1. Erwachsenenbildung im Wissensmanagement: Hier wird der Zusammenhang zwischen Wissensmanagement und der Förderung von Persönlichkeitswissen sowie lebenslangen Lernprozessen beleuchtet.
4. Konzepte des Wissensmanagements: Dieser Abschnitt vergleicht theoretische Ansätze, wie das Modell der Wissensspirale, und diskutiert die Bedeutung von organisationalem Wissen.
5. Technik- und medienbezogenes Wissensmanagement:: Fokus liegt hier auf dem Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf Wissensverbreitung und Lernkultur.
6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Relevanz der Ressource Wissen für den Unternehmenserfolg zusammen und identifiziert bestehende Forschungslücken.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Organisationslernen, Wissensbasis, Personelle Wissensträger, Erwachsenenbildung, Handlungskompetenz, Wissensspirale, Informations- und Kommunikationstechnologie, Wissensgenerierung, Wertschöpfung, Lernprozesse, Wissensgesellschaft, Kompetenzentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Steuerung der Ressource Wissen in Unternehmen und Organisationen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Wissensmanagements, die Rolle der Mitarbeiter, verschiedene Organisationskonzepte und der Einfluss technischer Medien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über Wissensmanagement zu geben und die Bedeutung dieses Ansatzes für den Erfolg von Unternehmen aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die Konzepte verschiedener Autoren zusammenführt, analysiert und auf die Praxis überträgt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Grundlagen, personenbezogenes Wissensmanagement, verschiedene Management-Konzepte sowie den Einsatz technischer Infrastrukturen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Charakteristische Begriffe sind unter anderem Wissensmanagement, Organisationslernen, Handlungskompetenz und Wissensgesellschaft.
Welche Bedeutung hat das "magische Dreieck" für Wissensmanagement?
Es beeinflusst die Wissensbasis eines Unternehmens durch die Faktoren Kosten der Leistungserstellung, Qualität der Leistungen und den Zeitfaktor.
Warum sind Barrieren bei der Wissensweitergabe in Organisationen problematisch?
Barrieren wie Angst vor Überflüssigkeit oder begrenzte kognitive Fähigkeiten verhindern den notwendigen Wissensfluss innerhalb der Organisation und hemmen die Innovation.
Was unterscheidet das Münchener Modell von anderen Ansätzen?
Es ist pädagogisch-psychologisch fundiert und betrachtet Mensch, Organisation und Technik als gleichberechtigte zentrale Standbeine des Wissensmanagements.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei Gore & Associates?
Die Kultur basiert auf Freiheit und Eigenverantwortung, wobei Lernprojekte dezentral initiiert werden und eine symbolische "Waterline" als Leitplanke für Entscheidungen dient.
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- Anonym (Autor:in), 2007, Wissensmanagement. Ein Überblick über Grundlagen und Bereiche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369072