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Die Konzeption von moralischen Werten unter besonderer Beachtung des Emotivismus

Título: Die Konzeption von moralischen Werten unter besonderer Beachtung des Emotivismus

Trabajo Escrito , 2017 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Simon Antonius Heitlage (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Wieso können wir sagen, dass etwas „gut“ ist, wenn wir doch gar nicht genau sagen können, was „gut“ eigentlich bedeutet? Um dies herauszufinden, werde ich mich dem philosophischen Gebiet des Emotivismus zuwenden. Dieser ist Teil des Nonkognitivismus und dieser wiederum der Metaethik. Ich werde zunächst darstellen, was die Begriffe im Thema der Hausarbeit ausmachen, Kants Definition von „Wert“ darstellen und außerdem auch was die Metaethik im Groben ausmacht, welche Aspekte den Nonkognitivismus auszeichnen und schlussendlich werde ich den Emotivismus genauer betrachten. Danach werde ich anhand der gewonnenen Erkenntnisse die Konzeption von moralischen Werten im Emotivismus erläutern.

Moralische Werte sind in der Philosophie immer schwer zu finden, zu begründen, oder sogar zu beweisen. Sie sind nicht messbar, nicht immer klar definiert und das Spektrum der menschlichen Handlungen ist zu vielfältig, um immer eine klare Handlungsanweisung zu erhalten, sodass sich das Finden eines moralischen Urteils vereinfacht. Dabei spielen moralische Werte im Alltag eine immense Rolle, sowohl in der Erziehung, im Berufsleben und im Sozialleben. Es gibt kaum einen Tag, an dem man nicht das Wort „gut“ benutzt und meint damit so etwas wie: „Mir gefällt, dass du das getan hast“ oder vielleicht auch „ich halte deine Handlung für richtig“. Doch was ist „gut“ eigentlich? Woher stammen moralische Werte und wer bestimmt sie? Gibt es so etwas wie moralische Werte überhaupt?

In der Geschichte der Philosophie begegnet man vielen Philosophen, die sich mit genau diesem Thema befasst haben: in der Antike war es Aristoteles, der in der „Nikomachischen Ethik“ die Philosophie an sich als das „höchste Gut“ ansah, dem Gut, „[dem] Ziel, zu dem alles strebt“. Auch heute herrscht noch ein Diskurs über die bloße Existenz von moralischen Werten. Viele, darunter auch bedeutende Philosophen, haben versucht, dieses Problem zu lösen. Sie hatten verschiedene Ansätze und Argumentationsformen. Doch letztendlich hat es kein Philosoph geschafft, eine zufriedenstellende Definition für moralisch „schwierige“ Begriffe und Werte, wie z.B. „gut“, „schön“ oder auch „schlecht“ und „böse“ zu geben, mit der sich letztendlich alle zufrieden geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Definitionen

2.1 Moralisch

2.2 Wert

2.2.1 Kants Begriff der Würde, des Wertes und des Guten

3.0 Nonkognitivismus

3.1 Emotivismus

4.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konzeption moralischer Werte unter besonderer Berücksichtigung des Emotivismus. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie moralische Urteile verstanden werden können, wenn objektive moralische Werte abgelehnt werden, und inwieweit Kant hierbei als Vergleichspunkt dienen kann.

  • Grundlagen der moralischen Begriffsbestimmung
  • Kants Auffassung von Würde, Zweck und gutem Willen
  • Einführung in den Nonkognitivismus und dessen Kernargumente
  • Analyse des Emotivismus als metaethische Position
  • Die Funktion von Sprache und Gesinnung in moralischen Äußerungen
  • Der manipulative Charakter persuasiver Begriffe

Auszug aus dem Buch

3.1 Emotivismus

Da der Emotivismus, wie bereits erwähnt und anhand der Unterteilung leicht zu erkennen, Teil des Nonkognitivismus ist, werden objektiv existierende moralische Werte strikt abgelehnt. Weiter heißt es, dass Emotivisten die Möglichkeit von Behauptungen in moralischen Aussagen als nicht verifizierbar ansehen. Behauptungen seien kein Bestandteil von Wissen und Nichtwissen. Alfred Jules Ayer, der oft als Begründer des Emotivismus’ betrachtet wird, beschreibt dies im sechten Kapitel seines Buches „Sprache, Wahrheit und Logik“ genauer:

„‚Du tatest Unrecht, als du das Geld stahlst‘, dann sage ich nicht mehr aus, als ob ich einfach gesagt hätte ‚Du stahlst das Geld‘. Indem ich hinzufüge, dass diese Handlung Unrecht war, mache ich über sie keine weitere Aussage. Ich zeige damit nur meine moralische Mißbilligung dieser Aussage“ .

Er verdeutlicht damit, dass mit der „moralischen Missbilligung“ keine faktische Aussage getroffen wird, die somit weder als „wahr“, noch als „falsch“ deklariert werden kann. Nichtsdestotrotz haben Aussagen mit moralischen Werten eine Bedeutung für die Emotivisten. Kernbestandteil des Emotivismus’ ist, dass jede Aussage, die eine moralische Wertung oder Überzeugung enthält, eine persönliche „attitude“ mitliefert.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Schwierigkeit der Begründung moralischer Werte ein und skizziert das Vorhaben, das Feld des Emotivismus zur Analyse dieser Problematik zu nutzen.

2.0 Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe „moralisch“ und „Wert“ erörtert, um eine Grundlage für die weitere philosophische Argumentation zu schaffen.

2.1 Moralisch: Dieses Kapitel definiert Moral als wandelbare Handlungsanweisung innerhalb gesellschaftlicher Gruppen und diskutiert verschiedene Ansätze zur Allgemeingültigkeit sittlicher Normen.

2.2 Wert: Hier wird der Begriff „Wert“ zwischen ökonomischer und moralischer Bedeutung differenziert und in verschiedene Kategorien wie Wertabsolutismus und Wertrelativismus eingeordnet.

2.2.1 Kants Begriff der Würde, des Wertes und des Guten: Dieses Kapitel beleuchtet Kants Verständnis von „gutem Willen“ und „Zweck an sich selbst“, um Parallelen und Unterschiede zur metaethischen Diskussion aufzuzeigen.

3.0 Nonkognitivismus: Hier wird der Nonkognitivismus als metaethische Disziplin eingeführt, die moralische Urteile nicht auf ihre Wahrheit hin untersucht, sondern deren Bedeutung analysiert.

3.1 Emotivismus: Dieses Kapitel erläutert den Emotivismus als Teil des Nonkognitivismus und analysiert die Funktion moralischer Aussagen als Ausdruck emotionaler Missbilligung oder persönlicher Einstellung.

4.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass im Emotivismus keine objektive Konzeption von Werten stattfindet, sondern moralische Aussagen dazu dienen, Emotionen mitzuteilen und Gesinnungen zu beeinflussen.

Schlüsselwörter

Emotivismus, Nonkognitivismus, Metaethik, moralische Werte, Kant, guter Wille, Zweck an sich selbst, Gesinnung, Sprache, Wahrheit, Manipulation, Konditionierung, moralische Missbilligung, Wertrelativismus, Imperative.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie moralische Werte konzipiert werden können, wenn man die Existenz objektiver moralischer Wahrheiten ablehnt, und untersucht hierzu insbesondere den Ansatz des Emotivismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition moralischer Begriffe, die metaethische Unterscheidung zwischen Kognitivismus und Nonkognitivismus sowie die Analyse von Moral als Ausdruck persönlicher Gesinnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Konzeption moralischer Werte im Emotivismus darzustellen und zu hinterfragen, welche Funktion moralische Aussagen erfüllen, wenn sie nicht als wahrheitsfähig gelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Analyse, die auf einer Literaturrecherche basiert und die Argumente verschiedener Philosophen, von Kant bis hin zu Vertretern des Emotivismus, kritisch miteinander vergleicht.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Definitionen von Moral und Wert, analysiert Kants Verständnis des „Guten“ und untersucht detailliert die nonkognitivistische sowie emotivistische Sichtweise auf moralische Urteile.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Metaethik, Emotivismus, Nonkognitivismus, Wertrelativismus, Gesinnung und die Untersuchung moralischer Sprache charakterisieren.

Inwiefern setzt der Autor Kant in Beziehung zum Emotivismus?

Der Autor vergleicht Kants Fokus auf den „guten Willen“ mit der emotivistischen Ausrichtung auf die „Gesinnung“ und stellt fest, dass beide Ansätze eine objektiv definierte Wahrheit über das „Gute“ im Sinne einer empirischen Beweisbarkeit ablehnen.

Welche Rolle spielt die Sprache im Emotivismus?

Nach emotivistischer Auffassung dient moralische Sprache nicht der Beschreibung von Fakten, sondern der Mitteilung persönlicher Einstellungen und der emotionalen Beeinflussung anderer Menschen, etwa durch Konditionierung.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Konzeption von moralischen Werten unter besonderer Beachtung des Emotivismus
Universidad
University of Siegen  (Philosophie)
Curso
Kants Begriff der Würde
Calificación
1,3
Autor
Simon Antonius Heitlage (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
12
No. de catálogo
V369359
ISBN (Ebook)
9783668470620
ISBN (Libro)
9783668470637
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kant Würde Philosophie Emotivismus Konzeption moralischer Werte Konzeption moralische Werte Metaphysik Nonkognitivismus Alfred Jules Ayer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Simon Antonius Heitlage (Autor), 2017, Die Konzeption von moralischen Werten unter besonderer Beachtung des Emotivismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369359
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