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Panikattacken, ihre Hintergründe und Interventionsmaßnahmen. Ein Überblick

Titel: Panikattacken, ihre Hintergründe und Interventionsmaßnahmen. Ein Überblick

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Raphael Rappaport (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit Panikstörungen, ihren Hintergründen und potenziellen Interventionsmaßnahmen auseinander.

Beginnend mit der Begriffsdefinition der Angst- und Panikstörung, damit dem Leser die Fragestellung bzw. die Thematik etwas näher gebracht wird, folgt anschließend die Untersuchung der Frage, inwiefern Stress und Panikstörungen zusammenhängen. Im dritten Kapitel wird ein ausführliches Augenmerk auf bestehende Therapiemöglichkeiten gelegt, wobei dort ein besonderer Fokus auf der Selbsttherapie liegt; außerdem wird unter anderem die „TEK-Sequenz“ vorgestellt und das Autogene Training erläutert. Anschließend folgt eine Diskussion über den Zusammenhang von Stress, Angst und Panik und ein Konzept zur Rolle der Sozialen Arbeit im Umgang mit dieser Problematik. Abschließend stellen die beiden Autoren ihr persönliches Fazit zu der vorliegenden Arbeit dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2.0 DEFINITION PANIKSTÖRUNGEN

2.1 HÄUFIGKEIT VON PANIKSTÖRUNGEN

3.0 ENTSTEHUNG VON PANIKSTÖRUNGEN

3.1 DEFINITION STRESS

3.2 ZUSAMMENHANG VON STRESS UND PANIKSTÖRUNG

3.3 LERNTHEORETISCHER HINTERGRUND UND WEITERE FAKTOREN

4.0 THERAPIE

4.1 SELBSTTHERAPIE

4.2 ENTSPANNUNG ALS THERAPIE

4.2.1 MUSKELENTSPANNUNG

4.2.2 ATEMENTSPANNUNG

4.2.3 ZWERCHFELLATMUNG

4.2.4 AUTOGENES TRAINING

4.3 NATÜRLICHE HEILMITTEL

4.4 FAZIT THERAPIEMÖGLICHKEITEN

5.0 DISKUSSION

5.1 FAZIT 1

5.2 FAZIT 2

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen chronischem Stress und der Entstehung von Panikstörungen in der modernen Leistungsgesellschaft. Dabei wird analysiert, welche physiologischen Mechanismen der Stressreaktion zugrunde liegen, wie diese psychisch verarbeitet werden und welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Vermittlung von Bewältigungsstrategien einnehmen kann, um das allgemeine Wohlergehen zu fördern.

  • Psychophysiologische Definition von Stress und Panikattacken
  • Der "Teufelskreis der Angst" und kognitive Fehlinterpretationen
  • Evidenzbasierte Selbsttherapie-Konzepte wie die TEK-Sequenz
  • Entspannungsmethoden zur Regulierung des vegetativen Nervensystems
  • Präventionsansätze und die Rolle der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition Stress

Stress ist ein uralter Mechanismus im menschlichen Körper, der es ihm erlaubt auf Höchstleistungen zu arbeiten, um in gefährlichen Situationen besser reagieren zu können. Hans Selye war der erste Mensch, der 1936 versucht hat, das Phänomen Stress zu erklären und es wissenschaftlich zu untersuchen. Zu dieser Zeit beschrieb er Stress als Ausdruck für einen Zustand einer enormen Belastungs,- oder Drucksituation. Circa 40 Jahre später führte Selye den Begriff Stress in die Medizin ein als „die unspezifische Reaktion des Körpers auf jede Anforderung, die an ihn gestellt wird.“ (Selye, 1991, S. 58). Bei einem Laborversuch mit Ratten, die er mit verschiedenen Agentien (Gifte, Hormoneinspritzungen, Kälte, Hitze, Strahlen usw.) behandelte, konnte er eine Triade an Symptomen feststellen, die er anschließend als das „General Adaption Syndrome (GAS)“ oder auch „Allgemeines Anpassungssyndrom (AAS)“ definiert hat.

So konnte er feststellen, dass alle Ratten, die unter Stress standen, eine vergrößerte Nebennierenrinde, geschrumpfte lymphatische Organe, sowie Magen,- und Zwölffingerdarmgeschwüre hatten (Troch, 1979, S.11). Weitere Forschungen von J. Bastiaans ergaben, dass das AAS in drei Phasen unterteilt ist: Die Alarmphase, die Widerstandsphase und die Erschöpfungsphase. Um sich einer schweren Anforderung zu stellen, benötigt der Körper sehr viel Energie, um sich anzupassen. Dies erfolgt durch das vegetative Nervensystem und durch Ausschüttung von Hormonen, welche in der Alarmphase aktiviert werden. Dadurch erhält der Betroffene ein hohes Maß an Energie, um der Anforderung mit möglichst viel Widerstand entgegen zu wirken (Widerstandsphase). In der Erschöpfungsphase schaltet der Körper in den Ruhemodus, um die verbrauchten Energiereserven wiederaufzubauen (Bastiaans, 1985, S. 78f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Problematik stressbedingter psychischer Belastungen ein und erläutert die Relevanz für das Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit.

2.0 DEFINITION PANIKSTÖRUNGEN: Hier werden die Symptomatik und die Charakteristika von Panikattacken sowie deren Abgrenzung zu anderen Angststörungen definiert.

2.1 HÄUFIGKEIT VON PANIKSTÖRUNGEN: Dieses Unterkapitel beleuchtet die epidemiologische Verbreitung von Angst- und Panikstörungen in der Gesellschaft.

3.0 ENTSTEHUNG VON PANIKSTÖRUNGEN: Das Kapitel erläutert die kausalen Zusammenhänge zwischen chronischer Stressbelastung und der Entstehung von Panikattacken.

3.1 DEFINITION STRESS: Es erfolgt eine wissenschaftliche Herleitung des Stressbegriffs unter Berücksichtigung physiologischer Anpassungsprozesse.

3.2 ZUSAMMENHANG VON STRESS UND PANIKSTÖRUNG: Hier wird aufgezeigt, wie chronischer Distress die körpereigenen Alarmsysteme dysfunktional beeinflussen kann.

3.3 LERNTHEORETISCHER HINTERGRUND UND WEITERE FAKTOREN: Das Kapitel beschreibt, wie durch Konditionierungsprozesse Angst erlernt und verfestigt wird.

4.0 THERAPIE: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei Panikerkrankungen.

4.1 SELBSTTHERAPIE: Hier steht die Eigenverantwortung des Patienten und die Akzeptanz der Symptome als therapeutischer Ansatz im Zentrum.

4.2 ENTSPANNUNG ALS THERAPIE: Es werden verschiedene Verfahren zur Regulation des Nervensystems vorgestellt, um das Stresslevel zu senken.

4.2.1 MUSKELENTSPANNUNG: Vorstellung der progressiven Muskelentspannung als wissenschaftlich anerkannte Methode.

4.2.2 ATEMENTSPANNUNG: Erläuterung der Bedeutung der Atmung für die emotionale Selbstregulation.

4.2.3 ZWERCHFELLATMUNG: Detaillierte Anleitung zur Bauchatmung als Technik zur physischen Beruhigung.

4.2.4 AUTOGENES TRAINING: Beschreibung der konzentrativen Selbstentspannung zur Umschaltung in Ruhephasen.

4.3 NATÜRLICHE HEILMITTEL: Eine Übersicht über ergänzende pflanzliche Mittel zur Linderung von Unruhezuständen.

4.4 FAZIT THERAPIEMÖGLICHKEITEN: Zusammenfassung der Wirksamkeit von kombinierten Strategien zur Stress- und Angstbewältigung.

5.0 DISKUSSION: Die Diskussion reflektiert die gesellschaftliche Dimension von Stress und die Rolle der Sozialen Arbeit als Vermittler.

5.1 FAZIT 1: Persönliche Einschätzung zur Notwendigkeit von präventiven Zeitfenstern für die psychische Gesundheit.

5.2 FAZIT 2: Abschließende Betrachtung zur Bedeutung gesellschaftlicher Aufklärungsarbeit und der Eigenverantwortung des Individuums.

Schlüsselwörter

Stress, Panikattacken, Angststörung, Selbsttherapie, Muskelentspannung, Autogenes Training, Zwerchfellatmung, Soziale Arbeit, Burn-out, Kognitive Verhaltenstherapie, Prävention, Stressoren, Nervensystem, Entspannungstechniken, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen von chronischem Stress auf die psychische Gesundheit und untersucht, wie Panikstörungen durch Stress entstehen und wie diesen effektiv entgegengewirkt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die physiologische Stressreaktion, lerntheoretische Aspekte von Angststörungen sowie eine tiefgehende Analyse verschiedener Selbsttherapie- und Entspannungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Leistungsdruck und Panikstörungen zu klären und aufzuzeigen, wie Betroffene durch einfache, eigenständige Methoden ihre Lebensqualität verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung psychologischer Studien (z.B. Selye, Berking) und der Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Stressbewältigung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Panikattacken (Stressmechanismen, Konditionierung) und detailliert verschiedene therapeutische Ansätze, von der kognitiven Therapie bis hin zu Entspannungstechniken wie dem Autogenen Training.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stress, Panikattacken, Selbsttherapie, Soziale Arbeit, Entspannungstechniken und Prävention geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "fight or flight" und Distress so wichtig?

Diese Unterscheidung ist zentral, da eine kurzfristige Stressreaktion ("fight or flight") biologisch sinnvoll ist, eine dauerhafte Fehlbelastung (Distress) jedoch zu pathologischen Schäden und Panikstörungen führen kann.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit bei der Stressbewältigung laut den Autoren?

Die Autoren sehen die Soziale Arbeit in der Verantwortung, durch Bildungsarbeit und die Vermittlung von Stressbewältigungskompetenzen präventiv zum allgemeinen Wohlergehen beizutragen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Panikattacken, ihre Hintergründe und Interventionsmaßnahmen. Ein Überblick
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,7
Autor
Raphael Rappaport (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
24
Katalognummer
V369615
ISBN (eBook)
9783668471658
ISBN (Buch)
9783668471665
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Panik Panikstörung Psychopathologie Angststörung TEK-Sequenz Intervention Therapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raphael Rappaport (Autor:in), 2017, Panikattacken, ihre Hintergründe und Interventionsmaßnahmen. Ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369615
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Leseprobe aus  24  Seiten
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