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Die aristotelischen Tugenden

Einführung in die praktische Philosophie des Aristoteles

Titel: Die aristotelischen Tugenden

Essay , 2013 , 8 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bennet Ludwig (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im folgenden Text wird die aristotelische Bestimmung der ethischen Tugenden zusammengefasst. Die Arbeit beginnt mit der Unterscheidung von ethischen und verstandesmäßigen Tugenden und Erklärungen zum Erwerb und Erhalt einer ethischen Tugend durch die Gewöhnung und anhaltende Tätigkeit. Danach werden im zweiten Teil mit Hilfe der mesotes-Lehre und der Bewertung durch die Empfindungen der Lust und des Schmerzes die Anzeichen für tugendhaftes Verhalten, beziehungsweise Erscheinungsformen der Tugenden in den Handlungen der Menschen gesucht. Anhand derer sollen die Merkmale der Tugenden bestimmt werden. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und die gattungsmäßige sowie spezifische Beschaffenheit der untersuchten Charaktertugenden eines Menschen bestimmt.

Was sind Tugenden? Wodurch zeichnet sich ein tugendhafter Mensch aus? Und wie erwirbt man Tugenden, bzw. wie wird man tugendhaft? Im Anschluss an seine Überlegungen zur Glückseligkeit (eudaimonia), unterzieht Aristoteles im zweiten Buch seiner Nikomachischen Ethik nun die Tugend (arete), die einen Bestandteil der eudaimonia bildet, einer genaueren Untersuchung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Struktur der menschlichen Seele und Arten der Tugenden

3. Charaktertugenden: Erwerb, Tätigkeit und Gewöhnung

4. Die Bedeutung von Handlungen und der rechten Einsicht

5. Die Mesotes-Lehre und das rechte Maß

6. Die Rolle von Lust und Schmerz in der Erziehung

7. Gattungsmäßige Bestimmung der Tugenden

8. Zusammenfassende Betrachtung der ethischen Tugenden

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aristotelische Bestimmung der ethischen Tugenden im zweiten Buch der Nikomachischen Ethik, mit dem Ziel, den Entstehungsprozess, die Merkmale und die Bewertungskriterien tugendhaften Handelns systematisch zu erörtern.

  • Differenzierung zwischen ethischen Tugenden und Verstandestugenden.
  • Die Rolle von Gewöhnung und Tätigkeit für den Erwerb von Charaktertugenden.
  • Die Anwendung der Mesotes-Lehre als Bestimmung des rechten Maßes.
  • Lust und Schmerz als fundamentale Bewertungskriterien menschlichen Handelns.

Auszug aus dem Buch

Die aristotelischen Tugenden

Was sind Tugenden? Wodurch zeichnet sich ein tugendhafter Mensch aus? Und wie erwirbt man Tugenden, bzw. wie wird man tugendhaft? Im Anschluss an seine Überlegungen zur Glückseligkeit (eudaimonia), unterzieht Aristoteles im zweiten Buch seiner Nikomachischen Ethik nun die Tugend (arete), die einen Bestandteil der eudaimonia bildet, einer genaueren Untersuchung. Oft wird arete auch mit der Vokabel Tüchtigkeit übersetzt, wodurch die Gleichstellung von Tüchtigkeit und Tugend kenntlich wird; wer tüchtig ist, der ist gleichzeitig auch tugendhaft. Im folgenden Text wird die aristotelische Bestimmung der ethischen Tugenden zusammengefasst.

Beginnend mit der Unterscheidung von ethischen und verstandesmäßigen Tugenden und Erklärungen zum Erwerb und Erhalt einer ethischen Tugend durch die Gewöhnung und anhaltende Tätigkeit, werden danach im zweiten Teil mit Hilfe der mesotes-Lehre und der Bewertung durch die Empfindungen der Lust und des Schmerzes die Anzeichen für tugendhaftes Verhalten, bzw. Erscheinungsformen der Tugenden in den Handlungen der Menschen gesucht, anhand derer die Merkmale der Tugenden bestimmt werden sollen. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und die gattungsmäßige sowie spezifische Beschaffenheit der untersuchten Charaktertugenden eines Menschen bestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung nach der Natur der Tugend und der Bedeutung der Tüchtigkeit bei Aristoteles ein.

2. Die Struktur der menschlichen Seele und Arten der Tugenden: Hier wird die Zweiteilung der Seele in einen vernunftbegabten und ein Strebevermögen umfassenden Teil erläutert, woraus sich die Unterscheidung von Verstandes- und Charaktertugenden ergibt.

3. Charaktertugenden: Erwerb, Tätigkeit und Gewöhnung: Das Kapitel erklärt, dass Charaktertugenden keine natürlichen Gegebenheiten sind, sondern durch fortwährende Ausübung und Gewöhnung erlernt werden müssen.

4. Die Bedeutung von Handlungen und der rechten Einsicht: Es wird dargelegt, dass jede tugendhafte Handlung eine bewusste Entscheidung nach rechter Einsicht voraussetzt.

5. Die Mesotes-Lehre und das rechte Maß: Dieses Kapitel erläutert die Lehre von der Mitte, nach der Tugend das angemessene Maß zwischen den Extremen des Mangels und des Übermaßes darstellt.

6. Die Rolle von Lust und Schmerz in der Erziehung: Die Analyse zeigt auf, wie durch die Erziehung zu richtigem Empfinden von Lust und Schmerz tugendhaftes Verhalten gefestigt wird.

7. Gattungsmäßige Bestimmung der Tugenden: Hier wird untersucht, ob Tugenden Leidenschaften, Fähigkeiten oder Eigenschaften sind, wobei letzteres als Ergebnis hervorgeht.

8. Zusammenfassende Betrachtung der ethischen Tugenden: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die Natur, den Erwerb und die Prüfung der Tugenden zusammen.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, Tugend, Eudaimonia, Arete, Charaktertugenden, Mesotes-Lehre, Gewöhnung, Energeia, Ethik, Vernunft, Lust, Schmerz, Handeln, Tüchtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die aristotelische Definition der ethischen Tugenden und deren Bedeutung für die praktische Philosophie, basierend auf dem zweiten Buch der Nikomachischen Ethik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Schwerpunkte sind die Einteilung der Tugenden, die Entstehung durch Gewöhnung, die Rolle der Vernunft und die Anwendung der Mesotes-Lehre zur Bestimmung des richtigen Verhaltens.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Merkmale der Charaktertugenden herauszuarbeiten und zu erklären, wie ein Mensch durch gezielte Übung und Erziehung tugendhaft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die auf den zentralen Begriffen und Argumentationsstrukturen der aristotelischen Ethik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Unterscheidung zwischen Verstandes- und Charaktertugenden, die Bedeutung der Tätigkeit, das Bewertungsprinzip der Lust und des Schmerzes sowie die gattungsmäßige Einordnung der Tugend.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Arete, Eudaimonia, Mesotes-Lehre, Hexis und Energeia charakterisiert.

Warum ist das richtige Maß für Aristoteles so entscheidend?

Das rechte Maß ist entscheidend, da Tugend nach Aristoteles die Mitte zwischen den Extremen des Mangelns und des Übermaßes darstellt, welche individuell für jede Situation zu bestimmen ist.

Inwiefern beeinflusst die Erziehung das tugendhafte Handeln?

Erziehung ist essenziell, da sie durch Belohnung und Züchtigung den Menschen daran gewöhnt, Lust und Schmerz situationsgerecht zu empfinden, was die Grundlage für tugendhaftes Verhalten bildet.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die aristotelischen Tugenden
Untertitel
Einführung in die praktische Philosophie des Aristoteles
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Bennet Ludwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
8
Katalognummer
V369589
ISBN (eBook)
9783668471511
ISBN (Buch)
9783668471528
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles Nikomachische Ethik Ethik Tugendlehre Tugend
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bennet Ludwig (Autor:in), 2013, Die aristotelischen Tugenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369589
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Leseprobe aus  8  Seiten
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